Informativ und genussvoll: 
Vortrag von Pomologe Jürgen Pompe begeistert in Unterdietfurt

Der Obst- und Gartenbauverein Unterdietfurt hatte am gestrigen Abend zu einem besonderen Vortrag ins Pfarrzentrum eingeladen. Zu Gast war der renommierte Pomologe Jürgen Pompe aus Neufahrn in Niederbayern, der den zahlreichen Besuchern wertvolle Einblicke in die häusliche Obstverwertung gab.
„Wie kann ich Obst haltbar machen?“ Jürgen Pompe zeigte auf anschauliche Weise, wie sich Früchte aus dem eigenen Garten das ganze Jahr über genießen lassen. Ob durch Einmachen, Dörren, Einfrieren oder Mosten – der Experte erklärte die unterschiedlichen Verfahren, gab praktische Tipps zur Lagerung und hob die Bedeutung traditioneller Methoden hervor. Dabei betonte er, wie wichtig es sei, alte Obstsorten zu bewahren und die Vielfalt im heimischen Garten zu pflegen.

Jürgen Pompe ist nicht nur Pomologe, sondern auch Betreiber einer Bio-Lohnmosterei und Streuobstwiese in Winklsaß bei Neufahrn. Auf rund drei Hektar wachsen dort über 500 Bäume mit mehr als 550 Obstsorten, die Pompe gemeinsam mit seiner Familie bewirtschaftet. Neben seiner Tätigkeit als Sortenkenner und Veredlungsexperte engagiert er ååsich im Kreis- und Bezirksverband Niederbayern für Gartenbau und Streuobstpflege. In Kursen und Seminaren vermittelt er Wissen rund um Obstsortenbestimmung, Baumschnitt und Mostherstellung.
Die Vorstandschaft des Obst- und Gartenbauvereins hatte zur Abrundung des Abends ein kleines Buffet mit Obst aus heimischen Gärten vorbereitet – passend zum Thema des Vortrags. Die Gäste bedienten sich gåerne und kamen bei Apfelvariationen, Obstsalat, Willliamskonfekt, Quittencrumble, fruchtigen Chutneys und Trauben-Hugo ins Gespräch.
Die Vereinsvorsitzenden Melanie Bauer und Brigitte Nußbaumer bedankten sich im Namen des Vereins herzlich bei Jürgen Pompe für den informativen und kurzweiligen Abend. Obst ist nicht nur gesund, sondern auch unglaublich vielseitig – mit einfachen Mitteln kann man viel bewahren.
Der Vortrag endete mit regem Austausch und vielen praktischen Anregungen, die die Besucher sicher bald im eigenen Haushalt umsetzen werden.

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Rama Dama - Unterdietfurt

Gemeinsam für eine saubere Umwelt:

Erfolgreiches RamaDama in Unterdietfurt

n einer beeindruckenden Gemeinschaftsaktion haben die Pfarrer-Reindl-Grundschule und der Obst- und Gartenbauverein Unterdietfurt gemeinsam das alljährliche RamaDama organisiert. Unterstützt wurden sie dabei von den Vorschulkindern des Kindergartens St. Elisabeth Unterdietfurt.

Start war um 9:00 Uhr am Pausenhof der Grundschule. Nach einer kurzen Einführung zum Thema Müll wurden die rund 100 Kinder in sechs Gruppen aufgeteilt, die dann mit Handschuhen, Müllsäcken und großer Motivation die Straßen, Wege und Wiesen rund um Unterdietfurt von achtlos weggeworfenem Müll befreiten. Die Kinder, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Vereinsmitglieder sammelten mit großem Einsatz und zeigten damit, wie wirksame Kooperationen aussehen,

Nach der Aktion wurden die Abfälle am Wertstoffhof entsorgt. Dort erklärten zwei Verantwortliche des AWV Isar-Inn vor Ort noch einmal die fachgerechte Entsorgung, sodass alle Beteiligten genau wussten, wie der Müll richtig getrennt wird und welche Materialien wiederverwertet werden können.

Zum Abschluss gab es für die fleißigen Sammler als kleine Anerkennung für ihren Einsatz eine süße Belohnung vom Bürgermeister.

Der OGV Unterdietfurt dankt allen Beteiligten herzlich für ihr Engagement. „Durch die enge Zusammenarbeit von Schule, Kindergarten und Verein konnten wir erneut beweisen, wie wichtig gemeinschaftliches Engagement für unsere Gemeinde ist und unsere Heimat lebenswerter machen“, so eine Vereinsvertreterin.

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Palmbuschenbinden - Taufkirchen

Palmbuschenbinden: Am Freitag, den 27. März, fand beim OGV Taufkirchen das Kinderprogramm 'Palmbuschen binden' statt. Insgesamt 28 Kinder nahmen gemeinsam mit einer erwachsenen Begleitperson am Feuerwehrhaus teil. Zu Beginn gab es eine kurze Einführung in die Bedeutung des Palmbuschen. Dabei wurde erklärt, dass er an den Einzug Jesu in Jersualem erinnert und am Palmsonntag gesegnet wird. Traditionell werden die Zweige im folgenden Jahr am Aschermittwoch verbrannt. Im Anschluss durften die Kinder selbst aktiv werden: Gemeinsam mit ihrer Begleitperson banden sie ihren eigenen Palmbsuchen. Dafür standen verschiedene Zweige, Grünmaterial und Palmkätzchen zur Verfügung. Die Buschen werden individuell gestaltet - ob größer oder kleiner, geschmückt mit einem Kreuz oder bunten Eiern. Zum Abschluss befestigten die Kinder noch die eigenen Bänder. Am Ende konnten alle Teilnehmenden stolz ihre Palmbuschen mit nach Hause nehmen.

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