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Brauchtumspflege Kräuterbuschen durch Marienkäfergruppe., Eintrag vom 27.08.14, 16:08 Uhr

Postmünster: Die Kinder der Marienkäfergruppe des Gartenbauvereins trafen sich zum Binden von Kräuterbuschen zu Mariä Himmelfahrt auf der Stocksportanlage der TSG. Genügend Wildkräuter sammelt dazu die Gestalterin Anneliese Schmidhuber, sowie Hildegard Beisl, Inge Grashuber, Anita Zindl und Vorstand Hansl Altmannsberger. Hildegard Beisl erklärte den Kindern die verschiedenen Kräuter und deren Bedeutung. Bald hatten die Marienkäfer ihre Buschen nach ihren Vorstellungen gefertigt und so entstanden verschiedene Arten von Kräuterbuschen in sehr schöner Ausführung. Anschließend vergnügten sich einige auf der Stockbahn unter Anleitung von Andrea Hofer. Die anderen bastelten mit Feuereifer Erdgnome. Hier ließen sie ihren Fantasien freien Lauf und so entstanden auch hier wahre Prachtexemplare. Vom Kreativen Wirken der Kinder überzeugte sich auch Bürgermeister Stefan Weindl, der Ihnen eine Besuch abstattete. Hansl Altmannsberger übereichte Ihm einen Kräuterbuschen als Dank für sein Interesse an der Brauchtumspflege des Gartenbauvereins. Nach der Stärkung mit Grillwürstl bedankte sich Vorstand Hansl Altmannsberger bei Abteilungsleiter Ernst Lindlbauer für die Überlassung der Stocksportanlage.

 

v.l. Anneliese Schmidhuber, Anita Zindl, Ernst Lindlbauer, Inge Grashuber, Hildegard Beisl und Vorstand Hansl Altmannsberger und die Kinder mit Ihren Kräuterbuschen


Die Fledermaus bei uns zu Haus, Eintrag vom 23.07.14, 15:50 Uhr

In warmen Frühlingsnächten sind sie bald wieder unterwegs: Fledermäuse. Nach ihrem langen Winterschlaf (5 -6 Monate) sind die Nachtjäger auf der Suche nach geeigneten Sommerquartieren, von wo aus sie Nacht für Nacht Insekten und Spinnen jagen. Um den Fledermausbestand in Taufkirchen und Umgebung zu erhalten und zu fördern, lud der Obst und Gartenbauverein Taufkirchen deshalb am Montag, 14.04.2014 die OGV Kinder zum Fledermauskastenbau ein.
Mit Frau Andrea Bruckmeier, Dipl.-Ing. Forstwirtschaft vom Landschaftspflegeverband Rottal-Inn konnte für dieses Vorhaben eine Expertin in Sachen Fledermaus engagiert werden. Bevor es dann in der Werkstatt von Erika und Peter Wiesmeier ans Bauen ging, erfuhren die 13 Mädels und Buben viel Interessantes und spannendes über diese kleine faszinierende Tierart. So sind sie nicht nur die einzigen Säugetiere, die fliegen können, sondern besitzen zudem auch noch einen geheimnisvollen Sinn, die Ultraschall-Echo-Ortung, der ihnen bei der Orientierung und der Jagd hilft. Wir können die Ultraschall-Schreie der Tiere mit unseren beschränkten Sinnen nicht wahrnehmen, deshalb führte Frau Bruckmeier mit einem Ultraschall-Detektor aufgenommene Rufe vor. Gebannt lauschten die Kinder diesen Geräuschen, die sich beim Abendsegler laut Alex Spinngruber fast wie Rap oder Beatboxen anhören. Mit großem Eifer und handwerklichem Geschick montierten die Teilnehmer anschließend die von Manfred Sedlmeier, Garhard Laubenbacher und Klaus Denk bereits zugeschnittenen Bauteile.
Der krönende Abschluss dieses Nachmittags war dann die Besichtigung zweier möglicher Sommerquartiere für die Fledermaus. So ging es zuerst in den knapp 25 Meter in den Pfarrerberg reichenden alten, sogenannten Wilmskeller. Anschließend ging es hoch hinaus, auf den Dachboden der Pfarrkirche von Taufkirchen. Die Kinder waren begeistert von diesem Abenteuer und stolz auf die selbst gebaute Fledermausherberge.
Schützen Sie die Fledermäuse! Sie sind vom Aussterben bedroht!
 


Wolliger Nachmittag für OGV Kinder, Eintrag vom 23.07.14, 15:47 Uhr

Zum zweiten Mal trafen sich die Kinder des Obst- und Gartenbauvereins Taufkirchen auf dem Schäferhof von Petra und Hermann Hoyler in Oberhamberg.
Als Schäfer mit Hirtenstab, Hut und Hütemantel bekleidet, begrüßte Herr Hoyler am sonnigen Samstagnachmittag die 22 teilnehmenden Kinder und führte uns zur Weide. Damit die Schafe wieder frisches Gras fressen können, wurde der Weidezaun umgesteckt. Danach besuchten wir den Stall, und die Kinder durften einen Tag alte Lämmer streicheln. Nach einer Obstbrotzeit und einer kleinen Geburtstagsfeier von Moritz Huber zeigte Barbara Altmannshofer Fotos vom Wolle scheren bis zum Färben. Unter Anleitung von Brigitte Niederer begannen wir in Kleingruppen die Wolle zu waschen. Tatsächlich wurde die Schafwolle immer sauberer und duftete immer besser. In der zweiten Gruppe wurde die Wolle mit Zwiebelschale gelb gefärbt. Anschließend kämmten Kinder die Wolle mit einer Kardiermaschine und Handkarden. Mit dem Spinnrad durften die Teilnehmer bunte Fäden selbst spinnen, wozu ihnen Barbara Altmannshofer Anleitung gab.
Nach einem erlebnisreichen Nachmittag brachte jedes Kind ein kleines Stück Schafwolle mit nach Hause.



OGV Kids bei der Landesgartenschau, Eintrag vom 10.07.14, 08:58 Uhr

Der OGV Taufkirchen hatte die Vereinskinder zu einem Tagesausflug zur Donaugartenschau nach Deggendorf eingeladen. Mit 15 Kindern startete die Vorstandschaft zur Gartenschau, am Gelände angekommen bezog die Gruppe erst einmal einen Lagerplatz, der sich am Bereich der niederbairischen Gartenbauvereine befand. Die Gruppe unter der Leitung von Willi Harreiter erkundete das großzügige Gelände, es ging als erstes über die neue Fußgängerbrücke in den Stadtteil Fischerdorf. Berührt waren Kinder wie Erwachsene von den Bildern der Flutkatastrophe des letzten Jahres, die an der Brücke zu sehen waren. Neben den verschiedensten Schaugärten beeindruckten die Kinder vor allem die Teiche mit Koikarpfen und Störe. Nach einer tollen Brotzeit ging es zu den verschiedensten Spielplätzen und an die Donau. Der sonnige Ausflugstag ging mit einem Bummel durch die Verkaufsausstellung zu Ende. Willi Harreiter bedankte sich vor allem beim Betreuerteam und bei der Firma Brandl für den geliehen Bus.


„Almbleame, kloane zeame“, Eintrag vom 10.07.14, 08:57 Uhr

Gemeinsam hatten der OGV Taufkirchen und die DAV Sektion Eggenfelden zu einer Bergtour der besonderen Art eingeladen, nämlich zu einer „Almbleamewanderung“. Der Vorstand von der Sektion Eggenfelden Herr Reinhard Zelger übernahm die Leitung der Tour, Willi Harreiter der Vorstand des OGV Taufkirchen hingegen brachte als Pflanzenführer den Teilnehmern die Hochgebirgsflora nahe. Der Startpunkt der 7-stündigen Bergwanderung war der Parkplatz Steinplatte auf 1376 m. Vom Parkplatz aus ging es los über die Durchkaseralm und die Eggenalm zum Straubinger Haus. Gleich zu Beginn wies Willi Harreiter die Teilnehmer auf die Einzigartigkeit der alpinen Pflanzenwelt hin. Er zeigte den Wissbegierigen Blutwurz, den giftigen Sturmhut, das Leberblümchen und die Bergflockenblume. Viele dieser Pflanzen finden sich seit Jahrhunderten in unseren Gärten, so Harreiter. Kaum hatte die Gruppe den Bergwald verlassen, bot sich eine Blütenfülle an Enzian-, Steinbrech- und Hahnenfußarten. Aber auch die Alpenküchenschelle, Kugelblume, Trollblume und die Mehlprimel waren zu sehen. Alle kleinen botanischen Kostbarkeiten, die man hier oben noch antrifft und die in unserer niederbairischen Heimat schon verschwunden sind, erläuterte der Pflanzenführer. Eine ganz besondere Blume säumte den Weg, das fleischfressende Alpen-Fettkraut. Dies hatte gerade eine Ameise gefangen und zog damit die Aufmerksamkeit auf sich. Aber nicht nur der Boden war voller Schönheiten, auch der Blick in die Ferne bot einiges. Neben den Chiemgauer Bergen galt der Blick vor allem dem Wilden Kaiser. Reinhard Zelger zeigte den Bergwanderern die verschiedenen Berge rundherum auf. Nach einer Einkehr am Straubinger Haus ging es den Weg zurück, mit einem kleinen Abstecher zur Brennhütte. Mit einem Rucksack voller schöner Erinnerungen kehrten die Ausflügler wieder an den Start zurück.


Bunter Fronleichnamsteppich der OGV Kids Postmünster, Eintrag vom 24.06.14, 08:01 Uhr

Auf den Untergrund mit Farnblättern zauberten die Erstkommunion Mädchen der Marienkäfergruppe des Gartenbauvereins einen bunten Altarteppich. Unter Anleitung und Mithilfe von Vorstand Hansl Altmannsberger und seinem bewährtem Helferteam brachten die Mädchen mit Feuereifer Rosenblätter Hemdknöpferl (Mutterkraut) und große Clematis auf den Boden vor dem Altar bei der Familie Wagner in der Rottauen Siedlung. Das Rondell wurde mit einem Kreuz und Gebetbuch (Anfang und Ende) in Rosen ausgeschmückt. Die Kinder hatten am Gestalten sichtlich Spaß und wurden für ihren Einsatz mit einem Eis belohnt.


Tagesausflug des Kreisverbandes nach Weihenstephan, Eintrag vom 27.05.14, 09:29 Uhr

Das durchwachsene Frühlingswetter konnte knapp 100 Gartenfreunde nicht davon abhalten, gemeinsam die Weihenstephaner Gärten zu besuchen. Organisiert hatte die Fahrt die alte und neue Spitze des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Rottal-Inn e.V., Gretl Schacherbauer und Konrad Kronschnabl in Zusammenarbeit mit Kreisfachberater Bernd Hofbauer. Insgesamt fünf Gärten ganz unterschiedlicher Charaktere, die sich über rund 12 ha erstrecken, wurden besichtigt.

 Begrüßt wurde die Gruppe am Weihenstephaner Berg von Ulrike Leyhe, der technischen Leiterin der Gärten. Sie verschaffte einen Überblick über die Bereiche der Hochschulen Weihenstephan und der noch heute ortsansässigen Betriebe, der Molkerei und der Brauerei Weihenstephan, der ältesten Brauerei der Welt. Danach ging es in den Hofgarten, wo die Besucher neben einer bunten Frühlingsbepflanzung auch ein Ausblick bis zum Olympiaturm München erwartete. Stiefmütterchen, Ranunkel, Bellis, Tulpen und Zwiebellauch - die Rabatten präsentierten sich farbenfroh, während sich im Schattengarten die Farne unter den Bäumen entrollten. Mit nur 20 Mitarbeitern pflegt die Gartenverwaltung die weiten Anlagen - eine großartige Leistung. Leider konnten auch sie nicht verhindern, dass sich im Buchsgarten der gefürchtete Buchsbaumpilz breit gemacht hat. Der komplette Rückschnitt der Pflanzen soll den Pilz nun bekämpfen. Der Oberdieckgarten, der älteste Gartenteil von 1925, bot unterschiedliche Staudenbepflanzungen mit Rosen, Hortensien, Pfingstrosen, Kräutern und Duftpflanzen - ansprechend für Auge und Nase.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Bräustüberl ging es in den Staudensichtungsgarten. Auf rund 5 ha werden dort Stauden aller Art auf ihre Eigenschaften getestet, z.B. auf ihre Winterhärte oder ihre Standortansprüche. Die Vielfalt und das gelungene Zusammenspiel von Stauden, Blumen und Gehölzen waren eine besondere Inspiration für die Gartenfreunde aus dem Rottal. Im Kleingarten konnten neben Neuheiten bekannte und seltene Gemüse- und Obstarten in zahlreichen Sorten besichtigt werden. Versuche zu Düngung, Sortenwahl und Fruchtfolge runden das Spektrum ab.
"Ich freue mich, dass Mitglieder aus 15 Ortsvereinen an der Fahrt teilgenommen haben und wir so mit zwei vollbesetzten Bussen die Fahrt durchführen konnten", so Kreisverbandsvorsitzender Konrad Kronschnabl. "Damit können wir zum Kontakt zwischen den einzelnen Ortsvereinen einen wichtigen Beitrag leisten."
 


Gartenbauverein Eggenfelden: Suiten in Luxus-Hotels für Insekten, Eintrag vom 19.05.14, 14:20 Uhr

Der Gartenbauverein hat sich zum Ziel gesetzt, junge Familien für den Verein zu gewinnen. Mit dem Bau eines Insektenhotels wurde damit ein Anfang gemacht. Das Projekt war auf zwei Samstage angesetzt. Am ersten Tag trafen sich die Teilnehmer im Schlossgarten in Gern, um - nach einer kleinen Einführung, warum es so wichtig ist, Insekten in der Stadt einen Wohnraum zu schaffen - im Lichtlberger Wald eifrig Naturmaterialien zu sammeln, die zum Befüllen des Hotels geeignet sind. In den Sammelbehältnissen häuften sich schnell Zapfen, Rinde, Holunderzweige, Schilfrohr etc. Am zweiten Projekttag wurde dann das Hotel im Klostergarten zusammengebaut. Dank der Vorarbeit von Franz Wasmeier und Sohn Tobias, die das Holz maßgerecht zugeschnitten und die Löcher zur Verschraubung schon vorgebohrt hatten, gelang der Zusammenbau des “Eigenheims” recht problemlos. Bald war der Rohbau fertig und die Kinder konnten die einzelnen “Zimmer” und “Suiten” mit den gesammelten Naturmaterialien befüllen. Froh, erschöpft, aber voller Stolz nahm jedes Kind seinen Prachtbau mit nach Hause.


OGV Eggenfelden: Frühjahrsversammlung, Eintrag vom 19.05.14, 14:17 Uhr

In der Frühjahrsversammlung des Vereins für Gartenbau und Landespflege im Stadtsaal blickte Vorsitzende Petra Gfirtner auf ein Jahr zurück, das von vielen Aktivitäten geprägt war. Bürgermeister Werner Schießl lobte die ehrenamtliche Arbeit des Vereins, besonders die Bereitschaft, sich für den Garten im ehemaligen Franziskanerkloster einzusetzen. Petra Gfirtner verwies in ihrem Bericht auf Aktivitäten wie den Baumschneidekurs, die viertägige Fahrt an den Lago Maggiore, die Tagesausflüge zur Bierwelt Kuchlbauer mit dem Hundertwasserturm in Abensberg und dem Himalaya-Garten in Wisent sowie in die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz. Als Höhepunkt bezeichnete sie die Beteiligung des Vereins an der Primiz von Stefan Gerlich. Der 55 Meter lange Blumenteppich war das Highlight des Jahres, ohne die zahlreichen helfenden Hände in den Tagen vor und am Primiztag hätte dieser nicht gelegt werden können. Am Ferienprogramm der Stadt Eggenfelden war der Verein ebenfalls beteiligt. Zahlreiche fleißige Helfer führten im Oktober Pflege- und Schnittmaßnahmen im Klostergarten durch. Dem Kassenbericht von Günther Linsmeier war zu entnehmen dass der Verein im abgelaufenen Jahr solide gewirtschaftet hat, dies wurde für die Kassenprüfer von Helmut Gruber gelobt und bestätigt. Bei der Mitgliederehrung konnten 26 Mitglieder für 15 Jahre und 60 Mitglieder für 25 Jahre Treue zum Verein ausgezeichnet werden. Dem verhinderten Ehrenmitglied Irene Bärlehner wurde die Auszeichnung für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit persönlich überbracht. In einer Terminvorschau wurde auf die nächsten Veranstaltungen hingewiesen, diese werden auch jeweils im Notizblock des Rottaler Anzeigers bekanntgemacht. Über zahlreichen Besuch des Vereinsstammtisches (jeden zweiten Mittwoch im Monat) im Schützenhaus in Gern freut sich die Vorsitzende besonders. Mit einem Vortrag über “Effektive Mikroorganismen” klang die Frühjahrsversammlung aus. Referent Reinhard Schiller vermittelte den Gartlern Wissenswertes über regenerative Kräfte, den Unterschied von Rotte- und Fäulnisorganismen und den Einsatz dieser Mikroorganismen in Haus und Garten. An der Versammlung nahmen auch Alt-MdL Dr. Herbert Kempfler sowie die Ehrenmitglieder Josef Harlander, Ludwig Attenberger, Adolf Jakob und Michael Hahn teil.


Marienkäfergruppe des Gartenbauvereins Postmünster am Bienenlehrstand in Nöham, Eintrag vom 19.05.14, 13:39 Uhr

Die Kinder des Gartenbauvereins, die Marienkäfergruppe, besuchte den Bienenlehrstand des Imkervereins Dietersburg. Die Kinder wurden von Johann Altmannsberger, Anneliese Schmiedhuber, Hildegard Beisl, Alexander Thanner und einigen Eltern begleitet.

Am Bienenlehrstand angekommen, konnten die Kinder gleich ein Naturschauspiel bewundern: eine neue Bienenkönigen hat mit vielen anderen Bienen begonnen auszuschwärmen um einen neue Kolonie zu gründen. Dazu hat sie sich einen Weidenhochstamm in direkter Nähe des Bienenlehrstandes ausgesucht und dort eine Traube aus Bienen gebildet.
Im Bienenlehrstand wurden dann die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe bastelte mit Herbert Rieger Kerzen aus Bienenwaben und verzierte diese dann mit Marienkäfern, Bienen und Herzen. Ein Geschenk für die Mutter zum Muttertag. Davor ließ Herbert Rieger die Kinder noch an den Bienenwaben riechen und erklärte, dass es nur echte Waben auch Bienenwachs sind, wenn diese genauso riechen, wie die, die sie jetzt zum basteln verwenden. Mit Begeisterung bastelten die Kinder ihre Kerzen.
Bernhard Veigl war mit der anderen Gruppe im Bereich der Bienenstöcke. Hier erklärte der den gespannt zuhörenden Kindern den Aufbau der Bienenstöcke und zeigte ihnen dies auch, indem er einen Bienenstock öffnete. Er erklärte, dass der Rauch dazu dient, dass sich die Bienen zurückziehen. Und wenn man sich ruhig verhält, greifen die Bienen auch nicht an. Das tun sie nur, wenn sie Angst haben.
Er erklärte, wie alt eine Bienenkönigin wird oder ein Drohne und was eine Drohne ist. Dass eine Bienenkönigin zur Zeit täglich 2000 Eier legt und was dann passiert wenn dann die kleinen Bienen schlüpfen, z. B. werden sie Putzbiene, dann Pflegebiene und Wächterbiene vor dem Flugloch u.v.m. Geduldig antwortete er auch auf die vielen Fragen der interessierten Kinder, was z. B. passiert, wenn eine Biene zusticht, ob diese dann stirbt. Wie alt Bienen werden. Wer von den Kindern wollte, durfte sogar eine Drohne auf seinem Arm krabbeln lassen. Was die Kinder damit kommentierten, dass es doch sehr kitzelt.
Auch die Funktion der Honigschleuder (Zentrifuge) wurde den Kindern erklärt.
Nach einer Brotzeit, zu der es Butterbrot mit Honig und Getränke gab, wurden die Gruppen getauscht. Die Kinder und Erwachsenen waren sich einig, dass dies ein sehr schöner und lehrreicher Nachmittag war.


5 Tagesausflug des OGV Postmünster, Eintrag vom 19.05.14, 12:57 Uhr

Der Gartenbauverein verbrachte 5 Sonnentage mit 48 Personen an der
italienischen Blumenriviera in Ligurien. Über Innsbruck , den Brenner ,Roveretto, Genua erreichte die
Reisegruppe über die mit Palmen gesäumten Via Aurelia das 4 Sterne Hotel in Arenzano. Gleich am ersten Tag nach der
Ankunft bummelten einige bereitsan der Strandpromenade und erkundeten den Ort. Nach dem Frühstück reisten wir ins Fürstentum Monaco , es ist schon ein besonderes Fleckchen klein aber oho. Die Führung begleitete uns durch die Altstadt mit vielen historischen
Gebäuden und Palästen. In der Kathedrale besuchten wir die letzte Ruhestätte der Fürstenfamilien. Nach dem
Palastbesuch stand die große Wachablösung auf dem Programm die von einigen Hundert Zuschauern bestaunt wurde. Es folgte
der Besuch des Kakteen - und Sukkulentengarten mit vielen exotischen Raritäten aus aller Welt. Für
die Gartler was besonderes. Die Rückfahrt ging über Menton an der " Promenade du Soleil " gelegen. Der Neue Tag
bescherte uns San Remo mit den vielen Gewächshäusern zur Blumenzucht an der Autobahn. Über das Hinterland
fuhren wir nach Dolceaqua , über eine mittelalterliche Brücke erreichten wir den fast historischen Ort. Der von
der Burgruine " Castello Doria " überragt wird. Am Morgen stand der Besuch von Rapallo, eine ebenfalls sehr schöne
Stadt an der Küste auf dem Programm, nach einer kurzen Führung sollten wir mit dem Schiff Portofine anlaufen. Eine
wunderschöne Bucht mit ihren engen Gassen und schönen bunten alten Häusern. Die Rückfahrt über Santa Margherita
folgte an der Küstenstraße der " Via Aurelia " entlang nach Genua , das Kolumbus -Denkmal und vieles andere hat diese
alte Seefahrerstadt zu bieten, der vierte Tag ging mit vielen Eindrücken zu Ende. Die Heimreise führte uns über
Cremona und den Brenner ins heimatliche Rottal.


 


Bunte Blumenwiese statt sterile Grünfläche, Eintrag vom 06.05.14, 07:56 Uhr

Die Außenanlage der Lenberger- Grund- und Mittelschule Triftern kann sich in punkto gärtnerischer Gestaltung bislang schon sehen lassen. Jetzt bekommt sie mit einer Blumenwiese im Vorbereich des Osttraktes sozusagen noch das Sahnehäubchen. Ange-legt wurde diese Anfang April 2014 im Rahmen des Dorfwiesen-Projektes der Unteren Naturschutzbehörde von der 8. Klasse der Ganztagsschule. Nach dem vorausgegangenen Humusabtrag durch den Bauhof und dem Fräsen der über 170 Quadratmeter großen bisherigen sterilen Grünfläche, das Landschaftsgärtner Karl-Heinz Dichtl kostenlos ausführte, konnte die gärtnerische Abteilung der Ganztagsschule ans Werk gehen. Bei den folgenden Arbeiten, insbesondere der Ansaat, wurden sie von Gartenpädagogin Elisabeth Reiter, der externen schulischen Kooperationspartnerin für dieses Tätigkeitsfeld, angeleitet. Vorausgehend erklärte die Expertin, die auch 1.Vorsitzende des Gartenbauvereins Triftern ist, den Schülerinnen und Schülern den Sinn und Zweck einer Blumenwiese, der vor allem auf ökologischem Sektor liege. Infolge der intensiven Düngung und dem mehrmaligen Mähen sei die Artenvielfalt der ursprünglichen Wiesen verloren gegangen bzw. zerstört worden. Dies habe zu einem starken Einschnitt in der Tierwelt, vor allem bei den Nutzinsekten, Schmetterlingen und Bienen geführt. Mit der Anlegung von Blumenwiesen würde hier wieder eine neue Lebensgrundlage geschaffen, die obendrein durch ihren Blütenreichtum ein optischer Blickfang sei. Ein weiterer Effekt wäre, wie Elisabeth Reiter weiter ausführte, die Möglichkeit des Kennenlernens einer naturgetreuen Wiese, die für viele Menschen kein Begriff mehr sei, sowie auch die Gelegenheit zum Blumenpflücken. Das Dorfwiesen-Projekt der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt sei hier der richtige Ansatz für ein „zurück zur Natur“, indem man eintönige Grünflächen vornehmlich im öffentlichen Bereich in eine bunte Blumenwiese umwandle. Neben diesen ökologischen Pluspunkten gebe es der Expertin zufolge auch wesentliche finanzielle Vorteile, in Sonderheit dann, wenn die Pflege von Grünanlagen Bauhofsache sei. Eine Blumenwiese müsse maximal nur zweimal im Jahr gemäht werden, was eine erhebliche Kostenersparnis im Personal-und Geräteeinsatz bewirke. Zudem werde die Menge des Grünabfalls wesentlich geringer. Auf Grund dieser Fakten hätte sich die Gemeinde Triftern für das Vorhaben an der Lenberger-Volksschule ausgesprochen. Deren Leiterin, Rektorin Margot Auer, war mit dem Koordinator des Ganztagsunterrichts, Lehrer Alfons Huber, zur Blumenwiese-„Baustelle“ gekommen. Sie zeigte sich sichtlich erfreut über die neuerlich gelungene gärtnerische Maßnahme, die zu einer weiteren bedeutsamen Aufwertung der Schul-Außenanlage beitrage. Hierfür richtete sie Worte des Dankes und der Anerkennung an Projektleiterin Elisabeth Reiter und an Karl-Heinz Dichtl für dessen Unterstützung. Nicht zuletzt gab es großes Lob der Rektorin für die tüchtigen Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der Ganztagsschule, die den blühenden Erfolg ihrer Arbeit voraussichtlich schon in diesem Jahr sehen können.


Marienkäfer binden Palmbuschen, Eintrag vom 06.05.14, 07:33 Uhr

Postmünster. Die jungen Gartlerkinder „ Marienkäfer“ waren wieder Aktiv. Unter der bewährten Anleitung von Anneliese Schmidhuber, Hilde Beisl , Elfriede Pfeiffer, Inge Grashuber, Franz Reitberger und Vorstand Hansl Altmannsberger gings an die Arbeit. Rechtzeitig zum Palmsonntag bastelten die Kinder Palmbuschen aus Zweigen von Weidenkätzchen ,Thujen, Buchs und bunten Bändern. Für die Buben natürlich mit einem Haselnußstock. Die Mädchen bastelten ein Kreuz aus einzelnen Kätzchen dass ganz oben rausschaute. Eine weitere Bastelarbeit wurde gefertigt. Eierfächer wurden mit Heu und Federn zu einem Nest ausgelegt mit farbigen Ostereiern sowie Schokoeiern und der Marienkäfer aus Schokolade rundete das Kunstwerk ab. Bei der abschließenden Brotzeit hatten die beiden Gruppen noch viel Spass.


Vom Schaf zur Wolle - im Frühjahr, Eintrag vom 06.05.14, 07:29 Uhr

Im Rahmen des diesjährigen Kinderprojekts, das im Wechsel der vier Jahreszeiten stattfindet, besuchte der Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen den Schäferhof von Petra und Hermann Hoyler in Oberhamberg. Die Kinder durften dabei die Schafherde im Stall besuchen, in dem u.a. auch neugeborene Lämmer mit ihrem Mutterschaf zusammen in einer Box untergebracht waren. Hermann Hoyler zeigte den Kindern die Klauenpflege bei einem Mutterschaf, und erklärte ihnen den Umgang mit den Hüte - und Wachhunden. Petra Hoyler erläuterte den Kindern das Scheren der Wolle mit einer Scherschere. Anschließend durften sie die Schafe mit Heu, Roggen und Erbsen füttern. Nach dieser interessanten Einführung in die Schafzucht wurden die 22 Kinder in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe wurde von Petra Hoyler, Daniela Schütz und Maria Brandl in das Trockenfilzen mit Schafwolle eingewiesen. Sie konnten dabei zwischen einem Schaf und dem Hirten als Motiv wählen. Das gefilzte Stück klebten die Kinder auf ein bunt bemaltes, ausgeblasenes Ei. Die zweite Gruppe spielte mit Brigitte Aigner und Stefanie Aigner Kreisspiele wie z.B. „Schaf, Wolle, Wiese“, oder „Schäflein, Schäflein du darfst wandern“. So erlebten die Kinder einen abwechslungsreichen Frühlingsnachmittag auf dem Schafzüchterhof bei Hermann und Petra Hoyler.


Emmausgang nach Rimbach, Eintrag vom 06.05.14, 07:27 Uhr

Traditionell hatte der Obst-und Gartenbauverein von Taufkirchen am Ostermontag wieder zum Emmausgang eingeladen. So konnte Vorstand Willi Harreiter ca. 80 kleine und große Wanderer zu einen eineinhalbstündigen Fußweg nach Rimbach begrüßen. Der Weg führte die Gruppe von Vogging aus, über Oberellbach und Heuwies nach Rimbach. In Oberellbach beim "Moierhof", hatten Feldgrillen die Ausflügler mit einem Grillenkonzert überrascht. Willi Harreiter zeigte den Kindern das in Vergessenheit geratene "Grillenkitzeln", mit einem abgestreiften Wiesenfuchsschwanz. Im Wald kurz vor Heuwies wartete bereits der Osterhase, mit einem Korb voller Süßigkeiten. Nach der Ankunft in Rimbach besuchten die Wanderer das frisch renovierte Kirchlein Stankt Laurentius. Erika Wiesmeier erzählte von der Geschichte des kleinen Ortes, anschließend erläuterte Michael Aigner die Restaurierungsarbeiten. Nach einer Einkehr im Gasthaus Forstner ging es zurück nach Vogging.


Töpfern beim OGV Taufkirchen, Eintrag vom 06.05.14, 07:26 Uhr

Einen Töpferkurs für winterfeste Zaungucker veranstaltete der Obst-und Gartenbauverein Taufkirchen in Kaspersbach bei Maria Olbrich-Hamberger. 10 Mädchen und ein Junge zwischen 10 und 15 Jahren gingen voller Ideen ans Werk. Die Kursleiterin erklärte den Kindern die richtige Technik den Ton vorzubereiten und zu verarbeiten. Bei herrlichem Sonnenschein konnten die Künstler ihrer Fantasie freien Lauf lassen, wobei Tiere wie Hunde, Eulen, Ziegen und ähnliche Figuren entsanden. Auch kleine Gefäße für Hauswurz wurden in den verschiedenen Formen kreiert. In 10 Tagen treffen sich die Kinder ein weiteres mal, um die Zaungucker zu glasieren.


Kleines Feines von der Weide, Eintrag vom 07.04.14, 11:30 Uhr

OGV Falkenberg Bereits zum dritten Mal kamen auf dem Hof von Erika und Peter Wiesmeier in Heuwies bei Rimbach Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Taufkirchen zum Weidenflechten zusammen. Erika Wiesmeier hatte die Referentin, Conny Raab aus Mengkofen, wieder für diesen Kurs gewinnen können. Die Ausschreibung des Lehrgangs brachte wieder so viele Teilnehmermeldungen, dass zwei Kurse an einem Tag durchgeführt werden konnten. Nach kurzer Vorstellung begann Conny Raab mit den ersten Erläuterungen für die Sichtschutzelemente, die sie als Metallgestell in zwei verschiedenen Größen zur Auswahl mit dabei hatte. Als Rohlinge gab es auch die Gartensteckelemente „die Acht“ zur Wahl. Die „Drahtrohlinge“ wurden anschließend mit frischer grüner, olivgrüner, brauner oder gelber Weide zu einer Spirale ausgeflochten. Die Sichtschutzelemente wurden in kleinere Felder aufgeteilt, und dann je nach individueller Kreativität ausgeflochten und dekoriert. So entstanden aus Weide, Perlen und farblichen Glasscheiben zauberhafte Elemente, die sich wunderbar in jeden Garten einfügen und auch farbliche Akzente setzen werden. Zufrieden waren alle 28 Teilnehmer/innen mit ihrem neuen Kunstobjekt für den Garten.


Versammlung des Obst- und Gartenbauvereins, Eintrag vom 24.03.14, 08:22 Uhr

„Wildpflanzen- der Schatz vor unserer Haustür“
Vier mal „Wilder Wald und wilde Kerle"


Taufkirchen. Mit dem Motto „ Blumen und Kräuter sind das Lächeln der Erde, und wir sind ihre Gärtner.“ Eröffnete Vorstand Willi Harreiter die Hauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) im vollbesetzten Saal des Gasthauses Reger. Mit 280 Mitgliedern sind wir der mitgliederstärkste Gartenbauverein in der VG Falkenberg, meinte er nicht ohne Stolz und erstattete einen umfassenden Jahresrückblick auf 2013. Höhepunkte waren u.a. der Sensen-Dengel-, Wetz- und Mähkurs, die musikalische Dorfwanderung, der Tagesausflug nach Großgmain und Salzburg, die vier Waldtage mit den Kindern und die Ausrichtung der Kreisversammlung in Taufkirchen.
Johanna Denk und Judith Harreiter stellten dann mit vielen schönen Bildern die Aktion „Wilder Wald und Wilde Kerle“ vor. Zu jeder Jahreszeit, also viermal im Jahr, gingen meist um die 65 Kinder und mehrere erwachsene Betreuer ins „Gerschmerholz“, um im Wald zu spielen und zu lernen. Es ging um Bäume, Tiere, Pilze, um Forstwirtschaft aber auch um Spiel und Spaß und die vier Nachmittage fanden besten Anklang bei den Kindern.
Den Kassenbericht des OGV erstattete Gerhard Laubenbacher. Danach gab Willi Harreiter eine Vorschau auf die Vereinsaktivitäten in 2014. Das neue Motto für die vier Aktionen mit den Kindern in den vier Jahreszeiten lautet heuer „Vom Schaf zur Wolle“ und die Nachmittage werden in Oberhamberg stattfinden.
Eine Anhebung des Jahresbeitrages für den OGV sei nötig geworden, weil die Zeitschrift um 2 Euro teurer geworden ist, sagte Vorstand Harreiter und so stimmten alle dem neuen Jahresbeitrag von 18 Euro zu.
Eine besondere Ehrung wurde Bürgermeister Josef Maierhofer durch den OGV zuteil. „In den 30 Jahren als Bürgermeister hast Du immer unsere Veranstaltungen besucht, hast uns beim Jubiläum stark unterstützt und gut mit dem Verein zusammengearbeitet.“ Lobte Vorstand Harreiter und überreichte dem scheidenden Bürgermeister einen riesigen Blumenstrauß. Maierhofer entgegnete, dass er immer gerne gekommen sei und wünschte den Gartenfreunden alles Gute.
Den Höhepunktes des Abends bildete ein äußerst unterhaltsamer und fachlich fundierter Vortrag des gelernten Floristen, Vorstand Willi Harreiter selbst zum Thema: „Wildpflanzen – der Schatz vor unserer Haustür.“
Veranschaulicht durch viele bunte Fotos auf der Leinwand zeigte Harreiter dabei historische, naturwissenschaftliche, medizinische und religiöse Bezüge zu den vielen heimischen Wildpflanzen in der Natur auf. So erzählte er von dem Volksglauben über die (Himmels-)Schlüsselblume, er erzählte vom Leberblümchen, dem Buschwindröschen und dem Scharbockskraut ebenso wie von der Akelei und den Hahnenfußgewächsen. „Der Eisenhut, der Schirling und die Eibe haben das Gesicht Europas verändert.“ sagte er, weil man früher diese Giftpflanzen zum Beseitigen von unliebsamen Menschen verwendet hat. Beim Thema Hagebutte zeigte Willi Harreiter deren Bedeutung als Schutzpflanze für eine Hecke „Hag“ auf. Daher kommen noch viele Ortsnamen und daher stamme auch noch der Ausdruck „behaglich“, wenn man wohl geschützt vor wilden Tieren und Feinden durch eine Hecke, einen „Hag“, sich in Sicherheit fühlen durfte. Der Ortsname Reicheneibach, volkstümlich „Eiba“ komme von der dort früher häufig anzutreffenden giftigen Eibe, deren Holz im Mittelalter bevorzugt für Pfeil und Bogen Verwendung gefunden hat. Im weiteren Verlauf des Vortrages spannte Willi Harreiter einen weiten Bogen auch zu den alten Bräuchen z.B. dem Palmbuschen – Tragen oder zu den medizinischen Aspekten der heimischen Pflanzen. Er informierte über die bekannte Schmarotzerpflanze, die Mistel aber auch über wenige bekannte Schmarotzer auf den Wiesen. „Die Nachtkerze blüht an Sommerabenden ab 20 Uhr, öffnet innerhalb weniger Minuten die Blüte und frühmorgens ist es vorbei.“ Sagte er und nannte einige Standorte der Pflanze in der näheren Umgebung. Auch Relikte aus der Steinzeit wurden erwähnt. Der Bärlapp ist ebenso eine Sporenpflanze wie die Moose und die Farne. Dass aus dem Kern im Innern der Hartriegel – Frucht die Menschen früher Öl für Lampen und Seifen gepresst wurde, war eine genauso erstaunliche Erkenntnis wie die Tatsache, dass der bei den Gärtnern so unbeliebte Girsch, sich gut als gesundes und schmackhaftes Gemüse zubereiten lasse. Der Redner nannte das Hamberger Holz als Standort der überaus giftigen Tollkirsche. Der botanische Name Belladonna stammte daher, weil sich die Frauen früherer Jahrhunderte mit der Einnahme von Tollkirschen weite Pupillen und damit große Augen verschafften.
„Vor dem Holler, dem Holunder, soll man den Hut ziehen.“ Sagten die Alten und Harreiter streifte auch noch eine Fülle von bekannten heimischen Heil- und Gewürzpflanzen ebenso wie spezielle Pflanzen, die für Vögel und Insekten lebensnotwendig sind.


