Pflanzentauschbörse des OGV Unterdietfurt: Ein blühendes Event für Gartenliebhaber

Am vergangenen Samstag fand am Rathausplatz die Pflanzentauschbörse des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt statt. Bei frühlingshaften Temperaturen und gerade noch vor dem angekündigten Wetterumschwung strömten zahlreiche Gartenfreunde und Pflanzenliebhaber von 9:30 Uhr bis 11:00 Uhr zusammen, um ihre grünen Schätze zu tauschen, zu teilen oder sogar zu verschenken.

Die Veranstaltung bot eine wunderbare Gelegenheit, die Vielfalt der Pflanzenwelt zu entdecken. Von bunten Blumen über robuste Stauden bis hin zu köstlichen Gemüsepflanzen – die Auswahl war groß und die Atmosphäre lebhaft. 

Es ist schön zu sehen, dass sich auch die junge Generation noch mit der liebevollen Gestaltung des eigenen Gartens und dem Anbau von eigenem Obst und Gemüse beschäftigt. Die Pflanzentauschbörse fördert nicht nur den Austausch von Pflanzen, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl in der Gemeinde.

 

Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, um bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen nicht nur ihre Pflanzen zu tauschen, sondern auch wertvolle Tipps und Ratschläge rund ums Gärtnern auszutauschen. Die verlockenden Kuchenstücke fanden großen Anklang, und so nahmen auch iele Gäste ein paar leckere Stücke Torte für den Nachmittagskaffee mit nach Hause.

Während die Eltern und Großeltern bei Kaffee und Kuchen angeregt über Gartentipps plauderten und Pflanzen tauschten, waren die kleinen „Kraut- und Rübn“-Kinder fleißig am Basteln für den bevorstehenden Muttertag. Mit viel Kreativität gestalteten sie Blumenstecker in Herzform, verziert mit bunten Perlen – eine liebevolle Geste, die sicher viele Mütter erfreuen wird.

Um 10 Uhr wurde das heurige Jahresthema präsentiert: Passend zum Namen der „Kraut und Rübn“ Gruppe dreht sich in diesem Jahr alles um das Kraut. Es wurde darüber gesprochen, wie Kraut richtig gepflanzt und gepflegt werden muss und welche köstlichen Gerichte aus Weiß-, Rot- oder Spitzkraut zubereitet werden können. Zum Abschluss erhielt jedes Kind ein Krautpflanzerl für zu Hause, das nun eingepflanzt und gehegt werden soll. Nach der Ernte sind die Kinder eingeladen, ein Foto von ihrem hoffentlich prächtigen Krautkopf zu schicken.

Die Veranstaltung war auch zum vierten Mal in Folge ein voller Erfolg. Der Obst- und Gartenbauverein Unterdietfurt bedankt sich herzlich bei allen, die durch ihren Besuch zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, und besonders bei den großzügigen Kuchenspendern. 

Der Verein freut sich bereits auf die weiteren Veranstaltungen in diesem Jahr und möchte besonders auf den Tagesausflug zur Landesgartenschau nach Furth im Wald am 6. Juli 2025 hinweisen. Anmeldungen sind bei Annemarie Unterhaslberger unter der Telefonnummer 08724/1219 möglich. Für weitere Informationen über zukünftige Veranstaltungen und Aktivitäten des Vereins besuchen Sie gerne die Webseite www.ogv-unterdietfurt.de oder folgen Sie dem Verein auf Instagram.

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„Die Alm – ein Ort für die Seele“ - OGV Unterdietfurt

„Die Alm – ein Ort für die Seele“ Martina Fischer begeistert mit Einblicken in das Leben auf der Alm
Voller Gastraum und wertvolle Impulse für ein entschleunigtes Leben.
 
Bis auf den allerletzten Platz gefüllt war der Gastraum der Mehrzweckhalle in Huldsessen beim gemeinsamen Vortragsabend der Naturfreunde Huldsessen und des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt am Donnerstag, den 8. Oktober.
 
Unter dem Titel „Die Alm – ein Ort für die Seele – Reflexionen einer Sennerin“ nahm Martina Fischer, bekannte Sennerin, Wildpflanzen-Expertin, Ernährungsberaterin und Siegerin der BR-Landfrauenküche 2023, die zahlreichen Besucher mit auf eine eindrucksvolle Reise in die Welt der Alm.
 
Anschaulich, persönlich und mit viel Begeisterung erzählte sie von ihrer Zeit als Sennerin in den oberbayerischen Alpen, von der tiefen Verbundenheit mit dem Rhythmus der Natur und dem Leben mit ihren Tieren. Dabei wurde deutlich, wie sehr das einfache Leben auf der Alm von natürlichen Abläufen geprägt ist.
 
Für Martina Fischer ist die Alm ein Ort, an dem sowohl die Tiere als auch der Mensch artgerecht leben können – im Einklang mit der Natur und fernab von der ständigen Hektik des Alltags.
 
