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Presseberichte
Marienkäfer feiern ein Kürbisfest

Postmünster. Groß war der Andrang beim Kürbisfest zu dem der Obst- und Gartenbauverein Postmünster seine Jugendgruppe – die Marienkäfer- eingeladen hatte. Gut gelaunt und in freudiger Erwartung trafen die Kinder am Pfarrheim in Postmünster ein. Unter der Leitung von Anneliese Schmidhuber höhlten die Kinder Kürbisse aus, schnitzten Gesichter hinein, bemalten und beklebten die Kürbisse oder besteckten sie mit herbstlichen Blumen und Zweigen. Unterstützt wurde Anneliese Schmidhuber von Hildegard Beisl, Inge Grashuber, Anita Zindl, Anita Klinger, Schmidhuber Anneliese, Bettina Thanner, Franz Zauner und Johann Altmannsberger. Nach dem basteln konnten sich die Kinder bei Kürbissuppe und Punsch stärken. Zur Freude aller Kinder hatten die Betreuer noch Teig für Stockbrot vorbereitet welches die Kinder am Lagerfeuer rösten durften. Als Nachspeise gab es dann auch noch selbst gemachte Schokobananen. Auch Pfarrer Max Weigl ließ es sich nicht nehmen, den Kindern einen Besuch abzustatten brachte seine Freude über dieses gelungene Fest zum Ausdruck.  




 


Streuobstwiese – Erlebnisgarten für die Kinder aus Bayerbach

Am Bayerbacher Bahnhof wurde am 23. September 2017 die Anlage einer Streuobstwiese begonnen.
Das Grundstück war schon vor Jahren von der Gemeinde für diesen Zweck erworben worden. Es fand sich jedoch niemand, der das Projekt angehen wollte.
Nun bot sich die Gelegenheit, das Thema wieder aufzugreifen, da staatliche Zuschüsse in Aussicht standen. Gudrun Mehring, Mitglied beim Gartenbauverein Bayerbach, kümmerte sich im Eilverfahren um ein Konzept und erhielt prompt den Zuschlag. Der Gemeinderat gab seinen Segen und nicht zuletzt dank der Mithilfe von Gartenbauvereinsmitglied und 2. Bürgermeister Heinz Bauhuber konnte das Vorhaben in Angriff genommen werden.
Der gemeindliche Bauhof bereitete das Grundstück gründlich vor, und Sandro Bruckmeier spendete dankenswerterweise 35 Kubikmeter Humus.

Nun konnte der Obst- und Gartenbauverein nach Anleitung von Hannelore Podszuck (Gartenpflegerin und 1. Vorsitzende) die Bäume und einige Sträucher verteilen.

Die Baumpaten – Kinder aus Bayerbach – durften „ihr“ Bäumchen unter fachkundiger Mithilfe einpflanzen und waren stolz darauf, ihren Namen am Baumpfahl zu sehen. So finden sie ihren Schützling leicht wieder und können sich um sein Wohlergehen kümmern.

Bürgermeister Josef Sailer ließ es sich nicht nehmen, einen Baum zu spenden: einen Ginko, den „Baum des Jahrtausends“.

Einige Tage später wurde die Blumenwiese gesät.

Am Samstag, dem 14. Oktober war der 2. Pflanztermin: hinzu kamen viele verschiedene Obst- und Beerensträucher – alles kindgerecht, d.h. ohne Stacheln. Die Mitglieder des Vereins spendeten aus ihren Gärten Ableger von Stauden und Hecken, so dass die Randbepflanzung zum großen Teil fertig gestellt werden konnte. Etwa 20 Mitglieder (und solche, die es werden wollen) arbeiteten bei wunderschönem Wetter den ganzen Vormittag, um das Gemeinschaftsprojekt voranzutreiben. Hackschnitzelwege wurden angelegt und eine Treppe zur Wasserschöpfstelle gebaut.
Nach einer Brotzeit, gespendet von Hannelore Podszuck, freuten sich alle über den Fortschritt.

Für nächstes Jahr sind noch eine Sitzgruppe und eine Kräuterschnecke geplant um den Platz als Raum für Veranstaltungen mit Groß und Klein nutzen zu können.


 


Ausflug der Pomolgen

 


Kinder des Gartenbauvereins legen Ernteteppich am Gartlberg

Pfarrkirchen. Für das Erntedankfest haben die Kinder des Gartenbauvereins in der Gartlbergkirche wieder einen großen Ernteteppich gelegt.
Viele jugendliche Vereinsmitglieder halfen zusammen, um den prachtvollen Ernteteppich zu gestalten. Mit großem Einsatz und Begeisterung waren sie bei der Sache. Ihr Enthusiasmus forderte der Vereinsvorsitzenden Christine Fuchs-Kastl beim Aufbau einiges an Geduld ab angesichts der zahllosen Fragen, mit denen sie die Kinder bombardierten: "Wo sollen die Kürbisse hin? Sehen die Blumen hier schön aus?" Zum Glück hatte die routinierte Gartlerin auf alles eine Antwort und so manchen Tipp für den Nachwuchs parat. "Der Gedanke hinter dem Ernteteppich ist, danke zu sagen für alles, was man erntet", erläutert Fuchs-Kastl die Präsentation der Gartenfrüchte. Die Gartler seien auf die Natur angewiesen. Dies sei in diesem Jahr angesichts des spärlichen Regens wieder sehr deutlich geworden. "Wer sein Gemüse im Supermarkt kauft, macht sich darüber keine Gedanken", gab Fuchs-Kastl zu bedenken.
Das verwendete Obst und Gemüse steuerten zum Teil die Kinder selbst aus ihrem eigenen Schrebergarten bei. Auch die Einkaufsmärkte real und Edeka stellten einiges an Material zur Verfügung. Die Blumen stiftete wieder die Familie Wimmer. Daraus gestaltete Anja Wagner prächtige Gestecke.
Zu dem optischen Genuss des "Teppichs" gesellt sich beim Erntedankgottesdienst am heutigen Samstagabend auch ein musikalischer. Für die Gestaltung der Messe um 19 Uhr hat sich der Männerchor aus Waldhof angekündigt, der die "Hoamatmesse" singen wird. Komponiert wurde diese vom Waldhoferer Erich Lindlbauer. Erst heuer im Juli wurde das heimatverbundene Werk zum ersten Mal aufgeführt.− ha