Wilder Wald und wilde Kerle – Letzter Walderlebnistag beendet den beliebten „Vierteiler“ des OGV, Eintrag vom 11.02.14, 14:53 Uhr

Zum vierten und letzten Mal trafen sich 30 Kinder des Obst- und Gartenbauvereins Taufkirchen zu einem Walderlebnisnachmittag. Der Treffpunkt war wie immer das „Gerschmahoiz“ bei Taufkirchen, hier hatten sie im vergangenen Jahr viel erlebt und erfahren. Neben dem Bau eines Waldkanapees, von Waldlaubenhütten, Nistquirlen und Waldfenstern gab es auch immer viel über den Wald und seine Bewohner zu hören. Die Namen von 57 Kindern aus dem Bereich Taufkirchen und Rimbach finden sich auf den Teilnehmerlisten, manche hatten nur an einer Veranstaltung, die meisten an mehreren, viele Kinder aber an allen vier Waldtagen teilgenommen.

Beim letzten Treffen wartete eine Waldrallye auf die Kinder, sie mussten fünf Spiele in Kleingruppen meistern. Zu Beginn am Waldkanapee erläuterte Willi Harreiter das Spiel und seine Regeln. Jede Gruppe bekam einen Wald- und Stationslageplan, an Hand dieses Planes mussten die Kinder die Stationen finden. Betreut wurden die Stationen von Steffi Aigner, Brigitte Niederer, Manfred und Franziska Sedlmaier, Klaus Denk, Gerhard und Simon Niederer. Die fünf Stationen waren eine Geschichtenstation, ein Nusswurfspiel, Vögelerkennen, ein Hindernislauf und „Bau“ eines Waldgeistes. Die Kindergruppen wurde von Erika Wiesmeier, Silvia Brandl, Klaus Niederer, Heidrun Einhell, Maria Brandl und Daniela Schütz begleitet. Während die Kinder unterwegs waren, wurde von Hermann Aigner und Willi Harreiter ein Lagerfeuer entfacht und ein winterlicher Zaubertrank gebraut. Die vorbeikommenden Kinder sorgten mit Gewürzen und anderen Ingredienzien für die geschmackliche Abrundung. Nach der Wanderung konnten sich die wilden Kerle am Lagerfeuer erwärmen und sich den heißen Zaubertrank zu Kuchen schmecken lassen. Mit der Siegerehrung ging der letzte Walderlebnistag „Wilder Wald und wilde Kerle“ zu Ende, jedes Kind bekam zum Schluss ein kleines Buch über Waldbäume. Dieses Jahr bietet der Obst- und Gartenbauverein wieder ein mehrteiliges Kinderangebot, heuer heißt es vier Mal „Vom Schaf zur Wolle“ mit Petra Faust-Hoyler am Oberhambergerhof.
 
 
 


OGV Postmünster - Adventsbasteln mit der Kindergruppe, Eintrag vom 03.12.13, 11:26 Uhr

Postmünster: Die Kindergruppe Marienkäfer des Gartenbauvereins traf sich zum

Basteln eines Adventgestecks. Auf einem Steckschwamm kam die Rote Kerze drauf 

und nun folgten mehrere Tannen- Wacholder-Tujen und Buchszweige die so gesteckt wurden

das der Schwamm ganz bedeckt war. Weitere Zutaten waren Zimtrinde, 3 kleine rote Kugeln,

sowie eine rote Schleife auch  getrocknete Zitronen- und Orangenscheiben schmückten das

Adventliche Kunstwerk .Nach dem die Gruppe sehr groß war teilte man die Anzahl der Kinder

auf 18 und 17 Teilnehmer. Zum Gruppenbild aufgestellt ging es anschließend  zum gemütlichenTeil.

Bei Kinderpunsch, Apfelschorle, Wasser und mitgebrachten Plätzchen und Lebkuchen zeigte

Vorstand Hansl Altmannsberger Dia-Bilder der Aktionen seit der Gründung am 30. April 2011.

Mit großer  Überaschung und Freudenjubel staunten manche Marienkäfer über das was man

schon alles gemacht hat die Verabschiedung in den  "Winterschlaf " dauert nun bis zum 12.April 2014.

Natürlich durften die fleißigen Damen vom Team,Schmidhuber Anneliese, Pfeiffer Elfriede,

Beisl Hildegard und Grashuber Inge kräftig beistehen damit es ein Rundum Guter Erfolg war.     


OGV Arnstorf - Vorstand Xaver Pongratz erhält Auszeichnung des Marktes, Eintrag vom 02.12.13, 15:45 Uhr

Arnstorf. In der Marktgemeinde gibt es eine große Bandbreite ehrenamtlichen Engagements, sei es in den fast 100 Vereinen, in Parteien und Wählergruppen, in Elternbeiräten und kirchlichen Gremien, für Senioren und Behinderte, im Natur- und Denkmalschutz oder im Kulturbereich. Seit einigen Jahren gehört die Verleihung Goldener Ehrennadeln an Menschen für besondere Leistungen im Ehrenamt zum festen Bestandteil der Bürgerversammlung. Diesmal wurde das Engagement von Helmut Kronwinkler (Arnstorf), Xaver Pongratz (Geiselsdorf) und Rupert Unger (Mariakirchen) mit dieser Auszeichnung gewürdigt.

Die Besucher der Bürgerversammlung unterstrichen die Wertschätzung jedes einzelnen der drei neuen Träger mit herzlichem Beifall. "Euer bürgerschaftliches Engagement bildet eine wichtige Säule unserer Gesellschaft – die Verleihung ist nur eine kleine Geste im Vergleich zu dem, was ihr für uns alle und unser Gemeinwesen in euren jeweiligen Bereichen leistet und geleistet habt", betonte Bürgermeister Alfons Sittinger bei seiner Laudatio.

Helmut Kronwinkler startete sein öffentliches Engagement bereits in jungen Jahren als aktiver Sänger der Liedertafel. 1957 trat er dem Kirchenchor Arnstorf bei, heute verleiht er mit dem Kirchenchor Mariakirchen, dem Männerchor der Liedertafel und dem vox-nova-Chor gleich drei Singgemeinschaften die Kraft seiner Stimme.

Von Helmut Kronwinkler stammte nicht nur die Idee zur Gründung einer Kolpingsfamilie in Arnstorf, er setzte diesen Gedanken mit Unterstützung des damaligen Pfarrers Thomas Brücklmeier 1958 auch in die Tat um und übernahm das Amt des Seniors. "Als es satzungsmäßig möglich war, stellte er sich für das Amt des Vorstandes zur Verfügung und übte es viele Jahre aus; seit fast 20 Jahren bringt er seine reiche Erfahrung als stellvertretender Vorstand ein und wurde auf Grund seiner Verdienste zum Ehrenvorstand ernannt", führte der Bürgermeister aus.

Doch auch auf sportlichem Gebiet sei Kronwinkler aktiv gewesen, etwa bei der Gründung sowie als Übungsleiter der Herrengymnastikabteilung des TSV-FC. Als Unternehmer, so Sittinger, habe er viel investiert, Ausbildungs- und Arbeitsplätze geschaffen und eine seit 1896 bestehende Familientradition erfolgreich fortgeführt.

Vielerlei Projekte für und mit Kindern

"Ihn nehmen wir vor allem als Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins wahr, sein Wirken erstreckt sich aber weit darüber hinaus", sagte der Bürgermeister bei der Würdigung für Xaver Pongratz. Seit 1988 Mitglieder der Krieger- und Reservistenkameradschaft Arnstorf, bringe er sich seit etwa 20 Jahren in deren Vorstandschaft ein und habe viele Stunden für den Ausbau des Traditionsraumes, insbesondere für die Installation der Elektrotechnik geopfert. Seine Arbeitskraft und Fähigkeiten als gelernter Elektriker seien auch bei den Renovierungs- und Umbauarbeiten der Filialkirche Hainberg gefragt gewesen, deren Kirchenverwaltung Pongratz seit 1995 angehört, ebenso beim Bau des Gerätehauses der Feuerwehr Hainberg-Neukirchen, die in ihm seit 1986 ein äußerst aktives Mitglied hat.

Seit 1994 lenkt Xaver Pongratz zudem als nimmermüder Vorstand die Geschicke des Obst- und Gartenbauvereins. Aus der Fülle der Projekte nannte der Bürgermeister besonders die Planung und Gestaltung des Obstlehrgartens, der Interesse weit über die Gemeindegrenzen hinaus finde. "Er kommt zu den Kindergartenkindern, baut mit ihnen Weiden-Iglus und Hochbeete, zeigt, wie man Obstsäfte herstellt, organisiert Aktionen mit Grundschulkindern, kümmert sich um die Pflege des Schulgartens und um Projekte für das Ferienprogramm", gab der Bürgermeister Einblick in weitere Aktivitäten für die Jugend.

Die Suche des Tüftlers Xaver Pongratz nach neuen Lösungen hat ihm 2002 die Auszeichnung mit einem Bundesinnovationspreis für die Entwicklung eines Winkelschraubers gebracht. Überzeugt vom Sinn und Nutzen der ökologischen Energiegewinnung durch Wasserkraft, betreibt Pongratz neben Beruf und ehrenamtlicher Tätigkeit seit 2003 ein Kleinwasserkraftwerk und bringe, so Sittinger, bei Führungen und Vorträgen zu diesem Zukunftsthema einer breiten Öffentlichkeit nahe.

"Er bezeichnet sich selbst als Mensch, der nicht so gerne im Rampenlicht steht, dafür aber im Hintergrund für die Vereine und die Allgemeinheit aktiv ist", schilderte der Laudator die Bescheidenheit von Rupert Unger, des dritten neuen Trägers der Goldenen Ehrennadel. Auch seine Verdienste sind vielfältig und reichen von der Mitarbeit bei der Dorferneuerung Mariakirchen über die Mitwirkung bei den Passionsspielen der "Kulturblos’n" sowohl vor als auch hinter der Bühne bis zum "Schlüsselkönig von Mariakirchen", weil er ein gefragter Mann bei vielen Gebäuden und Einrichtungen der Hofmark ist.

Einsatz für Kirche, Sport und Kultur Seit 2006 Mitglied im Pfarrgemeinderat, ist die Organisation des Mittagessens für das Pfarrfest Ungers Domäne, Ehefrau Gabi zählt auf seine Unterstützung beim Mesnerdienst ebenso wie die Pfarrei, wenn es um Reparaturen oder Schreinerarbeiten in der Pfarrkirche geht. "Er ist Gründungsmitglied der ,Kulturblos’n‘, seit neun Jahren in der Vorstandschaft aktiv, war federführend beim Bau der Weihnachtskrippe, kümmert sich um deren Erweiterung und den Auf- und Abbau, koordiniert und lenkt das Maibaumfest", wusste Sittinger weiter zu berichten. Zudem habe der FC Mariakirchen in Rupert Unger seit 1999 einen engagierten Jugendtrainer und Betreuer, der seit 2010 als Jugendleiter wertvolle Nachwuchsarbeit leiste und vor zwei Jahren den Kauf eines neuen Vereinsbusses vorangetrieben habe.

 


Filzen, das ist kinderleicht – Beliebte Aktion des OGV für den Nachwuchs , Eintrag vom 18.11.13, 09:07 Uhr

Der Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen hatte unter dem Motto "Filzen, das ist kinderleicht" zu einem Kinderfilzkurs zum Naßfilzen eingeladen. Referentin Petra Faust-Hoyler konnte elf Kinder zu diesem kreativen Nachmittag begrüßen. Die Kursleiterin bekam Unterstützung von Judith Harreiter und Lena Laubenbacher, beide hatten bei ihr schon einige Kurse absolviert. Der Pfarrsaal in Taufkirchen duftete nach Seife und Wolle, die Kinder arbeiteten knapp vier Stunden lang eifrig, um kleine weiche Kunstwerke aus Filz herzustellen. Sie waren begeistert, wie unter ihren Händen Figuren, Schmuck und Taschen entstanden und stolz auf das Ergebnis ihrer Anstrengungen.

 

 

 


Jahreshauptversammlung 2013, Eintrag vom 15.11.13, 09:55 Uhr

Ende der Ära von Gretl Schacherbauer

Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes für Gartenbau – Konrad Kronschnabl neuer Kreisvorsitzender – Vorstellung der Jugendarbeit  


Taufkirchen. Der neue Vorsitzende im Kreisverband für Gartenbau heißt Konrad Kronschnabl, ist selbstständiger Dipl. Informatiker und kommt aus Nöham. Er löst Gretl Schacherbauer ab, während deren Amtszeit die Mitgliederzahl von 7000 auf über 9400 gesteigert werden konnte. Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Vorstände aller 37 Obst- und Gartenbauvereine aus dem Landkreis im Gasthaus Reger in Taufkirchen. Unter Leitung der stellv. Bürgermeisterin von Falkenberg, Anna Nagl, wählten sie die weiteren Mitglieder der Kreisvorstandschaft: Stellvertretende Kreisvorsitzende sind künftig Franz Reitberger (Postmünster) und Maria Tschembaron (Dirnaich), Kassier bleibt Anton Hutterer (Nöham), Kassenprüfer sind Konrad Brummer (Simbach) und Hans Altmannsberger (Postmünster). Als Beisitzer arbeiten in der Kreisvorstandschaft künftig der Pomologe Waldemar Wimmer (Pfarrkirchen), Franz und Marianne Brem aus Simbach/Inn, der Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes Rainer Blaschke und Thomas Renner (Pfarrkirchen).

Eingangs stellte der Vorsitzende des örtlichen Obst- und Gartenbauvereins Willi Harreiter seinen 300 Mitglieder umfassenden Verein kurz vor. „Wir versuchen, die Menschen für die Natur, den Garten und für unsere Heimat zu begeistern.“   Harreiter sprach vom Aussterben vieler alter Kultursorten, vom Strukturwandel in der Landwirtschaft, ja sogar vom Verlust des Dialektes und Brauchtums. Dem gegenüber sollten die „Gartler“ als Bewahrer auftreten. Die Kindergruppe des Taufkirchener Vereins erfreute zwischendurch immer wieder mit schönen Liedern. 2. Bürgermeisterin Anna Nagl stellte den Gästen ihre Heimatgemeinde vor. In den drei gemeindlichen Gartenbauvereinen werde vor allem die Jugendarbeit stark gefördert.


Kreisvorsitzende Gretl Schacherbauer wollte nach vier Jahren als stellvertretende und zwölf Jahren als erste Vorsitzende aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidieren. In dieser Zeit ist die Mitgliederzahl der Gartenbauvereine im Landkreis von 7000 auf über 9400 angestiegen. Schacherbauer dankte allen, die sie unterstützt haben, namentlich Dr. Michael Zauner und Sepp Rettenbeck, die dazu beigetragen hätten, dass am Landratsamt die Stelle eines Kreisfachberaters für Gartenbau mit Bernd Hofbauer („Du bist ein Glücksfall“) wieder besetzt wurde. „Unsere Gartenbauvereine prägen unser schönes Rottal,“ so die scheidende Vorsitzende. Gemeinsam mit Hans Altmannsberger erinnerte sie an den vor knapp einem Jahr verstorbenen Kreisfachberater Klaus Matthey.


Es folgte die Vorstellung der Nachwuchsarbeit der Vereine. Willi Harreiter zeigte Bilder von Veranstaltungen mit bis zu 45 Kindern unter dem Motto „Wilder Wald und wilde Kerle“. Ähnliches konnten 1. Vorstand Hans Altmannsberger (Postmünster) und Gretl Schacherbauer (Pfarrkirchen) berichten. Bei dem bundesweiten Wettbewerb „Entente florale – gemeinsam aufblühen“ hat die Kindergruppe des Obst- und Gartenbauvereins Pfarrkirchen als einzige in Deutschland den Sonderpreis „Andere begeistern“ gewonnen. Gretl Schacherbauer verlas nicht ohne Stolz den Text der Urkunde: „Das kreative Konzept fördert Kinder und Jugendliche in grünen Begegnungs- und Erfahrungsräumen und lässt die Natur zur Stärke und Inspiration im Alltag werden.“ Überreicht wurde die Urkunde im Rahmen der ZDF-Sendung „Fernsehgarten“.

Es wurden darüber hinaus beachtliche Veranstaltungen zur Kinder- und Nachwuchsarbeit aus Wurmannsquick von Franz Bruckmeier und aus Roßbach von Rosa Stallhofer vorgestellt. Petra Gfirtner, die Vorsitzende des 900 Mitglieder starken Gartenbauvereins aus Eggenfelden, bot Bilder von der Gestaltung des Blumenteppichs für die diesjährige Primiz dar.

In ihrem Tätigkeitsbericht streifte Schacherbauer die Höhepunkte das vergangenen Jahres: Sie berichtete vom Gartlerball in der Stadthalle Pfarrkirchen, von Lehrgängen und Fahrten, dem Mostfest im Bürgerhaus Hebertsfelden sowie dem Tag der offenen Gärtnerei.   „Eine wahre Völkerwanderung“ habe der Tag der offenen Gartentüre in Burgholz und Arnstorf ausgelöst. Den Kassenbericht erstattete Anton Hutterer. Nach Prüfung durch Josef Watzinger (Falkenberg) wurde der Vorstandschaft einstimmig Entlastung erteilt.

Einer der Höhepunkte waren die Ehrungen für ausgeschiedene Mitglieder des Kreisvorstandes und Ortsvorstände. Geehrt wurden Sepp Knott und Marianne Grötzinger, die sich im Kreislehrgarten beim Bauernhofmuseum in Massing um die Streuobstwiese und um den Bauerngarten beim Lehnerhof kümmern. Hans Altmannsberger erhielt zum Dank für die Führung der Chronik, die Gestaltung von Urkunden und seinen Fahrdienst einen Geschenkkorb. Gedankt wurde den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Konrad Brummer und Elisabeth Reiter ebenso wie den bisherigen Ortsvorsitzenden Hendrik Jansen, (Bayerbach), Konrad Männer (Gangkofen), Franz Grill (Obertattenbach) und Hermann Vilzmann (Schönau).

Eine besondere Ehrung wurde Gretl Schacherbauer selbst zuteil. Hans Altmannsberger überreichte ihr eine Ehrenurkunde des Landesverbandes und würdigte ihre Arbeit mit bewegten Worten.

Kreisfachberater Bernd Hofbauer stellte das Programm 2014 vor und Karl Schiller (Wittbreut) hielt ein Referat zum Thema „EM – Effektive Mikroorganismen“.

Der neue Kreisvorsitzende Konrad Kronschnabl mit den ausscheidenden Gretl Schacherbauer und Hansl Altmannsberger, Kreisfachberater Bernd Hofbauer und dahinter die ausgeschiedenen Ortsvorsitzenden

Die neue Vorstandschaft bilden (vorne von links) die Beisitzer Waldemar Wimmer und Marianne Brem, Kassenprüfer Hans Altmannsberger, stellv. Vorsitzende Maria Tschembaron, Kreisvorsitzender Konrad Kronschnabl sowie (hinten von links) Kassier Anton Hutterer, Beisitzer Franz Brem, Kreisfachberater Bernd Hofbauer, stellv. Vorsitzender Franz Reitberger und Kassenprüfer Konrad Brummer.Rutzinger


Vortrag beim OGV Schönau, Eintrag vom 24.10.13, 08:55 Uhr

 Und immer grünt das Immergrün

Der Gartenbauverein Schönau hielt am 19.10.2013 eine
Mitgliederversammlung ab. Als Referent war Herr Willi
Harreiter eingeladen, der zu dem Thema
„Und immer grünt das Immergrün - die Grabgestaltung durch
das ganze Jahr“ sprach.
Zur Einführung erläuterte er die Bedeutung der Pflanze „Immer
grün“ als Symbol für das ewige Leben. Er wies daraufhin, dass
die Grabgestaltung einerseits eine Art Trauerarbeit ist, anderer-
seits aber auch ein Zeichen der Dankbarkeit und des Erinnerns
an die Verstorbenen.
Anhand von Dias führte der Referent durch das ganze Jahr der Grabgestaltung.
Er erklärte die Möglichkeiten der Dauer- und Wechselbepflanzung, den
Einsatz von Koniferen und anderen immergrünen Gewächsen und die
Verwendung von Rosen, Zwiebelgewächsen, Stauden und einjährigen
Pflanzen. Er wies aber auch darauf hin, dass Stauden mit starker Wurzel-
bildung die Grabeinfassungen sehr beschädigen können.

Die zahlreich erschienen Mitglieder dankten dem Referent mit viel Beifall
für seine Ausführungen.

 


Wilder Wald und wilde Kerle – OGV-Kinder bei der dritten Waldveranstaltung , Eintrag vom 08.10.13, 15:46 Uhr

Zum dritten Mal trafen sich in diesem Jahr die Kinder des Obst- und Gartenbauvereins Taufkirchen zu einem "Wilder Wald und wilde Kerle-Nachmittag“ im Wald. Vorstand Willi Harreiter und die Mitglieder der Vorbereitungsgruppe, Marianne Maierhofer, Steffi Aigner, Maria Brandl, Daniela Schütz , Klaus Denk und Manfred Sedlmeier konnten 35 Kinder und einige Eltern zu diesem Angebot begrüßen. Der Herbst mit all seinen Phänomenen war Inhalt des dreistündigen Waldbesuchs. Neben Pilzen, Früchten und der herbstlichen Vegetation gab es noch anderes zu hören und zu tun. Wieder war das erste Ziel das im Frühjahr erbaute Waldkanapee, dort begannen die Streifzüge durch den Wald. Die große Gruppe wurde in 3 Kleingruppen aufgeteilt. Im Wechsel betreuten Willi Harreiter mit einer Waldwanderung zum Thema „Pilze, andere Pflanzen und Tiere im Herbst“, Hermann Aigner zum Thema „Wald- und Forstwirtschaft“ und Steffi Aigner und Marianne Maierhofer mit dem Bau eines Waldfensters die Kinder. Gemeinsamer Treffpunkt war dann immer wieder das Waldkanapee, auch zur Brotzeit mit Hagebuttenmarmeladenbrot, Äpfel und Nusskuchen. Nachdem alle Kinder alle drei Stationen absolviert hatten, ging es zum Ausgangspunkt zurück. Die „wilden Kerle“ hatten mit viel Spaß wieder viel Interessantes und Wichtiges über den Wald und seine Bedeutung erfahren.

K

 


OGV Schönau - Hauptversammlung, Eintrag vom 19.09.13, 14:48 Uhr

Einladung

 

Am                                 19. Oktober 2013, um 20.00 Uhr,
findet im                            Gasthof Oberwirt in Schönau

die Herbstversammlung statt.
 
Im Rahmen der Veranstaltung referiert            Hr. Willi Harreiter
 
zu dem Thema                 „Und immer grünt das Immergrün - Grabgestaltung durch das Jahr“.

Die Mitglieder, Freunde und Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen.

Vorankündigung:        Adventsfeier mit Warenversteigerung
                                    am 30. November 2013, 19.00 Uhr
                                    im Gasthof Oberwirt in Schönau.

Eröffnung der Aktion Streuobst 2000 Plus, Eintrag vom 19.09.13, 13:06 Uhr

Wurmannsquick. „Aus der Region – für die Region“, unter diesem Motto steht die Aktion Streuobst 2000 Plus, zu deren Auftaktveranstaltung der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege zur Mosterei Parstorfer n Bachham, Gemeinde Wurmannsquick eingeladen hatte. 

Kreisvorsitzende Gretl Schacherbauer wies dabei darauf hin, dass heimisches, ungespritztes  Obst, das direkt aus der Region kommt mehr Vitamine enthält als Importfrüchte. Viele Vitalstoffe gingen bereits auf den langen, umweltbelastenden Transportwegen verloren. Wurmannsquick`s stellvertretender Bürgermeister Franz Weinfurtner hob die Bedeutung der Streuobstwiesen für die heimische Pflanzen- und Tierwelt hervor und betonte, dass diese wesentlich unser Landschaftsbild prägen. Ursula und Karl Parstorfer führte dann den Gästen ihre Mostanlage vor. Über die automatische Waschanlage gelangen die frisch gesammelten Äpfel in den Muser und dann in die riesige Packpresse. Die Saftausbeute liegt je nach Obstsorte bei etwa 65 %. Nach der Erhitzung wird der Saft in hygienische und platzsparende Plastikbeutel gefüllt. Das System „Bag in Box“ hat sich bestens bewährt. Jeder Obstanlieferer kann sich seinen eigenen Saft mit nach Hause nehmen.

Die von Karl Parstorfer selbst gebaute Konstruktion eines Kantenspalters für Steinobst, durch den man eine optimale Saftgewinnung erzielt, interessierte die Gäste besonders. Nach einer reichhaltigen Brotzeit bedankte sich Gretl Schacherbauer bei der Familie Parstorfer mit einem Blumenstock und eine Apfelkochbuch. - ar

Bildtext: Ursula (links) und Karl Parstorfer (rechts) mit Söhnen Simon und Alexander, Helfer Max Wimmer, Kreisvorsitzende  Gretl Schacherbauer und stellv. Bürgermeister Franz Weinfurtner. – Foto: Reichenwallner


OGV Schönau - Kräuterweihe, Eintrag vom 30.08.13, 11:09 Uhr

Kräuterweihe am 15.08.2013 in Schönau

Seit dem 8. Jahrhundert werden am Tag Maria Himmelfahrt Kräuter geweiht.
Diese werden im Haus aufgehängt. Sie sollen das Haus und seine Bewohner
vor Unheil und Krankheit schützen.
Dieser Tradition fühlt sich der Gartenbauverein Schönau verpflichtet.
Am Vortag von Maria Himmelfahrt kamen Mitglieder der Vereine Gartenbau
und FKT zusammen um im Kulturstadl die Kräuter zu Buschen zu binden.  In diesen werden
3 verschiedene Getreideähren und mindestens 5 Heilkräuter neben anderen
Kräutern und Blumen eingebunden.
Es wurden weit über 100 Buschen gebunden. Im Anschluss an den Pfarrgottesdienst
am 15. August  wurden diese geweiht und anschließend gegen ein Entgelt an die
Gläubigen abgegeben.
In einem Bild sind die Buschen zu sehen, im anderen wie die Blumenkörbe von den
Mitgliedern der Vorstandschaft zum Gottesdienst getragen werden.

 


 


Ferienprogramm OGV Schönau, Eintrag vom 30.08.13, 11:06 Uhr

Bei Wanderung Kräuter gesammelt

Der Obst- und Gartenbauverein Schönau hat im Rahmen des Ferienprogramms eine
eine Kräuterwanderung angeboten, die unter dem Motto „Hinaus in die Natur“
stand. Die Erkundung der Umgebung mit den verschiedenartigsten Gewächsen und die Beobachtung der Tierwelt regten viele Kinder zum Mitmachen an. Vorsitzender
Norbert Werber,  Schriftführerin Therese Greinsberger, Kassier Bernd Born und Vorsitzende Helene Zellhuber führten die Kinder von Höhenberg aus in die Natur. Auf dem Weg durch die Wiesen und die umliegenden Wälder entdeckten die Kinder verschiedenste Pflanzen wie Johanniskraut, Kamillenteepflanzen, Königskerze, Beerensträucher und diverse Gräser und Farne. Es bot sich aber auch die Gelegenheit,Tiere wie Heuschrecken, Spinnen, Mäuse-bussard, Hasen und sogar Rehkitze zu beobachten.
Auf ihrem Streifzug durch die üppige Flora sammelten die Kinder Gräser und Kräuter-pflanzen, die sie am Ziel in Höhenberg bei Familie Greinsberger mit viel Fantasie und
Freude zu Kräuterbuschen banden. Außerdem mussten die Kinder bei einem Rätsel
die verschiedenen Getreidesorten und Gräserarten bestimmen. Zum Abschluss konnten
sich die Mädchen und Buben noch bei einer Brotzeit stärken.

 


Ferienprogramm OGV Triftern - 26 Kinder bauen Meisenkästen, Eintrag vom 27.08.13, 10:46 Uhr

 Triftern   Mit großem Interesse und viel Eifer waren 26 Kinder im Rahmen des gemeind-lichen Ferienprogramms bei dem vom Gartenbauverein (GBV) angebotenen Bau von Meisennistkästen am Werk.

1.Vorsitzende Elisabeth Reiter begrüßte die naturbegeisterten Kinder und stellte einleitend die Wichtigkeit von Nistkästen für Meisen heraus. Diese, sozusagen biologische Schäd-lingsbekämpfer, würden immer weniger geeignete Brutplätze vorfinden. Wichtig sei es auch, den Nistkasten so aufzuhängen, dass Katzen weder von oben noch seitlich an diesen herankämen.
Nach dieser Einführung war dann das handwerkliche Geschick der Mädchen und Buben beim Zusammenschrauben der vorgefertigten Holzteile gefragt. Stolz konnte schließlich jedes der begeistert mitmachenden Kinder einen selbstgebauten Meisennistkasten sein Eigen nennen. Diesen konnten sie mit Lederrosetten, auf denen sie ihre Initialen eingestanzt hatten, kenntlich machen. Nach getaner Arbeit gab es dann noch eine Würstlbrotzeit.
Von der GBV-Vorsitzenden wurde abschießend Beiratsmitglied Hans Schantz großer Dank dafür ausgesprochen, dass er das gesamte Holz gespendet hatte und dieses mit Unterstützung von Günther Broda passgerecht vorgefertigt hatte, sowie auch Joe Houf aus Reut-Oberwimm, von dem die Lederrosetten spendiert und vorbe-reitet worden waren. Dankesworte von Elisabeth Reiter gingen auch an Ute und Gerhard Pilstl sowie an Hermine Schiffner für die tatkräftige Unterstützung bei diesem gelungenen Ferienprogramm-Nachmittag.
 
 
Stolz präsentierten die Kinder ihre beim Gartenbauverein-Ferienprogramm selbstgebauten Meisennistkästen. Unterstützt wurden sie dabei von (hinten von links) Günther Broda, Elisabeth Reiter und Gerhard Pilstl, sowie von (hinten von rechts) Ute Pilstl, Hermine Schiffner, Joe Houf und Hans Schantz

Kindergruppe OGV Postmünster, Eintrag vom 19.08.13, 16:21 Uhr

"Marienkäfer" binden wunderschöne Kräuterbuschen

Anläßlich des Festtages "Maria Himmelfahrt" traf sich die Kindergruppe "Marienkäfer" im Stockschützenhaus Postmünster zum Binden von Kräuterbuschen, wie es einer alten Überlieferung entspricht. Der Leiter der Stockschützen, Ernst Lindlbauer, hatte die Räumlichkeiten seines Vereins zur Verfügung gestellt. An der Veranstaltung nahmen rund 30 Kinder teil.

Vorstand Hansl Altmannsberger und seine Helferinnen Anneliese Schmidhuber, Elfriede Pfeiffer und Hildegard Beisl leiteten die Kinder an. Zur Verwendung kamen Kräuter wie Salbei, Beinwell, Kamille, Zitronenmelisse, Johanniskraut, Beifuß, verschiedenen Getreidesorten, Goldrute, Pfefferminze, Reinfarn und Oregano.
 


 

 

 


Gartler im Freilichtmuseum Großgmain und in Salzburg, Eintrag vom 06.08.13, 13:41 Uhr

Der Jahresausflug führte die Mitglieder des OGV Taufkirchen am vorletzten Wochenende bei großer Hitze ins Freilichtmuseum Großgmain bei Salzburg. In zwei Gruppen wurden die Teilnehmer von zwei sehr kompetenten Museumsführerinnen über alte Handwerkstechniken im bäuerlichen Bereich oder im Nebenerwerb und über das Leben und die Arbeit auf der Alm informiert. Bauernhäuser, Almhütten und Stallgebäude mit Mobiliar und Arbeitsgerät, zum Teil in Blockbau- oder Ständerbauweise, aus fünf Jahrhunderten, ein Kramerladen und ein Mesnerhaus, ein Troadkasten, eine Kapelle, eine Schmiede, sowie ein kleines Elektrizitätswerk  und eine hochalpine Mautstelle aus den fünf Gauen des Landes Salzburg zeigten, wie sich das Leben und Arbeiten im alpinen und bäuerlichen Umfeld entwickelte, wie wenig nach den menschlichen Bedürfnissen gefragt und wie vieles sich nach den täglichen Anforderungen der bäuerlichen Arbeit richtete. Und doch oder gerade deshalb, so Führerin Helga Schöpp, war für viele Frauen die Arbeit auf der Alm eine gewisse Befreiung von der allumfassenden Kontrolle durch Kirche, Dorfgemeinschaft, Bauer und Eltern und daher trotz aller Härte sehr beliebt. Während der Führung konnten die Teilnehmer ihre Fähigkeiten im Melken an einem Gummieuter erproben und verschiedene Zaunformen aus Naturmaterialien, sowie einige Bauerngärten und einen Garten mit Pflanzen zum Färben von Textilien bewundern. Nach einem Mittagessen in der Museumsgaststätte nutzten alle Besucher die Möglichkeit einer Rundfahrt mit der Schmalspurbahn. Anschließend ging es nach Salzburg, wo dreieinhalb Stunden zur freien Verfügung standen. Für viele endete der Stadtbummel vorzeitig an einem schattigen Platz mit einem kühlen Getränk und der Möglichkeit festzustellen, dass um diese Jahreszeit Salzburg fest in der Hand ausländischer Touristen ist. Um 17 Uhr ging es zurück in Richtung Heimat; die Fahrt wurde im Biergarten Leonberg für eine Brotzeit unterbrochen. Auf der Heimfahrt bedankte sich Vorstand Willi Harreiter bei Ute Hahn für die Organisation der Fahrt und wies auf die kommenden Veranstaltungen des OGV hin.

