Herbstliche Bastelaktionen bei den Gartenpiraten

Fliegende Drachen, duftendes Moos und jede Menge kreative Ideen. Die Kindergruppe des Gartenbauvereins hat sich am vergangenen Wochenende dem Thema Herbst gewidmet.
Am Vereinsheim am Traberring trafen sich 17 Gartenpiraten im Kindergartenalter mit den Betreuerinnen Christine Ramelsberger, Kristin Strobl, Tanja Dirnberger und Kathrin Ott. Los ging es mit dem Begrüßungslied, bei dem vor allem die drei neuen Kinder in der Gruppe Willkommen geheißen wurden, gefolgt von einer lustigen Bewegungsgeschichte, passend zum Thema Herbst. Anschließend machten sich alle gemeinsam an die vorbereitete Bastelaktion, bei der kleine Kunstwerke direkt aus und mit der Natur entstanden. Auf Astscheiben wurde zuerst mit Peddigrohr eine Art Zaun gewebt. Diese Miniaturlandschaft durften die Kinder dann fantasievoll mit Zapfen, Moos, Hagebutten und weiteren Naturmaterialien befüllen. Besonders schön waren auch die selbst gebastelten Pilze aus bemalten Eierkartons sowie niedliche Igel-Figuren, die aus Salzteig und Zapfen geformt wurden. Ganz nebenbei bekamen die kleinen Bastler auch ein wenig Grundwissen in Pilzkunde mit und konnten sich mit heimischen Äpfeln stärken. Mit viel Begeisterung und Konzentration waren die Kinder bei der Sache – am Ende konnte jedes Kind sein eigenes kleines Herbst-Kunstwerk mit nach Hause nehmen.
Gleichzeitig begrüßten die Betreuer Sandra und Rupert Eder, Kerstin und Jochen Bauer, Katharina und Josef Hagl sowie Vroni Wagenhuber 35 åKinder im Grundschulalter an der Berta-Hummel-Schule. Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellungsrunde für die neu hinzugekommenen Schulkinder schilderte Rupert Eder mit Hilfe von Plüsch-Wildbiene Willy Zweck und Bauart eines Insektenhotels. Bei einer Fragerunde bewiesen die Kinder allerhand Vorwissen zu diesem Thema. Anschließend wurden die Teilnehmer.in zwei Gruppen aufgeteilt, ein Teil bastelte im Werkraum und der Rest begann mit den Bauarbeiten am Insektenhotel, zwischendurch wurden die Gruppen getauscht. Unter Anleitung der Betreuer wurde gehämmert, gebohrt, gefüllt und dekoriert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Ein liebevoll gestaltetes Insektenhotel, das nun Wildbienen, Marienkäfern und anderen nützlichen Gartenbewohnern ein Zuhause im Schulgarten bietet. Die Kinder haben dabei nicht nur handwerklich gearbeitet, sondern auch viel über die Bedeutung von Insekten für unsere Umwelt gelernt. Im Werkraum wurde es bunt und kreativ. Die Kinder bastelten ihre eigenen Drachen aus Folie und Holzleisten, schön bemalt und verziert mit glänzenden Bändern. Bei sonnigem Herbstwetter und einer leichten Brise wurden die Kunstwerke auf dem angrenzenden Schulhof gleich ausprobiert – mit viel Lachen, Rennen und natürlich fliegenden Drachen.

Foto_große: Die Gartenpiraten mit ihren Drachen im Schulgarten mit (hinten von links) Kerstin Bauer, Rupert und Sandra Eder, Vroni Wagenhuber, Jochen Bauer, Katharina Hagl und Josef Hagl (kniend).


Foto_kleine: Einige der gebastelten „Herbstlandschaften“ stehen bereit um von den kleinen Gartenpiraten mit nach Hause genommen zu werden. Im Hintergrund die Betreuerinnen (von links) Kristin Strobl, Tanja Dirnberger, Kathrin Ott und Christine Ramelsberger

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„Die Alm – ein Ort für die Seele“ - OGV Unterdietfurt

„Die Alm – ein Ort für die Seele“ Martina Fischer begeistert mit Einblicken in das Leben auf der Alm
Voller Gastraum und wertvolle Impulse für ein entschleunigtes Leben.
 
Bis auf den allerletzten Platz gefüllt war der Gastraum der Mehrzweckhalle in Huldsessen beim gemeinsamen Vortragsabend der Naturfreunde Huldsessen und des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt am Donnerstag, den 8. Oktober.
 
Unter dem Titel „Die Alm – ein Ort für die Seele – Reflexionen einer Sennerin“ nahm Martina Fischer, bekannte Sennerin, Wildpflanzen-Expertin, Ernährungsberaterin und Siegerin der BR-Landfrauenküche 2023, die zahlreichen Besucher mit auf eine eindrucksvolle Reise in die Welt der Alm.
 
Anschaulich, persönlich und mit viel Begeisterung erzählte sie von ihrer Zeit als Sennerin in den oberbayerischen Alpen, von der tiefen Verbundenheit mit dem Rhythmus der Natur und dem Leben mit ihren Tieren. Dabei wurde deutlich, wie sehr das einfache Leben auf der Alm von natürlichen Abläufen geprägt ist.
 