Nach getaner Arbeit präsentieren (von links) Christine Fuchs-Kastl, ihre Vorstandskolleginnen Jutta Kunz und Elke Human-Remböck und die Kinder des Gartenbauvereins ihr Werk. Auch der Hausherr, Pater Jakob Zarzycki (hinten), ist beeindruckt. − Foto: Hampel

 


Natur und Technik am Unteren Inn

Den Lebensraum „Unterer Inn“ etwas näher unter die Lupe zu nehmen, das war dieses Jahr Ziel des Ausflugs der Kindergruppe des Gartenbauvereins Pfarrkirchen. Zusammen mit den Kindern des Ferienprogramms Pfarrkirchen machten sich die Betreuer unter der Leitung von Vorsitzender Christine Fuchs-Kastl auf den Weg ins Europareservat nach Ering am Inn. Im Diorama des Infozentrums, das mit Schilf und Wasser der Natur nachempfunden ist, konnte man erste Eindrücke über die seltene Tier- und Pflanzenwelt gewinnen. Nach einer kurzen Einführung der erfahrenen Försterin und Gebietsbetreuerin Andrea Bruckmeier über die Bedeutung und Ökologie des Inns, ging es , ausgerüstet mit Ferngläsern, auch schon los zur Führung durch den Auwald. Der Weg führte durch Feuchtgebiete und üppige Vegetation vorbei an Biberburgen. Die Kinder staunten über die kräftigen, langen Zähne des Bibers, die ihnen von der Biologin anhand eines skelettierten Biberkopfes gezeigt wurden. Wie ein Eichelhäher seine Vorratsnüsse versteckt oder wie Fledermäuse auf Beutefang gehen lernte die Gruppe spielerisch.
Am Inndamm angekommen, zückten alle das Fernglas und beobachteten die zahlreichen Wasservögel auf den Schlickbänken. Sogar ein „Seeadler“ wurde gesichtet, der sich später allerdings als Treibholz entpuppte. Intensiv widmeten sich die Gartler natürlich der Bestimmung der heimischen Pflanzenwelt des Inndammes.
Zur wohlverdienten Brotzeit ging es über die Innstaustufe auf die österreichische Seite zur alten Burganlage Frauenstein, die mit ihrer Ruhe und Gemütlichkeit zum Verweilen einlud. Ehemalige Burgbewohner aus den verschieden Adelsgeschlechtern , eindrucksvoll arrangiert in digitalen Bilderrahmen, erzählten den Kindern die Geschichte der Burg.
Noch schnell eine kleine Erfrischung am Kneipbrunnen, bevor die Besichtigung des Laufwasserkraftwerks Ering-Frauenstein auf dem Programm stand. Herr Wolfgang Wittich erwartete die Ausflügler bereits an der Toranlage. Zuerst erklärte der Mitarbeiter in der Warte den Gästen
ausführlich, wie ein Kraftwerk funktioniert. Fragen über Hochwasserschutz, Entsorgung von Treibgut und Stromerzeugung beantwortete Wittich geduldig und fachmännisch.
Ausgerüstet mit Helm und Gehörschutz führte er sie durch die im Jahre 1943 in Betrieb genommene und bis heute unveränderte Anlage. Sehr beeindruckend war das Vibrieren der Generatoren sowie die Lautstärke und Wucht der Kaplan-Turbinen.
Wieder auf der bayerischen Seite des Inn angekommen, machte man sich nach diesem kurzweiligen Ausflug mit viel neu erworbenen Wissen im Gepäck auf den Nachhauseweg.


 