Knechtskammer

Bauernhaus aus dem Tennengau

Die Gartenfreunde vom OGV auf dem Heimweg


„Kein schöner Land in dieser Zeit“, Eintrag vom 22.07.13, 10:10 Uhr

Der Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen hatte zu einem musikalischen Dorfspaziergang eingeladen, unter dem Motto „von Baum zu Baum“ ging es durch Taufkirchen. Über 30 Sängerinnen und Sänger hatten sich am Pfarrhof eingefunden. Die besuchten Stationen waren der Schulgarten, der Lindenweg, der Dorfplatz, die Hafnergasse und der Heuwieserweg. Die musikalische Begleitung übernahmen Marie-Luise Denk am Akkordeon und Barbara Dotzler-Okay mit der Gitarre. Willi Harreiter hatte gemeinsam mit Klaus und Marie-Luise Denk diesen Weg durch das Dorf ausgesucht, in dem im Mittelpunkt verschiedene Bäume stehen sollten. Die Spaziergänger setzten sich mit den Birken, dem Holler, der Sommerlinde, den Rosskastanien, dem Birnbaum und der Walnuss auseinander. Vorstand Willi Harreiter erzählte aus der Botanik, von alten Bräuchen, der Volksheilkunde und wie die eine oder andere Baumart den Weg zu uns fand. Die Rosskastanie kam mit den Osmanen bis nach Wien und die Welsche Nuss - die Walnuss - mit den Römern in unsere Gegend, so Harreiter. Zu den verschiedensten Bäumen gab es auch Gedichte, Geschichten und anderes Interessante zu lauschen. Bei den Stationen sang man immer Lieder, die von diesen Bäumen handelten, z.B. beim Hollerbusch „Ringel, Ringel, Reihe…“ oder bei der Linde „Kein schöner Land…“. Bei einem Birnbaum gab es „Spannenlanger Hansl…“, „Drunt in der Grünen Au…“ und das Gedicht vom „Herrn Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ zu hören. Nach der zweistündigen Wanderung kehrten die Gartler beim Gasthaus Reger ein und konnten dort den sommerlichen Abend ausklingen lassen.


Wilder Wald und wilde Kerle – Zweiter Teil der Walderlebnistage , Eintrag vom 08.07.13, 08:35 Uhr

Zum zweiten Teil der Walderlebnistage des OGV Taufkirchen kamen dieses Mal 46 Kinder. Die Vorbereitungsgruppe, bestehend aus Steffi Aigner, Maria Brandl, Daniela Schütz, Brigitte und Gerhard Niederer, Erika Wiesmeier, Klaus Denk, Manfred Sedlmaier stand unter der Leitung von Willi Harreiter und wurde von einigen Eltern unterstützt. Dieses Mal stand der Bau von Laubhütten auf dem Programm, nachdem das Waldkanapee repariert war, ging es ans nächste Projekt. Es entstanden zwei große Laubhütten im „Gerschmahoiz“. Die Kinder schleppten Äste und Zweige herbei, aus denen die Laubhütten gebunden und geflochten wurden. Nachdem die Kinder die Hütten mit weichem Material ausgepolstert hatten, bezogen sie ihren neuen Unterschlupf. Als alle einen Platz in den Hütten gefunden hatten, erzählte Brigitte Niederer die Geschichte von der Bienenkönigin. In dem Märchen ging es um die Bedeutung der kleinen Waldbewohner. Anschließend gab es zur Stärkung Butterbrote mit Waldhonig und Willi Harreiter braute gemeinsam mit den durstigen, wilden Kerlen einen Wald- und Wiesentrank. Neben Apfelsaft kamen Zitronen, Gundermann, Giersch, Minze und Hollerblüten in den „Walddudler“. Gesättigt ging es zur Kontrolle der Nistquirle, die beim ersten Walderlebnistag gebauten wurden. Zur Überraschung der Kinder waren einige belegt gewesen und so konnten sie alte verlassene Vogelnester betrachten. Es gab auch wieder viel zu Hören über Farne und Schachtelhalm, aber auch über verschiedene Waldvogelarten. Nach einigen Spielen ging die Gruppe zurück nach Taufkirchen, dort endete der zweite Walderlebnistag.


Der OGV gibt überall seinen Senf dazu – Neuer Kurs des OGV Taufkirchen in Unterremmelsberg, Eintrag vom 08.07.13, 08:31 Uhr

Der Obst- und Gartenbauverein gibt immer den richtigen Senf dazu. So hatte er auch zum ersten Senfkurs nach Unterremmelsberg bei Familie Ganghofer eingeladen. Irmi Ganghofer begrüßte die Kursteilnehmer und Referentin Maria Buchner aus Marktlberg. Die Referentin zeigte auf, wie gut und wohlschmeckend Senf sein kann und wie häufig er in der regionalen Küche Verwendung findet. In Windeseile entstand aus gelbem und grünem Senfmehl, Zucker, Gewürzen und Essig die - zunächst noch -  scharfe Beilage. Die Teilnehmer konnten das frische Produkt sofort auf frischem Brot verkosten und waren begeistert.


Sensen-, Wetz- und Dengelkurs des OGV Taufkirchen, Eintrag vom 08.07.13, 08:24 Uhr

„Zu Sankt Barnabas gehört die Sense auf die Wiese“ – unter diesem Motto, einer alten Bauernregel, hatte der Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen zu einem Sensen-, Wetz- und Dengelkurs eingeladen. In Brunning bei Taufkirchen war das Klingen der Sensenblätter nicht zu überhören. Es kam aus der Werkstatt am Kastenhuberhof, die Gartler waren bei Franz und Marianne Aigner zu Gast. Auf dem Hof standen die Dengelstöcke samt Dengelhammer bereit. Der Kursleiter Franz Aigner begrüßte die elf neugierigen Kursteilnehmer und zeigte ihnen das Dengeln und Wetzen der Sense, zur Seite stand ihm mit Rat und Tat Otto Aigner aus Irlach. Nach dem die Kursteilnehmer ihre Sensen gedengelt und gewetzt hatten, ging es hinaus auf die Wiese. Dort war alles für einen Mähwettstreit vorbereitet, fast ganz Brunning war zu diesem kleinen Spektakel zusammen gelaufen. Für die Teilnehmer hieß es nun, das zugewiesene Wiesenstück zu mähen und es dann auf Schnelligkeit, saubere Mähfläche und Arbeitsweise beurteilen zu lassen. Als Preisrichter stellten sich Otto Aigner, sowie Franz und Marianne Aigner zur Verfügung. Das Gremium kürte Peter Wiesmeier aus Heuwies zum Sieger, gefolgt von Michael Aigner, Reinhard Aigner, Erika Wiesmeier und Christoph Aigner. Der unterhaltsame Vormittag fand bei Schnapperlbier und Leberkäs im Stadl vom Kastenhuber seinen Ausklang. Erika Wiesmeier bedankte sich bei Familie Aigner mit einem Geschenk für die Ausrichtung der Veranstaltung und für’s „Zeitnehmen“.


 

Almbleame - kloane, zeame., Eintrag vom 08.07.13, 08:18 Uhr

Almbleame – kloane, zeame - so hatte der Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen in einer Kooperation mit dem DAV (Deutscher Alpenverein), Sektion Eggenfelden, eingeladen. Die Bergwanderung mit Pflanzenführung war schnell ausgebucht, sie musste aber wegen des schlechten Wetters im Mai in den Juni verschoben werden. Sechzehn Berg- und Pflanzenbegeisterte zogen am letzten Sonntag los, um die Gegend um den Attersee zu erkunden. Als Bergführer fungierte Reinhard Zelger, Vorstand der DAV-Sektion Eggenfelden; Willi Harreiter, Vorstand des OGV Taufkirchen, stand ihm als Pflanzenexperte zur Seite. Die Wanderung begann beim Jagerwirt am Südufer des Attersees, das Ziel war die Eisenaualm am Fuße des Schafberges. Der 2½-stündige Aufstieg führte die Bergwanderer durch eine Klamm, vorbei an seltenen Orchideen, Türkenbundlilien, Eisenhutarten und Gelbem Fingerhut. Doch auch Pflanzen, die der Erzeugung von Hochprozentigem dienen, bekamen die Gartenfreunde zu sehen, denn Bärwurz und Blutwurz säumten den Weg. Nach einer gscheiten Brotzeit auf der Eisenaueralm ging es zurück ins Tal. Willi Harreiter bedankte sich herzlich bei seinem Kollegen Reinhard Zelger für Vorbereitung und Führung. Beide Vorstände freuen sich auf mehr gemeinsame Angebote für die Gartler und den Alpenverein.


Ausflug OGV Mitterskirchen - Grünes Zentrum Freising, Eintrag vom 08.07.13, 08:13 Uhr

Mit einem vollbesetzten Bus erkundeten die Mitterskirchner Gartler den Grünen Campus Freising-Weihenstephan. Vorstand Michael Zauner, der dort Agrarwirtschaft und Gartenbau studierte, erklärte  und zeigte anfangs den umfangreichen Komplex des sog. „Grünen Zentrum Bayerns“, das heute, ein wichtiges Glied der Technischen Universität München, als „Center of Life Sciences“, das Wissenschaftszentrum für Ernährung, Landnutzung und Umwelt bezeichnet wird.
Auch die historische Entwicklung ab 1802/3 wurde aufgezeigt. Derzeit umfasste das Wissenschaftszentrum Weihenstephan im Agrar-, Gartenbau-, Forst –und Biotechnelogiebereich 3500 Studierende und ist damit die größte Fakultät der Technischen Universität München.
Mit  kompetenten Führungen  wurden der Hof-, Buchs- und Oberdieckgarten besucht, die noch aus der Klosterzeit herrliche Baumbestände aufweisen. Im Sichtungsgarten für Stauden und Gehölze und Rosenneuheiten, 1947 auf 5 ha  gegründet, werden Pflanzen auf ihren Gebrauchswert geprüft.
Die Vielfalt und das Zusammenspiel von  Stauden, Sommerblumen und Gehölzen im Wechsel der Jahreszeiten war für die Besucher eine Inspirationsquelle für den eigenen Garten.
Die Schauanlagen für Balkonpflanzen mit sehr umfangreichen, nicht alltäglichen Kombinationen zur kreativen Gestaltung, luden zur Nachahmung ein.
In der Kleingartenanlage fanden sich zahlreiche Anregungen zum Anbau von Gemüse, Kräutern, Obst und dem Einsatz automatischer Bewässerungen. Schauanlagen von Hügel- und Hochbeeten, Mischkulturen, Gewächshäusern, Sorten-, Düngerwahl zeigten Beispiele, die jeder zuhause im eigenen Garten verwirklichen kann.
 

Teilnehmer der Exkursion in die Weihenstephaner Gärten, vorne re, der Leiter und Gartlervorstand, Dr. Michael Zauner. Auch zwei Kinder, Luise und Ferdinand, von der Kindergruppe des Vereins nahmen mit ihren Müttern an dem Ausflug teil (Mitte)


Eröffnung Tag der offenen Gartentüre 2013, Eintrag vom 27.06.13, 07:42 Uhr

Hebertsfelden/Burgholz. Das Anstoßen auf ein gutes Gelingen machte beim offiziellen Auftakt zum 13. „Tag der offenen Gartentür“ im Landkreis Rottal-Inn (So.,30. Juni) gleich eine höchst erfreuliche Besonderheit deutlich, denn diese gemeinsame Einstimmung für teilnehmende Gartenbesitzer sowie Vertreter von Gemeinden und Gartenbauvereinen fand beim „Burgholz-Bräu“ Hermann Vilzmann statt – Dank und Anerkennung an die Teilnehmer für die Bereitschaft, ihre Gärten für die Besucher zu öffnen, gab’s dabei natürlich von allen Seiten reichlich.

Den bayernweit durchgeführten „Tag der offenen Gartentür“ veranstaltet hier vor Ort der Landkreis zusammen mit dem Kreisverband für Gartenbau & Landespflege sowie den Obst- und Gartenbauvereinen des Aktionsbereichs. Heuer sind alle Gartenfreunde in drei Privatgärten in Burgholz (im Norden des Hebertsfeldener Gemeindegebietes), deren Besitzer wegen der Nähe dem OGV Schönau angehören, eingeladen – weiter in den Obstlehrgarten des OGV Arnstorf und den von diesem Ortsverein betreuten Schulgarten der Arnstorfer Grundschule.

Zu einer Premiere und einem Auftakt mit besonderer Note begrüßte Dipl.-Ing. Bernd Hofbauer, Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt, die Beteiligten und Gäste. Diese Einstimmung auf den Aktionstag erfolgte in Burgholz erstmals bei einem Teilnehmer mit eigener Kleinbrauerei  – zudem griff Braumeister Hermann Vilzmann zur Quetschn, um mit der Marlies und der Erni im gmüatlichen Stadl ein fröhliches Liadl zum besten zu geben: „Ja bei uns, da ist heit lustig“, das hob gleich die Stimmung und steigerte die Vorfreude aufs guade Bier aus Vilzmanns Hausbrauerei, das der „Burgholz-Bräu“ natürlich auch am Gartentag ausschenkt. „Es ist doch eine besondere Freude, dass der Tag der offenen Gartentür nun auch am Ende der Welt im Burgholzer Wald angekommen ist“, merkte Hermann Vilzmann schmunzelnd an.

Die interessante Vielfalt der Gestaltungsformen in den Privatgärten stellte stell. Landrätin Edeltraud Plattner in ihrem Grußwort heraus und hatte für die tiefe Sinnhaftigkeit des Gartelns auch noch ein indisches Sprichwort parat: „Dumme rennen, Weise warten, Kluge gehen in den Garten“. Bürgermeisterin Edigna Keneder (Schönau) ging auf die Gartlerfreuden und das Erblühen der Natur nach der langen Regenperiode ein. Bürgermeister Karl Hendlmeier (Hebertsfelden) sprach die verschiedenen erfreulichen Ergebnisse des Gartelns an, von den schönen Blumen bis zum gesunden Gemüse.

Gretl Schacherbauer, Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau & Landespflege, zeigte sich erleichtert, dass für den „Tag der offenen Gartentür“ die drei wunderschönen Grundstücke im Waldgebiet von Burgholz und die lehrreichen Gärten in Arnstorf gewonnen werden konnten – den Teilnehmern überreichte sie als Zeichen des Dankes Sonnenblumen. Sie wies noch darauf hin, dass man von Schönau und Neukirchen eine schöne Radltour nach Burgholz machen könne.

Alle wünschen den Gartenbesitzern am Veranstaltungstag bei angenehmem Wetter viele interessierte Gäste – sowie weiterhin stets viel Freude und Erfolg bei der Gartenarbeit.

Begrüßt hatte Kreisfachberater Bernd Hofbauer bei Marianne und Hermann Vilzmann in Burgholz u. a. auch: die ebenfalls teilnehmenden Burgholzer Nachbarn, die Familien Reitberger und Gräfinger, den stellv. Vorsitzenden des Kreisverbandes für Gartenbau & Landespflege, Hans Altmannsberger und weitere Vorstandsmitglieder, den Vorsitzenden des OGV Arnstorf, Xaver Pongratz sowie weitere Vertreter der Ortsvereine in der Umgebung. (Fotos und Text: Kolb)


Gemeinsame Einstimmung auf den „Tag der offenen Gartentür“ in Burgholz mit (v. re.): Gartenbau-Kreisfachberater Bernd Hofbauer, dem stellv. Vorsitzenden des Gartenbau-Kreisverbandes, Hans Altmannsberger, Bürgermeisterin Edigma Keneder (Schönau), der Vorsitzenden des Gartenbau-Kreisverbandes, Gretl Schacherbauer, die Teilnehmerinnen Monika Gräfinger (mit Sohn Stefan) und Regina Reitberger, Vorsitzender Xaver Pongratz und Vorstandsmitglied vom teilnehmenden Obst- & Gartenbauverein Arnstorf, Teilnehmer Karl Gräfinger, Bürgermeister Karl Hendlmeier (Hebertsfelden), stellv. Landrätin Edeltraud Plattner sowie der teilnehmende „Burgholz-Bräu“ Hermann Vilzmann mit seiner Frau Marianne, bei denen dieser offizielle Auftakt zum Gartentag erfolgte.

Musikalische Umrahmung mit Hermann, Marlis und Erni

Bürgermeister Karl Hendlmeier beim "Ozapfa" vom Weissbier aus dem Burgholzbräu von Hermann Vilzmann


Kindergruppe OGV Postmünster, Eintrag vom 24.05.13, 12:13 Uhr

POSTMÜNSTER
Marienkäfer basteln Vogelscheuchen!

Die Kindergruppe "Marienkäfer" des Gartenbau-Vereins Postmünster traf sich erneut zu einer Aktion.

27 Kinder haben sich auf Einladung durch Handzettel in der Grundschule St. Benedikt angemeldet.

Aufgeteilt  in zwei Gruppen werkelten die eifrigen Kinder ihre Vogelscheuchen. Abgetragene Kleider                                                

haben sie selber mitgebracht und das bewährte Team um Anneliese Schmidhuber erklärte den kleinen

Künstlern die Vorgehensweise. Um das Lattenkreuz wurden die einzelnen Kleidungstücke angezogen

und tüchtig mit Stroh ausgestopft. Arme und Beine abschließend mit langen farbigen Bändern zugebunden.

Als Kopf diente eine Strumpfhose mit Stroh gefüllt. Als Kopfbedeckung diente ebenfalls das Mitgerachte.

Augen Nase und Mund wurden aufgeklebt ,so enstanden interessandte Kunstwerke. Mit der abschließenden

Brotzeit  gestärkt ging für die " Marienkäfer" ein schöner Ferientag zu Ende.

Die weiteren Helfer auf dem Bild sind : Elfriede Pfeiffer,Hildegard Beisl, sowie 1. Vorstand Hansl Altmannsberger.     

 


Buch zur Apfelsortenbestimmung!!!, Eintrag vom 02.05.13, 11:30 Uhr

Unser Pomologe Waldemar Wimmer hat ein eigenes Buch herausgebracht mit dem Titel

"Sortenbestimmung alter und neuer Apflsorten"

Darin sind auf 180 Seiten 180 Apfelsorten beschrieben in Wort und Bild (Beispielseiten finden Sie unter Dokumente / Aktuelles)

 

Zu beziehen ist das Buch NUR bei

Waldemar Wimmer, Rockern 2, 84347 Pfarrkirchen

Tel. 08561-8111, mail waldemar-wimmer@t-online.de

Preis: 24,90 Euro zzgl. 2,- Euro für Versand und Porto

 


Flechten mit Weiden, Eintrag vom 11.04.13, 10:28 Uhr

NEU unter Dokumente / Aktuelles:

Programm 2013 Flechten mit Weiden mit Petra Franke; Herstellen von Körben, Rankhilfen oder Staudenhalterungen


Wilder Wald und Wilde Kerle, Eintrag vom 10.04.13, 11:23 Uhr

Zum ersten Teil „Wilder Wald und wilde Kerle“ hatten sich am Treffpunkt 38 Kinder eingefunden. Mit diesem Angebot möchte der Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen den Kindern den Wald als Lebensraum und Kultur- und Naturgut näher bringen. Die Leitung übernahm Vorstand Willi Harreiter, unterstützt wurde er bei Vorbereitung und Durchführung von einem mehrköpfigen Betreuerteam. Neben den Vorstandsmitgliedern Steffi Aigner, Marianne Maierhofer, Manfred Sedlmeier und Klaus Denk bekam er auch Unterstützung von Brigitte und Gerhard Niederer, Heidrun Einhell, Daniela Schütz, Heidi Schwinghammer, Sonja Geigenberger, Maria Brandl und Petra Faust-Hoyler. Hermann Aigner aus Taufkirchen hatte ihnen das „Gerschmahoiz“ für die vier Walderlebnisnachmittage zur Verfügung gestellt. Dort entstand ein riesiges Waldkanapee, auf ihm fanden alle Kinder und auch die Betreuer einen Platz. Der Unterbau, bestehend aus Ästen und Zweigen, wurde mit weicheren Dax’n abgedeckt. Die Gruppe nutzte einen In der Mitte stehenden Wurzelstock sowohl als Bühne wie auch als Tisch. Nach getaner Arbeit gab es Brote mit Butter und Wildkräutern. Die Kinder verkosteten Bärlauch, Giersch und Scharbockskraut als Brotzeit. Klaus Denk führte ihnen vom Tonband verschiedene Vogelstimmen vor, die in den Wäldern um Taufkirchen zu hören sind. Die singenden Gesellen gaben nicht nur vom Band ihre Lieder zum Besten, die Vogelbegeisterten hörten neben Singdrosseln, Ringeltauben und Kohlmeise auch einen Schwarzspecht. Sie fertigten neun Nistquirle an, die mit Hilfe von Kokosbändern an verschiedenen Bäumen angebracht wurden. Im Sommer werde diese auf Bezug durch den einen oder anderen Vogel überprüft. Die Kinder hoffen, dass Rotkehlchen, Heckenbraunelle, oder Zaunkönig die Nistquirle als Brutplatz annehmen. Bei einem Streifzug durch den Wald entdeckten sie Fichtenzapfen mit Fraßspuren von Eichhörnchen, Maus und Specht.  Auch verschiedene Moose und Flechten wurden unter die Lupe genommen. Die Spiele „magisches Quadrat“ und „Raupenjagd“ sollten die kleinen Naturforscher etwas aufwärmen, denn es war ein sehr frischer Apriltag. Mit einem Märchen von der schwarzen Nachtigall, von Petra Faust-Hoyler erzählt und dem Lied von der Vogelhochzeit, von Brigitte Niederer mit der Gitarre begleitet, endete die erste Tour durch das „Gerschmahoiz“.

 


Hallo Wildbiene, Schwebfliege und Co., Eintrag vom 05.04.13, 11:36 Uhr

Auf dem Anwesen von Erika und Peter Wiesmeier in Heuwies bei Rimbach konnte der Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen jede Menge Kinder begrüßen. Der Einladung zum Bau eines Insektenhotels waren 24 Kinder gefolgt. Unter der Anleitung und Vorbereitung von Erika Wiesmeier und Klaus Denk wurde gehämmert, gestrichen und aufgefüllt. Helfer waren Manfred Sedlmeier, Marianne Maierhofer, Franz und Heidrun Einhell, Martin Schütz, Hans Aigner, Petra Trager und Silvia Brandl.
Die Insektenwohnstätten dienen Ohrwürmern, Schmetterlingen und Florfliegen als Versteck und zur Überwinterung, Solitärbienen als Nistplatz und haben außerdem Platz für das eine oder andere Getier. Ein ohrenbetäubender Klang habe aus der Werkstatt gehallt, so Referent Klaus Denk. Das Werken der Kinder mit Hammer und Nägel war weithin zu hören. Voller Eifer bemalten sie die Schmetterlingsluke und die Zierblume für den First. Nach dem der Rahmen zusammen gebaut war, wurde er mit Naturmaterialien wie Schilfrohr, gebohrtem Laubholz, Hollerzweigen, Rinde und Zapfen befüllt. Damit nichts heraus fallen kann, wurde ein Gitter aus Hasendraht angebracht. Die Kinder waren zufrieden mit ihrer Arbeit und stolz über ihre neuen Herbergen für Insekten. Klaus Denk hatte Infomaterial vorbereitet, damit die Kinder auch wissen, wer ihr Insektenhotel beziehen wird und wie nützlich all diese Insekten für uns und unsere Umwelt sind.
 


Kleines und Feines von der Weide, Eintrag vom 05.04.13, 11:34 Uhr

Der OGV Taufkirchen hat sich seit über einen Jahrzehnt der Weide als Material und „Baustoff“ für die Gartengestaltung verschrieben. So ist es kein Wunder, dass auch heuer zu diesem Thema ein Kursangebot bestand.
Auf dem Hof von Erika und Peter Wiesmeier in Heuwies bei Rimbach kamen 16 Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Taufkirchen zum zweiten Mal zu „Kleines und Feines von der Weide“. Erika Wiesmeier hatte die Referentin, Conny Raab aus Mengkofen, wieder für diesen Kurs gewinnen können.
Die Ausschreibung des Lehrgangs brachte so viele Teilnehmermeldungen, dass zwei Kurse an einem Tag durchgeführt werden konnten.
Erika Wiesmeier begrüßte Referentin und Kursteilnehmer, Conny Raab stellte sich zunächst kurz vor. Sie hat vor etwa 11 Jahren mit dem Herstellen von Flechtprodukten für den Eigenbedarf begonnen, hat sich dann zusätzlich die Verwendung von Perlen und Draht bei ihren Flechtprodukten erarbeitet und führt seit etwa 6 Jahren Kurse bei Vereinen und an der Volkshochschule durch.
Nach der Vorstellung begann Conny Raab mit den ersten Erläuterungen, die sofort umgesetzt wurden. Ein „Drahtrohling“ – ein Gestell aus Stahlstab wurde angefertigt, anschließend wurde aus frischer Weide eine Spirale ausgeflochten, dekoriert wurde dies mit Ton-, Holz- oder Glaskugeln. Zufrieden waren alle Teilnehmerinnen mit ihrem neuen Kunstobjekt für den Garten, sie haben die Weide als Möglichkeit für kreative Gestaltung für sich entdeckt.
 


Emmausgang nach Staudach, Eintrag vom 02.04.13, 08:19 Uhr

Traditionell hatte der Obst-und Gartenbauverein von Taufkirchen am Ostermontag wieder zum Emmausgang eingeladen. So konnte Vorstand Willi Harreiter ca. 80 kleine und große Wanderer zu diesem eineinhalbstündigen Fußweg nach Staudach begrüßen. Der Weg führte die Gruppe von Volksdorf aus, durch eine noch teilweise winterliche Landschaft. Im Wald kurz vor Bergham wartete bereits ein lila Schokoosterhase auf die Osterausflügler und zeigte so den Kindern den Weg zu seinem Nest, einen mit Süßigkeiten gefüllten Korb. Nach der Ankunft in Staudach besuchten die Wanderer die spätgotische Pfarrkirche Stankt Corona. Willi Harreiter erzählte von der Geschichte der Pfarrei Staudach und ihr Bezug zu Taufkirchen. Anschließend erläuterte er den sehenswerten Kirchenbau und die hiesigen Kunstschätze aus dem 15.Jahrhundert. Die Besucher beschäftigten sich auch mit der heiligen Corona und ihren Legenden, sowie mit ihrem Patronat für Schatzsucher. Margit Harreiter beendete die kleine Führung, mit einem nachdenklichen Teil zum Gleichnis mit dem Schatz im Acker. Nach einer Einkehr im Gasthaus Schwinghammer ging es zurück nach Volksdorf.

 

 


„Marienkäfer“ binden prächtige Palmbuschen, Eintrag vom 26.03.13, 13:14 Uhr

Die Nachwuchsgruppe des Gartenbauvereins Postmünster unter Führung von Hansl Altmannsberger (er legt Wert auf diese Schreibweise) traf sich kürzlich im Bauhof der Gemeinde Postmünster zum Binden von Palmbuschen. Wenigstens bei diesem rührigen Verein wird die altbayerische Tradition noch aufrecht erhalteln.
Rund 40 Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache und fertigten unter der Anleitung von Altmannsberger und seinen Helfern  Anneliese Schidhuber, Inge Grashuber, Franz Reitberger, Eva Kainzlsperger und Hilde Beisl herrliche Palmbuschen. Den begehrt längsten Palmbuchen hatte Georg Ellinger vorzuweisen.
Als Materialien wurden verwendet Weidenkatzerl, Buchs, Thujen, sowie Bänder mit einem Ei und Blumen verziert. Nach knapp zwei Stunden waren die Kunstwerke der jungen Gartler fertig und stolz präsentierten sie sie dem Fotografen.
Am Ende wurden sie noch mit einer Brotzeit aus Apfelschorle und Muffins bestehend belohnt.
 


Hansl Altmannsberger bleibt Vorstand für die nächsten vier Jahre, Eintrag vom 26.03.13, 13:09 Uhr

Sehr gut besucht war die Generalversammlung des Gartenbauvereins Postmünster im Gasthof Wochinger. Als Ehrengäste begrüßte der Vorsitzende Altmannsberger Pfarrer Max Weigl und 3.Bgm. Siegfried Konrad.
In ihrem Rückblick hob die Schriftführerin Traudl Riemer den Toscana-Ausflug hervor. Im Gemeindeschießen belegten die Damen Platz zwei, die Herren „erschossen“ den vierten Platz von 13 teilnehmenden Teams. In seinem Kassenbericht  sprach der „Kopekenscheich“ Christoph Wochinger von einer günstigen finanziellen Situation des Vereins. Kassenprüfer Franz Speckner bescheinigte ihm eine einwandfreie Rechnungslegung, damit war die Entlastung der Vorstandschaft reine Formsache. Der gegenwärtige Mitgliederstand beläuft
sich auf 467.
Dann erfolgte die Ehrung langjähriger Mitglieder. Für 15 erhielten die Ehrennadel in Bronze: Anita Fichtner, Therese Kroneder, Anneliese Liebmann, Dieter Rudolf. Für 25 Jahre die Ehrennadel in Silber: Therese Dorner, Rosa u. Konrad  Göllinger, Elfriede Gruber, Hildegard Moser und Kathi Wenleder. 
Die fälligen Neuwahlen der Vorstandschaft leitete 3.Bgm. Siegfried Konrad. Abgestimmt wurde per Akklamtion, da jeweils nur eine Person kandidierte. Sie brachte folgendes Resultat: 1.Vorsitzender Hansl Altmannsberger, 2.Vors.Franz Reitberger, Kassier Christoph Wochinger, Schriftführer Inge Grashuber (neu im Amt), Gerätewart  Alois Graf, Weitere Vorstandsmitglieder: Traudl Altmann, Hildegard Beisl, Mariele Edmaier, Elfriede Pfeiffer, Anneliese Schmidhuber, Gabi Wasmeier. Kassenprüfer Edi Schmidhuber und Franz Speckner.
Ausgeschieden als Beisitzer ist Alfred Altmannsberger. Die Amtsperiode beträgt vier Jahre.
Abschließend zeigte Hansl Altmannsberger einen Jahresrückblick anhand von Dias, danach folgte eine Ausblick auf das Jahr 2013. Einen Pflanzenflohmarkt führt der Verein am 20.April im TSG-Vereinsheim durch, dessen Erlös der Kindergruppe „Marienkäfer zugute kommt.  


               

 


Ausflug des OGV Roßbach, Eintrag vom 26.03.13, 11:19 Uhr

Programm für die Fahrt nach Bad Nauheim:

 

Freitag: Besuch und Führung Veitshöchheim Gartenakademie
abends: Nachwächterführung
Samstag: Besuch Steinfurther Rosentage,
wer will, kann auch den Tag zum Entspannen in Bad Nauheim nutzen.
Sonntag: Besuch eines privaten Weingutes nähe Würzburg mit Führung und kleiner Brotzeit

Anmeldung und nähere Infos bei Bus Obermaier in Münchsdorf (08723/1386)
 


Willi Harreiter bleibt der Chef der Gartenfreunde, Eintrag vom 11.03.13, 11:35 Uhr

Taufkirchen. 25 Jahre lang war Hans Huber in leitender Funktion beim Obst – und Gartenbauverein Taufkirchen sehr erfolgreich aktiv. Sechs Jahre lang war er Vorstand und 19 Jahre lang war er 2. Vorstand des Vereins. „Es ist uns gelungen aus dem relativ konservativen einen außerordentlich dynamischen Verein zu schaffen.“ Sagte er bei seiner Verabschiedung durch Vorstand Willi Harreiter im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Dazu sind soviele Mitglieder und Gartenfreunde gekommen, dass weitere Stühle in den Saal gebracht werden mussten, um alle unterzubringen.
Stellvertretende Bürgermeisterin Anna Nagl aus Falkenberg bezeichnete den Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen (OGV) als „einen der aktivsten Vereine und Aushängeschild für die ganze Gemeinde“. Hier wird die Jugend hervorragend gut an die Natur herangeführt und das sei wichtig, weil viele Kinder und Jugendliche heute überwiegend von Technik und Medien geprägt werden.
In die gleiche Kerbe schlug die Kreisvorsitzende aller Gartenbauvereine im Landkreis Rottal-Inn, Gretl Schacherbauer aus Pfarrkirchen. „Manche Gartenvereine haben einen Altersdurschnitt von 70 Jahren. Ihr aber leistet Vorbildliches in der Nachwuchsarbeit.“ Dabei lobte sie ganz besonders den Vorsitzenden Willi Harreiter für seine Sachkenntnis, sein Engagement und seine Sensibilität für die Menschen.
Die beiden Mädchen Judith Harreiter und Johanna Denk erzählten schwärmerisch von den vier wunderschönen Naturerlebniswanderungen im letzten Jahr. Dazu gab es viele bunte Bilder per Powerpoint.  Jeweils im Frühjahr, Sommer, Herbst und im Winter gingen insgesamt 32 Kinder hinaus in die Felder und Fluren: Beeren im Wald, Vogelstimmen, Pilze, Wildspuren im Schnee, Schifferl im Bach, Heckensträucher, Waldgespenster, Bäume, Kräuter, Wildblumen, Tannenzapfen, Lagerfeuer und Brotzeiten auf der Wiese begeisterten die Kinder, die Jugendlichen und deren Betreuer.
Den Kassenbericht erstattete Gerhard Laubenbacher und Vorstand Willi Harreiter gab mit anschaulicher Unterstützung durch viele schöne Bilder einen umfassenden Rückblick auf das rege Vereinsleben der vier Jahre von 2009 bis 2013. Vielerlei Kurse, Fahrten, jeweils ein Sommer-Open-Air und Naturerlebniswanderungen tauchten aus der Erinnerung wieder auf. Ganz besonders würdigte Harreiter aber den Höhepunkt der letzten Jahre: Im Jahre 2009 wurde das unvergessene 75-jährige Gründungsjubiläum im sonnigen Schulgarten mit geschätzten 3000 Besuchern ein großartiger Erfolg. Nicht ohne Stolz verwies Vorstand Willi Harreiter auf die erfreuliche Mitgliederentwicklung von 180 vor vier Jahren auf heute 271 Mitglieder.
In seinem Ausblick auf das Gartenjahr 2013 verwies Harreiter auf das sehr umfangreiche Programm (wir berichteten) und wies besonders auf die vier Kinderwaldtage im „Gerschmerholz“ jeweils zu den vier Jahreszeiten unter dem Motto „Wilder Wald und wilde Kerle“ hin. „Wir wollen den Wald als Spielplatz, aber auch unter den Aspekten der Nutzung, der Jagd, der Ökologie und als Natur-Kulturgut kennen lernen.“ Sagte er.
Die Neuwahlen zur Vorstandschaft leitete stellvertretende Bürgermeisterin Anna Nagl: Erster Vorsitzender bleibt Willi Harreiter, neu ist Klaus Denk als stellvertretender Vorsitzender. In ihren Ämtern bestätigt wurden Kassier Gerhard Laubenbacher, Schriftführerin Ute Hahn, die Beisitzer Irmi Ganghofer, Erika Wiesmeier, Marianne Maierhofer. Neu gewählt wurden als Beisitzer Manfred Sedlmeier aus Rattenbach und Steffi Aigner aus Taufkirchen.

