Rauhnachtzauber bei Rundwanderung
Zu einer magischen Wanderung mit Sepp Matsche alias „Druidensepp“vom Hypericum Anzenkirchen, lud der Gartenbauverein Pfarrkirchen seine Mitglieder und auch viele Interessierte von nah und fern ein. Gespannt versammelten sich über 100 Besucher an der großen Feuerstelle auf dem mit vielen Lichtern geschmückten Anwesen der Familie Fuchs in Lerbing. Hier nahm Sepp Matsche, in seinem Druidengewand gekleidet, die erste Räucherung mit der Mistelpflanze vor. In der Zwischenwelt beheimatet ist sie eine Symbolpflanze für die Wintersonnenwende und lässt uns einen Blick auf unsere Seele werfen. Ist sie doch auch in der Realität zwischen Himmel und Erde hoch in den Bäumen zu finden. Nach einer Einführung in die Bedeutung der 12 Rauhnächte, die in der Zeit zwischen Weihnachten und Heilig Drei König angesiedelt sind, begab man sich auf den Rundweg, der über Ragl nach Taubengrub und wieder zurück führte. Im Schein des Fackellichts hielten die Wanderer bei vier markanten Kraftbäumen inne und lauschten den keltischen Segenswünschen und Ausführungen des Druiden über die Baumsymbolik. So steht die mächtige Eiche in der Mythologie als Baum der Götter für Kraft und Stärke, der Walnussbaum für die Fruchtbarkeit und Leben, die Linde als Baum der Göttin gilt durch ihre beruhigende Ausstrahlung als weise Ratgeberin. Zuletzt besuchten die interessierten Gäste den Baum der Liebe, den Kirschbaum. Ein Blütenauszug davon soll ein gutes Mittel gegen Liebeskummer sein und auch die Barbarazweige, die am 4. Dezember geschnitten werden, stammen von ihm. Auf einer Anhöhe konnten man in der sternenklaren Nacht noch einen wunderbaren Blick auf die beleuchtete Gartlbergkirche und die Stadt Pfarrkirchen werfen.
Am Ausgangspunkt angekommen wartete bereits Grillmeister Roland Brunn mit leckeren Bratwurstsemmeln, Glühwein und frischem Apfelpunsch aus den Äpfeln der hofeigenen Streuobstwiese auf die Rauhnachtwanderer.
Um den Übergang in das neue Jahr gut meistern zu können, räucherte Sepp Matsche noch mit der Mutter aller Kräuter, dem Beifuß als Schutz gegen das Böse. Er soll Hilfe beim Loslassen und Abschiednehmen sein. Der Geist dieser Rauhnacht war sicherlich ein spannendes und nachhaltiges Erlebnis mit vielen Impulsen, die nun jeder Teilnehmer individuell für sich nutzen kann.
Ein Kreuz aus Gaben der Natur – Erntedank in der Pfarrkirche Unterdietfurt
Auch in diesem Jahr haben die Kinder der Kraut- und Rübn-Gruppe des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt den Erntedankaltar in der Pfarrkirche Maria Heimsuchung in Unterdietfurt mit viel Liebe zum Detail gestaltet.
Für die diesjährige Gestaltung hatten sich die Verantwortlichen des OGV etwas Neues einfallen lassen: Der Erntedankaltar wurde in Form eines großen Kreuzes aufgebaut. Aus Holzkisten entstand die Kreuzform, die anschließend mit zahlreichen Gaben aus Garten und Feld gefüllt wurde. Die Kinder und Mitglieder des OGV brachten dafür eine bunte Vielfalt an heimischem Obst und Gemüse mit. Äpfel, Birnen, Rote Bete, Kürbisse, Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten, Weintrauben, Nüsse und Maiskolben fanden ihren Platz in der liebevoll gestalteten Dekoration. Auch verschiedene Blumenvasen wurden von den Kindern und Helfern passend geschmückt. In der Mitte des Kreuzes fand das von Berta Gruber gebackene Brot einen würdigen Platz.
Das Erntedankfest hat in der christlichen Tradition eine besondere Bedeutung. Es ist eine Zeit, in der die Menschen Gott für die Ernte und für die Gaben der Natur danken. Gleichzeitig erinnert Erntedank daran, dass Nahrung nicht selbstverständlich ist und dass hinter jedem Lebensmittel die Arbeit vieler Menschen sowie das Wachsen und Gedeihen in der Natur stehen. Das Kreuz als Mittelpunkt des diesjährigen Altars verbindet dabei den Dank für die Schöpfung mit dem christlichen Glauben.
Mit viel Freude, Kreativität und einem Blick für die Natur haben die Kinder so einen farbenprächtigen Erntedankaltar geschaffen, der die Besucher der Pfarrkirche zum Staunen und Innehalten einlädt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen kleinen und großen Helfern, die mit ihren Gaben und ihrer tatkräftigen Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben.
Weiterlesen … Ein Kreuz aus Gaben der Natur – Erntedank in der Pfarrkirche Unterdietfurt
Malgersdorfer Wettbewerb: Kinderwettbewerbs: Wer hat den schwersten Kohlrabi?
Erfolgreiche kleine Gärtner gewinnen beim OGV
Der Obst- und Gartenbauverein Malgersdorf hat im Frühjahr Kohlrabisamen an knapp 50 Kinder ausgegeben. Nun wurde es Zeit, die Ernte zu begutachten. Zur Prämierung kamen 32 Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern an den Bräuhausplatz. Manche der kleinen Gartler mussten beim Tragen ganz schon schwitzen, da ihre Kohlrabis beeindruckend groß waren. Nachdem die Früchte fertig gewogen waren, begann es bei der Auswertung spannend zu werden. Die Bandbreite der Gewichte war freilich recht unterschiedlich. Die Waage zeigte Gewichte von 34 g bis 3665 g für den vierten bis 32. Platz. Die drei schwersten konnten dann mit den Hauptpreisen belohnt werden. Den 1. Platz erreichte Aigner Marina mit einem Kohlrabigewicht von 4890 g, gefolgt von Bloos Elisabeth, bei der die Waage 4242 g angezeigt hat. Den 3. Platz sicherte sich Max Schaitl mit einem 3685 g schweren Kohlrabi. Alle teilnehmenden Kinder bekamen einen Einkaufsgutschein vom „DaBeck“. Mit Spannung wird nun der 19. Kinderwettbewerb im nächsten Jahr erwartet.
Weiterlesen … Malgersdorfer Wettbewerb: Kinderwettbewerbs: Wer hat den schwersten Kohlrabi?
Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Rottal-Inn e.V.