„Kindergartl“ des Gartenbauvereins Pfarrkirchen feiert 10 jähriges Bestehen

Um den jungen Gartlern des Gartenbauvereins auch die Praxis näher zu bringen, hob vor 10 Jahren die langjährige Vorsitzende Gretl Schacherbauer das „Kindergartl“ aus der Taufe. Auf dem Areal des Kleingartenvereins in der Nähe des Erlebnisbads wurde kurzerhand eine Schrebergartenparzelle angemietet, wo sich die Nachwuchsgruppe nicht nur gärtnerisch austoben kann. Nach dem überraschenden Tod von Frau Schacherbauer bangte man um den sehr zeitaufwändigen Fortbestand des Gartens. Doch nach einigen Rücksprachen war man sich einig, das „Kindergartl“ soll ein fester Bestandteil des Vereins bleiben und auch der Nachwuchsarbeit dienen. Und so treffen sich bis jetzt die ganze Gartensaison lang jeden Dienstagnachmittag - je nach Witterung von Mitte April bis zum ersten Frost - die Kinder mit der derzeitigen Vorsitzenden Christine Fuchs-Kastl und einigen Vereinsmitgliedern und Eltern im „Übungsgarten“.
Die Hochbeete werden saisonal bepflanzt, es wird gehackt, geschaufelt, gesät und bei heißer Witterung manchmal nicht nur die Blumen oder das Gemüse gegossen.
Zum diesjährigen Jubiläum lud der Gartenbauverein im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Pfarrkirchen auch andere interessierte Kinder zu einem kreativen Nachmittag in die Gartenanlage ein. Nachdem die Gartenregeln genau erklärt wurden, verteilten sich die 26 Buben und Mädchen schnell auf die verschiedenen Bastelstationen. Im Pavillon von der Sonne geschützt, flochten vor allem die Mädchen unter Anleitung von Elke Human-Remböck und Jutta Kunz kunstvolle Blumenkränze aus frischen Blumen, die sie mit bunten Bändern verzierten. Auch die traditionellen Erdgnome durften nicht fehlen. Und so mischte man eifrig Grassamen und Erde, füllte Strümpfe, knotete und formte dicke Nasen, der Fantasie wurden dabei keine Grenzen gesetzt.. An einer anderen Station bedruckten Kinder kleine Jutesäckchen mit geschnittenem Gemüse und Farbe. Währenddessen tummelte sich bereits eine große Entenschar aus Korken in der Wassertonne. Wer es ruhiger mochte, zog sich in das Weidentippi zurück und lauschte den Geschichten, die Elfriede Schmöller vorlas oder ließ sich zum Beispiel die Arbeit der Bienen von ihr erklären.
Natürlich durfte an so einem Nachmittag auch eine gesunde Brotzeit mit dem eigenen Gemüse nicht zu kurz kommen! Frisch geernteter Paprika, Tomaten in allen Farbrichtungen, Gurken und Karotten wurden mit Kräuterquark und selbstgebackenen Semmeln gereicht, dazu gab es gepressten Apfelsaft und Wasser.
Für die Eltern und Betreuer standen Kaffee und Beerenkuchen bereit.
Nicht zuletzt war dieser Nachmittag auch wegen des herrlichen Sommerwetters ein voller Erfolg.


 


Türkränze für den Herbst

Der Herbst ist ein fantastischer Monat für Bastelfreunde. Deshalb trafen sich einige kreative Mitglieder des Gartenbauvereins Pfarrkirchen in ihrem „Gartl“ in den Rottauen zum Binden von herbstlichen Türkränzen. Unter der fachkundigen Anleitung von der Floristin Anja Wagner wurden reizvolle Samen- und Fruchtstände, welche Bäume und Sträucher in dieser Jahreszeit bieten verarbeitet. Zum Trocknen geeignete Blüten wie die Fetthenne oder Hortensienbälle und Kräuter durften natürlich nicht fehlen. Anja Wagner hatte für jeden Teilnehmer noch eine anregende Idee bereit. Nun können die Kränze die Haustüren der Gartlerinnen schmücken! 


Einstimmung auf den Herbst

Am 9. September trafen sich einige kreative Mitglieder des Gartenbauvereins Bayerbach in der Hortensiengärtnerei Alt in Hartkirchen. Nach einer Hortensienschau im Juli freuten sie sich diesmal darauf, von einer kompetenten und freundlichen Floristin in die Kunst des Hortensienkränzebindens eingeweiht zu werden.
Tatkräftig schritt man zu Werk und fertigte zuerst aus Drahtringen und Maislaub die Rohlinge. Die Floristin stand mit Rat und Tat zur Seite und verriet einige Kniffe, die zu einem – im wahrsten Sinn des Wortes- „abgerundeten“ Werk führten. Eifrig und konzentriert waren die Damen bei der Sache, so daß eine jede nach nur einer Stunde ein vollendetes Kunstwerk in den Händen hielt.
Nun durften sich die zufriedenen „Lehrlinge“ bei Kaffee und Kuchen erholen, während Frau Alt noch einige Tipps zur rechtzeitigen „Ernte“ der Hortensien und zur Behandlung als Straußdekoration sowie zu weiteren Möglichkeiten der Ausschmückung von Kränzen gab.
Mit einem herzlichen Dankeschön an die Familie Alt und die Floristin für die informativen und geselligen Stunden verabschiedeten sich die Teilnehmerinnen und machten sich mit ihren Schätzen auf den Heimweg.


 


Der OGV besucht das Kloster Gars

Einen schönen Tag verbrachten Mitglieder des Obst-und Gartenbauvereins Malgersdorf in Gars am Inn und Umgebung. Am frühen Vormittag erreichten die Ausflügler das Kloster Gars am Inn und trafen dort auf den Bruder Ulrich Gaugele. Dieser ist weitum bekannt als beliebter Referent bei den Gartenbauvereinen.
Bruder Ulrich führte die Gruppe durch die Anlagen des Klosters und erzählte von der ereignisreichen Geschichte des Klosters. Bereits im Jahre 768 wurde das Kloster gegründet und wurde ca. 1125 zum Augustinerchorherrenstift. Es erfuhr in den folgenden Jahrhunderten Brandschatzung und Säkulaarisation. Seit dem Jahr 1858 leben die Redemptoristen als Ordensgemeinschaft des Erlösers am Kloster Gars. Sehr sehenswert ist der Kräutergarten.
Die Klostergärtnerei erfährt durch die wertvollen Erfahrungen von Bruder Ulrich eine große Wertschätzung in der näheren und weiteren Umgebung, wegen ihrer gesunden Pflanzenauswahl.
Nach einer kurzen Mittagspause deckte man sich beim „Schneckenreferenten“ Peter Gasteiger noch mit frisch gebackenem Brot und Käse ein. Bei Kaffee und Kuchen im Moyerhof in Aschau am Inn fand der Ausflug seinen Abschluß.