Die neu- bzw. überwiegend wiedergewählte Vorstandschaft des Obst- und Gartenbauvereins Taufkirchen (OGV). Vordere Reihe von links: Judith Harreiter und Johanna Denk, Steffi Aigner, Vorstand Willi Harreiter und stv. Bürgermeisterin Anna Nagl, Falkenberg. Mittlere Reihe von links: Marianne Maierhofer, Erika Wiesmeier, Kreisvorsitzende Gretl Schacherbauer, Ute Hahn. Hintere Reihe von links: Manfred Sedlmeier, der langjährige Vorstand und stv. Vorstand Hans Huber, der neugewählte 2. Vorstand Klaus Denk, Irmi Ganghofer und Gerhard Laubenbacher.

 Ein Beleg für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit beim Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen waren die zahlreichen Kinder bei der Jahresversammlung im übervollen Regersaal

 Vorstand Willi Harreiter vom OGV (rechts) verabschiedet Hans Huber, der nach 25 Jahren sich aus der Vorstandschaft zurückzieht. Huber leitete den Verein 6 Jahre lang als 1. Vorstand und war 19 Jahre lang zweiter Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins Taufkirchen. Er hat sich stark engagiert bei vielen Baumschneidekursen und der Organisation von Ausflügen und Fahrten


Freisinger Gartentage 2013, Eintrag vom 14.02.13, 08:17 Uhr

Jetzt, wo der Frühling noch so weit scheint, können Sie sich schon einmal auf sonnig warme Tage im Garten einstimmen.

Die 17. Freisinger Gartentage stehen unter dem Motto Die Gartenwelt zu Gast in Freising – Willkommen Österreich!“. Wir freuen uns auf Aussteller und Gartenexperten von internationalem Ruf, die uns umfassend Einblick in die Vielfalt der faszinierenden Welt der Gartenkultur unseres Nachbarlandes geben werden.

Von 10. bis 12. Mai 2013 präsentieren 120 Aussteller, darunter 60 der bekanntesten Gärtnereien aus dem In- und Ausland, ihre hervorragenden Sortimente. Das Rahmenprogramm bietet interessante Vorträge, Gartentage-Praxis, Ausstellungen, Buchpräsentationen, eine Pflanzentombola zu Gunsten der Weihenstephaner Gärten und vieles mehr.

Besuchen Sie uns ab heute auf www.freisingergartentage.de und von 10. bis 12. Mai in Freising, wo wir Sie ganz herzlich begrüßen werden.


Allerbeste Grüße
Anita Fischer und das Gartentage-Team
 


Schlafapfel, Zaunkönig und Mistelzweig - OGV-Kinder auf der letzten von vier Naturwanderungen, Eintrag vom 28.01.13, 08:51 Uhr

Zum vierten und letzten Mal trafen sich 19 Kinder des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Taufkirchen im Rahmen der Naturentdeckungsreisen 2012/13. Der Winter mit seinen Tieren, Pflanzen und Besonderheiten war Inhalt der durch Vorstand Willi Harreiter geführten Wanderung. Das Wetter hatte es mit den kleinen und großen Naturbegeisterten gut gemeint, so konnten sich alle über eine herrlich weiße Winterlandschaft freuen. Die heimischen Nadelbäume Fichte, Tanne und Waldkiefer und ihre Zapfen wurden unter die Lupe genommen. Harreiter stellte die Unterschiede vor allem zwischen Tanne und Fichte heraus. Am Waldrand entdeckten die Wanderer Tannen, die mit Misteln übersät waren. Die Kinder erfuhren einiges über diese Symbol - und Heilpflanzen der Kelten. Hoch im Geäst waren auch Drosseln zu hören, die sich an den weißen klebrigen Beeren labten. Bei Bergham kam die Gruppe an Birken, Espen und wilden Kirschbäumen vorbei, hier stellten die Kinder fest, dass durch Borke, Rinde, Knospen und Wuchsform Laubbäume auch ohne Blätter zu unterscheiden sind. Bei einem Lagerfeuer und mit einem Zaubertrank wie bei Asterix wärmten sich die Kinder auf. Im Anschluss entdeckten die kleinen Naturforscher Spuren von Fuchs, Reh, Hase  und Kaninchen,  die sie mit einer Fährtenlegende selbst bestimmten. An einer Hecke zeigte Harreiter der Gruppe an einer Heckenrose ein seltsames Gebilde, einen „Schlafapfel“ und erklärte, wie es durch Eiablage und Larvenfraß von Gallwespen zu einer solchen Bildung kommt. Am nahe gelegenen Bach entdeckten die Kinder einen Zaunkönig und sogar ein altes Nest von ihm.  Am Ziel angelangt entzündete Petra Faust-Hoyler mit den Kindern ein Lichtmandala, um damit noch einen Blick auf die vier gelungen Naturentdeckungsreisen zurück zu werfen. Willi Harreiter bedankte sich bei allen Kindern und den erwachsenen Helfern, welche diese Wanderungen begleitet und mit vorbereitet hatten. Für das Jahr 2013/14 kündigte der Vorstand das Kinderangebot „Wilder Wald und wilde Kerle“ an, Näheres dazu gibt es im Jahresprogramm 2013 des OGV Taufkirchen.

Willi Harreiter erklärt die Merkmale von Fichte und Tanne

OGV-Kinder und Betreuer

Kinder bereiten die Feuerstelle für den „Zaubertrank“ vor


Adventsbasteln der Kindergruppe des OGV Postmünster, Eintrag vom 17.01.13, 09:08 Uhr

Postmünster: Die Kindergruppe " Marienkäfer " des Gartenbauvereins traf sich zum letzten mal für dieses Jahr.32 eifrige Kinder bastelten mit Begeisterung unter Anleitung des bewährten Frauenteams mit AnnelieseSchmiedhuber einen Adventsstrauß für jeden einzelnen zum mit nachhause nehmen.Seidenkiefer,Thuia und normale Kiefernzweige wurden um drei rote Kogeln gebunden.Die rote Schleife und ein vergoldetes " Reigerl" (Kiefernzapfen )durften im Gebinde nicht fehlen.Zimtrinde,sowie getrocknete Zitronen und Orangenscheiben mit goldenem Engelshaar gaben den vorweihnachtlichen Akzent dazu . Ein Wichtel mit Walnußkopf auf einem Kiefernzapfen einer roten Ziepfelmütze sowie Rauschebart mit Schockoplätzchen süß garniert verzierten den kleinen Mann.Die mitgebrachten Plätzchen wurden abschließend im Florianistüberl der FFW Postmünster mit Kinderpunsch verspeist und sorgten für regen Ratsch. Frau Hilde Beisl las einige heitere Weihnachtsgeschichten für die kleinen "Marienkäfer"und ein erfolgreiches Kindergruppenjahr fand einen würdigen Abschluß.1. Vorstand Hansl Altmannsberger bedankte sich bei der fleißigen Mannschaft: Anneliese Schmidhuber,Hilde Beisl, Elfriede Pfeiffer,und Sieglinde Wochinger.
 


Kreisverband für Gartenbau hat umfangreiches Jahresprogramm, Eintrag vom 12.11.12, 14:21 Uhr

 Rottal-Inn. Ein umfangreiches Jahresprogramm des Kreisverbandes für Gartenbau für das  Jahr 2013 gab Kreisfachberater Bernd Hofbauer während der Jahreshauptversammlung am Samstagvormittag im Gasthaus Englmeier in Angerbach bekannt. So ist am Samstag, 26. Januar, um 20 Uhr der traditionelle Gartlerball in der Stadthalle in Pfarrkirchen. Bei der Gartenpflegerausbildung auf Bezirksebene in Deutenkofen sind von Mittwoch bis Freitag, 27. bis 29. Februar, ein Aufbaukurs und von Mittwoch bis Freitag, 13. bis 15. März, ein Spezialkurs geboten. Um den Schnitt und die Verjüngung alter Obstbäume geht es am Samstag, 9. März, ab 9.30 Uhr in Nöham. Das Mostfest mit Mostprämierung ist am Samstag, 6. April, um 20 Uhr im Bürgerhaus in Hebertsfelden. Am Samstag und Sonntag, 20. und 21 April, ist Tag der offenen Gärtnereien im Landkreis mit Vorstellung der Blume des Jahres. Der Tagesausflug führt am Samstag, 18. Mai, zu den Bad Tölzer Rosentagen. Für 30. Juni ist von 10 bis 17 Uhr der Tag der offenen Gartentür vorgesehen. Eine Betriebsbesichtigung bei der Baumschule Baumgartner in Nöham ist für Samstag, 10. August, um 10 Uhr geplant. Die „Streuobst 2000 Plus“ wird am Samstag, 13. September, um 14 Uhr bei Familie Parstorfer in Wurmannsquick eröffnet. Die nächste Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen ist am Samstag. 9. November, um 9 Uhr in Taufkirchen.
Zunächst begrüßte die Ortsvorsitzende des Gartenbauverein Dirnaich Maria Tschembaron die Vertreter von 33 der 37 Ortsvereine des Landkreises. 2. Bürgermeister Josef Rembeck stellte die Gemeinde Gangkofen vor und informierte, dass im Gemeindegebiet fünf lebhafte Gartenbauvereine bestehen.
Kreisvorsitzende Gretl Schacherbauer erinnerte in ihrem Tätigkeitsbericht an den Gartlerball, die Gartenpflegekurse, den Ziersträucherschnitt- und den Weidenflechtkurs, den Tag der offenen Gärtnerei, den Tag der offenen Gartentür, den Tagesausflug zum Nepal-Garten nach Wörth bei Regensburg, die Obstausstellung in Pfarrkirchen  und die Entstehung des Bauerngartens im Kreislehrgarten.
Weiter informierte die Kreisvorsitzende, dass der Kreisverband aus über 9000 Mitgliedern besteht.
Mehrere Ortsvereine berichteten mit Bildern über die Kinder- und Jugendgruppen und deren Erlebnisse bei den Unternehmungen in der Natur.
Anton Hutterer verlas die Kassenbuchungen, die für in Ordnung befunden wurden.
Für besondere Verdienste wurden Frieda Brummer, Franz Brem, Maria Hopper und Johann Brandmeier geehrt.
Christoph Stein erläuterte in seinem Vortrag das Projekt „3 x B“ Bäche – Böden – Biodidiversität die gewachsene Artenvielfalt des ländlich-bäuerlichen Raumes im Landkreis. Darauf aufbauend referierte Dorothee Hartmann über das Projekt „Dorfwiesen“ mit den Möglichkeiten zur Wiederherstellung und der Strategie zur Vermehrung von Flächen mit einer hohen Zahl verschiedener Wiesenpflanzenarten.
Ein ehrendes Gedenken galt den verstorbenen Mitgliedern. Für die musikalische Gestaltung der Jahreshauptversammlung sorgte die Gruppe „Saitenspiel“.
 

 Die Referenten und die Geehrten: von links 2. Bürgermeister Josef Rembeck, Christoph Stein, Maria Tschembaron, Frieda Brummer, Kreisfachberater Bernd Hofbauer, Johann Brandmeier, Franz Brem, Dorothee Hartmann und Kreisverbandsvorsitzende Gretl Schacherbauer

Die Gruppe Saitenspiel mit Hannelore Schwabe, Alexandra Karl und Christa Baier (von links) brachten angenehme musikalische Klänge in die Jahreshauptversammlung. Fotos und Text: Rudi Bichlmeier


Ferienprogramm OGV Massing "Traumfänger", Eintrag vom 23.10.12, 08:04 Uhr

„Traumfänger basteln“ war das Motto des diesjährigen Ferienprogramms des Gartenbauvereins Massing. 72 Kinder trafen sich im Bauernhofmuseum und fertigten aus Wolle, Garn, Perlen und Federn zusammen mit zahlreichen Helferinnen und Helfern um Vorsitzende Resi Ott richtige Kunstwerke. Dazu webten sie in einen mit Wolle umwickelten Ring ein Netz aus Garn, welches sie mit vielen bunten Perlen schmücken durften. Anschließend befestigten sie noch mit Perlen und Federn verzierte Schnüre am Ring, welche im Luftzug schaukeln. Die kleinen Künstler waren eifrig bei der Sache und konnten wieder ein Schmuckstück mit nach Hause nehmen. Am Ende des Bastel-Nachmittags erhielten sie noch eine kleine Stärkung, bevor sie von ihren Eltern wieder abgeholt wurden.

 


75 Jahre Gartenbauverein Massing, Eintrag vom 23.10.12, 08:02 Uhr

Mit einem schönen Fest über 2 Tage feierte der Gartenbauverein Massing im Juni sein 75jähriges Bestehen. Begonnen wurde das Jubiläumsfest mit einem festlichen Gottesdienst in der schön geschmückten Pfarrkirche. Anschließend traf sich die Gartlerfamilie mit einer Reihe von Ehrengästen in der Waldschänke um im Rahmen eines Festabends auf 75  Jahre Gartenbauverein zurückzublicken. Dabei wurden 40 Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft geehrt; ein Zeichen, dass sich die Mitglieder in ihrem Gartenbauverein wohlfühlen. Bei herrlichem Wetter stand dann der Sonntag unter dem Motto „Familienerlebnistag“. Dabei wurde auch der neue Kreislehrgarten beim Lehnerhof im Freilichtmuseum eingeweiht. Speziell für Familien waren dann im ganzen Museumsbereich Mitmachstationen, aber auch Informationsstände aufgebaut. Heilkräuterausstellung und -führungen, Pflanzenquiz, Barfußpfad, Stecken schnitzen, Sensen mähen, Schubkarren-Rennen, Ausstellung von Rottfischen durch den Anglerverein Massing und von Wildtieren durch Alois Hager von den Jägern, der Niedrigseilgarten, die Waldbauernvereinigung oder der Hoagartn am Heilmeierhof sowie „Wäsche waschen wie einst“ und ein Besuch der alten Schulstube im Heilmeierhof  luden zum Mitmachen und Staunen ein. Ein Gartenmarkt mit zahlreichen Ständen rundete das Programm ab.


Schönschreiben beim Gartenbauverein - OGV Taufkirchen , Eintrag vom 17.10.12, 07:47 Uhr

Kalligrafiekurs beim Obst- und Gartenbauverein (OGV) Taufkirchen, das hört sich für Außenstehende etwas seltsam an. Die Kunst des Schönen Schreibens im Jahresprogramm eines Gartenbauvereins? Beim OGV Taufkirchen ist so etwas aber nicht ungewöhnlich. Zum dritten Mal hat Hildegard Peterlik aus Massing, die selbst noch ein bis zweimal im Jahr Fortbildungslehrgänge besucht – Zitat: „Wer sich nicht weiterbildet, bleibt stehen.“ - ihre Kenntnisse an neun Frauen aus Taufkirchen und Umgebung weitergegeben. Diesmal befassten sich im wunderschön renovierten und für derartige Kurse bestens ausgestatteten Gemeindehaus von Rattenbach vier „Wiederholungstäter“ und fünf hochmotivierte Anfängerinnen mit der Frakturschrift. Nach Erläuterung der ersten Schritte, der Verteilung von Buchstabenvorlagen und Vorschreiben der ersten, untereinander ähnlichen Großbuchstaben durch die Dozentin gingen die Kursteilnehmerinnen zur Sache, die einen taten die ersten Schritte, die anderen lösten dank bereits vorhandener Kenntnisse schon anspruchsvollere Aufgaben.
Der OGV versorgte den Kurs mit Getränken, zwei Suppen zur Mittagszeit und Kaffee und Gebäck am Nachmittag.
Nach der Mittagspause ging es an weitere Großbuchstaben und das kleine Alphabet.
Die Gründe und Vorstellungen für die Teilnahme waren sehr unterschiedlich: Sabine Niederer aus Unterrohrbach hat bisher an allen Kursen teilgenommen und betrachtet die Kalligrafie als Hobby und Ausgleich. Rita Altmannsberger erhielt den Kurs als Geburtstagsgeschenk vom Ehemann, sie ist nicht Mitglied im OGV und war überrascht, dass ein Gartenbauverein solch einen Kurs in seinem Programm hat. Roswitha Uttendorfer aus Eggenfelden hat ihre Wurzeln in Taufkirchen und wird nach diesem Kurs auch Mitglied im OGV werden. Elisabeth Hühnerbein aus Gangkofen, die ihren vierten Kalligrafiekurs absolvierte, hatte ihre Nachbarin Marcela Hintermayr mitgebracht, die ebenfalls schon an einem VHS-Kurs mit H. Peterlik in Eggenfelden teilgenommen hat und mit der Kalligrafie weitermachen möchte. Die Mitglieder Sabine Prunner-Ruf aus Eggenfelden, Regina Feuchtgruber aus Rimbach, Renate Kessler und Helga Waltmann aus Taufkirchen wollten sich schon länger mit Kalligrafie beschäftigen, aber Plätze waren nicht so ohne weiteres zu erlangen.
Für die letzten beiden Stunden forderte die H. Peterlik die Teilnehmerinnen auf, mit aller Kreativität eigene Gedanken und Ideen zu verwirklichen. Sie zeigte noch verschiedene Techniken und die Verwendung unterschiedlichster Schreibgeräte. Beim Kursende stand fest, dass bei allen Anfängerinnen das Interesse für die weitere Beschäftigung mit einem der schönsten Hobbys überhaupt – wie einige Teilnehmer und die Dozentin meinten - geweckt worden war.
 

Teilnehmerinnen, Dozentin Hildegard Peterlik (4.v.l.)
und Organisatorin Ute Hahn(2.v.l.)
 


OGV Simbach - Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, Eintrag vom 15.10.12, 15:41 Uhr

Die neue Vorstandschaft von links 1. Vorsitz.Brem Franz; 2. Vorsitz. Primas Beatrix (ist auch wieder Schriftführerin); Kassier Primas Willi ; Beisitzer Brummer Konrad, Brem Marianne, Jindra Petra, Reitmajer Anni, Spielbauer Therese, es fehlt Beisitzer Zirm Alois; dann sind noch Stadtrat Wilfried Borrman und Prälat Alois Messerer

von links:  Hilde Fenz, Sophie Haslböck, die ehemalige Vorsitzende Frieda Brummer und ihr Nachfolger Franz Brem (Fotos: Walter Geiring)


Naturentdeckungsreise der OGV-Kinder, Teil 3 - Herbst, Farben und Früchte, Eintrag vom 12.10.12, 07:41 Uhr

Zum dritten Mal hieß es am Samstag „Natur-Entdeckungsreise“ beim OGV Taufkirchen. Nun war der Herbst mit seinen Farben, Früchten und Naturphänomenen an der Reihe. Wieder konnte das Betreuerteam bestehend aus Maria Brandl, Daniela Schütz, Dora Aigner, Erika Wiesmeier, Petra Faust-Hoyler und Willi Harreiter 22 Kinder begrüßen. Bei leichtem Herbstwind, aber spätsommerlichen Temperaturen, zogen die Naturbegeisterten los. Im Wald angekommen begannen die Kinder mit dem Sammeln von Pilzen. Außer einem Steinpilz fanden die Kinder den Großen Parasol, Maronen, Ziegenlippen und einige andere Sorten. Erika Wiesmeier arbeitete mit den Kindern die Unterschiede zwischen Lamellen-, Röhren- und Leistenpilzen heraus. Später kamen noch Goldröhrlinge, im Dialekt „Schafheiterl“ genannt, und auf einer Wiese ein Wiesenchampignon oder auch „Lohteibi“ – so Harreiter - dazu. Erika Wiesmeier erklärte, dass Goldröhrlinge wie viele Pilzarten in einer Symbiose mit Bäumen leben, diese speziell mit Lärchen. Der Weg wurde über den Weiler Bergham fortgesetzt; ein Walnussbaum lieferte den Wanderern mit seinen Nüssen ein kleines Gastmahl. An einer Hecke zeigten die Betreuer die verschiedensten Wildfrüchte, genießbare wie den Schwarzen Holunder, die Haselnuss, der Weißdorn und die Hagebutte. Doch auch verdächtige wie die Ligusterbeere oder sehr giftige wie das rosa-orange Pfaffenhütchen wurden gefunden. Von einem Haselnussstrauch sammelten die Kinder viele Nüsse, mussten aber rasch feststellen, dass auch Tiere Nüsse „zum Fressen gerne“ haben. Harreiter zeigte den Kindern die verschiedenen Frassbilder von Eichhörnchen, Mäusen und Haselnussbohrer. Auch die Doppelrolle des Eichelhähers - Nussdieb und gleichzeitig Förster – wurde besprochen. Zurück am Ausgangspunkt leitete Petra Faust-Hoyler die Kinder an, aus dem gesammelten herbstlichen Material Gesichter von Waldgeistern zu legen. Rasch entstanden kleine Kunstwerke aus Moos, Pilzen, Früchten, Gräser und Blätter. Zum Abschluss stellten Kinder und Betreuer fest, dass sie gemeinsam drei kurzweilige schöne Stunden erlebt haben. Nun freuen sich alle schon auf die Winterwanderung.


Streuobst 2000 Plus - Obstausstellung 2012, Eintrag vom 10.10.12, 12:47 Uhr

Pfarrkirchen. Als überaus geglückt erwies sich bei der zweitägigen, diesmal rekordverdächtig umfangreichen Obstausstellung des Kreisverbandes für Gartenbau Rottal-Inn im Landwirtschaftsamt die neu eingeführte Beteiligung des Studiengangs Hauswirtschaft – dadurch kamen die vielen, vielen Besucher über die interessanten Informationen rund ums hiesige Obst hinaus u.a. auch noch in den Genuss frischer Apfelkücherl und köstlicher Kuchenspezialitäten.

Die Vielfalt des heimischen Obstes – 310 Apfelsorten, 65 verschiedene Birnen, 27 Rebsorten, neun Quitten und allesamt versehen mit interessanten Informationen – präsentierte der Kreisverband für Gartenbau in der Aula des Landwirtschaftsamtes, schwerpunktmäßig der Arbeitskreis Pomologie (Obstbaukunde), im Rahmen dieser fünften großen Ausstellung „Streuobst 2000 Plus“. Für den großen Umfang hatten diesmal 20 Obstlieferanten gesorgt.

Im Ausstellungssaal hieß es, „nur anschauen, nicht reinbeißen” – ein für die Besucher hoch interessantes Obst-ABC, etwa von den Apfelsorten „Admiral“ bis „Zuccamaglio“ und den Birnen „Abbé Fétel“ bis „Zéphirin Grégoire“ – wer da wann und wo welche Sorten kreiert und verbreitet hat. Ok, „Altländer Pfannkuchenapfel“ und „Champagner Bratbirne“ klingen einfach kulinarisch erfolgverprechender und lassen gleich Gaumenfreuden erwarten. Dazu kommen wir noch.

Hoheitlichen Glanz in der Aula verbreiteten nicht nur diverse Obstsorten, die sich mit Titeln wie „Edler…“ oder gar „Kaiser…“ schmücken: Herzlich hieß Leitender Landwirtschaftsdirektor Josef Eichenseer beim offiziellen Auftakt in großen Kreis der Ehrengäste aus Politik, Gartenbauvereinen, Bauernverband und Behörden die charmante Apfelkönigin Veronika I. (20) aus St. Wolfgang (Lks. Erding) willkommen. Weiter begrüßte er namentlich u.a. die Grußwortredner MdL Reserl Sem, stellv. Landrat Helmut Lugeder, Pfarrkirchens 2. Bürgermeister Wolfgang Beißmann, die Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau & Landespflege, Gretl Schacherbauer und den Vorsitzenden des Bezirksverbandes der Gartenbauvereine, Alois Schrögmeier (Simbach b. Landau), sowie die Vorsitzenden des Pomologie-Arbeitskreises, Waldemar Wimmer und Franz Reitberger.

„Das wichtige Kulturgut Apfel ist alle zwei Jahre ein Highlight im Amt – heuer in rekordverdächtiger Vielfalt“, betonte Eichenseer. Besonders erfreulich sei, dass diese gelungene Obstausstellung neu durch den „Tag der offenen Tür“ der Abteilung Hauswirtschaft und ihrer Studierenden ergänzt werde. Alle Redner stellten die Bedeutung des Obst- und Streuobstanbaus und würdigten das Engagement aller Beteiligten. MdL Sem sprach weiter den ehrenamtlich in Gartenbauvereinen Engagierten Dank aus, ausdrücklich auch für die Jugendarbeit, sowie all’ denen, die diese Obstausstellung und die weiteren Aktionen auf die Beine gestellt haben. Für gesunden Genuss hatte sie noch ein geflügeltes Wort des römischen Philosophen Seneca parat: „Ein Apfel täglich und keine Krankheit quält dich“.

Mit Blick über die Streuobstwiesen hinaus veranschaulichte 2. Bgm. Beißmann den Apfel zudem als steten Begleiter des Lebens: vom biblischen Apfelbaum über kulinarischen Genüsse wie den Apfelstrudel bis in die moderne Welt der US-Metropole „Big Apple“ und des Computer/i-Phone-Herstellers „Apple“. AK-Vorsitzender Franz Reitberger ging fachlich u.a. auf den für einen erfolgreichen Obstanbau erforderlichen Arbeitsaufwand ein, Vorstandskollege Waldemar Wimmer auf den Aufwand für die wohl letzte von ihm organisierte Ausstellung. Ihnen und den anderen ehrenamtlichen Helfern dankte Kreisverbandsvorsitzende Gretl Schacherbauer besonders – nun aber zu der von ihr kräftig herausgestellten „Vielfalt aus der Region“ :Apfelkönigen Veronika I. krönte die Eröffnung doppelt, denn Hoheit sprach von einer „wunderbaren und beeindruckenden Ausstellung“!

Bei der Ausstellung gab’s Tipps zu Anbau, Lagerung und Pflege, Hilfe bei der Sortenwahl sowie Verkaufsstände (Apfelerzeugnisse, herbstliche Deko) – glücklicherweise aber noch mehr. Die Damen des einsemestrigen Studiengangs Hauswirtschaft (Semestersprecherin ist Claudia Stadler) versorgten unter dem Motto „Rund um den Apfel“ die Besucher mit Kaffee und, genau: frischen Apfelkücherln sowie „Versunkenem Apfelkuchen“, „Russischem Apfelkuchen“, Apfel-Quark-Kuchen, Apfelmuskuchen, Apfel-Zimt-Kuchen, Apfelschlupfkuchen … sowie weiteren köstlichen Torten- und Kuchenkreationen. Hilfreich: Das Apfel-Rezeptbuch der Damen war zu erwerben. Fachlehrerin Inge Lugeder hat zudem das Apfelkücherlbacken mehrmals vorgeführt.

Wer kräftig zugelangt hatte, der konnte auch wieder etwas abtrainieren: Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten veranstaltete nämlich historische Waldführungen und Waldwanderungen für Familien durch.

Gute Eindrücke und das Fazit der Vorsitzenden des Kreisverbandes für Gartenbau & Landespflege: Gretl Schacherbauer freut sich über den sehr großen Besucherandrang, darunter viele Obst- und Gartenfreunde aus den Nachbarlandkreisen sowie Besucher aus Braunau, dem Waldviertel, sogar aus Linz und auch München. Ebenso erfreulich: Sowohl die Backvorführungen als auch der Kuchenverkauf verzeichneten großen Zuspruch; und viele Besucher umlagerten die Pomologen, um ihr Obst bestimmen zu lassen. Anna Siegl, eine bekannte Obstbäuerin aus Innerzell im Bayer. Wald ist zudem mit einem BR-Fernsehteam da gewesen, erzählt Schacherbauer. „Der Gartenbau-Kreisverband ist sehr zufrieden mit dieser gelungenen Ausstellung“, fasst die Vorsitzende zusammen. Von vielen positiven Rückmeldungen berichtet das Team der Abteilung Hauswirtschaft und ist angesichts des regen Zuspruchs auch so zufrieden mit dem Verlauf der Aktion des Semesters zur Obstausstellung. (Text u. Bild: Willi Kolb)


Zum Gruppenbild von der offiziellen Eröffnung – von links: Stellv. Landrat Helmut Lugeder, Margarete Schacherbauer, Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landschaftspflege, Bernd Hofbauer, Fachberater für Gartenbau- und Landschaftspflege am Landratsamt, Waldemar Wimmer, Vorstand des Pomologie-Arbeitskreises, Alois Schrögmeier, Bezirksvositzender der Gartenbauvereine, Apfelkönigin Veronika I. aus St. Wolfgang/Obb., Ltd. Landwirtschaftsdirektor Josef Eichenseer, MdL Reserl Sem, 2. Bürgermeister Wolfgang Beißmann, BBV-Kreisbäuerin Paula Hochholzer,
MdB Max Straubinger, Franz Reitberger, Vorstand des Pomologie-Arbeitskreises,


OGV Taufkirchen beteiligte sich am Bauernmarkt , Eintrag vom 08.10.12, 10:05 Uhr

38 Schul- und Kindergartenkinder aus Taufkirchen und Umgebung lieferten beim Bauernmarkt in Taufkirchen ihren Kürbis für die Endwertung des Wettbewerbs „…die Riesenbeere“ ab. Dann warteten die Züchter gespannt auf die Ergebnisse. Denn darum ging es - wer hat den schwersten Kürbis gezüchtet?
Eine halbe Stunde nach Annahmeschluss konnte die Jury, bestehend aus den Vorstandsmitgliedern Erika Wiesmeier und Klaus Denk, die Ergebnisse bekannt geben, den Gewinnern gratulieren und die Preise aushändigen. Die schwersten Kürbisse hatten Kevin Oberberger (55,0 kg), Niklas Stöger (42,1) und Theresa Lugeder (36,3). Es folgten Lena Westenthanner, Judith Harreiter, Lena Friedlmeier, Hannah Brunner, Julia Atzinger, Mirjam und Elisa Maierhofer mit ihren „Riesenbeeren“.
Für die zehn Kinder mit den schwersten Kürbissen gab es Natur- und Pflanzenführer als Preis. Alle Kinder auf den nachfolgenden Plätzen erhielten als Trostpreis einen Gutschein für eine Kräuterlimonade „Wiesendudler“, der im Zelt der OGV Kinder, die beim Bauernmarkt wieder Gefilztes, Geschnitztes und Geflochtenes verkauften, eingelöst werden konnte. Einen Zusatzpreis - ebenfalls ein Buch - gab es für den sehr schön verzierten Kürbis von Bernhard Sebastian.
Die Erwachsenen des OGV hatten die Likör- und Saftbar aufgebaut, 20 verschiedene Liköre und Gespritztes wurden von den „Bardamen“ Irmgard Lautenbacher, Marianne Maierhofer und Elke Hoffmann ausgeschenkt. 50 Frauen und Männer des OGV hatten am Freitag etwa 300 Kränze, Herzen und Gebinde gesteckt und geflochten, die im Verkaufspavillon ausgestellt und alle an die Frau und den Mann gebracht werden konnten. Über den Beitrag des Gartenbauvereins mit seinem wunderschönen Stand zum Bauernmarkt zeigte sich Vorstand Willi Harreiter sehr angetan.
800 Euro aus dem Verkauf der Getränke und Gestecke spendet der OGV den Landfrauen Taufkirchen-Rimbach für einen caritativen Zweck, die restlichen 350 Euro werden für ein anderes caritatives Projekt verwendet.
 


Gartenbauverein als kreativer und grüner Daumen in der Grundschule Eggenfelden, Eintrag vom 27.09.12, 13:25 Uhr

Seit dem Jahr 2011 ist der Verein für Gartenbau und Landespflege Eggenfelden e. V. einer der Paten der Ganztagesklasse an der Grundschule. Zur Umsetzung der Ganztagesangebote an den Schulen sollen Vereine und Verbände bei Projekten zur Freizeitgestaltung aktiv mitwirken. In einer Absichtserklärung zwischen Freistaat Bayern und dem Landesverband für Gartenbau und Landespflege wurde der Wunsch nach einer Zusammenarbeit mit den örtlichen Gartenbauvereinen ausdrücklich gewünscht. Wöchentlich einmal findet ein Projektnachmittag statt. Der Gartenbauverein hat sich in Absprache mit der Schulleitung und dem Klassenlehrer Matthias Altmannsberger zum Ziel gesetzt einen Schulinnenhof kindgerecht umzugestalten. Darüber hinaus will der Verein bei den Kindern die Freude an der Natur wecken und das Interesse im Umgang mit Naturmaterialien fördern. In der Praxis soll den Kindern gärtnerisches Grundwissen vermittelt werden. Als Ausgangssituation bei Projektbeginn fand man einen sterilen, mit Betonplatten ausgelegten Innenhof mit vier überwucherten Grünflächen vor. Als erste Maßnahme waren daher im vergangenen Jahr Rodungsarbeiten erforderlich. An einem weiteren Nachmittag durften die begeisterten Erstklässler große Kieselsteine bemalen, welche die Einfassung für ein fünfblättriges Blumenbeet bilden. Im Herbst wurden bereits Blumenzwiebeln gesteckt und winterharte Bodendecker gepflanzt. Parallel zu diesen Aktivitäten entsteht auf einer weiteren gerodeten Fläche eine aus Naturmaterialien gefertigte “Burg” die über einen längeren Zeitraum ständig erweitert und ausgebaut wird. Langfristig soll hier ein Rückzugsraum für die Kinder entstehen. Nachdem ein erzieherischer Schwerpunkt die Wissensvermittlung um gesunde Ernährung und ein ausgewogenes Frühstück für die Schüler ist, war es naheliegend in diesem Jahr ein Hochbeet für den Anbau von Gemüse anzulegen. Handwerklich begabte Vereinsmitglieder zimmerten das Hochbeet zusammen und stellten es im Innenhof der Schule auf. Die Kinder waren mit großem Eifer beim Auffüllen mit Astwerk, Grüngut und Erde bei der Sache. Vorläufiger Höhepunkt war die Bepflanzung mit selbst gezogenen Gemüsepflänzchen und vom Verein spendierten Erdbeerpflanzen. Bei fachgerechter Pflege und Bewässerung hoffen die Kinder in Kürze frische Erdbeeren zu naschen und erntefrisches Gemüse ihrem Koch Hans für die Zubereitung des täglichen Mittagessens mitbringen zu können. Da ein Antrag des Gartenbauvereins auf Förderung des Projektes von der Sparkassen-Stiftung Rottal-Inn mit einem ansehnlichen Geldbetrag bedacht wurde ist die Finanzierung des Hochbeetes weitgehend gesichert.

hinten von links Stefan Pux (Sparkasse), 1. Vorsitzende Petra Gfirtner, 2. Vorsitzende Marile Spannbauer, Beisitzerin und Gemüsefachfrau Anni Naderer, die Vereinshandwerker Hermann Kirschner und Franz Konrad, Rektorin Jutta Holler, Lehrer Matthias Altmannsberger und Betreuerin Ingrid Reim


“Mit Wasser und Seife ins Filzvergnügen”, Eintrag vom 27.09.12, 13:20 Uhr

Der Filzkurs im Ferienprogramm des Gartenbauvereins war ein voller Erfolg. Die teilnehmenden Mädchen waren überrascht von der Weichheit und Farbenvielfalt des Rohmaterials. Schritt für Schritt wurde die Technik des Nassfilzens erklärt und vorgeführt. Begeistert machten sich die jungen Künstlerinnen ans Werk und waren erstaunt, wie sich mit Wasser und Seife, unter ständigem Streichen, Reiben, Rollen und Drücken die einzelnen Fasern zu einem dichten Körper verbinden. Es wurden immer neue Farbkombinationen ausprobiert und somit eine stattliche Anzahl von Filzkugeln und Blüten gefertigt. Während die Rohlinge in der Sonne antrockneten hatten fleißige Helferinnen des Gartenbauvereins eine kleine Stärkung vorbereitet. Anschließend wurden die Filzkugeln zu Schlüsselanhängern verarbeitet. In Kombination mit Naturmaterialien gestalteten die Mädchen noch verschiedene Mobile. Abschließend waren sich alle einig dass die Zeit an diesem kreativen Nachmittag wie im Flug vergangen ist. Der Gartenbauverein bedankt sich bei Claus-Dieter Barth von den Feuerschützen, der es möglich machte den Filzkurs beim Schützenhaus in Gern abzuhalten.

