OGV Tann Tradition & Brauchtum gefördert
Wasser ist das Quell des Lebens, an Ostern wird das Weihwasser in den katholischen Kirchen gesegnet und dem geschöpften Wasser wird nach altem Brauchtum eine besondere Heil und Segenskraft zugeschrieben. Um diese Bedeutung hervorzuheben, gibt es seit vielen Jahren den Brauch, die Brunnen zur Osterzeit festlich zu schmücken.
Gold, Silber und Kupferfarbige, echte Hühner und Gänseeier glänzen mitten am Tanner Marktplatz.
Viele gespendete Zweige und fleißige Hände haben es auch in diesem Jahr wieder ermöglicht, dass aus Buchs und Segenbaum Girlanden für den Marienbrunnen gebunden werden konnten. Der Obst und Gartenbauverein Tann hält so eine Tradition aufrecht, die zwar immer mit viel Aufwand und ehrenamtlicher Arbeit verbunden ist, aber nach gemeinsam getaner Arbeit immer wieder Freude bereitet.
Aus den restlichen Zweigen und frühzeitig geschnittenen Weidenkätzchen wurden in der Kindergruppe der Tanner Gartenzwerge, mit vielen Kindern Palmbuschen, für den Kirchgang am Palmsonntag gebunden.
Die Vorsitzende vom OGV Tann, Michaela Hennersberger bedankte sich für die Unterstützung bei allen Helfern, bei den Eltern der Gartenzwerge und vor allem bei den Spendern der ganzen Zweige, ohne die so eine aufwendige Arbeit nicht möglich wäre. Auch die Marktgemeinde Tann unterstützt den Verein für solch Aktionen zum Erhalt und Förderung von Brauchtum, Kultur, Bildung und Natur.
Ein Kreuz aus Gaben der Natur – Erntedank in der Pfarrkirche Unterdietfurt
Auch in diesem Jahr haben die Kinder der Kraut- und Rübn-Gruppe des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt den Erntedankaltar in der Pfarrkirche Maria Heimsuchung in Unterdietfurt mit viel Liebe zum Detail gestaltet.
Für die diesjährige Gestaltung hatten sich die Verantwortlichen des OGV etwas Neues einfallen lassen: Der Erntedankaltar wurde in Form eines großen Kreuzes aufgebaut. Aus Holzkisten entstand die Kreuzform, die anschließend mit zahlreichen Gaben aus Garten und Feld gefüllt wurde. Die Kinder und Mitglieder des OGV brachten dafür eine bunte Vielfalt an heimischem Obst und Gemüse mit. Äpfel, Birnen, Rote Bete, Kürbisse, Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten, Weintrauben, Nüsse und Maiskolben fanden ihren Platz in der liebevoll gestalteten Dekoration. Auch verschiedene Blumenvasen wurden von den Kindern und Helfern passend geschmückt. In der Mitte des Kreuzes fand das von Berta Gruber gebackene Brot einen würdigen Platz.
Das Erntedankfest hat in der christlichen Tradition eine besondere Bedeutung. Es ist eine Zeit, in der die Menschen Gott für die Ernte und für die Gaben der Natur danken. Gleichzeitig erinnert Erntedank daran, dass Nahrung nicht selbstverständlich ist und dass hinter jedem Lebensmittel die Arbeit vieler Menschen sowie das Wachsen und Gedeihen in der Natur stehen. Das Kreuz als Mittelpunkt des diesjährigen Altars verbindet dabei den Dank für die Schöpfung mit dem christlichen Glauben.
Mit viel Freude, Kreativität und einem Blick für die Natur haben die Kinder so einen farbenprächtigen Erntedankaltar geschaffen, der die Besucher der Pfarrkirche zum Staunen und Innehalten einlädt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen kleinen und großen Helfern, die mit ihren Gaben und ihrer tatkräftigen Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben.
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Malgersdorfer Wettbewerb: Kinderwettbewerbs: Wer hat den schwersten Kohlrabi?
Erfolgreiche kleine Gärtner gewinnen beim OGV
Der Obst- und Gartenbauverein Malgersdorf hat im Frühjahr Kohlrabisamen an knapp 50 Kinder ausgegeben. Nun wurde es Zeit, die Ernte zu begutachten. Zur Prämierung kamen 32 Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern an den Bräuhausplatz. Manche der kleinen Gartler mussten beim Tragen ganz schon schwitzen, da ihre Kohlrabis beeindruckend groß waren. Nachdem die Früchte fertig gewogen waren, begann es bei der Auswertung spannend zu werden. Die Bandbreite der Gewichte war freilich recht unterschiedlich. Die Waage zeigte Gewichte von 34 g bis 3665 g für den vierten bis 32. Platz. Die drei schwersten konnten dann mit den Hauptpreisen belohnt werden. Den 1. Platz erreichte Aigner Marina mit einem Kohlrabigewicht von 4890 g, gefolgt von Bloos Elisabeth, bei der die Waage 4242 g angezeigt hat. Den 3. Platz sicherte sich Max Schaitl mit einem 3685 g schweren Kohlrabi. Alle teilnehmenden Kinder bekamen einen Einkaufsgutschein vom „DaBeck“. Mit Spannung wird nun der 19. Kinderwettbewerb im nächsten Jahr erwartet.
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Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Rottal-Inn e.V.