 


Tag der Kartoffel beim OGV-Ferienprogramm

Die Einladung des OGV`s zum Tag des Kartoffels nahmen etwa 30 Kinder gerne an und erkundeten die tolle Knolle.

In Horading, Nähe Diepoltskirchen wurde das Ferienprogramm durchgeführt. Alle Erwachsenen und die Kinder freuten sich über die Gastfreundschaft von Waldgrundstücksbesitzern Alois und Petra Straubinger.

Im „Grundi“ gibt’s einiges zu entdecken, darum gab es als erstes eine kleine Führung durchs Gelände. Dort gibt’s neben abgestreiften Schlangenhäuten und Karpfenteich auch einen Nistkasten für Fledermäuse und ein uriges Plumpsklo. Außerdem hatte Straubinger eine Spechthöhle zu zeigen, die sich in einem Stück Altholz befand.

Anschließend widmete man sich dem Thema Kartoffel. Vom Aussehen bis zur Verwendung der vielseitigen Frucht gab es unterschiedliches zu erfahren. So zeigte Claudia Hufnagel rosarote und blaue Kartoffeln. Auch die Wuchsform zum Beispiel der Bamberger Hörnchen war doch recht bizzar. Bei der Aufzählung der leckeren Karoffelgerichte war schnell klar, dass die Knolle sehr vielseitig einzusetzen ist.

Dann wurden von den Kindern Kartoffelkönige gebastelt und Kartoffelstempel hergestellt und natürlich gleich ausprobiert.

Da sich schön langsam der Hunger bemerkbar machte, packte der Hausherr einen Chipsschneider aus und stellte aus den vorbereiteten Kartoffeln Spiralen her.

Alle Hände voll zu tun hatten dann die drei Helfer an den Fritteusen um die Chips auszubacken und den Kindern zu servieren.


 


Honig - Wo Kommt er her , wie entsteht er ?

Postmünster Im Rahmen des Ferienprogramms waren die Kinder Mit dem Gartenbauverein Postmünster am Bienen -Lehrstand in Nöham.
1. Vorstand Hansl Altmannsberger begrüßte die Referenten und zahlreiche KInder.
Mit Fahrgemeinschaften durch die Betreuer der Marienkäfergruppe fuhren 30 Kinder nach Nöham.
Frau Sieglinde Wochinger und Herr Herbert Rieger haben die Frohe Schar begrüßt. In 2 Gruppen aufgeteilt hat Frau Wochinger den Kindern von den
Drohnen berichtet , bei den Bienen sind die Männer nur zur Paarung erwünscht und nachher müssen sie Sterben. Die Königin ist für das Eierlegen und den Nachwuchs
zuständig und sorgt für den Fortbestand des Volkes. Die Sommerbiene lebt nach einer Brutzeit von 21 Tagen 3- 4 Wochen ,während die
Winterbiene vom November bis zum März im Stock überwintert und so den Fortbestand des Staates sichert. Im Sommer kann ein starkes Volk
bis zu 60000 Bienen groß sein. Hauptziel des Imkers ist die Produktion von Honig durch seine fleißigen Helfer. Die Bienen bringen von den besuchten Blüten den Blütenstaub in den Bienenstock und produzieren daraus Honig. Wenn die Wabe voll Honig ist verschließt die Biene die Wabe mit Wachs. Die Kinder durften das Wachs abdeckeln, anschließend wurden die Rahmen in die Schleuder eingehängt.
Der schleudervorgang der einzelnen Rahmen wurde sehr interessiert bestaunt. Es wurde fleißig genascht.Die 2. Gruppe drehte aus Wachswaben
echte Kerzen aus Bienenwachs der Docht muß exakt eingelegt werden damit er auch richtig brennt. Ein Honigbrot mit frisch geschleuderten Honig aufs
Butterbrot und Getränken rundeten die gelungene Veranstaltung ab. Zufriedene Kinder erlebten einen hautnahen Unterricht.


 

Zum Bild : v.l. Pfeiffer Elfriede,Wochinger Sieglinde, Schmidhuber Anneliese ,Rieger Herbert , Zauner Franz , Zindl Anita , Altmannsberger Hansl


Bibi Kellerberg lud zur „Kleinen Hexenschule“

 Sieben teils kostümierte Mädchen wagten sich in die Hexenschule von Bibi Kellerberg.
Unterrichtet wurden die wahre Geschichte der Hexen und ihres Ursprungs, die Herkunft und Bedeutung Ihres Zubehörs - also von Hexenhut, Hexenbesen und Zauberstab - und vor allem die Heilkraft der bekanntesten Kräuter in unserem Garten und ihr Einsatz in der Schönheitspflege! Dabei durften die alt bekannte Gurke im Gesicht und die Heilwirkung von Knoblauch, Meerrettich, Thymian und der vielen anderen Heilpflanzen natürlich nicht fehlen.
Der Hexenunterricht endete mit einer feierlichen Diplomübergabe und „Ernennung zur kleinen Hexe", nach einer schriftlichen Prüfung mit 10 Fragen, die alle Hexenbewerberinnen mit Bravour bestanden hatten.
Deshalb würde sich der Gartenbauverein Bayerbach freuen, diese "Junghexen" bald mit ihren Eltern im Verein als neue Mitglieder begrüßen zu dürfen. Denn früh übt sich...

von links nach rechts: Schießl Julia, Hüttinger Amelie, Schwate Jana, Haider Emma, Wiesbauer Lea, Kiermayer Leni, Schock Lena.
Die beiden vom Hexenvorstand sind ganz hinten von links: Hexe Renata (alias Renate Bauhuber) , Hexe Bibi Kellerberg (alias Gudrun Mehring)


Verbilligte Preise für Gartenbauvereinsmitgleider bei der Deutschen Bahn!!