Die teilnehmenden Mädchen am Filzkurs mit den Betreuerinnen vom Gartenbauverein, hinten von links Anni Naderer, 2. Vors. Marile Spannbauer, Monika Bauer, Conni Winkler und 1. Vors. Petra Gfirtner


„Schnapsnasen“ beim OGV Taufkrichen, Eintrag vom 18.09.12, 08:05 Uhr

Mit der Überschrift „Schnapsnasen“ hatte der Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen zu einem Kurs zum Ansetzen von Likören, Essig und Öl eingeladen. Der Vorstand Willi Harreiter konnte 20 Teilnehmer/innen im Pfarrhof von Taufkirchen begrüßen. Im Pfarrsaal lag ein Kräuterduft aus allem was die heimische Natur und die Gärten in dieser Jahreszeit bieten. Baldrian, Engelwurz, Johanniskraut, Tormentill, Oregano und viele andere zeigte Harreiter. Der Kräuterpädagoge erklärte den Kursteilnehmern die verwendenden Kräuter, Blüten und Früchte und unterstrich das Ganze mit einer Power-Point Präsentation. Er ging dabei auf die Bedeutung und die Inhaltsstoffe der Kräuter ein z.B. für einen Kräuterlikör, ob als Bitterstoff, Gerbstoff, ätherisches Öl, oder nur zum Geschmack. Man sollte immer genau beachten welchen Alkohol, Zucker, Gewürze oder welchen Ansatz man miteinander verwendet, so Harreiter. Die „Schnapsnasen“ durften dann selbst Hand anlegen und jeder konnte sich seinen eigenen Kräuterlikör zusammen stellen. Neben dem „Taufkirchner Himmelfahrtstropfen“, setzten die Teilnehmer auch einen Blutwurzlikör an. Nach den Likören waren der aromatisierte Essig und Öl an der Reihe. Auf das Ergebnis lässt sich aber noch warten, so Harreiter, denn der Kräuterlikör braucht acht bis zwölf Wochen bis er genussreif ist.


Obst- und Gartenbauverein Dirnaich feierte 75-jähriges Gründungsjubiläum, Eintrag vom 03.09.12, 10:07 Uhr

Passend zum Thema „Eine Hand voll Erde“ begann der vom Kirchenchor musikalisch gestaltete Festgottesdienst zum 75-jährigen Gründungsjubiläum des Obst- und Gartenbauvereins am 2.September in der Kirche St. Martin. „Wer wirklich treu zu einem Verein gehört, der muss mit dem Herzen dabei sein. Wer mit Blumen und Pflanzen zu tun hat darf mitwirken an der Schöpfung Gottes!“, betonte Pfarrer Jakob Ewerling in seinen Worten. Während des Gottesdienstes gedachte der Verein den verstorbenen Mitgliedern. Für Valentin Reiter (43 Jahre Vorsitzender), Konrad Donharl (4 Jahre Vorsitzender), Franz Hummelsberger (6 Jahre Vorsitzender), Maria Saxstetter (12 Jahre 2. Vorsitzende), Josef Lampoltshammer (4 Jahre 2. Vorsitzender) und Franz Xaver Attenberger (43 Jahre 2. Vorsitzender) wurde je eine Kerze entzündet.
Zum Festakt trafen sich die Gäste anschließend im Gasthaus Englmeier in Angerbach. Nach der Begrüßung blickte Vorsitzende Maria Tschembaron auf die Vereinsgeschichte zurück. So wurde der Verein am 4. Juli 1937 gegründet, der erste Vorsitzende war Valentin Reiter. Der Verein wurde dem Kreisverband Landshut gemeldet. Bis zum Krieg wurden jährlich Jahresversammlungen gehalten. Im Jahr 1953 wurde das Vereinsleben mit 33 Mitgliedern wiederbelebt. Valentin Reiter führte den Verein bis zum 1980, ehe er von Agnes Rothmeier als Vorsitzende abgelöst wurde. Konrad Donharl übernahm 1984 und Franz Hummelsberger 1988 die Führung. Seit 1994 ist Maria Tschembaron Vorsitzende des heute 82 Mitglieder zählenden Vereins. Zur aktuellen Vorstandschaft gehören 2. Vorsitzende Katharina Zens, Kassiererin Elfriede Scheidhammer sowie Helga Schwinghammer, Hildegard Brindl, Dora Eder und Martin Neumeier als Beisitzer.
In einer kleinen Feier im Gasthaus Brummer wurde am 14. Juli 1987 das 50-jährige Gründungsjubiläum gefeiert. Höhepunkt war damals die Überreichung der Goldenen Rose, der höchsten Auszeichnung des Landesverbandes Bayern, an Valentin Reiter für seine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender. Im April 2006 wurde Gründungsmitglied Franz Xaver Attenberger an seinem 90. Geburtstag zum Ehrenmitglied ernannt.
Zu den jährlichen Aktivitäten des Gartenbauvereins gehören das Palmbuschenbinden, das Kräuterbuschenbinden, der Blumenteppich zu Fronleichnam, der Erntedankaltar sowie die Pflege der Blumenanlagen im Ort.
„Die Gründung Ihres Obst-und Gartenbauvereins war ein guter Schritt, ebenso die
Weiterentwicklung, die ständige Mitgliederwerbung und das nachhaltige Streben nach der Fortentwicklung Ihres Vereins. So ist der Verein durch zahlreiche Bemühungen aus der Liebe zur Natur und Umwelt, aber auch durch gesellschaftliches Miteinander, laufend gewachsen und zu dem geworden, was er heute ist!“, freute sich Schirmherr Bürgermeister Matthäus Mandl in seinem Grußwort.
Kreisfachberater Bernd Hofbauer lobte die ehrenamtliche Tätigkeit im Verein. „Das Ziel des Vereins wird es weiterhin sein, einen Beitrag für die Erhaltung und Gestaltung unserer Dörfer und der Umwelt zu leisten, damit eben diese unsere Kinder in einer gesunden, lebens- und liebenswerten Heimat aufwachsen können. Ich hoffe, dass der Gartenbauverein Dirnaich diesen Grundsatz weiterhin so gut umsetzen kann wie in den vergangenen 75 Jahren!“, wünschte Bernd Hofbauer.
Folgende Mitglieder wurden mit Urkunden und Ehrennadeln ausgezeichnet:
Für 15 bis 24-jährige Mitgliedschaft: Anna Aigner, Rosa Aigner, Therese Bachhuber, Marianne Brummer, Johann Degenbeck, Konrad Degenbeck, Birgit Denk, Dora Eder, Erika Englbrecht, Marianne Englmeier, Angela Gerastorfer, Carmen Gilg, Mathilde Gruber, Hildegard Haas, Brigitte Hochholzer, Heidi Moser, Waltraud Moser, Monika Pietz-Graf, Theresia Rannertshauser, Michael Römmelsberger, Erna Sarcher, Gertraud Schäftner, Agnes Scheidhammer, Elfriede Scheidhammer, Walburga Schiller, Helga Schwinghammer, Marianne Sedlmayr, Franziska Stauber, Maria Tschembaron, Marita Tschembaron und Maria Wimmer.
Für 25 bis 39-jährige Mitgliedschaft: Hildegard Brindl, Elfriede Englmeier, Resi Kern, Helga Klapdor, Rosa Maier, Lydia Mailhammer, Martin Neumeier und Heimold Till.
Die goldene Ehrennadel für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Johann Degenbeck, Anna Kargl, Agnes Rothmeier und Annemarie Wild.
Für die ansprechende musikalische Unterhaltung beim Festakt sorgte die Hansbrunner Stubenmusi.
Für das Gründungsfest wurde eine umfangreiche Festschrift erstellt, in der die Geschichte des Vereins sowie des Ortes und der Kirchen eindrucksvoll dargestellt ist. Die Vorsitzende dankte bei der Übergabe allen Mithelfern, die zum Gelingen beigetragen haben. Die Erstellung der Texte, aktuellen Berichte und Bilder sowie die Gesamtgestaltung lag in den Händen von Rudi Bichlmeier.
 

Für die verstorbenen Vorsitzenden und 2. Vorsitzenden, die Elfriede Scheidhammer (links) verlas, wurden von der Vorsitzenden Maria Tschembaron (rechts) Kerzen entzündet.

Für die ansprechende musikalische Unterhaltung beim Festakt sorgte die Hansbrunner Stubenmusi.

Die Ehrung für 40-jährige Mitgliedschaft: von links Vorsitzende Maria Tschembaron, Schirmherr Bürgermeister Matthäus Mandl, Annemarie Wild, Anna Kargl, Johann Degenbeck, Agnes Rothmeier und Kreisfachberater Bernd Hofbauer.


Der Natur auf der Spur , Eintrag vom 29.08.12, 09:31 Uhr

Seit über einem Jahrzehnt gehört das Angebot „Natur auf der Spur“ zum festen Bestandteil des Ferienangebots der Gemeinden Falkenberg und Rimbach. Zu diesem lehreichen und spaßigen Nachmittag und Abend hatte der Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen wieder eingeladen. Unter der Leitung von Willi Harreiter und seinem Betreuerteam Bernadett Aigner, Cornelia Gruber, Ute Hahn, Marianne Maierhofer, Elke Hofmann, Magdalena Harreiter, Irmi Ganghofer, Irmi Laubenbacher, Hans Huber, Gerhard Laubenbacher und Klaus Denk starteten 30 Kinder in Heuwies bei Rimbach. Nach einer kurzen Runde zum Kennenlernen und der Gruppeneinteilung ging es los in die Natur- und Kulturlandschaft zwischen Heuwies, Oberellbach und Vogging. Es gab viel zu entdecken, so kamen auch eine kleine Erdkröte und die Raupe des Mittleren Weinschwärmers unter die Lupe. An Pflanzen hob Willi Harreiter vor allem den Waldwachtelweizen und das Gezähnte Springkraut, die für die Jahreszeit typisch sind, heraus. Vom letzteren gab es die Samen zu probieren, die leicht nussig schmecken; der Leiter ging auch auf das Für und Wider zu dieser Pflanze ein. Spiele wie das „Magische Quadrat“ oder der „Zapfenhaufen“ sorgten genauso für Unterhaltung, wie auch die immer wiederkehrenden Fragen zur heimischen gesehenen Natur. Für eine große Überraschung sorgte der Fund eines Fuchsskeletts und eines großen „vergessenen Schatzes der Atzinger“ aus Getränken und Süßigkeiten. Am Weiher bei Oberellbach gab es zur Erfrischung an diesem hochsommerlichen Tag ein nasses Spiel „Rettet den Baum“. Nach einem weiteren 1 km langen Marsch, vorbei an einer Birke mit Hexenbesen, kamen die kleinen und großen Naturbegeisterten in Vogging bei Familie Harreiter an. Margit Harreiter und Gerhard Laubenbacher hatten bereits das Lagerfeuer entfacht und nach dem Butterschütteln ging es zum gemütlichen Teil über. Mit Stockbrot, Kräuterbutter und Würsteln am Spieß ging ein herrlicher und erlebnisreichen Ferientag zu Ende.


OGV Taufkirchen geht auf Reisen, Eintrag vom 25.07.12, 14:41 Uhr

In die geographische Mitte Bayerns hat es den Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen beim diesjährigen Zweitagesausflug „verschlagen“ - Ingolstadt und Eichstätt waren das Ziel. In der einstigen Herzogsstadt warteten zwei Führungen auf die 56 Gartler. Die erste führte durch die „Schanz“, die historische Altstadt. Die Reiselustigen erfuhren viel Geschichte und viele Geschichten über Ingolstadt. Die Stadt, 806 erstmals urkundlich erwähnt, war bedeutsamer Garnisonsstandort und Festungsstadt, heute zählt sie mit über 125.000 Einwohnern zu den Großstädten Bayerns und genießt als Industrie- und Audi-Standort hohen wirtschaftlichen Wohlstand. Erstes Zwischenziel der Ausflügler war das Deutsche Medizinhistorische Museum mit seinem Arzneipflanzengarten. Im Museum kann man die Geschichte der Medizin von der Antike bis heute nachvollziehen. Der Garten birgt neben alten Hexenpflanzen wie Bilsenkraut, Alraune und Schierling die ganze Palette an Heilpflanzen, die in unserem mitteleuropäischen Bereich wächst. Vorbei an Stadttürmen und Stadtmauer ging es anschließend Richtung Zentrum zum spätgotischen Liebfrauenmünster. An diesem imposanten Kirchenbau erläuterten die Stadtführerinnen die Baukunst des 15. Jahrhunderts und die damalige städtebauliche Bedeutung der Kirche. Sie erläuterten den Teilnehmern auch ihre Version der Bedeutung des bekannten Ausspruchs „Halt die Klappe“. Die Geistlichen hatten damals im Chorgestühl eine versteckte Anlehnhilfe („Kleine Gnade“). Wenn man den Chorstuhl wieder schließen wollte, knarrte diese und es fiel der bekannte Spruch. Nach dem Besuch des Münsters ging es durch die Fußgängerzone vorbei an stattlichen Bürgerhäusern zum Rathaus. Nach der Führung konnte man Ingolstadt als Einkaufs- und Kulturstadt auf eigene Faust erkunden. Zur Übernachtung hatten sich die Taufkirchner den alten Zehenthof „Gut Moierhof“ in Walting im Altmühltal ausgesucht. Am zweiten Tag stand zunächst die Willibaldsburg bei Eichstätt auf dem Programm. Die Gartenbegeisterten staunten nicht schlecht, als sie dort den Bastionsgarten, den „Hortus Eystettensis („Eichstätter Garten“)“ sahen. Bei zwei Führungen lernten die Besucher diesen Renaissance-Garten, der dem Faksimile eines Kupferstichs Basilius Beslers von 1613 nachempfunden ist, näher kennen. Der ursprüngliche Garten war während der Regentschaft (1595 -1612) des Renaissance-Fürstbischofs Johann Konrad von Gemmingen angelegt worden. Außer allgemein bekannten einheimischen Gewächsen standen dort Pflanzen aus der gesamten Alten und Neuen Welt. So konnte man neben Granatapfelbäumen, Zypressen, Agaven, Wunderblume und Päonien auch den heimischen Klatschmohn und die Kornblume entdecken. Die Informationen über den „Hortus Eystettensis“ wurden ergänzt durch Wissenswertes über das gleichnamige Buch und dessen Entstehungsgeschichte. Es gilt nach der Aussage eines englischen Wissenschaftlers als das bedeutendste Werk botanischer Abbildungen, das je geschaffen wurde („The greatest botanical picture book ever created“.) Am Sonntagnachmittag ging es nach Eichstätt, Bischofssitz und einstige Residenzstadt. Bei Führungen erlebten die Gartler Residenz, Altstadt und den Dom „Mariä Himmelfahrt“. Eichstätt sei zwar eine Universitätsstadt, aber mit knapp vierzehntausend Einwohnern eine Kleinstadt, so die Stadtführerin. Nach zwei lehrreichen und schönen Ausflugstagen ging die Reise mit einer Einkehr in Dietmannskirchen zu Ende. Vorstand Willi Harreiter bedankte sich auf der Heimfahrt bei Reiseleiterin Ute Hahn für die gute Organisation der beiden Tage.


Naturentdeckungsreise der OGV-Kinder Taufkirchen - Teil 2: Sommer, Hitze und Natur, Eintrag vom 25.07.12, 14:38 Uhr

Am letzten Freitag führten Willi Harreiter und sein Betreuerteam (Erika Wiesmeier, Petra Faust-Hoyler, Maria Brandl, Irmgard Brandl, Brigitte und Gerhard Niederer sowie Klaus Denk) mit 27 Kindern den zweiten Teil der „Naturentdeckungsreisen für Kinder“ des Obst- und Gartenbauvereins durch. Jetzt war der Sommer mit seiner Vegetation, seinen Tieren und Eindrücken das Ziel der Entdeckung in den heimischen Fluren. Zu Beginn ließen die Betreuer mit den Kindern die letzte Führung („Der Frühling“) noch einmal Revue passieren. Die Kinder staunten, wie die Waldameisen in den vergangen drei Monaten ihren Haufen kräftig erweitert hatten. Bei der Suche nach dem Waldsauerklee entdeckten sie seinen nahen Verwandten, den Europäischen Sauerklee, der sich inzwischen dazu gesellt hatte. Kräuterpädagoge Willi Harreiter zeigte den kleinen Naturkundlern das blühende Schöllkraut am Waldrand und wies darauf hin, dass diese Pflanze wegen ihrer volksheilkundlichen Anwendung gegen Warzen auch Hexen- bzw. Warzenkraut genannt wird. Ein paar Schritte weiter stießen die Wanderer auf den Gundermann, um ihn ranken sich viele Geschichten. Die Kinder rochen an zerriebenen Blättern der würzig schmeckenden Pflanze, einige flochten sich Schutzbänder aus dieser einstigen Schutz- und Amulettpflanze. Doch der Waldrand hielt noch mehr heilkräftige Pflanzen wie Thymian und Johanniskraut parat. Auf einem Kiesweg ging es nach Bergham, dort erkundeten die Kinder einen Walnussbaum. Am Rand eines Weizenfeldes zeigten Erika Wiesmeier und Willi Harreiter den Kindern die Unterschiede zwischen der Echten Kamille und der Geruchlosen Kamille. An einer Hecke ließen sie die Kinder die Augen schließen und tief einatmen, um so den betörenden Duft der Winterlinde zu riechen und das Summen der Bienen zu hören. An einer artenreichen Hecke wies der Kräuterpädagoge darauf hin, dass man nicht jede Wildbeere essen darf, am Beispiel der leicht giftigen Heckenkirsche und der stark giftigen Einbeere vertiefte er dies. Diese Pflanzen gehören zwar nicht auf unseren Speiseplan, aber für unsere heimische Tierwelt sind sie sehr wichtig, so Harreiter. Vorbei an der Hecke mit Holunder, Haselnuss, Brom- und Himbeere, Weißdorn, Pfaffenhütchen und Traubenkirsche führte der Weg über einen Wiesenweg zu einem Bach. Auf dem Weg betrachteten die Kinder mit Becherlupen Heuschrecken, Käfer und Schmetterlinge. Ein großer Springfrosch kam da gerade recht, um sich vielleicht doch küssen zu lassen, aber das wollte dann keine der jungen Damen. Erschöpft von Hitze und Anstrengung hieß es Pause für die Wanderer, nach einer ausgiebigen Brotzeit mit Honig-, Marmelade- und Wurstbroten ging die Wanderung weiter. Viele der Kinder hatten Brennnesselstiche, die naturnah mit Spitzwegerichblättern behandelt wurden. Für den Bach hatte Petra Faust-Hoyler eine kleine Schiffsregatta mit Walnussschalen vorbereitet. In Dreiergruppen kämpften die Kinder um den Sieg auf dem kleinen Bach. Wie im Frühjahr durchstreiften sie wieder einen Erlenbruch, dieser wirkte nun fast wie ein Dschungel mit seinen umgefallenen Bäumen und der mannshohen Vegetation. Zurück ging es dann über Stoppelfelder und kurz vor dem Ziel gab es noch Wildkirschen zu naschen. So ging nicht nur ein heißer Sommertag, sondern auch eine erlebnisreiche und anstrengende dreistündige Naturentdeckungsreise zu Ende. Am 6. Oktober wartet der Herbst mit seinen Überraschungen auf die Kinder.


Von Bienen, Honig und dem Met – Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen informiert sich beim Imker Thanner in Gern, Eintrag vom 25.07.12, 14:36 Uhr

Die Frage, was die Bienen das ganze Jahr eigentlich so treiben, brachte ungefähr 40 Angehörige des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Taufkirchen, darunter 15 Kinder, zu einem Informationsnachmittag nach Gern zum Imker Hermann Thanner.
Imkermeister Thanner, der eine große Anzahl Völker im Nebenerwerb betreut, hat aus einem Hobby sein zweites Standbein gemacht. Man trifft ihn mit seinen Produkten auf vielen Ausstellungen und Fachmärkten, sie sind auch in einigen Bioläden in der Region erhältlich. Neben dem Honig, verschiedenen Blüten- und Waldhonigen erzeugt er Met, Cidre oder Most, verschiedene Sorten Fruchtaufstriche mit Honig und vertreibt auch Pollen, Geleé Royale und Propolis und Körperpflegeprodukte auf der Basis der Bienenprodukte.
Bevor die Besucher die Obst- und Honigprodukte versuchen konnten, mussten erst einmal die vielen Fragen um die Biene beantwortet werden. So erklärte der Imker die Notwendigkeit der Bestäubung der Blütenpflanzen durch die Bienen, und erläuterte, dass sich ein Bienenvolk aus einer Königin, bis zu 70.000 Arbeitsbienen und einigen hundert Drohnen mit unterschiedlicher Entwicklungs- und Lebensdauer zusammensetzt. Thanner zeigte den Jahresablauf vom ersten Ausflug im Frühjahr dem Reinigungsflug - und der folgenden allmählichen Steigerung der Volksstärke von 10.000 Bienen im Winter bis etwa 70.000 im Sommer, dem Schwärmen, der Schwarmverhinderung und der Nachzucht von Königinnen. Eine Königin mit Begleitbienen wurde im Transportbehälter herumgereicht. Thanner berichtete, dass die Bienen Pollen und Nektar als Nahrung sammeln und dabei die Blüten bestäuben, er erklärte die Erzeugung von Futtersaft, dem Geleé Royale, in einer Kopfdrüse der Arbeitsbienen und dessen Bedeutung für die Ernährung der jungen Brut und die Entwicklung eines befruchteten Eies zur Königin. Er erläuterte die Trennung des Bienenkastens – der Beute - in Brut- und Honigraum und die Honigernte und berichtete auch vom größten Problem der heutigen Imkerei, dem aus Asien stammenden Schädling Varraomilbe, die er als Bio-Imker nicht mit Ameisen-, Milch- oder Oxalsäure, sondern durch eine in Österreich entwickelte thermische Methode bekämpft. Dann kam er zum eigentlichen Highlight, der Honigernte. Er zeigte den begeisterten Kindern das Entdeckeln der Waben und das anschließende Schleudern. Jedes Kind durfte den Honig direkt von der Wabe probieren und auch das Entdeckelungswachs mit anhaftendem Honig als wohlschmeckender Kaugummi-Ersatz wurde gekostet.
Zur mitgebrachten Brotzeit mit Butter, versetzt mit verschiedenen Kräutern, ließen sich die Gartenfreunde und ihre Kinder Honig, sowie Apfel- und Birnenmost und Apfelsaft der Imkerei Thanner schmecken.
 


Garten- und Kulturfreunde erlebten Südengland, Eintrag vom 25.07.12, 14:33 Uhr

Sonderreise des Gartenbauvereins Mitterskirchen
Mit 44 Teilnehmern aus den Landkreisen Rottal-Inn und teils aus ganz Bayern wurde Garten-, Natur- und Kulturfreunden in einer 8-tägigen Reise Landschaften, Gärten, Parks, Cottages, Schlösser und Herrenhäuser in Südengland zum Erlebnis gemacht. Besucht wurden neben London als Weltmetropole alle Grafschaften von Kent bis Cornwall.
Unter der Leitung von Dr. Michael Zauner und der örtlichen hochqualifizierten Reiseleiterin, Sybilla Bown, erfuhr man am ersten Tag eine intensive Stadtführung durch das klassische London, beeindruckt von der Macht der Monarchie, der Moderne bis hin zum elitären Kaufhaus „Harrods“.
Der folgende Tag waren geprägt vom prähistorischen mystischen Denkmal „Stone Henge“ mit seinen gewaltigen Monolithen, der 1220 begonnenen herrlichen Kathedrale im reizenden historischen Städtchen Salisbury.
Der 2. Tag zeigte eine noch imposantere Kathedrale in Exeter. Der Nationalpark Dartmoor begeisterte nicht nur Naturfreunde mit seiner wildbelassenen Landschaft, den Wildpferden und der uralten „Postbridge“.
Vorbei an Plymouth ging die Fahrt zu einem „Pilcher“-Idyll, dem Küstenort Looe und zum größten Gewächshauspark der Welt, dem „Eden-Projekt“ mit imposanten Dschungel und mediterranen Pflanzungen.
Der 3. Tag galt den herrlichen Küstenabschnitten Cornwalls. Der Klosterinselberg „St Michael´s Mount“ beeindruckte, das „Minack Open Air Theatre“ an der Oststeilküste wie „Lands End“ versetzte die Besucher zeitweise in begeisterte Tagträume.
Der Tag fand seinen schönen Abschluss im Künstlerort „St Ives“ an der Nordküste Cornwalls.
Der nächste Tag war geprägt von den schönsten englischen Landschaftsparks, den „Lost Gardens of Heligan“ und dem „Lanhydrock House“, die im 17. Jahrhundert von der damaligen Adels- und Gärtner- Elite geschaffen wurden. Die Pflanzen- und Gestaltungsvielfalt beeindruckte und ließ die Notizblätter füllen.
Der 6. Tag stand im Zeichen König Arturs. Im bekannten zerklüfteten Nordküstenort „Tintagel Castle“ soll er der Sage nach gezeugt und in der Abtei des von Heinrich VIII. zerstörten Klosters in „Glastonbury“ begraben worden sein.
Am nächsten Tag erlebten die Teilnehmer das grandiose, selbst mit Superlativen schwer zu fassende „Bath“, das vor über 2000 Jahren von den Römern als sehr heilsamer Badeort gegründet wurde. Mehr als zwei Millionen Liter Heilwasser sprudeln noch heute täglich aus der Erde.
Ein Besuch des ebenfalls mondänen „Bristol“ zeigte den Reichtum dieser Region.
Ein ganz besonders interessanter und erlebnisreicher letzter Reisetag gipfelte im Besuch eines der schönsten Gärten Englands in „Sissinghurst“ im Osten Kents. So stellten sich viele Besucher einen romantischen, pflanzenvielfältigen Garten mit Gebäuden im Viktorianischen Stil vor.
Vor dem Abflug konnte man noch das royale Windsor, an dem die Queen gerade ihr Wochenende antrat, besichtigen und genießen.
Zum Fazit bemerkten die Gäste, dass wohl das Beste an diesem Landstrich die wunderbare Natur und Naturkultur sei.
Das Geld des ganzen Empire und die Kunst der Gärtner und der „Pflanzenjäger“ haben in Jahrhunderten die Landschaft auf das Perfekteste geformt, natürlich erleichtert durch lange Friedenszeiten, seit dem Jahre 1066 gab es keine Invasion mehr.
Südengland kann man ohne Übertreibung als eine der vollendest gewachsenen Landschaften Europas bezeichnen, alleine schon die vielen Hecken, meist auf Mäuerchen, geben die Basis einer ökologischen Landschaft und Landwirtschaft.
Die Steilküsten mit verschwiegenen Buchten und Stränden, die Parkanlagen, Gärten und Cottages, die sanft geschwungenen Hügel
in Verbindung mit dem hervorragenden Klima, fast ohne Frost und keine große Hitzeperioden, lassen neben vielen mediterranen Pflanzen auch Palmen im Freiland gedeihen.
Unmittelbar hinter der Natur rangiert in England die Tradition.
Tradition und Geschichte gehören unmittelbar zusammen. Die vielen alten Landhäuser, aber auch alte Häuser der Normalbürger werden liebevoll gepflegt und erhalten. Diese Symbiose macht England für die Besucher besonders attraktiv, weil die Erfahrung unserer Gäste einhellig war: die besonders höflichen, freundlichen Engländer hängen an dem Alten und den Pflanzen und schauen dennoch nach vorn, aber sympatisch gelassen.
Nicht zuletzt zeigte Reiseleiterin Sybilla die Verbindung wichtiger Literaten mit der südenglischen Tradition und Landschaft auf. Sie führte eine kleine Liste wichtiger Poeten von Weltruf auf, die in diesem Landstrich gelebt haben.. So wurde Jane Austin, Daniel Defoe ebenso angeführt wie Agata Christi, Charles Dickens, Arthur Conan Doyle, Daphne du Maurier, Shakespeare, sowie Rosamunde Pilcher und Virginia Woolf.


 


Eine sehenswerte Gartenidylle mitten im Markt, Eintrag vom 25.07.12, 14:28 Uhr

Triftern. Seit 2008 steht die Besichtigung eines Mitgliedergartens im Jahresprogramm des Gartenbauvereins (GBV) und stets sind die vielen Besucher von einer anderen Gestaltungsart überrascht und beeindruckt. So auch dieses Mal von dem „grünen Paradies“, das sich Hildegard und Josef Hitzlinger an der Bachstraße mitten im Markt geschaffen haben.
Als solches hatte GBV-Vorsitzende Elisabeth Reiter bei der Begrüßung der über 60 Gartenfreunde den idyllischen, mit viel Liebe zum Detail angelegten Garten bezeichnet. Mit einem Buchpräsent bedankte sie sich bei der Familie Hitzlinger dafür, dass sie ihre Gartentür für die Vereinsmitglieder geöffnet hätten.
Diese konnten sich dann ein Bild machen von einem naturnah gestalteten Rückzugsraum mit einem breiten Spektrum vor allem an Schattenstauden und Buchsbäumen. Letztere haben es Hildegard Hitzlinger besonders angetan. „Highlight“ ist ein Buchs-Knotengarten in Sternform, den sie unter einem Kirschbaum kreiert hat.
Auch Clematis und Rosen haben ihren Platz, beispielsweise an einer Laube oder an einer der vielen Rankhilfen. Hübsche Details, wie ein effektvoller Eisenpavillon, ein Plumpsklo als Deko oder Holzleitern angelehnt und mit Pflanzen bestückt fallen unweigerlich ins Auge. Schließlich haben Steine, insbesondere “Bummerl“, eine gewisse Dominanz. Hier ist Josef Hitzlinger in seinem Metier.
Es gab viele Fragen an die Gartenbesitzer zu so mancher Besonderheit ihrer über viele Jahre entwickelten und gewachsenen Idylle am Altbach, für die sie viel anerkennende Äußerungen entgegennehmen konnten. Besonders beim abschließenden Fachsimpeln in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen war von den Gartlern nur positives über diesen Gartenrundgang zu vernehmen.

Diese GBV-Programmbesonderheit sollte auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden,
so der wiederholt zu hörende Wunsch von den Anwesenden. Dem werde man gerne nachkommen, sagte dazu 1.Vorsitzende Elisabeth Reiter. Die Vorstandschaft warte hierzu noch auf Rückmeldung von Mitgliedern, die in 2013 ihre Gartentür für einen Rundgang öffnen würden.
 

1.Vorsitzende Elisabeth Reiter (vorne 2.von links) dankte Hildegard Hitzlinger (links vorne) dafür, dass sie den Rundgang in ihrem Garten für die Mitglieder des Gartenbauvereins ermöglichte.


Emmausgang nach Kirchberg - OGV Taufkirchen, Eintrag vom 17.04.12, 07:32 Uhr

Am Ostermontag waren über siebzig Emmausjünger, große und kleine, von Taufkirchen nach Kirchberg unterwegs. Der Obst- und Gartenbauverein beging den zweiten Osterfeiertag traditionell mit einem Emmausgang. Der Vorstand Willi Harreiter begrüßte bei frischen aber heiteren Wetter die Teilnehmer. In den letzten Jahren führte der Emmausgang die Gartler bereits nach Staudach, Engersdorf und Rimbach. So war heuer die Kirche „Sankt Michael“ in Kirchberg das Ziel des Gartenbauvereins von Taufkirchen. Auf den Weg dorthin mussten die Kinder dem Osterhasen nachspüren und konnten so das Nest voller Leckereien entdecken. In Kirchberg erwartete Toni Nußbaumer die Gruppe und machte für sie eine kleine Kirchenführung. Er wies auf die einstige Pfarrzugehörigkeit Kirchbergs zur Pfarrei Taufkirchen hin und erzählte vom Grund der Erbauung der früheren Wehr- und Schutzkirche. Von der ursprünglichen Ausstattung habe sich leider außer dem Sakramentshäuschen leider nichts erhalten, so Nußbaumer. Bevor es nach Taufkirchen zurück ging, mussten die Spaziergänger natürlich noch im Gasthaus „Noagerl“ einkehren und sich stärken.


Eine Augenweide aus Weide - OGV Taufkirchen, Eintrag vom 16.04.12, 11:58 Uhr

In Vogging bei Rimbach steht ein neues Haus im Garten von Cornelia und Günter Huber. Dieses Bauwerk entstand ohne Plan und Genehmigung, es ist aber kein Schwarzbau, sondern ein Grünbau. Ein Weidenhaus, das sich sehen lassen kann, entstand unter der Anleitung von Marianne Maierhofer, Erika Wiesmeier, Gerhard Laubenbacher und Willi Harreiter von der Vorstandschaft des Obst- und Gartenbauvereins Taufkirchen. Die Vereinsmitglieder - Erwachsene und Kinder - werkelten einen halben Tag und flochten mit Weidenästen und –zweigen. Salix, die botanische Bezeichnung für die Weide, war schon seit jeher ein wichtiger Bau- und Rohstoff in unserer Gegend, so Vorstand Willi Harreiter. In jedem Bauerngarten war der sogenannte „Winbam“ gepflanzt, um Bindematerial für die Besen zu haben, führte Harreiter weiter aus. Das Flechtwerk in Vogging wuchs mit verschiedenen Rindenfarben und vielen verzierenden Details zu einem richtigen Schmuckstück heran. Wenn die Zweige, die Bodenkontakt haben, anwurzeln, wird das Bauwerk heuer noch ausschlagen. Schneiden und flechten heißt es dann für die Besitzer in den nächsten Jahren. Moritz Huber, der Sohn der neuen Hausbesitzer, nahm „sein“ Häuschen gleich in Beschlag.

Das Weidenhaus mit Erbauern und den Besitzern Cornelia (9.v.l.) mit Tochter Maria und Günter Huber (7.v.l.)

