Schwammerlsuchen beim OGV Massing

Mit Rosi Denk-Gottschaler, Pilzberaterin der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft
______________________________________________________________________________
Zum Schwammerlsuchen mit Rosi Denk-Gottschaler, Pilzberaterin der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft konnte 2. Vorsitzende Hilde Gangkofer 30 Teilnehmer begrüßen. Alle erschienen mit Korb oder Eimer, Messer und evtl. kleiner Bürste ausgerüstet zum Suchen.
Die Referentin meinte eingangs, der Sammler solle zu den ihm bekannten Sorten zuerst lediglich zwei neue Sorten hinzunehmen. Die Pilze würden grob in die beiden Arten „Röhrlinge“ und „Lamellenpilze“ unterteilt. Zum Bestimmen wären neuere Bücher (Pilze, welche früher als genießbar galten, würden mittlerweile als giftig eingestuft) sowie eine App geeignet.
Frau Denk-Gottschaler führte die Eigenschaften und Verwendungszwecke der Pilze auf: 95 Prozent der Pflanzen würden in Symbiose mit den Pilzen leben. Diese würden Blätter, Nadeln und Baumstämme zu Humus und sogar radioaktive Materialien zersetzen. Zugleich würden sie im medizinischen Bereich, als Färbemittel, Dämm- und Verpackungsmaterial verwendet sowie auch zur Herstellung von Taschen und Hüten. Schnaps und Bier benötigten Pilze zur Herstellung, Zitronensäure bestünde ebenfalls aus Pilzen. Schädlich wären parasitische Pilze wie Rostpilze oder Mehltau.
Rohe Pilze seien im Kühlschrank einen Tag haltbar, roh wären nur die weißen Zuchtchampignons essbar, getrocknete Pilze seien geschmacksintensiver.
Nach der detaillierten Einführung schwärmten alle Teilnehmer zur Suche aus. Gefunden wurden ganz viele Arten wie Birkenpilz, Bitterlinge, Schirmlinge, Stäublinge, Maroni, Krause Glucke, Reizker, Täublinge, etc. Die zahlreichen unterschiedlichen Pilze wurden anschließend zusammen mit Frau Denk-Gottschaller bestimmt, in genießbar, ungenießbar, schwach und stark giftig eingeteilt. Sie riet allen Sammlern nur die Pilze zu verwenden, bei denen sie sich sicher seien, dass sie zum Verzehr geeignet seien.
Im Anschluss an die geführte Sammlung wurde noch lange gefachsimpelt. Frau Gangkofer bedankte sich bei der Referentin für die aufschlussreichen Informationen und für die zahlreiche Beteiligung.


Foto:
Vorne Mitte mit Korb: Rosi Denk-Gottschaller, Zweite von links: 2. Vorsitzende Hilde Gangkofer

Zurück

Jugendleiter und Interessierte treffen sich zur Fortbildung in Massing

Auf Einladung des Bezirksverbandes für Gartenkultur und Landespflege Niederbayern trafen sich am 30. Mai 2026 Jugendleiterinnen und Jugendleiter sowie weitere Interessierte aus den niederbayerischen Kreisverbänden zu einer Fortbildungsveranstaltung im Freilichtmuseum Massing im Landkreis Rottal-Inn.

Nach der Begrüßung bei Kaffee und Brezen erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen einer fachkundigen Führung interessante Einblicke in die historischen Formen des Gartenbaus und der Landwirtschaft. Dabei wurden die enge Verbindung von Gartenkultur, Selbstversorgung und bäuerlicher Lebensweise sowie deren Bedeutung für die heutige Bildungsarbeit anschaulich vermittelt. Ein besonderer Programmpunkt war der praktische Workshop zum traditionellen Buttern, bei dem die Teilnehmenden historische Arbeitsweisen selbst ausprobieren konnten.

Am Nachmittag, nach einem gemeinsamen Mittagessen, stand das Bezirksjugendvertretertreffen auf dem Programm. Dabei wurde zunächst über den aktuellen Stand der Jugendgruppen in den niederbayerischen Gartenbauvereinen berichtet. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Fördermöglichkeiten des Bezirksverbandes für die Jugendarbeit. Zudem informierten die Verantwortlichen über aktuelle Entwicklungen bei der Jugend der Bayerischen Gartenbauvereine (JBG).

Im Mittelpunkt des Treffens stand der Erfahrungsaustausch der Jugendleiterinnen und Jugendleiter. Dabei wurden erfolgreiche Projekte vorgestellt, Herausforderungen diskutiert und neue Ideen für die zukünftige Jugendarbeit gesammelt. Auch erste Überlegungen und Vorschläge für die Jugendleiterfortbildung im Jahr 2027 wurden eingebracht.

Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden eine gelungene Mischung aus fachlicher Weiterbildung, praktischen Erfahrungen und intensivem Austausch. Der Bezirksverband für Gartenkultur und Landespflege Niederbayern dankt allen Beteiligten für ihr Engagement und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in den Gartenbauvereinen. Alle 33 verfügbaren Plätze waren ausgebucht.

Weiterlesen … Jugendleiter und Interessierte treffen sich zur Fortbildung in Massing