 


Terra Preta – fruchtbare Gartenerde und gleichzeitig Klimaschutz

Terra Preta, die legendäre Schwarzerde der Indios aus dem Amazonas, stand im Mittelpunkt eines Workshops, zu dem der Kreisverband Rottal-Inn alle Obst-und Gartenbauvereine eingeladen hatte.

Das Interesse an der Herstellung der Terra Preta-Erde und Informationen darüber, wie angereicherte Holzkohle das Bodenleben positiv beeinflusst, war sehr groß; ca. 30 Teilnehmer hatten sich im Garten der Fam. Schäffler in Lampersdorf eingefunden.

Kreisvorsitzender Herr Konrad Kronschnabl begrüßte alle anwesenden Teilnehmer und war sehr erfreut, dass auch unser Bezirksvorsitzende, Herr Michael Weidner der Einladung gefolgt war.
Xaver Pongratz, Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins Arnstorf und ein überzeugter Anwender der Terra Preta, hatte den Workshop angeregt und auf die Vorzüge der Terra Preta verwiesen.
Der Referent Herr Edmund Schäffler hielt eine kurze Einführung über die Historie, den Wert der Holzkohle, wie man Terra Preta-Substrat selbst herstellt und dabei der Humusaufbau gelingt.
Die Holzkohle hat eine enorme Speicherfähigkeit, sie wirkt wie ein Schwamm und nimmt in seinen unzähligen feinen Poren Nährstoffe und Wasser auf und gibt diese bei Bedarf an die Pflanze ab. Durch die gesteigerte Fruchtbarkeit der Erde wird auch der Schädlingsdruck (auch Schnecken) stark reduziert.
Der Referent wies darauf hin, dass bei der Herstellung der Kohle über Pyrolyse (Holzvergasung) der im Holz eingelagerte Kohlenstoff (CO2) zum großen Teil in der Holzkohle dauerhaft verbleibt. Wissenschaftler sehen in der Holzkohle die mächtigste Klimaschutzmaschine, die wir besitzen. Die Holzkohle bleibt über Jahrhunderte im Boden stabil.

Im praktischen Teil wurde in einem Erdtrichter Holzkohle hergestellt. Dazu wurde trockener Strauch- und Baumschnitt verwendet.
Xaver Pongratz hatte eine große Feuerschale umgebaut, in der er eine spezielle Luft-führung um die Schale anbrachte, damit die Sauerstoffzufuhr nur von oben möglich ist. Nach dem Anheizen werden die entweichenden Holzgase abgebrannt und laufend Holz nachgelegt. Dadurch wird die Kohle über 450 Grad Celsius erhitzt und mögliche Schadstoffe vernichtet. Das Ganze kann mit einer Grillveranstaltung verbunden werden, indem man über die Feuerschale mit einem Dreibein einen Grillrost aufgehängt - eine gute Kombination.
Beendet wird die Kohleherstellung indem man die Kohle mit einer Wasserzufuhr von unten ablöscht.
Zum Schluss demonstrierte Herr Schäffler, wie die Terra Preta aufgesetzt wird.
Man nehme 4 Teile Rasen-/Grasschnitt und Ast-oder Strauchschnitt fein gehäckselt, 2-3 Teile Dung (z.B. Pferdemist/Rindermist), 1-2 Teile möglichst feine Holzkohle, 1 Teil Urgesteinsmehl und etwas fertigen Kompost.
Das gut vermischte Substrat wird noch mit Regenwasser angefeuchtet und in einem zum Boden hin offenen Behälter oder als Haufen bzw. Miete aufgesetzt und mit Folie luftdicht abgedeckt. Das Material sollte dabei verdichtet werden.
Je nach Außentemperatur fermentiert das angesetzte Material im sauren Bereich ca. 4-6 Wochen. Ähnlich wie in der Landwirtschaft die Silage. Bei der Fermentation wird die zugeführte Holzkohle biologisch belebt und aufgeladen.
Nach der Fermentation soll das Material noch ca. 6 Monate luftig, aber feucht, gelagert werden, bis sich ein erdiger Geruch einstellt.
Bringt man Holzkohle ohne vorherige Belebung auf Flächen aus, ist diese wirkungslos und führe zu Wachstumshemmung. Trockene und leere Holzkohle entzieht dem Boden Nährstoffe und Wasser.
Schädliche Klimagase entweichen auch bei der herkömmlichen Kompostierung, bei der sogenannten thermischen Rotte. Das organische Material fällt hierbei um die Hälfte zusammen. Die Kohle würde hier die Nährstoffe und das Wasser binden, eine Überdüngung durch zuviel Kompostgaben ist nicht möglich und eine Auswaschung von Nitrat ins Grundwasser wird vermieden.

Mit dieser genialen Methode betreiben wir Klimaschutz und gleichzeitig Humusaufbau, sagte uns Herr Schäffler.
Die Terra Preta-Technik schaffe Böden, die in der Lage seien, hochwertige Pflanzen voller Inhaltsstoffe gedeihen zu lassen, die den Menschen gesund und fit halten.