„Des soin amoi Fensta werd’n“ stellten Luisa und Lena Laubenbacher fest


OGV Eggenfelden - Baumschneidekurs, Eintrag vom 10.04.12, 08:56 Uhr

Eggenfelden
Auch der diesjährige Baumschneidekurs des Vereins für Gartenbau und Landespflege Eggenfelden e.V.
erfreute sich eines guten Zuspruchs. Vom Busparkplatz aus wurde in Fahrgemeinschaften der Obstgarten von Familie Felixberger in Diepoltskirchen angesteuert. Der Baumwart des Vereins Hermann Thanner gab zu Beginn des Kurses eine kurze theoretische Unterweisung mit Tipps zur Anschaffung von gutem Werkzeug zur Ausführung von glatten und sauberen Schnitten. Beim praktischen Teil im Obstgarten wurden die Grundlagen des Erziehungsschnittes erläutert. Am vorhandenen älteren Baumbestand mit Halb- und Hochstämmen konnte der Rückschnitt mit dem Entfernen einzelner Äste, Zweige und Wassertriebe praktisch umgesetzt werden. Die Auswirkung auf Wuchs und Kronenbildung durch die im Vorjahr vorgenommenen Schnittmaßnahmen wurde von Hermann Thanner praxisnah an den Obstbäumen erläutert und Fragen der Kursteilnehmer umfassend beantwortet. Vor der abschließenden Bewirtung der Teilnehmer dankte Vorsitzende Petra Gfirtner Ludwig und Rita Felixberger dafür dass sie den Garten auch heuer wieder für den Kurs zur Verfügung gestellt haben. Es ergab sich noch ausgiebig Gelegenheit den interessanten und lehrreichen Nachmittag zum gärtnerischen Erfahrungsaustausch mit Baumwart Hermann Thanner zu nutzen.


OGV Postmünster - Frühjahrsversammlung, Eintrag vom 03.04.12, 12:16 Uhr

Waltraud Altmann: Gold für 25 Jahre Vorstandschaft!

Sehr gut besucht war die Generalversammlung des Gartenbauvereins Postmünster, die kürzlich im Gasthaus Wochinger über die Bühne ging. Als Ehrengäste hieß 1.Vorsitzender Hansl Altmannsberger (legt auf diese Form seines Vornamens Wert) Pfarrer Max Weigl, 1.Bgm. Ludwig Eder und die Kreisvorsitzende der Gartler, Margret Schacherbauer, willkommen.
Zu Beginn der Versammlung erhoben sich alle zu Ehren der verstorbenen Mitglieder Josef Veigl, Johannes Striebl und Isidor Hamberger.

Der Vorsitzende berichtete in seinem Jahresrückblick von den zahlreichen Aktivitäten des Vereins, wobei er den Jahresausflug an die Mosel besonders heraushob. Er unterstützte seinen Bericht mittels Dias. Mit besonderer Freude sprach vom aktuellen Mitgliederstand von 442. Ein bemerkenswerter Glücksgriff sei die Einrichtung der Kindergruppe „Marienkäfer“ gewesen, in der etwa 25 Junggartler heranwachsen.

Dem Bericht der Schriftführerin Traudl Riemer folgte der Kassenbericht von Christoph Wochinger, der von einer befriedigenden finanziellen Situation sprach. Revisor Franz Speckner attestierte ihm eine einwandfreie Kassenführung, die beantragte Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einstimmig.

In der Folge wurden langjährige Vereinsmitglieder durch Überreichung von Ehrennadel und –urkunde geehrt. In Bronze für 15 Jahre: Elfriede Edmaier, Maria Dorner, Ursula Haderer, Anna Elisabeth Hauser, Elisabeth Käufl, Gisela Loher, Christa Müllinger, Gisela Reitmeier, Franziska Schnall, Margit Schulz, Anni Waldherr, Barbara Wimmer, Christian Duldinger, Josef Edmaier, Josef Forstmeier, Rudolf Glaubitz, Adolf Haneder, Johann Schmidbauer, Ludwig Traunspurger. – In Silber für 25 Jahre: Erna Aigner, Waltraud Auer, Maria Dobler, Helga Reitberger, Maria Schmauß, Emma Seibert, Christa Urban, Hans Geißinger, Hans Glatzl, Walter Klinger, Adolf Reischl. – In Gold für 25 Jahre Vorstandschaft: Waltraud Altmann.

Großes Interesse rief der Lichtbilder-Vortrag „Wilde Kerle – Wildpflanzen vor unserer Haustür“ hervor, den der Kräuterpädagoge Willi Harreiter aus Rimbach in sehr lebendiger und anschaulichen Weise hielt. Viel Beifall wurde ihm für seine Ausführungen gezollt.
Dabei wurde drastisch vor Augen geführt wie sich der Bestand an Wildpflanzen ständig verringert.

Zum Abschluß gab Altmannsberger noch einige Vorhaben bekannt, so u.a. den Pflanzenflohmarkt (21.April im TSG-Heim), dessen Erlös der Kindergruppe „Marienkäfer“ zugute kommt. Für Bodenproben können sich die Mitglieder beim Vorstand unter Tel. 08561/3442 anmelden.
 

Referent Willi Harreiter

v.l.n.r
1.Vorstand Hansl Altmannsberger, Bgm. Ludwig Eder, 1.Kreisvorsitzende Margret Schacherbauer, Hans Glatzl, Christa Urban, Ursula Haderer, Traudl Altmann, Rudolf Glaubitz, Gisela Reitmeier, Anna Elisabeth Hauser, Adolf Reischl, Maria Schmauß, Christa Müllinger, Elfriede Edmaier, Maria Dobler, Pfarrer Max Weigl, Walter Klinger.
 


"Trio-Mio" Pflanze des Jahres 2012, Eintrag vom 28.03.12, 07:54 Uhr

Die Pflanze des Jahres 2012 heisst "Trio-Mio"!

Nähere Informationen finden Sie unter Dokumente/Aktuelles zum download oder unter

www.trio-mio.de

Der "flotte Dreier" ist ein dreifarbiger Elfenspiegel in den Farben Weiss-Rot-Gelb, ein gelungener Farbdreiklank in der Pflanzenverwendung!

 


OGV Eggenfelden - Frühjahrsversammlung mit Neuwahlen, Eintrag vom 27.03.12, 07:38 Uhr

Gartler sind unverzichtbar für die Gesellschaft
1. Bürgermeister Schießl lobt Vereinsarbeit – Hermann Thanner referierte über Obstbaumschnitt

Eggenfelden. Am Freitag fand im Stadtsaal die Frühjahrsversammlung des Vereins für Gartenbau und Landespflege Eggenfelden statt. Die erste Vorsitzende Petra Gfirtner blickte auf ein Jahr zurück, das von vielen Aktivitäten geprägt war. Erster Bürgermeister Werner Schießl lobte die ehrenamtliche Arbeit des Vereins und am Ende der Versammlung referierte Hermann Thanner über Obstbaumschnitt.

Es ist Tradition, dass sich der Gartenbauverein kurz vor oder nach dem Frühlingsanfang im Stadtsaal zur Frühjahrsversammlung trifft. So auch am Freitag, als die erste Vorsitzende Petra Gfirtner unter anderem 1. Bürgermeister Werner Schießl begrüßen konnte. Besonders freute Sie sich auch über die Anwesenheit von Vereinsrefernet Wilfried Reinisch, den Ehrenmitgliedern Herrn Harlander, Herrn Jakob und Herrn Hahn und den zahlreichern Mitgliedern. Nach dem Totengedenken richtete Bürgermeister Schießl sein Grußwort an die Gartler: Es ist schön, dass es einen so aktiven Verein gibt, der die Geselligkeit und das Naturbewußtsein in der heutigen Zeit pflegt. Viele Aktivitäten in der Stadt, wie Apfeltage oder Kräutergarten beruhen auf Initiative des Gartenbauvereins. Er wünschte dem Verein und seinen Mitgliedern ein gutes und fruchtbares Gartenjahr 2012.

Anschließend blickte die Vorsitzende Petra Gfirtner auf das abgelaufene Vereinsjahr zurück: Im April trafen wir uns im Obstgarten der Familie Felixberger zum Baumschneidekurs. Zusätzlich zum offiziellen Jahresprogramm wurde der alte Brauch zur Osterzeit, das Palmbuschbinden wiederbelebt. Die Teilnehmer waren Kinder und Jugendliche aus der Schule der Phantasie, einer Einrichtung der Stadt Eggenfelden. „Wir als Gartenbauverein angagierten uns quasi als grüner und kreativer Daumen an dieser Veranstaltungsreihe“ so Gfirtner. Der weitere Jahresrückblick umfasste auch die 4-tägige Schweizfahrt im Mai, sowie die Tagesausflüge nach Augsburg und Kaprun, sowie Flughafen Münschen mit der Teilnahme an der Livesendung der Abendschau „Bayern-Los-Ziehung“. Zum Sommerfest im Juni am Schützenhaus in Gern fanden sich wieder zahlreiche Gartenfreunde ein. „Handgreiflich“ wurde es im wahrsten Sinne des Wortes im Oktober beim Praxiskurs für Kraut einhobeln. Der Adventsbasar war auch 2011 wieder ein voller Erfolg.

Der Kassenbericht von Günther Linsmeier zeigte, dass der Verein im vergangenen Jahr solide gewirtschaftet hat. Dies lobte auch der Kassenprüfer Helmut Gruber. Er bat die Versammlung,die Vorstandschaft zu entlasten.
Bei den anschließenden Neuwahlen, geleitet von Vereinsreferent Wilfried Reinisch, gab es folgende Zusammensetzung: 1. Vorsitzende Petra Gfirtner, 2. Vorsitzende Marile Spannbauer, Kassier Günther Linsmeier, Schriftführer Rudolf Gindl, Beisitzer Monika Bauer, Anni Naderer, Conni Winkler, Stefan Saliter, Hermann Thanner, Franz Wasmeier, Claus-Dieter Barth, Kassenprüfer Josef Huber und Helmut Gruber.

Aufgrund des langjährigen Engagements im Eggenfeldener Gartenbauverein wurde einem Mitglied eine besondere Ehre zuteil: Ludwig Attenberger wurde zum Ehrenmitglied ernannt. „20 Jahre hast Du in vorbildlicher und souveräner Weise das Amt des 2. Vorstandes ausgeübt und warst dabei viele Jahre als Eggenfeldener Vertreter im Kreisverband tätig. Die Zusammenarbeit mit Dir war bestens und immer harmonisch“ so Petra Gfirtner.

Hermann Thanner referierte anschließend zum Thema „Zweig um Zweig – der Obstbaumschnitt“. Dabei konnten die Mitglieder Wissenswertes über Sommerschnitt, Winterschnitt, Baum- und Spindelerziehung, sowie Standort, Pflanzung und Düngung erfahren. Auch über die gesundheitlichen Eigenschaften des Obstes, den sogenannten „bioaktiven Substanzen - Flavioniden“ konnte Thanner einiges vermitteln.

Zum Ende der Versammlung gab 1.Vorsitzende Petra Gfirtner noch folgende Termine bekannt: Baumschneidekurs (5. April, Anmeldung erwünscht), Vereinsstammtisch (jeden 2. Mittwoch im Monat), Gartenfest (14. Juli), Adventsbasar (25. November) Hinweise dazu erfolgen im Notizblock. „Mit dem Praxiskurs „kreativer Grabschmuck“ (25. Oktober) und dem Thema Bauerngarten in der Herbstversammlung (9. November) runden wir unser vielfältiges Angebot ab.“ so Vorsitzende Gfirtner.

Zuletzt wurde noch ein Projekt vorgestellt, an dem sich der Gartenbauverein seit vergangenem Jahr beteiligt: der Verein ist Pate in der Ganztagsklasse der Grundschule Eggenfelden. Einmal pro Woche findet dazu ein Projektnachmittag statt und zielt auf die Vermittlung gärtnerischem Grundwissens, Heranführen der Kinder an die Natur, sowie der kindgerechten Umgestaltung des Schulinnenhofes ab. Für dieses Jahr ist die Errichtung eines Hochbeets geplant.
 

Die neu gewählte Vorstandschaft des Gartenbauverein Eggenfelden mit (von links) 1. Bürgermeister Werner Schießl und Vereinsreferent Wilfried Reinisch

Ludwig Attenberger, neues Ehrenmitglied des Gartenbauvereins, mit 1. Vorsitzender Petra Gfirtner

1. Bürgermeister der Stadt Eggenfelden, Werner Schießl bei seinen Grußworten mit 1. Vorsitzenden Petra Gfirtner


Neuer Vorstand beim OGV Hebertsfelden, Eintrag vom 20.03.12, 07:26 Uhr

Beim OGV Hebertsfelden fanden am letzten Wochenende Neuwahlen statt.

Vorstand Maria Hopper gab ihr Amt dabei an Herrn Johann Bachmeier ab. Wir wünschen ihm eine glückliche Hand und viel Unterstützung bei der Führung des Vereines!


OGV Triftern - Aktives Führungsteam, Eintrag vom 08.03.12, 15:51 Uhr

Triftern. Rundum zufrieden sind die Mitglieder des Gartenbauvereins (GBV) Triftern mit ihrer im vergangenen Jahr neugewählten Vorstandschaft. Bei der Jahreshauptver-sammlung im Gasthaus Irber gab es viel Beifall für das starke Engagement und die beständigen Aktivitäten des Führungsteams mit der seit 2002 amtierenden 1.Vorsitzenden Elisabeth Reiter an der Spitze.
Diese nahm vor ihrem Jahresbericht die Gelegenheit wahr, ihren Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit zu danken, die der Grundstein für ein erfolgreiches Vereinsjahr 2011 gewesen sei. Das bekannt aktive Vereinsgeschehen mit einer breitgefächerten Palette von Veranstaltungen habe auch zu einem Zugang von 30 neuen Mitgliedern ge-
führt, auf nunmehr insgesamt 251.
Die sehr gut besuchte Versammlung war von 2.Vorsitzender Ute Pilstl eröffnet worden, wobei sie auch 1.Bürgermeister Walter Czech, Altbürgermeister Karl Weggartner und den ehemaligen GBV-Vorsitzenden Wolfgang Spierling willkommen heißen konnte.
Ingrid Kaufmann hatte dann bravouröse Premiere als Schriftführerin. In ihrem Tätigkeits-
bericht ließ sie die Veranstaltungen des Vorjahres Revue passieren. Diese seien allesamt auf guten Zuspruch bei den Mitgliedern gestoßen.
Aus dem folgenden Kassenbericht ging hervor, dass sich die Finanzen des GBV auch unter der neuen Kassiererin Gertraud Reitmeier weiter positiv entwickelt haben. Die
Kassenprüferinnen Ursula Hiller und Rosi Bauer konnten eine einwandfreie Buchführung bestätigen und damit verbunden auch feststellen, dass die Vorstandschaft wiederum gut gewirtschaftet habe. Deren einstimmig von den Anwesenden erteilte Entlastung war insoweit nur Formsache.
1. Vorsitzende Elisabeth Reiter richtete nach diesen Rückblenden dann schon den Blick
In das neue Gartenjahr. Dabei stellte sie das GBV-Jahresprogramm vor, das mit Vortrags-
veranstaltungen, der Pflanzenversteigerung, einem Gartenrundgang, einer Familienwan-
derung und dem Gartlerstammtisch wohl für jedes Mitglied wieder etwas biete.
Dazu gehöre auch „Gartenbauverein on tour“. Ausflugs- und Besichtigungsfahrten des GBV kämen der Vorsitzenden zufolge seit einigen Jahren bei den Mitgliedern bestens an. So sei der Vereinsausflug vom 16. bis 19.August ins Elsass und den Schwarzwald bereits ausgebucht. Auch für die Tagesfahrt am 31.März zur Messe „Blühendes Österreich“ nach Wels sei der Bus schon voll. Eine weitere Fahrt führe in diesem Jahr am 1.Dezember zur Schweinhütter Waldweihnacht im Bayerischen Wald.
Die vielfältigen Unternehmungen der Gartler fanden im Grußwort von 1. Bürgermeister Walter Czech entsprechende Anerkennung. Den Vereinsverantwortlichen sprach er hierfür seinen Dank aus und ersuchte sie in diesen bislang so erfolgreichen Bemühungen nicht locker zu lassen. Dabei nannte er auch die gärtnerischen Gestaltungsmaßnahmen im Umfeld der neuen Doppelsporthalle Triftern sowie am Kirchenvorplatz in Anzenkirchen. Was ihm, Czech, beim 1985 gegründeten Gartenbauverein, der das gesamte Gebiet des Marktes Triftern abdecke, recht positiv auffalle, sei die Zunahme von auswärtigen Mitgliedern, von denen zwei als Beiräte der Vorstandschaft angehören würden.
Mit einem nicht auf der Tagesordnung stehenden Punkt wurde dann 1. Vorsitzende Elisabeth Reiter überrascht. Zu ihrem vor kurzem gefeierten runden Geburtstag gratulierte ihre Stellvertreterin Ute Pilstl zunächst mit einem selbstverfassten Gedicht und überreichte danach zusammen mit Beiratsmitglied Günther Broda ein Präsent der Vorstandschaft.
Zu einem echten Highlight der Jahresversammlung wurde zum Abschluss noch eine Bilderschau über Parks und Gärten in Südengland. GBV-Mitglied Wolfgang Ottawa hatte sein hervorragendes Bildmaterial mit vielen Blumenaufnahmen effektvoll aufbereitet und gab dazu in lockerer Form prägnante Erläuterungen. Für seine perfekte Präsentation bekam er gebührenden Applaus sowie von den beiden Vorsitzenden ein Dankeschön in flüssiger Form.
 


Gartlerball 2012 in Pfarrkirchen, Eintrag vom 30.01.12, 15:43 Uhr

Tradition seit dem Jahre 1960

 

„Hohes Alter und trotzdem qietschfidel“ so könnte man den traditionellen Pfarrkirchner Gartlerball betiteln. Bei ihrer Begrüßung wies die Kreisvorsitzende Gretl Schacherbauer auf diese lange Tradition hin. Der beliebte Ball fand zunächst beim „Gründmeier“ statt und hat nun seine Heimat seit 1995 in der Stadthalle gefunden.

Auch heuer war die Veranstaltung wieder gut besucht, nicht zuletzt begründet durch die Kapelle „Dry-Light“. In der Besetzung Franz Schustereder, Alois Schuster und Bernhard Grindinger garantierte sie mit ihrem umfangreichen Repertoire für beste musikalische Unterhaltung und eine ständig gut bevölkerte Tanzfläche. Dabei war für jeden Geschmack etwas, für Jung und Alt.

Besonders zu erwähnen sind unter den zahlreichen Gästen Michael Probst (83) aus Stammham, der zusammen mit seiner etwas jüngeren Partnerin Rita Winkler (Stubenberg) den langen Weg auf sich nahm und zum 9.Male eifrig auf dem Gartlerball das Tanzbein schwang.

Zusammen eröffneten Gretl Schacherbauer (Gartenbauverein) und Ritva Schuster für die Kleingärtner den Ball und begrüßten dabei als Ehrengäste u.a. 3.Bgm. Kurt Vallee und die Stadträte Franziska Wenzl, Hans Hirl und Walter Seidinger und den Ehrenvorsitzenden der Kleingärtner, Helmut Ries.

Einen erneut glänzenden Auftritt legte die Showgruppe „Wild Nation“ von der TSG Postmünster hin, die mit ihren akrobatischen Einlagen das Publikum in Begeisterung versetzte. Erst nach mehreren Zugaben wurden sie von den Ballgästen entlassen.

Im Nu waren die preisgünstigen Lose der gut bestückten Tombola an „den Mann gebracht“.
Stadtrat Walter Seidinger verkündete die Glücktreffer, die von Monika Drawe („Wild Nation“) gezogen wurden. Besondere Resonanz fanden die wunderschönen Gartenkugeln.
Auch hier war „Oldie“ Michael Probst wieder zur Stelle.

Viel Besucher wußten es zu schätzen, dass die Vorführungen nicht zu viel Raum einnahmen und sie somit ausreichend Gelegenheit zum Tanz fanden. Erst weit nach Mitternacht verließen die letzten „Nachtschwärmer“ die Stadthalle.
 

„Wild Nation“ beim Auftritt

Rita Winkler (Stubenberg) und Michael Probst (Stammham) scheuten als älteste Ballbesucher die weite Anreise nicht und waren meist auf der Tanzfläche zu finden.

Eine waghalsige Figur von „Wild Nation“

Große Freude löste die Tombola bei den Gewinnern aus:
Irmgard Ries, Michael Probst, Bianca Fröbel, Maria Schnell, Walter Seidinger, Miriam Eisensamer, Kurt Vallee, Christian Schiebelsberger (Wurmannsquick), Monika Drawe, Gretl Schacherbauer.
 

Fotos und Text: Rainer Bloch


OGV Egglham-Amsham - Frühjahrsversammlung, Eintrag vom 23.01.12, 10:25 Uhr

Gartenbauverein Egglham-Amsham startet in neue Saison

Petra Zitzlsperger zum Kassier gewählt – Roland Menzel berichtete über Biber


Zur Jahreshauptversammlung des Obst-und Gartenbauverein Egglham-Amsham trafen sich zahlreiche Mitglieder im Bistro „Latini“ in Egglham. Im Mittelpunkt stand dabei die Neuwahl des Kassiers. Biberexperte Roland Menzel zeigte seinen beeindruckenden Film über „Das Tal der Biber“ und wurde gleichzeitig neues Vereinsmitglied.
Vorsitzende Maria van Kamp begrüßte die Anwesenden und sprach von einer für sie nicht immer ganz einfachen Situation seit ihrer Wahl zur Vorsitzenden vor einem Jahr. Anfangs habe sie die Gemeinde Egglham noch nicht so gut gekannt, auch nicht die Mitglieder des Vereins und als Holländerin schon gar nicht die Bayerische Sprache. Inzwischen wisse sie, dass morgens schon mal Weißwürste mit Weißbier serviert werden, aber auch, wie man sich hierzulande von verstorbenen Vereinsmitgliedern verabschiede. Ihre Vorgängerin Johanna Maier habe viel Zeit in den Verein gesteckt, sie wolle so weitermachen, auch wenn sie neben Louis van Gaal und Johannes Heesters die noch einzig verbliebene Holländerin sei. „Hilfe brauche ich als Vorsitzende, aber die Aktivitäten des Vereins finde ich einfach schön“.
Vorsitzende van Kamp gedachte mit den Versammelten an das verstorbene Mitglied Rosemarie Wimmer.
Es folgte der Bericht von Schriftführerin Lore Müller. Sie lies das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Dabei erzählte sie beispielsweise vom Jahresausflug zum Baumwipfelweg und dem Besuch des Glasdorfs Weinfurtner in Verbindung mit einer Einkehr beim „Singenden Wirt“.
Helga Dadlhuber zeigte sich ein letztes Mal in ihrer Funktion als Kassier. In ihrem Bericht nannte sie Einnahmen und Ausgaben der Vereinskasse, darunter auch die Spende in Höhe von 500 Euro für die neue Schule.
Revisor Roland Schwibach hatte mit Rosi Schwibach die Kasse geprüft und bescheinigte Helga Dadlhuber eine vorbildliche Kassenführung. Die anschließende Entlastung der Vorstandschaft war somit reine Formsache.
Helga Dadlhuber legte ihr Kassenamt nieder. Sie erhielt von der Vorsitzenden einen Gutschein vom Paradies Wampendobl und den dankenden Applaus der Anwesenden.
„In Holland nennt man die Arbeit eines Kassiers eine Hundearbeit“, so Maria van Kamp. So freue sie sich umso mehr, dass sich Pera Zitzlsperger für dieses Amt zur Verfügung stellte. Als Wahlleiter fungierte Bürgermeister Hermann Etzel, doch es gab dabei nicht viel zu tun. Per Handzeichen stimmten die Anwesenden einstimmig für die zeitlich verhinderte Petra Zitzlsperger.
Bürgermeister Hermann Etzel dankte dem Verein nochmals für die Spende und richtete sich zugleich mit einer Bitte an die Vorsitzende: Den Eingang am Schulgebäude wolle man mit Blumen schmücken, dabei habe er an den Gartenbauverein gedacht. „Darüber werden wir im Gremium entscheiden“, so van Kamp. Sie verwies abschließend noch auf die Pflanztauschbörsen am 14. April und 29. September, künftig würden die Termine der Pflanztauschbörsen bei schlechtem Wetter jeweils um eine Woche verschoben.
Stellvertretender Vorsitzender Sigi Schick nannte Details zum Jahresausflug am Samstag, den 30 Juni. Geplant sei ein Ausflug zum Obst-und Gartenbaulehrbetrieb nach Deutenkofen mit Besichtigung und einem Vortrag, danach eine Weiterfahrt nach Landshut und auf dem Heimweg eine Einkehr im Schloßbräu in Mariakirchen. (Details dazu später aus der Presse).
Roland Menzel ist seit einem Jahr Bürger der Gemeinde Egglham. Er gehört zu den Gründern des Bibermanagements Passau. Der ehemalige Gymnasiallehrer ist Experte, wenn es um Biber, Bienen und Pflanzen geht. Beeindruckend war der Bericht des Naturfreundes über die Biber, besonders auch sein selbst gedrehter Film „Das Tal der Biber“, aufgenommen zwischen Mattenham und Walchsing. Über den größten Nager Europas gab es für die Gartenfreunde viel Wissenswertes zu erfahren. Roland Menzel dürfte mit seiner Naturverbundenheit als neues Mitglied eine Bereicherung für den aktiven Verein sein.
Zum Schluss der Jahreshauptversammlung wurden die Mitglieder vom OGV mit Hyazinthen beschenkt.- jm


 


OGV Triftern - Gartlerstammtisch, Eintrag vom 01.12.11, 07:44 Uhr

Der Gartenbauverein hat jetzt 250 Mitglieder

Triftern Über permanenten Interessentenzuwachs kann sich der Gartenbauverein (GBV) erfreuen. Beim gut besuchten Gartlerstammtisch im Gasthaus Irber konnte jetzt mit Siegfried Waschlinger das 250.Mitglied willkommen geheißen werden.
1. Vorsitzende Elisabeth Reiter zeigte sich sichtlich angetan über das kontinuierliche Wachstum des 1985 gegründeten GBV, der seit ihrer Amtsübernahme im November 2002 um über 130 Mitglieder zugelegt habe. Sie führte diese starke Akzeptanz von Garten-freunden nicht nur aus dem Gemeindegebiet Triftern sondern auch darüber hinaus, auf das breitgefächerte Angebot an Vorträgen, Kursen und sonstigen Veranstaltungen zurück.
Eine ausgewogene Öffentlichkeitsarbeit und beständige Werbeaktivitäten der Vorstands-mitglieder seien der Vorsitzenden zufolge weitere Garanten für die nunmehrige stolze Zahl von 250 Mitgliedern.
Die Beitrittserklärung von Siegfried Waschlinger aus Triftern war die Nummer 250. Hierfür wurde ihm von Elisabeth Reiter unter dem Beifall der Anwesenden ein Buchgeschenk überreicht. Die von der Vorsitzenden vorausgehend angesprochenen Gründe für den hohen Mitgliederstand wurden danach mit einer Bilderrückschau auf das Vereinsjahr 2011 symbolhaft vor Augen geführt. Die von Vorstandsmitglied Günther Broda aus der Vielzahl der Veranstaltungen von ihm fotografierten Eindrücke ließen bei den dabei gewesenen so manch schöne Erinnerung wach werden.
Nach dieser von Günther Broda kurzweilig zusammengestellten Multimediaschau konnte ,
wie es sich für einen Stammtisch gehört, unter den Gartlern entsprechend fachgesimpelt werden. Von der Vorsitzenden wurde dabei auch noch die Gelegenheit wahrgenommen, auf die letzte Veranstaltung im Jahresprogramm 2011 hinzuweisen.
 


OGV Postmünster - Herbstversammlung, Eintrag vom 29.11.11, 13:25 Uhr

Sebastian Großschedl ist Mitglied Nr. 400

In der 2200-Einwohnergemeinde Postmünster sind nahezu 20 % der Bevölkerung Mitglieder beim rührigen Gartenbauverein. Beim Besuch der Jahreshauptversammlung konnte 1.Vorsitzender Hansl Altmannsberger über 80 Besucher begrüßen, was ihn sichtlich mit Stolz erfüllte.

Erfreulich auch die Aufnahme zweier Neumitglieder, als die der Vorsitzende Martina Himmelstoß und Ingrid Schäffer begrüßte. Die im Sommer neu ins Leben gerufene Kindergruppe erwies sich als „Volltreffer“, sie umfaßt derzeit 22 Kinder mit Tendenz nach oben. Natürlich muß dem Nachwuchs auch etwas geboten werden damit er bei der Stange bleibt. So hieß Altmannsberger den 11-jährigen Sebastian Großschedl als Mitglied mit der Nr. 400 willkommen und überreichte ihm ein kleines Geschenk, das der Bub freudestrahlend entgegen nahm. Der neueste Mitgliederstand beläuft sich auf 432.

Mit einer Diaserie berichtete Altmannsberger vom Jahresausflug an die Mosel, der allgemein großen Anklang gefunden hat. Gern erinnern sich die Teilnehmer an Trier mit seiner „Porta Nigra“ und die anderen Höhepunkte wie zum Nepalgarten sowie zum Tagesausflug nach Wiesent, Regensburg und dem Hundertwasserturm in Abensberg.

Das Hauptreferat trug dann Alois Schrögmeier aus Simbach/L. vor, seines Amtes Bez.Vorsitzender der Gartenbauvereine Niederbayerns. In seiner humorvollen Art erwies sich der Vortragende als ein Mann der Praxis und brachte viele Tips und Tricks bezüglich des Pflanzennachwuchses und seiner Behandlung an den Mann bzw. Frau. So sollte man z.B. nie alle abgefallenen Blätter im Herbst aus dem Garten entfernen um die nötige „Grundwärme“ für den Nachwuchs zu erhalten. Lang anhaltender Beifall und viele Fragen zeugten von der Resonanz des Fachvortrages.

Abschließend kündigte Hansl Altmannsberger für das Jahr 2012 einen Ausflug in die Toskana an, der von 27.April bis 1.Mai dauern soll. Anmeldung hierfür sind ab sofort unter Tel.Nr. 08561/3442 beim Vorstand möglich.

Vorsitzender Hansl Altmannsberger begrüßt den 11-jährigen Sebastian Großschedl als 400. Mitglied im Verein.
 


Sonderreise des Gartenbauvereins Mitterskirchen, Eintrag vom 17.11.11, 12:15 Uhr

8 Tage England
Kultur und Gärten in Südengland
von London bis Cornwall
von 05. - 12. Mai 2012
... mehr Infos auf dem Flyer


Kreisverband - Jahreshauptversammlung in Mitterskirchen, Eintrag vom 14.11.11, 07:51 Uhr

Urkunden und Geschenke für engagierte Gartler
Eindrucksvolle Bilanz der Gartlerfamilie anlässlich der Kreisversammlung

Mitterskirchen. Über eine Fülle von Aktivitäten berichteten die Verantwortlichen des Kreisverbandes anlässlich der Kreisversammlung im Gasthaus Rothneichner. Beim Blick zurück und nach vorne wurde das blühende Vereinsleben der organisierten Gartenbauvereine im Landkreis dargestellt. Im Mittelpunkt standen neben den ausführlichen Jahresberichten auch vier engagierte Gartler, welche für ihren außergewöhnlichen Einsatz für Verein, Natur und Umwelt ausgezeichnet wurden. So erhielt Xaver Pongratz aus Arnstorf einen Geldpreis und ein Landkreisbuch für die vorbildlichen Arbeiten zum Thema „grüne Erlebnis- und Begegnungs(t)räume für Schulgarten und Steuobstwiese. Barbara Frank aus Johanniskirchen absolvierte mit großem Erfolg die Gartenpflegerausbildung und erhielt als Anerkennung eine Urkunde, eine Nadel, eine Gartenkugel und eine Veredelungsschere. Des Weiteren wurden Sepp Knott und Leonhard Harreiter mit einem Ehrenpreis für ihren großen ehrenamtlichen Einsatz beim Kreislehrgarten in Massing belohnt. Derzeit sind 37 Gartenbauvereine im Landkreis organisiert, davon waren 34 Vereinsvertreter anwesend.
Kreisvorsitzende Gretl Schacherbauer erinnerte in ihrem umfangreichen Jahresrückblick an die vielfältigen Höhepunkt im abgelaufenen Vereinsjahr der Landkreisgartler. Schöne Momente brachte der Gartlerball in der Stadthalle in Pfarrkirchen sowie die Einweihung des Schulgartens in Roßbach. Großen Zuspruch fand ein Gartenpflegeaufbau- und Gartenpflegespezialkurs in Deutenkofen. In umfangreicher Theorie und Praxis ging ein Ziersträucherschnittkurs in Nöham über die Bühne. Hunderte von Besuchern lockte der Tag der offenen Gärtnereien und der Tag der offenen Gartentür in die heimischen Gärten. Mit zwei Bussen ging es zur oberösterreichischen Landesgartenschau nach Ansfelden. Schöne Momente brachte die 75 Jahr-Feier des Ortsverbandes Malgersdorf. Sehr Interessantes brachte „Streuobst 2000 plus“ bei Waldemar Wimmer in Rockern. Besucht wurde außerdem ein Seminar für Kinder- und Jugendarbeit in Gern. In ihrem Schlusswort appellierte sie, Kinder und Jugendliche in die Arbeit der Gartlerfamilie einzubinden und für die Natur zu begeistern. Anträge zur Betreuung von Schulgärten sollen über die Kreisvorsitzende gestellt werden, um den Zuschuss in Höhe von 300 Euro vom Bezirksverband zu bekommen. Die Kreisvorsitzende meinte „ wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine positive Dinge tun, dann ändert sich die Welt“.
Über die vielfältigen Aktivitäten der Nachwuchsgruppen referierten anschließend Claudia Hufnagel für Malgersdorf, Franz Bruckmeier für Wurmannsquick, Willi Harreiter für Taufkirchen, Hansl Altmannsberger für Postmünster und Gretl Schacherbauer für Pfarrkirchen. Für ihr Engagement wurden alle Vereine mit 100 Euro Fördergeld belohnt. Deutlich wurde in den Berichten, dass Kinder und Jugendliche sehr großes Interesse an Natur und sinnvoller Umweltgestaltung zeigen. Lockere Atmosphäre, Spaß an der Natur, Säuberungsarbeiten, Bau von Nistkästen und vieles mehr stehen im Mittelpunkt der Jugendlichen Naturfreunde. Ausführlich erläuterte anschließend Petra Gfirtner aus Eggenfelden über ihr Projekt „Kräutergarten“. Über vier Jahre begleiten Grundschüler einer Ganztagesklasse sehr interessante Themen und Aspekte im Rahmen des Schulunterrichtes an einem wöchentlichen Projektnachmittag.
Über eine solide Verwaltung der Finanzen berichtete Anton Hutterer aus Nöham, dem die Kassenprüfer eine saubere Verwaltung der Kassenführung bestätigten.
Einen ausführlichen Blick nach vorne erstattete dann Kreisfachberater Bernd Hofbauer für das nächste Gartlerjahr. Unter den vielfältigen Kursen und Veranstaltungen erinnerte er unter anderem an den Tagesausflug zu den Nepal-Gärten in Wörth bei Regensburg am 3. Juni sowie an die Einweihung des Kreislehrgartens am 17. Juni in Massing sowie an den Tag der offenen Gartentür am 24. Juni.
Im Rahmen einer Multmediaschau brachte dann Erich Haugg aus Mühldorf botanische Gärten aus fünf Kontinenten in Wort und Bild den zahlreichen Versammlungsteilnehmern zu Gehör und Gesicht. Bei seinem Streifzug durch mehr als 80 Länder, die er im Laufe seines Lebens besucht hat, streife er die großen Geheimnisse der vielfältigen Natur. Farbenpracht und Besonderheiten der Pflanzenwelt hinterließen beeindruckende Momente.
Grußworte übermittelten zu Beginn der Kreisversammlung Dr. Michael Zauner für den Obst- und Gartenbauverein Mitterskirchen sowie für die Gemeinde Bürgermeister Georg Hölzl. Deutlich wurde dabei das blühende Vereinsleben der Gartler, aber auch die vielfältigen Aktivitäten der Mitterskirchner Vereine und Institutionen. Bürgermeister Hölzl erinnerte dabei an die positiven Akzente der Garlerfamilie, die seit über 30 Jahren meisterhaft von Dr. Michael Zauner geführt wird mit immer interessanten Programmen und Informationen. Namentlich begrüßt wurde das Ehrenmitglied Otto Hummelsperger.
Für einen passenden Rahmen bei der Kreisversammlung sorgten die Vorstandsdamen der Mitterskirchner Gartler mit einer wunderschönen herbstlichen Dekoration im Saal. Musikalisch umrahmte das Rottaler Volksmusiktrio mit Martin Kletzl, Petra Hausleitner und Barbara Eckmüller die Zusammenkunft.
Ehrend gedacht wurde zu Beginn der Versammlung Josefine Münsterer aus der Kreisvorstandschaft und allen verstorbenen Gartenbauvereinmitgliedern.
Der Hinweise auf zahlreiche vereinsrelevante Anforderungen und Wünsche bildete den Abschluss der Kreisversammlung.


