Bunte Vogelhäuschen für die gefiederten Freunde

Oft fehlen in unseren Gärten und auf den Streuobstwiesen geeignete Brutnischen oder morsche Bäume und somit die Naturhöhlen, in welchen Vögel ihr Nest bauen könnten. Um den gefiederten Tieren eine Hilfe und einen attraktiven Lebensraum zu bieten, kümmerte sich nun der Obst- und Gartenbauverein Unterdietfurt mit der Kindergruppe Kraut- und Rübn um Vogelhäuschen.

Die 40 Kinder, aufgeteilt in drei Gruppen, trafen sich im Pfarrzentrum in Unterdietfurt und fanden zunächst mit Felicitas Unterholzner anhand von Bildern heraus, welche die häufigsten Gartenvögel sind - nämlich Blaumeise, Kohlmeise, Rotkehlchen und Amsel - und lauschten, wie sich deren Gesänge anhören. Danach rätselten die Kinder, mit welchen Materialen die Vögel ihre Nester bauen. Symbolisch wurde inmitten des Sitzkreises ein Nest aus Gräsern, Moos, Ästen und Blättern gebaut.

Anschließend bemalten die kleinen Gartler in Zweierteams mit Begeisterung die hölzernen Nistkästen mit bunten Acrylfarben. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt, sodass wunderbare, farbenfrohe Kunstwerke entstanden.

Nach dem Händewaschen ging es nach draußen. Zusammen mit Verena Jäger suchten die Kinder nach geeigneten Bäumen für ihre Vogelhäuschen. Sie erfuhren, dass die Nisthilfen zum Schutz vor Räubern auf einer Höhe von ca. drei Metern hängen sollten und in Richtung Süd-Osten ausgerichtet werden sollten, damit die Vögel vor Wind und Wetter geschützt sind und es schön warm haben.

Die kreativ gestalteten Vogelhäuschen werden nun von den Verantwortlichen des Obst- und Gartenbauvereins noch mit Klarlack überzogen und anschließend an Bäumen an verschiedenen Stellen im Dorf aufgehängt. Ob die Kraut- und Rübn-Kinder wohl ihr Vogelhäuschen wiedererkennen?

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Laternenwanderung mit Druiden Sepp

Winterliche Laternenwanderung mit Druidensepp begeistert rund 30 Teilnehmer

 

 

Eine stimmungsvolle Reise in die Vergangenheit erlebten rund 30 Wanderer bei der Laternenwanderung des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt am Freitag, den 20. Februar 2026.

 

Treffpunkt war um 16:50 Uhr vor dem Rathaus in Unterdietfurt. Von dort aus wurde in Fahrgemeinschaften nach Obermaisbach gefahren, wo die knapp zwei Kilometer lange Wanderung begann. Wie bestellt setzte an diesem Tag Schneefall ein, sodass die Teilnehmer eine wunderschön verschneite Winterlandschaft genießen durften. Die rund eineinhalbstündige Wanderung erhielt dadurch eine ganz besondere, beinahe mystische Atmosphäre.

 

Begleitet wurden die Wanderer vom Druidensepp, Sepp Matsche, der unterwegs viel Wissenswertes über verschiedene heimische Baumarten vermittelte. So erfuhren die Teilnehmer Interessantes über Eiche, Birke und Kiefer – über deren heilende Wirkungen und die Verwendung einzelner Bestandteile in der Naturheilkunde ebenso wie über ihre Bedeutung in der Mythologie, insbesondere in der keltischen Mythologie, und ihre Rolle auch in der näheren Vergangenheit.

 

An mehreren Stationen trug der Druidensepp zudem Gedichte vor, die zum Nachdenken anregten und hervorragend zur ruhigen, winterlichen Stimmung passten. Am Ende der Wanderung durfte jeder Teilnehmer ein buntes Band an einem Weidenbaum befestigen und dabei an einen geliebten Menschen denken und Wünsche visualisieren.

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Beitrag für Vielfalt in der Umwelt

Zwei weitere Naturgärten im Landkreis - Besitzer dürfen sich über Plakete freuen

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Informativ und genussvoll: 
Vortrag von Pomologe Jürgen Pompe begeistert in Unterdietfurt

Der Obst- und Gartenbauverein Unterdietfurt hatte am gestrigen Abend zu einem besonderen Vortrag ins Pfarrzentrum eingeladen.

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Vortrag von Pomologe Jürgen Pompe begeistert in Unterdietfurt