Am Ende des Workshops bedankte sich Herr Kronschnabl für das große Interesse und überließ die Teilnehmer zu einer Brotzeit in den idyllischen Naturgarten der Familie Schäffler. (Text und Bild, Machtl)
 


Die Marienkäfer auf Wanderschaft !

Die Kindergruppe des Gartenbauvereins Postmünster unternahm eine Waldwanderung.Unter der Obhut von den Vorstandsmitgliedern Anneliese Schmidhuber, Hilde Beisl, Inge Grashuber, Elfriede Pfeiffer, Anita Zindl, Bettina Thanner, Franz Zauner und Vorstand Hansl Altmannsberger trafen wir auf einen Laubbaum von der Gespinnstmotte total entlaubt und mit einer weißen Gespinnstschicht umhüllt. Eine geisterhafte Erscheinung im Nadelwald. Das Schutzamulett aus Hollunderaströllchen bunten Perlen und einer Feder mit viel Phantasie auf einer Bastschnur gefädelt sollte vor Waldgeistern schätzen. Einen Dachsbau konnten die Kinder als nächstes bestaunen.Eine riesen Aufwand von dem kleinen Räuber.

Beim anschließenden Abseilen und wieder mit dem Seil empor klettern war die Geschicklichkeit der Kinder gefordert. Alle hatten einen großen Spass bei der Anstrengung .Nun wurde kräftig geknetet um Salzteig herzustellen.Die Mädchen aber auch die Buben werkelten wie gelernte Bäcker. Mit viel Kunstsinn bastelten die Kinder daraus Gesichter auf die Baumrinde. Sehr krative Masken konnten die Erwachsenen bestaunen. Eine Brotzeit aus Butterbrot mit Schnittlach oder Radieschenscheiben und einer Wiesenlimonade gaben den " Marienkäfern " wieder Kraft. Mit Fichtenzapfen Zielwerfen und lustigem Gesang war es für Groß und Klein ein kurzweiliger Nachmittag.


 


Clownereien mit Ulrike – Mitmachtheater für die Gartenzwerge

Viel Spaß hatten die Kinder am Mitmach-Theater mit dem "Schloßclown Ulrike"
Bei herrlichsten Sommerwetter begrüßten sich Kinder und Erwachsene zunächst mit der Darstellung von Lieblingstieren. Mit lustigen und grantigen Gesichtern und elektrisch geladenem Händedruck lernte sich der Kreis der Beteiligten zu verständigen. Weiterhin gab es einen reißenden Fluss und einen hohen Berg zu erklimmen. Viel zu Lachen hatten alle als die beiden Clowns Ulrike und Axel ihre Späßchen trieben. Natürlich gab es kein Halten mehr, als die Kinder mit roten Nasen ausgestattet wurden und auch Clown spielen durften.
Spiele mit einem imaginären Ball folgten, der zunächst als Hülle um den eigenen Körper aufgeblasen wurde, um dann bei einem Spaziergang damit ganz sanft den Entgegenkommenden zu stupsen. Ein unsichtbarer Ball, der kräftig in den Himmel geworfen wird und unsichtbar auf sich warten lässt. Die Kinder erleben den Schreck gekonnt, wenn ein zwar unsichtbarer, aber dennoch sicher furchtbar großer Ball aus den Wolken fällt . Schnell weg gerannt, hieß jetzt die Devise.
Da das Rennen viel Spaß macht, waren sich die Kinder nicht mehr zu bremsen und verfolgten und versteckten sich im großen Gelände des Schlossgartens.
Gut dass auch Verpflegung bereit stand. Bei Wiesenlimonade, Kräuterbutterbrot und süßem Gebäck stärkten sich die Kinder.

Gartenzwerge und hintereReihe v.links: Moser Cilly, Haderer Rosemarie, Altmann Magdalena, Hufnagel Claudia, Frank Melanie


 


Ein neuer Baum fürs Bäckerplatzl

Postmünster. Ein neuer Baum ziert das Bäckerplatzl in Postmünster. Ein Lireodendron Tulipi Fera oder zu Deutsch ein Tulpenbaum wurde dort gepflanzt wo vorher die bereits 200-jährige Akazie stand. Der Baum ziert bereits seit Anfang April den Platz und hat sich nun gut festgewachsen. Gestiftet wurde dieser Baum vom Obst- und Gartenbauverein in Postmünster. 1. Vorstand Johann Altmannsberger und 2. Vorstand Franz Reitberger des OGV Postmünster freuen sich über die schöne Aktion. Auch Bürgermeister Stefan Weindl brachte seine Freude über den schönen Baum zum Ausdruck. Ursprünglich stammt der Baum aus Nordamerika. Der Tulpenbaum ist ein sommergrüner, laubwerfender Baum, so Weindl. Er hat meist einen stattlichen Wuchs. Bei jungen Exemplaren ist die Baumkrone schmal und kegelförmig, bei älteren wird sie gewölbt und hochragend, jedoch nie sehr breit und ist eher kräftig säulenförmig. Besonders beeindruckend sind seine schönen Blüten die er ab einem Alter von 15 – 20 Jahre im Frühjahr trägt, denn der Baum gehört zur Familie der Magnolie. Allzulange dürfte es dann auch nicht mehr lange dauern, freute sich Altmannsberger, denn der Baum ist bereits ca. 12- 15 Jahre alt.  