Für Martina Fischer ist die Alm ein Ort, an dem sowohl die Tiere als auch der Mensch artgerecht leben können – im Einklang mit der Natur und fernab von der ständigen Hektik des Alltags.
 
Ihre Erzählungen regten zum Nachdenken über die eigenen Lebensgewohnheiten an. Besonders appellierte sie an die Zuhörer, sich selbst zu genügen, die eigenen Bedürfnisse bewusster wahrzunehmen und sich nicht ständig mit anderen zu vergleichen. Gerade mit Blick auf die bevorstehende Herbst- und Winterzeit ermutigte sie dazu, bewusst einen Gang zurückzuschalten, sich Ruhe zu gönnen und zu entschleunigen.
 
Auch eine gesunde Lebensweise lag ihr am Herzen. Dabei gehe es jedoch nicht darum, sich alles zu verbieten, sondern vielmehr darum, ein gesundes Maß zu finden und das Leben mit all seinen schönen Seiten zu genießen.
 
Die vielen persönlichen Einblicke und Denkanstöße machten den Abend zu einer inspirierenden Begegnung mit einer Lebensweise, die den Blick wieder stärker auf das Wesentliche lenkt.
 
Die als Gemeinschaftsprojekt der Naturfreunde Huldsessen und des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt organisierte Veranstaltung fand großen Anklang und erwies sich als voller Erfolg.
 
Auch nach dem Vortrag blieb man noch gerne beisammen. Bei angeregten Gesprächen und gemütlichem Ratschen ließen die Besucher den gelungenen Abend gemeinsam ausklingen.

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Ein Kreuz aus Gaben der Natur – Erntedank in der Pfarrkirche Unterdietfurt

Auch in diesem Jahr haben die Kinder der Kraut- und Rübn-Gruppe des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt den Erntedankaltar in der Pfarrkirche Maria Heimsuchung in Unterdietfurt mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Für die diesjährige Gestaltung hatten sich die Verantwortlichen des OGV etwas Neues einfallen lassen: Der Erntedankaltar wurde in Form eines großen Kreuzes aufgebaut. Aus Holzkisten entstand die Kreuzform, die anschließend mit zahlreichen Gaben aus Garten und Feld gefüllt wurde. Die Kinder und Mitglieder des OGV brachten dafür eine bunte Vielfalt an heimischem Obst und Gemüse mit. Äpfel, Birnen, Rote Bete, Kürbisse, Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten, Weintrauben, Nüsse und Maiskolben fanden ihren Platz in der liebevoll gestalteten Dekoration. Auch verschiedene Blumenvasen wurden von den Kindern und Helfern passend geschmückt. In der Mitte des Kreuzes fand das von Berta Gruber gebackene Brot einen würdigen Platz.

Das Erntedankfest hat in der christlichen Tradition eine besondere Bedeutung. Es ist eine Zeit, in der die Menschen Gott für die Ernte und für die Gaben der Natur danken. Gleichzeitig erinnert Erntedank daran, dass Nahrung nicht selbstverständlich ist und dass hinter jedem Lebensmittel die Arbeit vieler Menschen sowie das Wachsen und Gedeihen in der Natur stehen. Das Kreuz als Mittelpunkt des diesjährigen Altars verbindet dabei den Dank für die Schöpfung mit dem christlichen Glauben.

Mit viel Freude, Kreativität und einem Blick für die Natur haben die Kinder so einen farbenprächtigen Erntedankaltar geschaffen, der die Besucher der Pfarrkirche zum Staunen und Innehalten einlädt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen kleinen und großen Helfern, die mit ihren Gaben und ihrer tatkräftigen Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben.

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Malgersdorfer Wettbewerb: Kinderwettbewerbs: Wer hat den schwersten Kohlrabi?

Erfolgreiche kleine Gärtner gewinnen beim OGV

Der Obst- und Gartenbauverein Malgersdorf hat im Frühjahr Kohlrabisamen an knapp 50 Kinder ausgegeben. Nun wurde es Zeit, die Ernte zu begutachten. Zur Prämierung kamen 32 Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern an den Bräuhausplatz. Manche der kleinen Gartler mussten beim Tragen ganz schon schwitzen, da ihre Kohlrabis beeindruckend groß waren. Nachdem die Früchte fertig gewogen waren, begann es bei der Auswertung spannend zu werden. Die Bandbreite der Gewichte war freilich recht unterschiedlich. Die Waage zeigte Gewichte von 34 g bis 3665 g für den vierten bis 32. Platz. Die drei schwersten konnten dann mit den Hauptpreisen belohnt werden. Den 1. Platz erreichte Aigner Marina mit einem Kohlrabigewicht von 4890 g, gefolgt von Bloos Elisabeth, bei der die Waage 4242 g angezeigt hat. Den 3. Platz sicherte sich Max Schaitl mit einem 3685 g schweren Kohlrabi.  Alle teilnehmenden Kinder bekamen einen Einkaufsgutschein vom „DaBeck“. Mit Spannung wird nun der 19. Kinderwettbewerb im nächsten Jahr erwartet.

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