 

Ehrengäste und Geehrte bei der Kreisversammlung der Landkreisgartler. Stehend von links Bürgermeister Georg Hölzl, Kreisfachberater Bernd Hofbauer, Barbara Frank, Xaver Pongratz, der Referent Erich Haugg und der Ortsvorsitzende Dr. Michael Zauner. Vorne von links Kreisvorsitzende Gretl Schacherbauer und Sepp Knott


OGV Taufkirchen - Es kommt von Herzen, Eintrag vom 11.11.11, 08:56 Uhr

Bindekurs auf Allerheiligen


„Es kommt von Herzen“ diese Überschrift trug der diesjährige Bindekurs vom Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen. Der Einladung zum Binden mit Naturmaterialien waren 12 Hobbyfloristinnen gefolgt und hatten sich am Donnerstag, den 27. Oktober im Pfarrhof von Taufkirchen eingefunden. Der Vorstand Willi Harreiter war auch gleichzeitig der Referent des Abends. Er zeigte den Teilnehmerinnen wie man die gesammelten Naturmaterialien zu einem schönen Ganzen arrangiert. Als Unterlage und Steckhilfe bogen die Teilnehmer erst einmal aus Hasendraht das gewünschte Herz. Im zweiten Schritt wurden die Rohlinge mit reichlich Moos gefüllt. Nun hieß es die gestalterische Kreativität fördern, jeder konnte seinen persönlichen Geschmack verwirklichen. Als Steckmaterial dienten Beeren, Heide, verschiedenes Grünzeug, Zapfen, Früchte, Samen und natürlich Rosenblüten. Willi Harreiter erläuterte die verschiedenen Naturmaterialien, zeigte die Verwendungsmöglichkeiten auf. Eingefasst und Umschlungen wurde das herbstliche Arrangement mit Rangen vom Efeu, Hopfen und Wilden Wein. So entstanden in sehr kurzer Zeit und für nur geringe Ausgaben viele floristische sehenswerte Unikate.
 


Herbstversammlung OGV Gangkofen, Eintrag vom 11.11.11, 08:50 Uhr

Bäume und Urkunden für Kinderglück

Gangkofen. Über je einen Kindsbaum und eine Urkunde durften sich Regina Huber zur Geburt ihrer Zwillinge Larissa und Elias sowie Anita Hahn zur Geburt ihrer Tochter Sarah Sophia bei der Herbstversammlung des Obst- und Gartenbauvereins am vergangenen Donnerstagabend im Gasthaus „Trennbacher Hof“ in Obertrennbach freuen.
Nach der Versammlungseröffnung durch Vorsitzenden Konrad Männer lobte Bürgermeister Matthäus Mandl in seinem Grußwort den ehrenamtlichen Einsatz der Vereinsmitglieder während der zahlreichen Aktivitäten über das gesamte Jahr. Kreisfachberater Bernd Hofbauer stellte in seinem Vortrag zahlreiche Giftpflanzen und ihre Wirkstoffe mit den daraus entstehenden Auswirkungen vor.
Im Jahresprogramm ist die nächste Aktivität des Vereins die Beteiligung am Christkindlmarkt am 3. und 4. Dezember. Im Gasthaus „Bayerischer Hof“ findet am 15. März 2012 die Frühjahrsversammlung mit Vortrag statt. Der Osterbrunnen wird am 31. März vor dem Rathaus aufgebaut. Am Fronleichnamstag, 7. Juni, wird wieder ein Blumenteppich gelegt. Die Blumenfreunde beteiligen sich auch im nächsten Jahr am 28. und 29. Juli am Marktplatzfest. Eine Zweitagesfahrt nach Bamberg mit Landesgartenschau wird im August oder September durchgeführt. Für Maria-Himmelfahrt werden am 14. August Kräuterbüscherl gebunden, die am 15. August während dem Heiligen Amt für die verstorbenen Mitglieder geweiht werden. Im Oktober werden im Rahmen der Obstschulwoche wieder Schulklassen vom Gartenbauverein über den Weg vom Apfelkern bis zum Apfelsaft informiert. Die nächste Herbstversammlung ist am 8. November.
Die Blumenstockverlosung für die über 160 Versammlungsbesucher nahm Bürgermeister Matthäus Mandl vor. Anschließend ging es daran, die auf der Bühne noch verbliebenen Blumenstöcke zu versteigern. Als Versteigerer fungierte witzig und gekonnt Karlheinz Pollak, der jede Pflanze zum Höchstpreis an den Mann oder die Frau brachte.


 


Erntedank in Taufkirchen, Eintrag vom 26.10.11, 08:07 Uhr

In Taufkirchen gestaltet traditionell der KDFB die Kirche zum Erntedankfest, in diesem Jahr hat der Obst- und Gartenbauverein aus Termingründen dem Frauenbund ausgeholfen. Neben der Erntekrone und dem Blumenschmuck, galt vor allem dem Erntedankaltar die Aufmerksamkeit. In diesem Jahr schmückt den Gabenaltar ein sogenanntes Hungertuch vom Künstler Sieger Köder und ein Mandala aus Beeren, Samen, Nüssen, Obst, Kräutern und Gemüse. Das Mandala wird beidseits mit Früchten aus Wald, Feld und Garten flankiert. Kinder und Erwachsene haben dieses kleine Kunstwerk gemeinsam gestaltet. Am Erntedankfest bedankte sich Pfarrer Martin allen die zu diesem schönen Altar beigetragen hatten.


Ausflug der Pomologen, Eintrag vom 24.10.11, 12:48 Uhr

Pfarrkirchen. Erhaltung und Erweiterung der Vielfalt der Obstarten und -sorten − das hat sich der "Arbeitskreis Pomologie" des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Rottal-Inn zum Ziel gesetzt. In diesem Sinne haben 21 Pomologen unter der Leitung der beiden Arbeitskreissprecher, Waldemar Wimmer (vorne links) und Franz Reitberger (links dahinter), eine informative Lehrfahrt zu Obstanbauern und -veredlern durchgeführt. Erstes Ziel der Fahrt war Auerbach im Naturpark Bayerischer Wald. Der Vorsitzende des dortigen Obst- und Gartenbauvereins, Josef Nagl, führte die Arbeitskreisgruppe durch seinen Obstanbau – eine Streuobstwiese und eine etwa 0,5 ha große Obstanlage. Dabei informierte er über zukunftorientierte Sorten. Die Lehrfahrt ging weiter nach Hilgenreith in die Sonnenwald-Region zu Anna und Alois Sigl (vorne von rechts). Das Ehepaar ist durch seinen Obst- und Gemüseanbau bekannt. Ein Betätigungsfeld der Bäuerin ist ihr Hobbyobstgarten mit rund 100 Sorten.
 


Gartenbauverein Taufkirchen besucht Arboretum Reiffenstuel, Eintrag vom 24.10.11, 12:46 Uhr

Der Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen war zu Gast im Arboretum in Obergaiching bei Pfarrkirchen. Der ehemalige Tierarzt Wolfgang Reiffenstuel hat in einem Zeitraum von rund 50 Jahren auf seinem 25 ha umfassenden Anwesen, über 7500 Gehölze zusammen getragen. Dort hatte Herr Reiffenstuel die 16 Teilnehmer aus Taufkirchen und Umgebung erwartet. Der Pflanzenliebhaber hatte sie zu einer zweistündigen Führung durch seine großartige Baum- und Strauchsammlung mitgenommen. Die Hobbygärtner staunten nicht schlecht über die Größe des Geländes, das zu den bedeutensten Pflanzensammlungen Bayerns gehört. Neben der fast waldähnlichen Parklandschaft begeisterten natürlich die einzelnen botanischen Raritäten. Vor allem die zwei nordamerikanischen Mammutbaumarten, den Riesenmammutbaum der ein Alter von 3000 Jahre erreicht und dem Küstenmammutbaum der 100 m hoch wird, faszinierte der laubabwerfende Urweltmammutbaum aus China. Herr Reiffenstuel zweigte eine botanische Kostbarkeit nach der Anderen. Auch die urzeitlich anmutenden Araukarien, die ursprünglich aus Chile und Argentinien stammen. Die Herbstfärbung so mancher Blattpflanze lies manchmal sogar den kanadischen Indiansummer aufleuchten. Die verschieden Ahornarten und vor allem die Amberbäume zeigten ihre grandiose Herbstfärbung. Neben unzähligen Laubgehölzen, faszinierte auch die Artenvielfalt der Koniferen. Zedern aus dem Nahen-Osten, Sicheltannen aus China und viele andere wintergrüne Nadelgehölzen zeigte der Botaniker seinen Gästen. Die Taufkirchner-Gartler staunten nicht schlecht, als sie unter all den Pflanzen der gemäßigten Hemisphäre, einige ausgepflanzte, winterharte und fruchttragende Zitronensträucher entdeckten. Der einstige Tierarzt erläuterte auch viel zur Pflege, Ansprüche und Wissenswertes über seine Exoten. Zum Schluss der Exkursion bedankte sich Vorstand Willi Harreiter bei Herrn Reiffenstuel für den sehr schönen Spaziergang durchs Arboretum. Laut Harreiter wird zu recht im neuen Buch über das Rottal dieser private Garten als Sehenswürdigkeit genannt.


Ferienprogramm OGV Taufkirchen, Eintrag vom 06.09.11, 06:53 Uhr

Die Wildnis entdecken mit „Natur auf der Spur“ - OGV Taufkirchen beteiligt sich am Ferienprogramm


Wie alle Jahre wieder hieß es am 24.August „Natur auf der Spur“ mit dem Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen. Im Rahmen des Ferienprogrammes der Gemeinden Falkenberg und Rimbach boten die Gartler von Taufkirchen eine fünfstündige Naturerlebniswanderung an. Der Leiter der Veranstaltung, Willi Harreiter, Vorstand und Kräuterpädagoge begrüßte 28 Kinder, 11 Betreuer und Pfarrer Martin, der sich ebenfalls in die „Wildnis“ zwischen Heißprechting und Unterremmelsberg mitnehmen lassen wollte. Bei so vielen Kindern musste es natürlich eine Gruppenaufteilung geben, die Gruppen hießen Bärlauch; Spitzwegerich, Johanniskraut, Frauenmantel, Kamille und Huflattich. Die Gruppenleitungen übernahmen Magdalena Harreiter, Magdalena Maierhofer, Anna Ganghofer, Petra Holzner, Maria Niedermeier und Elke Hofmann. Jedes Kind bekam ein entsprechendes Gruppenzeichen mit dem jeweiligen Pflanzenbild. Die Kinder konnten auf der Wanderung durch Spiele und Fragen Murmeln als Preise erringen. Schon kurz nach dem Treffpunkt entdeckten die kleinen Spürnasen den Spitzwegerich, Willi Harreiter erzählte über die Bedeutung dieser Heilpflanze in der Medizin und zeigte den Kindern einen „Wiesenverband“ bei Insektenstichen. Schnell suchte die Gruppe den Wald auf, um der sengenden Hitze zu entkommen. Dort angekommen, beschäftigten sie sich mit dem „Förster des Waldes“, dem Eichelhäher. Die Kinder bekamen Federn und ein Bild vom scheuen Waldvogel zu sehen und später hörten und sahen sie ihn auch noch beim Überflug. Er sei ein frecher Geselle, dieser Rabenvogel, ein Nesträuber, ein Wächter und ein Bäumepflanzer, so Harreiter. Es war natürlich typisch für die Jahreszeit, dass die Kinder auch wilde Beeren entdeckten. So wurden die Waldbrombeere und die Vogelbeere besprochen. Aber nicht nur Essbares, sondern auch Giftbeeren und Ungenießbares kann man im Wald finden. So erklärte ihnen der Kräuterpädagoge den Faulbeerstrauch, für uns Menschen ungenießbar, aber für die Raupe des Zitronenfalters eine wichtige Futterpflanze. Er erklärte den Kindern auch die ökologische Bedeutung und Wichtigkeit von artenreichen Hecken, Feldgehölzen und Waldrändern. Spiele wie Baumpantomime, Tropfenkönig und Eichelhäher-Nusssuche lockerten die Wanderung auf. Von einem Wald bei Unterremmelsberg erzählt eine alte Geschichte, dass hier vor fast 2000 Jahren ein Römerzug von den keltischen Heißpertingern überfallen worden sei, aus jener Zeit soll im Wald heute noch ein Schatz verborgen sein, so Harreiter. Die Kinder stürmten los, um den Schatz, den vorher Klaus Denk und Irmi Ganghofer versteckt hatten, zu finden. Der Schatz „ward“ nach kurzer Zeit gefunden und entpuppte sich als zwei Kühltaschen mit Getränken und Süßigkeiten. Neben vielen Pflanzen entdeckten die Kinder auch einen kleinen Springfrosch. Vorsichtig wurde er mit einem großen Lupenbecher herum gereicht und anschließend wieder unbeschadet in die Freiheit entlassen. Die kleinen Naturforscher wussten schon sehr viel über die Benimmregeln im Wald und der Natur. Dazu gehört, im Wald nicht zu lärmen und kein Feuer zu machen, Tiere nicht zu stören und keinen Abfall wegzuwerfen. Die letzte Station im Wald war der Waldbach, der seit Jahrhunderten durch den Wald nahe Remmelsberg mäandert. Dort hatten die Vorstandsmitglieder im Vorfeld jede Menge große und kleine Murmeln im seichten Wasser aufs Kiesbett gestreut. Die Kinder konnten es kam erwarten, barfuß ins feuchte Nass zu kommen und nach den gläsernen Schätzen zu suchen. Mit vollgefüllten Hosentaschen zog die Gruppe dann nach Unterremmelsberg auf den Hof von Familie Ganghofer. Dort angekommen gab es auf Haselnussstecken Bratwürste und Stockbrot, selbst gebraten am Lagerfeuer. Die Kinder schüttelten selbst noch Butter aus Schlagsahne und machten eine köstliche Kräuterbutter daraus. Getränke, selbstgebackenes Bauernbrot und Marmeladen in den verschiedensten Sorten ergänzten das kulinarische Angebot. Vor dem Essen wurden noch Jasmin Binder, Judith Harreiter und Lena Laubenbacher, kurz die Gruppe Huflattich unter der Leitung von Elke Hoffmann, zu Murmelköniginnen gekürt. Zum Schluss bedankte sich Vorstand Willi Harreiter bei allen Betreuern, bei Irmi und Martin Ganghofer und den anderen Vorstandsmitgliedern Gerhard und Irmi Laubenbacher, Klaus Denk und Ute Hahn für die Vorbereitungen. Ob Groß oder Klein, alle waren sich einig, sie hatten gemeinsam einen sehr schönen Sommernachmittag erlebt.
 


Gartenbauverein unterwegs am Bodensee, Eintrag vom 05.09.11, 08:11 Uhr

Triftern. Vier Tage rund um den Bodensee war der Gartenbauverein (GBV) dieses Mal bei seinem Jahresausflug „on tour“. Wie in den Vorjahren startete wieder ein voller Bus, der fünfzig Gartenfreunde in die sehenswerte Region des „Schwäbischen Meeres“ brachte.
Über das beständig große Interesse an den GBV-Mehrtagesfahrten freute sich 1.Vorsitzende Elisabeth Reiter bei der Begrüßung der Ausflügler besonders, vor allem auch deswegen, weil der größte Teil der Teilnehmer mittlerweile schon „Stammkund-schaft“ geworden sei.
Die von der Vorsitzenden zu Beginn angekündigten vier erlebnisreichen Tage stellten sich dann über die Maßen ein. Reiseleiter Edwin Reiter hatte in seiner Programm -zusammenstellung mit einem Mix aus klassischen und weniger bekannten, aber nicht minder attraktiven Zielen, dafür die Grundlage geschaffen.
Interessebezogen gehörten dazu natürlich gärtnerische Besichtigungen, zum einen auf der durch den Gemüseanbau bekannten Insel Reichenau, sowie das „Garten Eden“-Erlebnis auf der Blumeninsel Mainau. Sehr angetan waren die GBV-ler von den Stippvisiten in den Städten am Bodensee, wie Lindau, Bregenz und Meersburg.
Von dem günstig gelegenen Hotel in Dornbirn im Dreiländereck Österreich –Deutschland – Schweiz wurden die Zielorte angesteuert. Dabei kam noch mit dem nahegelegenen Fürstentum Liechtenstein ein viertes Land hinzu. Die Zwergrepublik wurde dabei von der Hauptstadt Vaduz ausgehend bei einer Fahrt mit dem „Städtlezug“ erkundet. Ebenfalls in Liechtenstein , im Ort Triesenberg, wurde in über 900 Meter Höhe mit einem herrlichen Blick auf das schweizerische Oberrheintal eine nicht alltägliche Kaffeepause eingelegt.
Ebenso imposante Ausblicke, hier jedoch auf Dornbirn, Vorarlbergs größte Stadt, und auf den Bodensee konnte man bei einem Abendessen vom 976 Meter hoch gelegenen Panoramarestaurant am Karren genießen.

Ein „Muß“ bei dieser Tour war schließlich der Rheinfall bei Schaffhausen. Den größten Wasserfall Mitteleuropas, bei dem der Rhein 23 Meter in die Tiefe stürzt, konnten die Ausflügler bei einer Bootsfahrt sozusagen hautnah erleben. Mit einer Besichtigung des romantischen Städtchens Stein am Rhein, dem „Rothenburg des Hochrheins“, sowie einer Schaukäserei in Andelsbuch im Bregenzerwald, wurde das mit seinen vielfältigen Facetten bstückte Reiseprogramm abgerundet.
Bei der Heimfahrt zog 2. Vorsitzende Ute Pilstl namens aller Teilnehmer ein überaus positives Fazit dieses Ausflugs des Gartenbauvereins. Besondere Dankesworte richtete sie hierbei an Reiseleiter Edwin Reiter für die Programmgestaltung und Organisation, sowie an Fahrer Alois Schießl.
 

Vom Ablauf der Viertagesfahrt des Gartenbauvereins an den Bodensee waren die Ausflügler sehr angetan, so wie hier in Bregenz, vor dem imponierenden Bühnenbild der diesjährigen Seefestspiele. (Foto Broda)


Dorfwettbewerb 2010 - 2013: Nöham erhält Silber!, Eintrag vom 15.07.11, 07:21 Uhr

Der Kreisverband gratuliert dem Dorf Nöham zur Silbermedaille auf Bezirksebene im 24. Dorfwettbewerb! Eine hervorragende Leistung für die erstmalige Teilnahme, nachdem man letztes Jahr den Kreisentscheid gewinnen konnte.

Dies sollte in jedem Fall ein Ansporn für alle OGV´s des Landkreises sein, auch ihre Dörfer im nächsten Wettbewerb zu präsentieren!

Herzlichen Glückwunsch an Nöham!

 

Bernd Hofbauer

Kreisfachberatung


Von Äpfeln und Herzögen – Obst- und Gartenbauverein auf Jahresfahrt , Eintrag vom 15.07.11, 07:15 Uhr

Unter dem Motto „Von Äpfeln und Herzögen“ stand der diesjährige Jahresausflug des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Taufkirchen. Am letzten Samstag machten sich die Vereinsmitglieder zu einer Reise nach Deutenkofen und in die niederbayerische Regierungshauptstadt Landshut auf. Das erste Ziel war der Lehr- und Beispielsbetrieb für Obstbau des Bezirks Niederbayern in Deutenkofen. Ein Obstbauer führte die Gartler durch das Versuchsgelände. Derzeit werden dort auf 25 ha ca. 20000 Bäume in 450 Sorten aller einheimischen Obstarten kultiviert, erläuterte der Fachmann. Schwerpunkte bei der Versuchsarbeit sind das Finden und Erproben kleiner Baumformen, das Testen von Sortenneuheiten unter einheimischen Verhältnissen und neuartige Verfahren bei der Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen. Ein wichtiger Betriebszweig ist die Obstbrennerei und die Likörherstellung aus eigenen Produkten. Obstbauliches Grundwissen und neueste Erkenntnisse werden an ca. 30 Kurstagen pro Jahr an Hobbygärtner, Vereine, Schulen, Verbände und Arbeitskreise weitergegeben, so der Obstbauer. Der Obstbauprofi zeigte anhand praktischer Beispiele und Vorführungen den Besuchern einige Gartentipps. Neben dem Sommerriss an Obstbäumen und der Fruchtausdünnung bekamen die Wissbegierigen auch Informationen zur Bekämpfung von Kirschfruchtfliege und Mehltau. Für Groß und Klein stand der Himbeergarten zum Naschen köstlich frischer Beeren offen. Abschluss der Führung war eine Verkostung der prämiierten Brände und Liköre aus dem Beispielsbetrieb durch die erwachsenen Teilnehmer. Um die Mittagszeit trafen die Ausflügler dann in der ehemaligen Herzogsstadt Landshut ein. Die Stadt bot mit ihrer mittelalterlichen Kulisse viele Möglichkeiten zum Flanieren und Bummeln. Am Nachmittag warteten zwei Stadtführerinnen mit sehr informativen und kurzweiligen Stadtführungen, eine speziell für Kinder, die andere für die Erwachsenen. Die Taufkirchner wurden entführt in die Welt des 14., 15. und 16. Jahrhunderts und das damalige Leben von Reich und Arm. Der geschichtliche Streifzug führte die Zeitreisenden ins gotische Rathaus, mit seinem sehenswerten Saal und in die Zeit der berühmten Landshuter Hochzeit. Geschichten über das Glück und Unglück der Ehe zwischen Georg dem Reichen und seiner Gemahlin Hedwig aus Polen ergänzten die Ausführungen. Die Gruppe zog weiter in die Landshuter Residenz, hier begeisterte der Renaissancebau, den Herzog Ludwig X. erbauen ließ. Nach einem Streifzug durch die Altstadt mit Blick auf einige historische und geschichtsträchtige Häuser kam die Gruppe ans letzte Ziel, die Martinskirche. Dieses sakrale gotische Bauwerk besitzt den größten Backsteinturm der Welt, der die Betrachter mit seinen 130,6 m Höhe faszinierte. Die Taufkirchener Gartler ließen ihren Ausflug auf dem Heimweg im Dietmannskirchener Biergarten ausklingen, dabei bedankte sich Vorstand Willi Harreiter bei Ute Hahn und Hans Huber für die professionelle Planung und Organisation der Fahrt.

Stadtführung der Erwachsenen

„Himbeerdiebe“ Judith Harreiter (re.) und Sophie Hofmann


Ausflug des Kreisverbandes nach Andsfelden zur Landesgartenschau, Eintrag vom 30.06.11, 11:56 Uhr

Mit zwei vollbesetzte Bussen startete der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege zur oberösterreichischen Landesgartenschau nach Ansfelden bei Linz. Bei strahlendem Sonnenschein empfing die unter dem Motto „Sinfoinie in Grün“ stehende Gartenschau ihre Besucher aus dem Rottal. Die weitläufige Anlage teilte sich in fünf Bereiche. Der nahe beim Eingang liegende Kremspark ist ein moderner Volkspark mit Rasenspielflächen, Liegewiesen und Kinderspielplatz. Er bietet auch einen Blick auf die renaturierte Krems mit farbenprächtigen Staudenbändern und großzügigen Blumenbepflanzungen. Im Bereich der „Schulen der grünen Berufe Ritzlhof“ waren floristische Hallenschauen und eine sehr modern angelegte Dachgartengestaltung zu sehen. Der dritte Bereich „Gärten zwischen Stadt und Land“ zeigte 25 verschiedene Themengärten, die vom Reihenhausgarten bis zu großen Hausgärten im ländlichen Bereich eine große Zahl von Inspirationen bot. Sehr eindrucksvoll zeigte auch die Steinmetzausstellung, dass man sehr pietätvoll mit dem Tod umgehen kann. In einem weiteren Bereich, den „Landschaftslaboren“ konnten die Besucher mit natürlichen Rohstoffen experimentieren und dabei spielerisch lernen. Das fünfte Areal heißt „Obst – Erlebnis“ und zeigte über 200 verschiedene heimische Obstsorten. Fünf Infopavillions informierten über Themen wie Imkerei, Most und Saft sowie Baumveredelung.
Abgerundet wurde die Gartenschau mit vielen kindgerechten Installationen wie Flussspielplatz, Riesengemüse, Weidenlabyrinth, Gartenwerkstatt und Klangspielen. Die Rottaler Gartler zeigten sich von der Fülle der Schaubereiche sehr angetan und nahmen eine Vielzahl von Anregungen mit nach Hause.
Bei der die Fahrt abschließenden Einkehr im Loryhof bei Wippenham, der die Teilnehmer mit seinem Angebot begeisterte, blieb dann noch Zeit, die Tageseindrücke zu verarbeiten und Revue passieren zu lassen.
 

Foto: Ries


Selbstgefertigte Pflanzgefäße aus Zement – Neuer Kurs des OGV wurde begeistert angenommen, Eintrag vom 20.06.11, 07:30 Uhr

Taufkirchen. Angeregt durch den Artikel einer Gartenzeitschrift goss Klaus Denk, Vorstandsmitglied des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Taufkirchen mit seinen beiden Töchtern zum Muttertag 2010 erste Pflanzgefäße aus Beton. Weil nicht nur die Vorstandsmitglieder von den Produkten begeistert waren, mussten ins Jahresprogramm 2011 gleich zwei Kurse unter dem Thema „Pflanzgefäße a la „Landlust“ fertigen“ aufgenommen werden. In der Woche vor Pfingsten, am Montag und Freitag, fanden sie unter der Leitung von Klaus Denk auf dem Hof von Irmi und Martin Ganghofer in Unterremmelsberg statt. Aus 2 Teilen Zement, 2 Teilen grobem Torf, 3 Teilen Sand und Wasser entstand die Masse für die Pflanzgefäße. Jeweils ca. 15 Frauen erprobten ihre Fähigkeiten als „Betonbauer(n)“ und waren von den Ergebnissen ihrer Arbeit mehr als angetan. Je nach Größe und verwendeter Erdmischung finden Gräser, Binsen, Steingartenpflanzen und andere Sukkulenten, aber auch Gewürzkräuter in so einem selbst gefertigten Pflanzgefäß einen passenden Lebensraum. Das große Echo lässt erwarten, dass auch im kommenden Jahr wieder ein solcher Lehrgang stattfindet.


OGV Taufkirchen - Weidenflechtkurs des OGV Taufkirchen feiert 10-jähriges Jubiläum, Eintrag vom 11.05.11, 07:37 Uhr

Zum zehnten Mal hieß es auf dem Lexenhof von Familie Harreiter in Vogging „Augenweide“. Seit 2002 lädt der Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen alljährlich zu einem Weidenflechtkurs für Staudenhalterungen und Rankhilfen ein. Als Referentin konnte der OGV wieder Petra Franke, Korbgestalterin aus Detmold, gewinnen. Wie jedes Jahr bekam Frau Franke Unterstützung von den beiden Vorstandsmitgliedern Erika Wiesmeier und Ute Hahn. Die bereits erfahrenen Flechterinnen standen neben der Referentin den zehn Teilnehmerinnen mit Rat und Tat zur Seite. Für das leibliche Wohl sorgten Margit und Willi Harreiter. Nach einer Einführung in das Thema Flechten mit Weide ging es zur Ideenschmiede. Die Frage „Was mache ich?“, war schnell geklärt und schon machten sich die Flechterinnen an die Arbeit. In den sieben Stunden entstanden aus den Weidenzweigen wunderschöne Objekte für Haus und Garten. Neben Staudenhalterungen für Pfingstrose, Tränendes Herz und Co. wurden auch Rankhilfen für Rosen und Clematis geflochten. Es entstanden Windlichter, Obelisken und richtige Kunstwerke. Fazit des Seminars war Begeisterung für das Flechten, Freude über das Entstandene und ein schöner sonniger Frühlingstag, an den man sich gerne erinnert.

Die Kursteilnehmerinnen und ihre Kunstwerke (5. v. l. Referentin Petra Franke)

Ein besonders gelungenes Exemplar von Barbara Wezel


OGV Taufkirchen - OGV-Kinder starten mit Volldampf ins Jahresprogramm – Verkaufstand beim Kindergartenfest und Kinderfilzkurs, Eintrag vom 11.05.11, 07:34 Uhr

Filzen das ist kinderleicht – so lud der Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen zu einem Filzkurs für Kinder ein. Unter der Leitung von Frau Petra Faust-Hoyler fertigten die 13 Kinder Taschen, Blumen und Allerlei aus gefärbter Wolle. Im Pfarrsaal von Taufkirchen wurde gesprüht und gewalkt, mit Sprühflasche und Seife rückten die kleinen Filzer der Wolle zu Leibe. Unterstützt wurde die Kursleiterin beim Nassfilzen von Magdalena Harreiter, Anna Ganghofer und Magdalena Maierhofer. Alle Kinder waren mit den von ihnen geschaffenen Filz Kunstwerken mehr als zufrieden.
Wie jedes Jahr am 1.Mai lud der Kindergarten Taufkirchen zum Sommerfest, dieses Mal unter dem Titel „Taufkirchner Dult“. Mit dabei waren 14 Kinder vom OGV Taufkirchen mit einem Stand voller Kleinem und Feinem. Die Kinder hatten seit Wochen für ihren Verkaufsstand gearbeitet. Sie boten jede Menge an Schönem und Leckerem. Für den Gaumen gab es verschiedene Fruchtaufstriche, Löwenzahnblütengelee, frischen Bärlauchpesto und Bärlauchöl. Selbstbemalte Glasflaschen, genähte oder gefilzte Herzen, Blumen und Ringe gab es beim Kinderstand zu sehen und zu erstehen. Das Talent der Kinder und ihre Kreativität zeigten sich auch in den selbst gestalteten Lesezeichen und Postkarten sowie in den geflochtenen Freundschaftsbändern. Doch als Gartenbauvereinsnachwuchs boten sie natürlich auch Pflanzen und Kräuter zum Verkauf an. Mit Rat und Tat stand vor allem Judith Harreiter als Pflanzenkundige zur Seite. Hier konnten die Kunden etwas über den Gänsebraten und sein Würzkraut Nummer 1, den Beifuß oder die Unterschiede der verschiedenen Minzen, wie Schoko- und Nanaminze, Korsische und Schwarze Pfefferminze, erfahren.
 

Referentin Petra Faust-Hoyler und ihre kleinen Kursteilnehmer

Die OGV-Kids und ihr Stand


OGV Postmünster - Neue Kindergruppe, Eintrag vom 03.05.11, 11:07 Uhr

„Insektenhotel“ als Erstlingswerk

 Postmünsters rühriger Gartenbauverein bereichert das Dorfleben um eine weitere wichtige Institution, die Neugründung einer Kindergruppe. Und die Resonanz war auch gleich ganz ausgezeichnet.

Die drei Frauen Anneliese Schmidhuber, Hildegard Beisl und Sieglinde Wochinger hatten die Idee, ein „Insektenhotel“ zu bauen. Unter ihrer Anleitung machten sich die Kinder bei der ersten Veranstaltung der neuen Gruppe begeistert an Werk.

In zum Teil vorgefertigten, von den größeren Kindern selbst gebastelten Holzhäuschen wurden in drei Etagen Wohnmöglichkeiten für Insekten, speziell Wildbienen eingerichtet.
Verwendung fanden dabei poröse Ziegelsteine, dickere und dünnere Holzstäbchen, Fichtenzapfen, Bambusrohre u.s.w.