Der Gartenbauverein war unterwegs nach Istrien

Postmünster : Nach der Anreise über Salzburg- Villach und den Karawankentunnel war der 1. Halt beim Arboretum in Volcij Potok. Ein 85 Hektar große Parkanlage mit 3500 Pflanzenarten und als Clou ,für jeden Einwohner von Slowenien blüht eine Tulpe. Für die Gartler was ganz Besonderes.
Weiter ging es nach Istrien zum Hotel in Porec. Die Stadt Triestam folgendem Tag mit ihrer wechselhaften Geschichte von unserem Reiseführer bestens erklärt bei der Stadtführung und typisch für eine italienische Hafenstadt , der Piazza deli Unità soll der größte Italiens sein. Über Koper und Portoroz erreichten die Reisenden Piran mit vielen kleinen engen Altstadtgassen und der St. Georgskirche hoch auf dem Berg.
Da die Schifffahrt am 3 . Tag wegen windigem Wetter zur 1700 Jahre alten Stadt Rovinj und dem Lim Fijord entviel reisten wir zur Einkehr mit Musik und Gesang sowie typisch istrischem Essen auf eine Berggaststätte . Die Heimreise am 4.Tag und einer Mittagspause in Bled am gleichnamigen See rundeten den Mehrtagesausflug der Gartler ab.


Erstkommunionkinder beschenkt

Malgersdorf. Beim Obst-und Gartenbauverein ist es bereits eine schöne Tradition geworden, den Erstkommunionkinder eine Buchspflanze zu schenken. So freuten sich die 18 Kinder, als die Vorsitzende des Vereins Claudia Hufnagel nach der Generalprobe im Gotteshaus erschien. Sie gab den Kindern noch den Rat ihre Buchspflanze genauso gut zu pflegen wie ihren Glauben an Gott. So könne beides wachsen und gedeihen.  


Frühlingsbazar des Gartenbauvereins Bayerbach

Am Freitag, dem 28. April 2017 bot der Gartenbauverein Bayerbach zum ersten Mal einen Frühlingsbazar an.
Eine reichhaltige Auswahl von Salat- und Gemüsepflanzen, Kräutern und Staudenablegern wartete auf die Interessenten. Fleißige Bastler- und Handarbeiterinnen boten zudem Insektenhotels, Nist- und Fledermauskästen sowie nützliche und dekorative Artikel rund um Haus und Garten an. Auch Kaffee und Kuchen standen für die Besucher bereit.
Trotz des schlechten Wetters konnten sich die Organisatoren über regen Besuch freuen.
Die Vorstandschaft dankt allen Mitwirkenden und Helfern, die zum Erfolg des Bazars beigetragen haben, besonders dem Ehepaar Danninger, das die Halle zur Verfügung gestellt hat.


Gartenbauverein Bayerbach besichtigte „Blumen Bruckmeier“

Am Samstag, dem 22. April nahmen sich Marco Bruckmeier und seine Gattin Anita Zeit, um Mitgliedern des Gartenbauvereins Bayerbach den Betrieb vorzustellen.
Einleitend berichtete Marco Bruckmeier über die Gründung des Betriebs im Jahr 1949, seine Größe, die Zahl der Angestellten und die Schwerpunkte der Produktion, die hauptsächlich auf Balkon-, Beet- und Gemüsepflanzen, Schnittblumen und Topfpflanzen beruht.
Daraufhin führte er die Besucher über 5000 qm Gewächshausfläche, auf der schon in verschiedenen Stadien die Blumen für die kommende Saison heranwachsen. Dabei stellte er die Besonderheiten der einzelnen Pflanzenarten vor (z.B. die Geranie Baronesse, die mit intensiv roten halbgefüllten Blüten und kräftigem Laub punktet oder die Pflanze des Jahres „Sinnliche Sissi“, eine attraktive Petunie mit purpurroten Herzen auf hellgelbem Grund) und gab Tipps zur Kultivierung und Schädlingsbekämpfung. Die Firma Bruckmeier verwendet für die Schädlingsbekämpfung nach Aussage von Marco Bruckmeier zu 80 – 90 % biologische Mittel. Die interessierten Gartler durften auch hinter die Kulissen gehen und die Werkstatt, die Technikräume und die Heizungsanlage besichtigen. Beeindruckt waren sie von der Dämpfanlage, in der der betriebseigene Kompost keimfrei gemacht wird, von der Topfmaschine, die 5.500 Blumentöpfe pro Stunde mit Erde befüllen kann und natürlich von der immensen Hackschnitzelheizung, in der 1400-1500 Kubikmeter Hackschnitzel pro Jahr verheizt werden, um die Gewächshäuser zu temperieren.
Am Ende der Führung überraschte das Ehepaar Bruckmeier die Besucher mit einer Brotzeit und je einem liebevoll mit Frühlingsblumen bepflanzten Körbchen.
Die Vorsitzende des Gartenbauvereins, Hannelore Podszuck, dankte dem Ehepaar Bruckmeier für die exklusive Führung, die Gastfreundschaft und den wunderschönen Blumengruß.