Ihre Erzählungen regten zum Nachdenken über die eigenen Lebensgewohnheiten an. Besonders appellierte sie an die Zuhörer, sich selbst zu genügen, die eigenen Bedürfnisse bewusster wahrzunehmen und sich nicht ständig mit anderen zu vergleichen. Gerade mit Blick auf die bevorstehende Herbst- und Winterzeit ermutigte sie dazu, bewusst einen Gang zurückzuschalten, sich Ruhe zu gönnen und zu entschleunigen.
 
Auch eine gesunde Lebensweise lag ihr am Herzen. Dabei gehe es jedoch nicht darum, sich alles zu verbieten, sondern vielmehr darum, ein gesundes Maß zu finden und das Leben mit all seinen schönen Seiten zu genießen.
 
Die vielen persönlichen Einblicke und Denkanstöße machten den Abend zu einer inspirierenden Begegnung mit einer Lebensweise, die den Blick wieder stärker auf das Wesentliche lenkt.
 
Die als Gemeinschaftsprojekt der Naturfreunde Huldsessen und des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt organisierte Veranstaltung fand großen Anklang und erwies sich als voller Erfolg.
 
Auch nach dem Vortrag blieb man noch gerne beisammen. Bei angeregten Gesprächen und gemütlichem Ratschen ließen die Besucher den gelungenen Abend gemeinsam ausklingen.

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Ein Kreuz aus Gaben der Natur – Erntedank in der Pfarrkirche Unterdietfurt

Auch in diesem Jahr haben die Kinder der Kraut- und Rübn-Gruppe des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt den Erntedankaltar in der Pfarrkirche Maria Heimsuchung in Unterdietfurt mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Für die diesjährige Gestaltung hatten sich die Verantwortlichen des OGV etwas Neues einfallen lassen: Der Erntedankaltar wurde in Form eines großen Kreuzes aufgebaut. Aus Holzkisten entstand die Kreuzform, die anschließend mit zahlreichen Gaben aus Garten und Feld gefüllt wurde. Die Kinder und Mitglieder des OGV brachten dafür eine bunte Vielfalt an heimischem Obst und Gemüse mit. Äpfel, Birnen, Rote Bete, Kürbisse, Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten, Weintrauben, Nüsse und Maiskolben fanden ihren Platz in der liebevoll gestalteten Dekoration. Auch verschiedene Blumenvasen wurden von den Kindern und Helfern passend geschmückt. In der Mitte des Kreuzes fand das von Berta Gruber gebackene Brot einen würdigen Platz.

Das Erntedankfest hat in der christlichen Tradition eine besondere Bedeutung. Es ist eine Zeit, in der die Menschen Gott für die Ernte und für die Gaben der Natur danken. Gleichzeitig erinnert Erntedank daran, dass Nahrung nicht selbstverständlich ist und dass hinter jedem Lebensmittel die Arbeit vieler Menschen sowie das Wachsen und Gedeihen in der Natur stehen. Das Kreuz als Mittelpunkt des diesjährigen Altars verbindet dabei den Dank für die Schöpfung mit dem christlichen Glauben.

Mit viel Freude, Kreativität und einem Blick für die Natur haben die Kinder so einen farbenprächtigen Erntedankaltar geschaffen, der die Besucher der Pfarrkirche zum Staunen und Innehalten einlädt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen kleinen und großen Helfern, die mit ihren Gaben und ihrer tatkräftigen Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben.

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Malgersdorfer Wettbewerb: Kinderwettbewerbs: Wer hat den schwersten Kohlrabi?

Erfolgreiche kleine Gärtner gewinnen beim OGV

Der Obst- und Gartenbauverein Malgersdorf hat im Frühjahr Kohlrabisamen an knapp 50 Kinder ausgegeben. Nun wurde es Zeit, die Ernte zu begutachten. Zur Prämierung kamen 32 Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern an den Bräuhausplatz. Manche der kleinen Gartler mussten beim Tragen ganz schon schwitzen, da ihre Kohlrabis beeindruckend groß waren. Nachdem die Früchte fertig gewogen waren, begann es bei der Auswertung spannend zu werden. Die Bandbreite der Gewichte war freilich recht unterschiedlich. Die Waage zeigte Gewichte von 34 g bis 3665 g für den vierten bis 32. Platz. Die drei schwersten konnten dann mit den Hauptpreisen belohnt werden. Den 1. Platz erreichte Aigner Marina mit einem Kohlrabigewicht von 4890 g, gefolgt von Bloos Elisabeth, bei der die Waage 4242 g angezeigt hat. Den 3. Platz sicherte sich Max Schaitl mit einem 3685 g schweren Kohlrabi.  Alle teilnehmenden Kinder bekamen einen Einkaufsgutschein vom „DaBeck“. Mit Spannung wird nun der 19. Kinderwettbewerb im nächsten Jahr erwartet.

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