Besuch Ölmühle mit Öltasting
Die volle Naturkraft im Öl für einen gesunden Körper und regen Geist
Gartenbauverein Massing besuchte die Ölmanufaktur Hofgut am Dobl bei Reisbach
Gesunde Öle können das Essen nicht nur schmackhafter machen, sondern gleichzeitig die körperliche Gesundheit unterstützen. Davon konnten sich die TeiAlnehmer des Gartenbauvereins Massing im Rahmen eines ÖlTastings persönlich überzeugen. Gemeinsam besuchten die Gartler am 11. Mai die Ölmanufaktur im Hofgut am Dobl und erfreute ich an einem Genuss- und Wissenserlebnis der besonderen Art. Unter fachkundiger Anleitung des Ölmüllers Ralf Schäfer erfuhr die Gruppe alles Wissenswerte über die Herstellung wertvoller, naturbelassener Omega-3-Speiseöle, sowie entscheidendes Grundwissen, was beim Kauf und der Verwendung von Ölen und Omega-3-Produkten grundsätzlich beachtet werden sollte.
Der Neurowissenschaftler, Gesundheits- und Naturexperte Ralf Schäfer erklärte auf verständliche Weise die ernährungspsychologischen Eigenschaften gesunder Pflanzennährstoffe und machte das ÖlTasting zu einem besonderen Gruppenerlebnis. So wurde ein Löffel nach dem anderen der wertvollen Natur-Öle verkostet. Verblüffend, ein Leinöl das vollmundig nach Walnuss schmeckt oder ein Leindotteröl, das am Gaumen an grünen Spargel erinnert und womit ein Kohlrabi-Carpaccio zum Hochgenuss wird. Schnell war klar: Genuss und Gesundheit sind kein Wiederspruch, sondern ergänzen sich eindrucksvoll. Praxisnah erfuhren die Teilnehmer, welches der probierten Öle zu Ihren persönlichen Gesundheitszielen passt und bekamen Rezepte mit auf den Weg, um das neu Erlernte auch gleich in den eigenen Speiseplan integrieren zu können. Gesunde Öle können vieles: das Immunsystem kräftigen, den Cholesterinspiegel senken oder den Körper mit der wertvollen Omega-3-Fettsäure versorgen.
Die Ölmühle legt Wert auf Regionalität; so werden heuer laut Ralf Schäfer die Ölsaaten in den Landkreisen Dingolfing-Landau, sowie Rottal-Inn in Kooperation mit heimischen Landwirten angebaut.
Anschließend bestand die Möglichkeit zum Einkauf im hauseigenen Hofladen. Vorsitzende Resi Ott bedankte sich bei Nicole und Ralf Schäfer für die aufschlussreiche Präsentation und den außergewöhnlichen Gaumengenuss. Alle Besucher waren sich einig, dass es ein interessanter Ausflug nach Thannenmais-Dobl war.
Ein Kreuz aus Gaben der Natur – Erntedank in der Pfarrkirche Unterdietfurt
Auch in diesem Jahr haben die Kinder der Kraut- und Rübn-Gruppe des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt den Erntedankaltar in der Pfarrkirche Maria Heimsuchung in Unterdietfurt mit viel Liebe zum Detail gestaltet.
Für die diesjährige Gestaltung hatten sich die Verantwortlichen des OGV etwas Neues einfallen lassen: Der Erntedankaltar wurde in Form eines großen Kreuzes aufgebaut. Aus Holzkisten entstand die Kreuzform, die anschließend mit zahlreichen Gaben aus Garten und Feld gefüllt wurde. Die Kinder und Mitglieder des OGV brachten dafür eine bunte Vielfalt an heimischem Obst und Gemüse mit. Äpfel, Birnen, Rote Bete, Kürbisse, Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten, Weintrauben, Nüsse und Maiskolben fanden ihren Platz in der liebevoll gestalteten Dekoration. Auch verschiedene Blumenvasen wurden von den Kindern und Helfern passend geschmückt. In der Mitte des Kreuzes fand das von Berta Gruber gebackene Brot einen würdigen Platz.
Das Erntedankfest hat in der christlichen Tradition eine besondere Bedeutung. Es ist eine Zeit, in der die Menschen Gott für die Ernte und für die Gaben der Natur danken. Gleichzeitig erinnert Erntedank daran, dass Nahrung nicht selbstverständlich ist und dass hinter jedem Lebensmittel die Arbeit vieler Menschen sowie das Wachsen und Gedeihen in der Natur stehen. Das Kreuz als Mittelpunkt des diesjährigen Altars verbindet dabei den Dank für die Schöpfung mit dem christlichen Glauben.
Mit viel Freude, Kreativität und einem Blick für die Natur haben die Kinder so einen farbenprächtigen Erntedankaltar geschaffen, der die Besucher der Pfarrkirche zum Staunen und Innehalten einlädt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen kleinen und großen Helfern, die mit ihren Gaben und ihrer tatkräftigen Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben.
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Malgersdorfer Wettbewerb: Kinderwettbewerbs: Wer hat den schwersten Kohlrabi?
Erfolgreiche kleine Gärtner gewinnen beim OGV
Der Obst- und Gartenbauverein Malgersdorf hat im Frühjahr Kohlrabisamen an knapp 50 Kinder ausgegeben. Nun wurde es Zeit, die Ernte zu begutachten. Zur Prämierung kamen 32 Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern an den Bräuhausplatz. Manche der kleinen Gartler mussten beim Tragen ganz schon schwitzen, da ihre Kohlrabis beeindruckend groß waren. Nachdem die Früchte fertig gewogen waren, begann es bei der Auswertung spannend zu werden. Die Bandbreite der Gewichte war freilich recht unterschiedlich. Die Waage zeigte Gewichte von 34 g bis 3665 g für den vierten bis 32. Platz. Die drei schwersten konnten dann mit den Hauptpreisen belohnt werden. Den 1. Platz erreichte Aigner Marina mit einem Kohlrabigewicht von 4890 g, gefolgt von Bloos Elisabeth, bei der die Waage 4242 g angezeigt hat. Den 3. Platz sicherte sich Max Schaitl mit einem 3685 g schweren Kohlrabi. Alle teilnehmenden Kinder bekamen einen Einkaufsgutschein vom „DaBeck“. Mit Spannung wird nun der 19. Kinderwettbewerb im nächsten Jahr erwartet.
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Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Rottal-Inn e.V.