 


Hoch die Gläser auf den besten Most

30 Sorten wurden beim 10. Mostfest verkostet und bewertet – Der Sieger kommt aus Arnstorf. Ein voller Erfolg war das Mostfest des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege e.V. Rottal-Inn mit dem Arbeitskreis Pomologie in Zusammenarbeit mit der Kreisfachberatung des Landratsamtes und dem Gartenbauverein Hebertsfelden: bei der 10. Auflage des Festes, dass im 2jährigen Turnus abwechselnd mit der großen Obstausstellung des Kreisverbandes stattfindet, war der Saal des Gasthauses Zoidl in Hebertsfelden bis auf den letzten Platz besetzt. Bei stimmungsvoller Musik des bekannten Alleinunterhalters Christian Modl wurden aber nicht nur Most und Brotzeiten genossen – im Mittelpunkt stand die Verkostung und Bewertung von mehr als 30 eingereichten Mostproben.
Der Kreisvorsitzende der Obst- und Gartenbauvereine, Konrad Kronschnabl, begrüßte die Gäste herzlich, er rief die besondere Bedeutung des Obst- und Gartenbaus für die Natur und die Gesellschaft in Erinnerung. Besonders erfreut war er über den Besuch von Mostkönigin Johanna Stöger, deren Regentschaft über das Mostreich Rottal-Inn sich jetzt nach zwei Jahren dem Ende zuneigt. „Du warst wirklich eine würdige Repräsentantin für unseren heimischen Most und seine Produzenten“, so Kronschnabl. Der Dank des Vorsitzenden ging auch an den Ortsvorsitzenden des Verbandes in Hebertsfelden, Hans Brandmeier, für die Hilfe bei der perfekten Organisation des Festes.
Kurt Valle gab in seiner humorvollen Rede einen Eiblick in die Herkunft der Redensart, in der „der Bartel weiß, wo man den Most holt“, er lobte die Obst- und Gartenbauer aber vor allem für ihren Beitrag um die Natur und die Schönheit der Region Rottal-Inn. Bürgermeister Karl Hendlmeier wünschte auch für die Zukunft „immer eine gute Ernte“.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Prämierung von selbstgemachtem Most, die Verkostung war professionell vorbereitet worden vom Team um die Pomologen Waldemar Wimmer und Franz Reitberger. Die Jury bestand neben Mostexperten aus dem Verband auch aus Kreisfachberater Bernd Hofbauer, stellvertretendem Landrat Kurt Vallee, Mostkönigin Johanna und Bürgermeister Karl Hendlmeier. Mehr als 30 Proben waren eingereicht worden und mussten jetzt auch beurteilt werden. Doch das bedeutete jetzt nicht, dass jedes Jurymitglied ein Glas nach dem anderen leeren musste, „da hätte ich nicht mit dem Auto kommen dürfen“, schmunzelte Kurt Vallee. Nein, es gab immer nur kleine Probeschlucke, die lange im Mund hin- und herbewegt wurden, dann wurde die Farbe und der Geruch beurteilt und vor der nächsten probe wurde, um den Geschmack im Mund zu neutralisieren, Brot gekaut und Wasser getrunken.
Am Ende dann das Ergebnis: die Spanne war breit von „trinkbar“ bis „hervorragend“, aber, so Berater Bernd Hofbauer: „So richtig schlecht war wirklich keiner der eingereichten Moste, die Qualität wird immer besser“. Doch einen Platz auf dem Siegrstockerl gab es nur für drei Teilnehmer und ihre Moste: Sepp Knott aus Massing errang den 3.Platz, den 2.Platz belegte Angelika Thiele aus Pfarrkirchen, den Sieg erreichte Alois Huber aus Arnstorf, der bei der Preisverleihung von seiner Gattin Christine vertreten wurde. hl

Sieger und Ehrengäste freuten sich über eine gelungene Veranstaltung: (v.l.) Pomologe und Organisator Franz Reitberger, Kreisfachberater Bernd Hofbauer, Ortsvorsitzender Hans Brandmeier, Josef Knott, der den 3. Platz erreicht hatte, Kreisvorsitzender Konrad Kronschnabl, Christine Huber, die ihren Mann Alois als Gewinner des 1. Preises vertrat, Angelika Thiele, Gewinnerin des 2. Platzes, Bürgermeister Karl Hendlmeier, Pomologe und Organisator Waldemar Wimmer sowie stellvertretender Landrat Kurt Vallee. Fotos: hl

Stellvertretender Landrat Kurt Vallee und die charmante Mostkönigin Johanna Stöger bewiesen in der Jury gute Geschmacksnerven – nicht leicht bei über 30 Proben.

Bei der Verkostung kam es nicht nur auf den Geschmack, sondern auch auf eine schöne Farbe des Mostes an – hier wird sie von Juror und Kreisfachberater Bernd Hofbauer beurteilt.
 


Palmbuschen, ein altes Brauchtum den Kindern nahebringen

Die Kindergruppe " Marienkäfer " des Gartenbauvereins traf sich zur ersten Aktion nach der Winterpause.
48 Kinder haben sich zur Teilnahme gemeldet und wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Ein Ei aus aufgereiten Perlen sollte
in diesem Jahr die Spitze des Palmbuschen bilden. Nach eigenem Farbkombinationen der Kinder wurden sehr bunte
Eier gebastelt. Die erwachsenen Betreuer halfen eifrig mit, besonders bei den Kleinen. Buchs und Weidenkätzchen verziert
mit bunten Bändern rundeten das Gebinde ab. Einen Stecken im Palmbuschen wünschten sich nicht nur die Buben sondern
auch einige Mädchen. Nach einem gemeinsamen Gruppenbild und einer kleinen Brotzeit wurden die Kinder von den Eltern wohlbehalten abgeholt. Die Betreuer waren Anneliese Schmidhuber , Elfriede Pfeiffer, Anita Zindl, Inge Grashuber, Bettina Thanner, Hilde Beisl, Franz Reitberger und 1. Hansl Altmannsberger