Die „Hotels“ können frei aufgestellt oder an einem Baum oder einer Wand aufgehängt werden. Nach einer Bauzeit von etwa zwei Stunden präsentierte die Nachwuchs-Gartler stolz ihre gelungenen Werke.
 

v.l.n.r.
1.Reihe
Anneliese Schmidhuber, Nicole Schuhbeck, Christoph Peter, Laura und Verena Hochecker.
2.Reihe
Hilegard Beisl, Julia Kaisersberger, Lea Neuberger, Sieglinde und Emma Wochinger.
3.Reihe
Sebastian Großschedl, Fabian Brandl, Luisa Matschi, Lilith Noky, Nina Gaishauser.
4.Reihe
Bianca Dorner, Sylvia Muselmann, Verena Moser, Marie Matschi


Fotos Bloch

 


OGV Eggenfelden - Jahreshauptversammlung, Eintrag vom 12.04.11, 07:30 Uhr

Rückschau, Ausblick und Ehrungen

Gartenbauverein lässt Jubiläumsjahr 2010 Revue passieren

In der Frühjahrsversammlung des Gartenbauvereins im Stadtsaal dankte Bürgermeister Werner Schiessl den Mitgliedern für ihren Beitrag zur Verschönerung des Stadtbildes und die Betreuung des Kräutergartens in Gern. Ein besonderes Lob aus dem Munde des Stadtoberhauptes gab es für die hervorragende Präsentation des Vereins beim 100-jährigen Jubiläum mit der Ausrichtung des
“1. Eggenfeldener Apfeltages” auf dem Gelände der Schlossökonomie in Gern.
Vorsitzende Petra Gfirtner richtete in diesem Zusammenhang herzliche Dankesworte an den Bürgermeister für die vielfältige Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung des Vereinsjubiläums. Nach dem Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder konnte Kassier Günther Linsmeier in seinem Kassenbericht einen erfreulichen Guthabenstand vermelden. Prüfer Josef Huber bescheinigte ihm tadellose Arbeit. Im Rückblick auf die Ereignisse im Jubiläumsjahr 2010 erwähnte Petra Gfirtner den interessanten Vortrag des Kräuterpädagogen Willi Harreiter über Wildkräuter bei der Frühjahrsversammlung, die Begeisterung der Kinder beim Palmbuschen binden und ein beschwingtes Gartenfest beim Schützenhaus in Gern. Die beliebten Tagesfahrten führten in das Altmühltal mit Stadtbesichtigung in Eichstätt und Einkehr im Moierhof bei Fernsehkoch Gregor Wittmann, zur Landesgartenschau nach Rosenheim und bei herrlichem Herbstwetter in den Bayerischen Wald zum Arbersee und nach Bodenmais mit einem musikalisch umrahmten zünftigen Spanferkelessen. Die Viertagesfahrt im Juni ging über die Großglocknerstrasse über Lienz nach Kärnten. Ausflüge nach Villach, zum Dobratsch sowie nach Gurk mit dem herrlichen Dom rundeten das Programm ab ehe über die Nockalmstrasse die Heimreise angetreten wurde. Der vom Verein gestaltete Ferienprogrammtag für Kinder beim Kräutergarten in Gern mit der Herstellung von frischem Kräuterquark und dem Befeuern des Pizzaofens fand ebenfalls guten Zuspruch. Durch die Beteiligung am verkaufsoffenen Sonntag im Oktober konnte sich der Verein besonders präsentieren. Anziehungspunkt war die von Franz Konrad betriebene Obstpresse mit der Möglichkeit zur Verkostung von frisch gepresstem Apfelsaft. Der erstmalig abgehaltene Adventsbasar im Schützenhaus war dank vieler kreativer Helfer bei der Fertigung von Adventskränzen und weihnachtlicher Kunstschätze sowie zahlreicher Kuchenspenden für die Bewirtung der Gäste ein voller Erfolg. Nach einem Dank für die rege Teilnahme an den angebotenen Veranstaltungen folgte ein Ausblick auf gemeinsame Aktivitäten in diesem Jahr. Die Vorsitzenden Petra Gfirtner und Ludwig Attenberger konnten zahlreiche Vereinsmitglieder mit Urkunde und Ehrennadel in Bronze auszeichnen, verbunden mit einem Dankeschön für die langjährige Verbundenheit zum Gartenbauverein. Ein eigener Tagesordnungspunkt war der Rückschau auf das 100-jährige Vereinsjubiläum mit dem Festabend und dem Eggenfeldener Apfeltag im Oktober 2010 vorbehalten. Der überragende Erfolg war nur möglich durch eine Vielzahl aktiver Helfer und die zahlreiche Beteiligung der Mitglieder. Ein besonderer Dank gilt dem Vereinsmitglied Franz Hennersberger, der in einem Film die Höhepunkte des Festes zusammengefasst hat. Die Filmpremiere wurde von den Versammlungsteilnehmern mit großem Interesse verfolgt. Großer Applaus und ein Präsentkorb für den Kameramann waren Ausdruck des Dankes für die zeitaufwändige Bearbeitung. Eine Bilderschau, beginnend bei den Vorbereitungen und Aufbauarbeiten sowie dem Geschehen um die beiden Festtage rundete den Rückblick ab. Mit dem Wunsch für einen weiterhin guten Zusammenhalt sowie ein erfolgreiches Gartenjahr mit passendem Wetter und guter Ernte endete der offizielle Teil. Am Rande der Versammlung hatten die Teilnehmer noch Gelegenheit sich mit Informationsmaterial zu versorgen, in der vereinseigenen Saftpresse erzeugten Apfelsaft zu erwerben oder die Vielfalt der Produkte aus der Bioimkerei von Hermann Thanner kennen zu lernen. Ein besonderer Gruß galt zu Beginn den Ehrenmitgliedern Irene Bärlehner, Josef Harlander, Adolf Jakob und Michael Hahn.
 


Kreisverband - Ziersträucherschnittkurs 2011, Eintrag vom 07.04.11, 14:02 Uhr

Ziersträucherschnitt kam bei Gartenfreunden bestens an
Pfarrkirchen. Über 30 Teilnehmer konnte die Vorsitzende des Kreisverbands für Gartenbau-und Landespflege Rottal-Inn Gretl Schacherbauer am Lehrbienenstand in Dietersburg - Nöham begrüßen. Mit einer Tasse Kaffee gestärkt versammelten sich die Teilnehmer um Kreisfachberater Bernd Hofbauer, der den Ablauf des Kurses erläuterte. Dabei verwies der Kreisfachberater auf die Notwendigkeit des praktischen Teils des Kurses und zeigte die neue Veredelungsschere mit dem Omegaschnitt, die sich nun im Werkzeugsortiment vieler Experten befinde. Referent Stefan Weindl präsentierte verschiedene Garten- und Astscheren und demonstrierte hierbei auch den Unterschied zwischen qualitativ hochwertigen Werkzeugen und den Billigangeboten. „Auf die Technik beim schneiden kommt es an“, so der Fachmann. Weindl erläuterte die Funktionen der Scheren in der Praxis. Beeindruckt zeigten sich die Gartenliebhaber auch von der Präsentation des Hochentasters bei unzugänglichen Ästen, wo auch der Einsatz einer Leiter nicht möglich sei. Informationen seitens des Profis gab es zu der Hebelwirkung bei Astscheren, ebenso zeigte Weindl auch den richtigen Umgang mit verstellbaren Bügelsägen und erklärte vieles, wie den Schliff der Schneide oder die Handhabung der Werkzeuge. Der praktische Kursteil fand am Friedhof in Nöham statt. Stefan Weindl erklärte den Teilnehmern die unterschiedlichen Sträucher wie Flächendecker, Solitärpflanzen oder Heckenpflanzen. Der richtige Schnittzeitpunkt sei wichtig und ebenso gewisse Grundkenntnisse aus der Pflanzenkunde. Beim Schnitt achtete der Gartenexperte besonders auf die Erhaltung des natürlichen Wuchses einer jeden Pflanze. Weiter erklärte er den Verjüngungs- und Auslichtungsschnitt. „Hier gilt es vorrausschauend zu schneiden.“ Bei strahlendem Sonnenschein genossen die Gartenfreunde eine Brotzeit vom Pfarrverband und sind in Erwartung auf nächstes Jahr, wenn bei einem erneuten Kurs dann der Erfolg zu erkennen sei, so Weindl. - jm

Gartenexperte Stefan Weindl (2. von links) zeigte den interessierten Teilnehmer wie man Ziersträucher richtig schneidet und pflegt. (Foto: Maier)
 


Kreisverband Vorständeseminar, Eintrag vom 07.04.11, 07:12 Uhr

Sehr gut besucht war das Seminar für Vereinsvorsitzende und Nachwuchskräfte, das der Kreisverband Rottal/Inn vertreten durch seine Vorsitzende Gretl Schacherbauer in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege im Gasthof „Schachtl“, Pfarrkirchen durchführte. Aus dem rund 6000 Mitglieder umfassenden Kreisverband waren viele führende Personen angreist. Ausgezeichnete Referenten bereicherten die informative Veranstaltung.

Dr. Lutz Popp (Roth bei Nürnberg), der als fachlicher Berater und Jugendbeauftragter beim Landesverband fungiert, gab zunächst Hinweise für die praktische Arbeit in den Ortvereinen.
Satzungen mit ihrem wesentlichen Inhalt, Gemeinnützigkeit, Ehrenamtspauschale und Präsentationshilfen standen u.a. im Mittelpunkt seines Fachvortages.

Dann folgte ein Referat von Gretl Schacherbauer („Mit den Kindern durchs Gartenjahr“), hervorragend unterstützt durch einen mit viel Beifall begleiteten Film von Helmut Ries, der die ansprechende Jugendarbeit der Kreisvorsitzenden in der Praxis dokumentierte. Konrad Männer, Vorsitzender des Gartenbauvereins Gangkofen, gab mit Beispielen aus der alltäglichen Arbeit gewürzte Hinweise zu „Hygienevorschriften bei der Obstverwertung“. Mostgewinnung, Haltbarmachnung und Kennzeichnung der einzelnen Produkte waren seine Schwerpunktthemen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen präsentierte Wilhelm Harreiter aus Rimbach Ideen zur Nachwuchsgewinnung. Nicht für die Kinder, sondern mit den Kindern soll gearbeitet werden.
Anhand vieler praktischer Beispiele zeigte er in humorvoller Weise auf, wie man den Nachwuchs für Garten und Natur interessieren und begeistern kann. Er regte die Installierung von Nachwuchsgruppen bei den einzelnen Ortsverbänden an, eine Mühe die sich im Sinne der Gartenbauvereine sicher lohnt.

Zum Abschluß des informationsreichen Tages ging Dr. Lutz Popp auf aktuelle Themen und Arbeitsprogramme für die Vereinsarbeit ein. Dabei stellte er auch Hilfen und Materialien des Landesverbandes und deren Umsetzung vor. Nach seinen mit viel Applaus bedachten Ausführungen folgte noch eine rege Aussprache zum Abschluß der Tagung.
Nähere Hinweise zum Kreisverband Gartenbau können unter der Homepage www.gartenbau-rottal-inn.de entnommen werden.
 

 

v.l.n.r. Dr. Lutz Popp, Konrad Männer (Referent und Vorsitzender OGV Gangkofen), Gretl Schacherbauer (Kreisvorsitzende), Bernd Hofbauer (Kreisfachberater des Landratsamtes) und Referent Willi Harreiter (Vorsitzender des OGV Taufkirchen). Foto Bloch
 


OGV Taufkirchen - Jahreshauptversammlung, Eintrag vom 04.04.11, 07:19 Uhr

Mit den Händen in der Erde und mit dem Herz im Himmel – Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Taufkirchen mit großer Beteiligung

Taufkirchen. Wenn der Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen zur Jahreshauptversammlung einlädt, füllt sich der Saal im Gasthaus Reger schon sehr früh. Die Mitglieder und ihre Kinder warten gespannt auf den Jahresrückblick und die Vorstellung des Programms für das kommende Gartenjahr, auf den Vortrag, der immer ein interessantes Thema behandelt und als krönenden Abschluss auf „Taufkirchens schönste Tombola“.
Als OGV-Vorstand Willi Harreiter die Gäste Margarete Schacherbauer vom Kreisverband, Bürgermeister Josef Maierhofer aus Rimbach und den Referenten des Abends, Thomas Janscheck, sowie die Gemeinderäte Gerhard Brunner für die Gemeinde Falkenberg und - wie er augenzwinkernd vermerkte - sich selbst für die Gemeinde Rimbach, begrüßte, waren mehr als 140 Personen anwesend.
In kurzen Grußworten bedankten sich Bürgermeister Maierhofer und Margarete Schacherbauer für die engagierte Arbeit des Vereins, wobei Margarete Schacherbauer insbesondere von den zahlreichen aktiven Kindern und Jugendlichen sehr angetan war. Sie bezeichnete Willi Harreiter als ein Juwel, das sein Verein an ihm hätte, er habe einfach eine andere Art, die Probleme der Vereinsarbeit anzugehen und übergab ihm ein Fachbuch über Naturheilmittel.
Beim Gedenken für die verstorbenen Vereinsmitglieder trug Willi Harreiter das Kirchenlied „Wir sind nur Gast auf Erden“ von Georg Thurmair vor. In seinem Jahresrückblick führte er insgesamt 23 Anlässe auf, bei denen der Verein in Erscheinung trat. Das waren Kurse (Kalligrafiekurs, je ein Filzkurs für Kinder und Erwachsene, Palmbuschenbinden für Kinder, Flechtkurs für Rankhilfen, Bindekurs für Allerheiligen) und Ausflüge (Zweitages-Ausflug nach Bamberg und der traditionelle Emmausgang am Ostermontag, diesmal vom Lex’n-Hof in Vogging nach Rimbach zum Laurentiuskircherl mit Kirchenführung durch Erika Wiesmeier). Dazu kamen die Pflanzentauschbörse mit Kaffeetrinken, als Mitwirkung im Ferienprogramm der Gemeinde Falkenberg die Naturerlebniswanderung für 30 Kinder, eine gut besuchte Zauberveranstaltung im Bürgerhaus in Rattenbach, die Präsenz beim Bauernmarkt in Taufkirchen (Verkauf von Gebundenem und Geflochtenem, Betrieb der Saft- und Likörbar und die Durchführung des Kinderwettbewerbs), der Teilnahme von Vorstandsmitgliedern an Jubiläumsveranstaltungen anderer Obst- und Gartenbauvereine und des Kreisverbandes, die Übergabe von Spenden im Kindergarten Taufkirchen und im Paulus-Stift in Neuötting, die „Remmelsbergiade“ – ein Open-Air-Kinoabend mit Filmvorführung, Live Music mit der Girl-Band „Case Six“. Der Verein spendete zu drei Anlässen insgesamt ca. 1500 Euro, davon die Kinder des Vereins dem Kindergarten 80 Euro.
Einige der Berichte über Aktivitäten des OGV können auf der Homepage des Kreisverbandes unter http://www.gartenbau-rottal-inn.org/index.php und dort unter „Presseberichte“ nachgelesen werden.
Der Verein beschaffte verschiedene Gerätschaften – ein Stihl-Universalgerät bestehend aus Hochentaster, Rasentrimmer und Heckenschere, einen zweiten Pavillon, eine Kaffeemaschine für 100 Personen (wer beim Flechten und Binden in Heuwies schon einmal dabei war, weiß wofür diese Maschine gebraucht wird), die wie auch alle anderen Gerätschaften entliehen werden können. Die Arbeit im Vorstand eines großen Vereins wie des OGV mit inzwischen über 240 Mitgliedern besteht nicht im Anschaffen, sondern aus viel Arbeit. Zahlreiche Sitzungen und Treffen, Leitung oder Unterstützung bei der Durchführung von Kursen, Kinderaktionen und anderen Events, das Backen und Spenden von Kuchen, Erbitten und Sammeln von Preisen für Tombola und Kinderwettbewerb, Sammeln von Pflanzenmaterial für den Bauernmarkt, Basteln, Stecken und Flechten, Aufbau der Verkaufstände und der Bar und der Verkauf der Erzeugnisse gehören dazu.
Für die Bereitschaft zur Übernahme all dieser Aufgaben bedankte sich Willi Harreiter bei den sieben Mitgliedern seiner Vorstandschaft, aber auch den anderen Aktiven - besonders den Kindern - die bei den Veranstaltungen des Vereins mitwirken.
Anschließend erfolgte der Kassenbericht von Gerhard Laubenbacher, der Einnahmen und Ausgaben lückenlos belegte und trotz hoher Ausgaben – u.a. nahezu 1500 Euro Spenden für caritative Zwecke – eine kleine Steigerung des Kontenbestandes vermelden konnte. Irmgard Brandl trug den Bericht der Kassenprüfer vor und bestätigte die sorgfältige und lückenlose Nachweisführung. Die nachfolgende Entlastung von Kassier und Vorstand erfolgte einstimmig.
Anschließend hielt Thomas Janscheck einen Vortrag von mit dem Titel
„Von Baum zu Baum“. Mit unglaublichem Detailwissen führte Janscheck den gespannt lauschenden Zuhörern vor Augen, dass der Mensch seit Beginn der Kultur zu Bäumen ein ganz besonderes Verhältnis hat. Der Weltenbaum, der Erkenntnisbaum, der Leidensbaum ziehe sich durch alle Zeiten und die verschiedensten Religionen. Dies läge sicher auch daran, dass der Baum dem Menschen in der Frühzeit seiner Entwicklung zum denkenden Wesen über Jahrmillionen Heimat gewesen sei. Der Baum ist mehr als nur ein paar Festmeter Holz, durch ihn spricht das Göttliche, der Baum ist unser Seelenraum.
Ein Kind brauche nicht den materiellen Raum, nicht den Raum des Konsums und des Events, ein Kind brauche den Raum des bedingungslosen Angenommenseins in dieser Welt und es brauche darum Erlebnisse, die für das Leben und die Zukunft Kraft geben. Sich mit dem Enkelkind zur Sommersonnenwende unter einen blühenden Lindenbaum setzen, die Linde riechen, hören (Bienen!), genießen und vielleicht in einem Lindenblütenhonigbrot schmecken. Dies alles erschließt Kindern positive Erinnerung und Verbundenheit mit der Natur und dem Menschen, mit dem sie es erlebten.
Der Baumgeschichtenerzähler zeigte die Facetten unserer Kultur auf, in denen Bäume eine große Rolle spielten und spielen. Ob in Geschichten, im Brauchtum, im Liedgut, in Märchen, Legenden und Sagen, überall dort stehen Bäume für unsere eigene Identität. Er zeigte an Hand der Linde auf, wie großartig diese Bäume sind und welch schützenswerten Schatz solch alte Baumpatriarchen darstellen. Eine Linde kommt 300 Jahre, ist 300 Jahre und geht 300 Jahre, mit Bäumen leben heißt in anderen Zeitdimensionen denken. Dies sollten Planer und Verantwortliche einmal bedenken.
Anschließend an den Vortrag bedankte sich Willi Harreiter beim Referenten für den hochinteressanten Vortrag mit einer Wegzehrung für den Heimweg in die Hallertau und wies vor allem auf den selbstgemachten Quittenlikör hin.
Dann trug Erika Wiesmeier das Programm für das laufende Jahr vor: Insgesamt werden den Mitgliedern noch 21 Veranstaltungen angeboten. Vier Ausflüge stehen auf dem Programm, der Jahresausflug unter dem Motto „Von Herzögen und Äpfeln“ führt nach Landshut und in die Lehrversuchsanstalt Deutenkofen, ein Nachmittagsausflug geht zum Arboretum bei Pfarrkirchen, einem „Baumzoo“, der 7500 Gehölze aus fast 1800 Sorten und Arten umfasst. Der Emmausgang am Ostermontag führt vom Rimbacher Heuwies nach Engersdorf und eine Woche vor Heiligabend sollte es zum Weihnachtsmarkt auf Schloss Hexenagger gehen. Da der Markt leider nicht stattfindet, prüft die Vorstandschaft, ob eine Ersatzveranstaltung besucht werden kann.
Fünf Veranstaltungen finden im Rahmen der Rott- und Inntaler Spaziergänge statt, vier auf dem Lex’nhof in Vogging, eine im dann - hoffentlich - winterlichen Taufkirchen. Im Ferienprogramm sind die Kinder wieder „der Natur auf der Spur“ und für groß und klein gibt es den Open-Air-Kino-Abend in Unterremmelsberg.
Drei Veranstaltungen der des Kreisverbandes können besucht werden, eine davon führt nach Oberösterreich zur dortigen Landesgartenschau Ansfelden. Für die handwerklich Aktiven gibt es Kurse unter den Schlagworten Kinderfilzen, Rankhilfen, Pflanzgefäße a la „Landlust“, Schönschreiben (Kalligrafie), Erwachsenenfilzen, Binden (Grabschmuck aus Moos u.a.). Mit „Der Weg nach Weihnachten“ findet im November ein meditativer Abend für die Seele im Bürgerhaus Rattenbach statt. Die genauen Termine sind im Jahresprogramm enthalten, sie werden aber auch im Notizblock des Rottaler Anzeigers bekannt gegeben. Die Anwesenden konnten sich gleich bei Ute Hahn für alle Veranstaltungen des OGV anmelden.
Zum Abschluss folgte die Tombola mit diesmal 650 Preisen. Willi Harreiter benannte alle Spender und Sponsoren, die es ermöglichten, dass nahezu jedes zweite Los ein Treffer war.
 

Bgm. Josef Maierhofer, Rimbach, Kreisvorsitzende Margarete Schacherbauer, Referent Thomas Janscheck, Vorstand Willi Harreiter

Erika Wiesmeier erläutert das Jahresprogramm


OGV Pfarrkirchen - Jahreshauptversammlung, Eintrag vom 01.04.11, 11:49 Uhr

Gartenbauverein Pfarrkirchen wächst weiter.


Eine große Mitgliederzahl konnte Vorsitzende Gretl Schacherbauer zur Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereines begrüßen. Ihr besonderer Gruß galt 3. Bürgermeister Kurt Vallee als Vertreter der Stadt und den Stadträten Franziska Wenzl und Walter Seidinger. Eine besondere Freude stellte es für die Vorsitzende dar Jutta Hafner als 550. Mitglied des Vereins begrüßen zu dürfen. Als „Einstandsgeschenk“ überreichte sie ihr eine Gartenkugel. In einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden den im vergangenen Jahr verstorbenen Mitgliedern.

Bürgermeister Kurt Vallee ging in seinem Grußwort auf die Außenwirkung des Vereins ein und nannte als Beispiel die Wirkung des Osterbrunnens. Er dankte dem Verein für sein engagiertes Wirken und wünschte allen Anwesenden ein gutes Gartenjahr 2011.

Eine Rückblende auf das vergangene Jahr stellte der detaillierte Jahresbericht von Schriftführer Manfred Schacherbauer dar. Er ging auf die einzelnen Vereinsveranstaltungen ein und stellte als Höhepunkte den Jahresausflug nach Heidelberg, die Obstausstellung und den Kinderausflug nach Pulman City heraus. Aber auch die Fachvorträge und die Kreativangebote kamen bei den Mitgliedern sehr gut an.

Erich Haugg aus Mühldorf stellte sich den Mitgliedern mit seinem Lichtbildervortag „Der Blumengarten im Laufe des Jahres“ vor. Haugg, der Pflanzen in der ganzen Welt sammelt, begeisterte die Gartler mit Bildern aus seinem Gewächshaus, dem Wintergarten und dem Garten. Er hat sich auf Kakteen und Orchideen, seine Frau Gerda auf Bromelien spezialisiert.
Den Streifzug durch sein Gartenparadies vom Frühjahr bis zum Winter unterbrach er immer wieder mit Erzählungen über seine Blumenexpeditonen in die ganze Welt. In seinen Ausführungen gab er viele Pflegetipps für Frühblüher, über Lilien, duftende Rosen, Kletter- und Kübelpflanzen, Bodendeckern und seltenen Stauden.
Dem Referat schloss sich eine rege –teilweise auch kontrovers geführte- Diskussion an. Der Vortrag machte richtig Freude auf das kommende Gartenjahr.

Mit Hinweisen auf den Jahresausflug an den Edersee und die Tagesausflüge zu österreichischen Landesgartenschau in Ansfelden bei Linz sowie den Garten von Erich Haugg in Mühldorf schloss die Vorsitzende mit dem Wunsch für ein gutes Gartenjahr die harmonische Versammlung.
 

Foto: v.l. Erich Haugg, Gretl Schacherbauer, Jutta Hafner, Gerda Haugg


OGV Gangkofen - Hauptversammlung 2011, Eintrag vom 29.03.11, 07:17 Uhr

Obst- und Gartenbauverein hat umfangreiches Jahresprogramm

Gangkofen. Einen abwechslungsreichen Terminplan für das bevorstehende Gartenjahr gab der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Konrad Männer bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Donnerstagabend im Gasthaus „Bayerischer Hof“ bekannt. So wird der Osterbrunnen am 16. April wieder vor dem Rathaus aufgebaut. Die Dreitagesfahrt nach Südtirol findet vom 22. bis 24. Mai statt. Am Fronleichnamstag, 23. Juni, wird wieder ein Blumenteppich gelegt. Eine Tagesfahrt ist für Juni geplant. Die Blumenfreunde beteiligen sich auch im nächsten Jahr am 30. und 31. Juli am Marktplatzfest. Für Maria-Himmelfahrt werden am 14. August Kräuterbüscherl gebunden, die am 15. August während dem Heiligen Amt für die verstorbenen Mitglieder geweiht werden. Eine Tagesfahrt nach Schliersee ist für 20. August vorgesehen. Ein Sommerschnittkurs wird im August durchgeführt. Im Oktober werden im Rahmen der Obstschulwoche wieder Schulklassen vom Gartenbauverein über den Weg vom Apfelkern bis zum Apfelsaft informiert. Die nächste Herbstversammlung ist am 10. November.
Im Tätigkeitsbericht über das abgelaufene Vereinsjahr blickte Schriftführerin Christine Dechansreiter auf den Osterbrunnen, die Fahrt zur Landesgartenschau nach Rosenheim, die Blumenteppiche für Fronleichnam und für die Verabschiedung von Pfarrer Thomas Kratzer, die Viertagesfahrt in den Harz, das Marktplatzfest, das Ferienprogramm, die Tagesfahrt nach Berchtesgaden, den Sommerschnittkurs für Obstbäume, das Kräuterbuschenbinden, den Erntedankaltar, die Obstschulwoche, die Erstellung des Fichtenkranzes für den Maibaum des Bürgerheims und des Adventkranzes für die Volksschule und die Beteiligung am Christkindlmarkt zurück.
Kassier Karlheiz Pollak trug den Kassenbericht vor. Die Kassenprüferinnen Roswitha Geiger und Gottfrieda Kindermann bescheinigten ihm einwandfreie Buchführung.
Bürgermeister Matthäus Mandl lobte die Jugendarbeit im Rahmen der Obstschulwoche und sprach der ehrenamtlichen Tätigkeit der Vereinsmitglieder seine Anerkennung aus.
Karl-Heinz Dichtl referierte über die große Vielfalt der Tiere im Hausgarten. Dabei reichte sein Vortrag von den unterschiedlichsten Arten der Blattläuse über Käfer, Insekten bis hin zu den bekannten Vogelarten, die im eigenen Garten zu sehen und zu beobachten sind.
Ein ehrendes Gedenken galt den verstorbenen Mitgliedern Otto Dorner, Josef Nömayr, Anna Fußeder, Thekla Kroiß, Xaver Geigenberger, Anton Huber und Sebastian Niederer.
 

Zahlreiche Besucher informierten sich über das Jahresprogramm des Gartenbauvereins.


OGV Kollbach - Jahreshauptversammlung, Eintrag vom 29.03.11, 07:15 Uhr

Gartenbauverein blickt auf ereignisreiches Jubiläumsjahr zurück

Kollbach. Der Verein für Gartenbau und Landespflege hatte zur Hauptversammlung in das Gasthaus "Kirchenwirt" eingeladen. Alle Mitglieder wählten beim Eintritt in den Saal einen der für sie als Geschenk präsentierten Blumenstöcke. Vorsitzende Inge Obermeier freute sich besonders Pfarrer Joseph Chen, den Ehrenvorsitzenden Michael Plank, das Ehrenmitglied Leonhard Thanner, den Referenten Hans Gegenfurtner und den 2. Vorstand des Hilfsvereins "Benefiz mit Malefiz" Hubert Gruber, sowie einen Großteil der rund 200 Vereinsmitglieder begrüßen zu können.
Nach dem Gedenken an die im abgelaufenen Vereinsjahr verstorbenen Vereinsmitglieder erteilte sie Hubert Gruber von „Benefiz mit Malefiz“ das Wort. Inge Obermeier übergab aus dem Erlös der vorjährigen Jubiläumsausstellung eine Spende von 500 Euro zur Unterstützung in „Notfällen vor der Haustür“.
Der Tätigkeitsbericht des Schriftführers vermittelte Informationen über die Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres und umfasste im wesentlichen folgende Punkte: Jahreshauptversammlung 2010 als Auftakt für das 50jährige Vereinsjubiläum, das Palmbuschenbinden mit Kindern, die Säuberungsaktion "Ramma damma" den Blumen-, Pflanzen- und Sträuchertausch, die Ausrichtung und Durchführung des traditionellen Wandertages am Pfingstmontag den Besuch des Bienenstandes der Familie Bittner im Rahmen des Ferienprogramms für Kinder, die Zwei-Tagesfahrt mit Besichtigung des Doms und der Altstadt von Salzburg, das Kräuterbüschelbinden und den Gottesdienst für die verstorbenen Vereinsmitglieder, die Siegerehrung beim Sonnenblumenwettbewerb, die große Ausstellung anlässlich des 50jährigen Vereinsjubiläums in der SSC-Halle, den Besuch der Dahlienschau bei Ehrenvorstand Michael und Ehrenmitglied Elfriede Plank, den Besuch des "Apfeltages" in Eggenfelden und die Übergabe einer Sachspende im Wert von 500 Euro aus dem Erlös der Jubiläumsausstellung an die Arnstorfer Tafel.
Nach der anschließenden Verlesung des Kassenberichtes und Bekanntgabe des Kassenprüfungsergebnisses erfolgte die Entlastung der Vereinsleitung.
Der Vortrag von Hans Gegenfurtner zum Thema "Erfolgreicher Gemüseanbau im Hausgarten" wurde als sehr interessant und informativ empfunden. Die Vorsitzende informierte, dass der Verein für 2011 die Anschaffung einer Motorgartenhacke als Ergänzung zu der bereits vorhandenen Gartenfräse plant.
Danach bedachte sie die Familien Limmer, Schachtner und Ziegler, bei denen sich im abgelaufenen Vereinsjahr Nachwuchs eingestellt hatte, mit je einem Gutschein für einen Obstbaum (Kindsbaum). Melanie und Bernhard Gruber haben anlässlich ihrer Eheschließung ebenfalls einen Gutschein für einen Obstbaum erhalten.
Die Vereinsvorsitzende Inge Obermeier zeichnete für langjährige Mitgliedschaft Agathe Aigner (Pechhäusl), Hannelore Altmannshofer (Wimmersdorf), Sieglinde Fußeder (Kollbach), Luitgard Häglsperger (Kollbach), Monika Klement (Kollbach), Rita Klement (Kollbach), Gerlinde Kobler (Satzing), Elisabeth Porzelt (Wimmersdorf), Christa Schottenloher (Obertrennbach), Anna Unterholzner (Geigenkofen), Gertrud Zierer (Kollbach) und Margit Winkler (Kollbach) mit der Ehrennadel in Silber aus. Sabine Ertl (Bachham), Martina Fußeder (Wimmersdorf) und Martina Mostert (Stockach) wurden mit der Ehrennadel in Bronze geehrt. Monika Beisl (Kollbach), Alfred Bittner (Kollbach), Hildegard Eschlbeck (Gengham), Rudolf Ilmberger (Kollbach) und Margit Winkler (Kollbach) durften Auszeichnungen für vorzüglichen Blumenschmuck entgegennehmen.
Ehrenvorstand Michael Plank führte nun die zur Vereinstradition gehörende Versteigerung von Blumenstöcken zu Gunsten der Vereinskasse durch.
Zum Ausklang der Versammlung wurde das abgelaufene Vereinsjahr mit Schwerpunkt auf der Jubiläumsausstellung auszugsweise in Bildern dargestellt.
Der Terminkalender des Vereins für Gartenbau und Landespflege Kollbach umfasst heuer folgende Aktivitäten: im April Säuberungsaktion "Ramma damma" – Termin wird noch rechtzeitig bekannt gegeben; 16. April um 14 Uhr Palmbuschenbinden – Anmeldung bis spätestens 12.4. bei Marlene Schmidt, Telefon 08735/754; 5. Mai um 19 Uhr Blumen- und Sträuchertausch am Brunnen mit Ausgabe der Wettbewerbspflanzen an Kinder; 13. Juni (Pfingstmontag) Wandertag, Start 12:30 Uhr beim Gasthaus "Zur Post"; im August Ferienprogramm für Kinder (Termin wird noch bekannt gegeben), 13. August 19 Uhr Kräuterbüschelbinden im Pfarrheim; 15. August: Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder mit anschließender Kräuterweihe; 3. und 4. September Jahresausflug in den Schwarzwald und ins Elsass – Organisation FFW Kollbach (nähere Informationen erfolgen durch FFW Kollbach); 22. Oktober Weinfest mit Tanz im Gasthaus "Zur Post"; 12. November 9 Uhr Hauptversammlung des Kreisverbandes im Gasthaus Rothneichner, Mitterskirchen.
 

Inge Obermeier (4. von rechts) mit den anwesenden Geehrten von links nach rechts: Luitgard Häglsperger, Christa Schottenloher, Gerlinde Kobler, Martina Fußeder, Rudolf Ilmberger, Margit Winkler, Simona Unterholzner, Inge Obermeier, Martina Mostert, Sabine Ertl und Agathe Aigner.


OGV Höllsbrunn - Jahreshauptversammlung, Eintrag vom 23.03.11, 07:36 Uhr

Gartenbauverein besteht aus 157 Mitgliedern

Hölsbrunn. Dank der Mitgliederwerbung konnte die Zahl der Mitglieder beim Obst- und Gartenbauverein auf 157 erhöht werden. Darüber informierte Vorsitzende Paula Hochholzer am vergangenen Dienstagabend bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Zur Post“. Zunächst erhoben sich die Besucher zum ehrenden Gedenken an das verstorbene Mitglied Josef Mittermaier.
In ihrem Jahresbericht erinnerte die Vorsitzende an die Beteiligung des Vereins an den „Hölsi-Games“, der Bierprobe, dem Volksfestauszug, der Einweihung des Tennisvereins, dem 50-jährigen Gründungsfest des Gartenbauvereins Kollbach und am Kegelturnier in Hölsbrunn. Weiter wurden das Kräuterbuschenbinden, das Adventkranzbinden und das Aufstellen des Christbaums vor der Kirche durchgeführt. Die Preisverleihung der Kinderaktion fand bei Ulrike Reiseck statt. Der Ausflug führte nach Rosenheim zur Landesgartenschau.
Den Kassenbericht trug Mathilde Erdner vor, die Kassenprüfer Anton Maller und Johann Denk bescheinigten ihr ordentliche Buchführung.
Bürgermeister Matthäus Mandl lobte in seinen Worten die ausgezeichnete ehrenamtliche Arbeit im Verein.
Über den „Garten im Herbst“ referierte Kreisfachberater Bernd Hofbauer.
Für besonders schönen Blumenschmuck wurden Anneliese Aigner, Lisa Busch, Josef Freundorfer, Michael Gangkofner und Cornelia Hohmann ausgezeichnet. Kindsbäume erhielten Stefanie Simon, Maria Rembeck, Siegfried Thurmeier und Thomas Sax.
Großen Anklang fand die Blumenstockverlosung, bei der jeder Gast einen Blumenstock gewinnen konnte. Die übrig gebliebenen Blumen wurden durch Ehrenvorsitzenden Karl Eckmeier gekonnt versteigert. Für die bevorstehende Kinderaktion wurden zahlreiche Kürbiskerne verteilt.

Die Ehrung für besonders schönen Blumenschmuck: von links Vorsitzende Paula Hochholzer, Lisa Busch, Cornelia Hohmann, Anneliese Aigner, Josef Freundorfer, Michael Gangkofner, Bürgermeister Matthäus Mandl und Kreisfachberater Bernd Hofbauer.

Die Auszeichnung mit Kindsbäumen: von links Stefanie Simon, Birgit Dorfner (für Thomas Sax), Siegfried Thurmeier, Bürgermeister Matthäus Mandl, Maria Rembeck und Vorsitzende Paula Hochholzer.
 


OGV Triftern - Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, Eintrag vom 21.03.11, 07:38 Uhr

Sechs "Neue" in der Vorstandschaft des Gartenbauvereins
75 Mitglieder kamen zu der Jahreshauptversammlung


Triftern.
Rekordbesuch verzeichnete die Jahreshauptversammlung des Gartenbauvereins (GBV). Nahezu ein Drittel der aktuell 235 Mitglieder kamen ins Gasthaus Irber. Bei den im Mittelpunkt der Tagesordnung stehenden Neuwahlen ergaben sich Veränderungen auf sechs der insgesamt 14 Funktionen in der Leitung des Vereins, an dessen Spitze auch für die nächsten vier Jahre die seit 2002 amtierende 1. Vorsitzende Elisabeth Reiter steht.

Ebenso wie diese wurden auch alle weiteren Vorstandsmitglieder einstimmig gewählt. Sechs davon sind neu, so wie Ute Pilstl (Triftern) als 2. Vorsitzende, Gertraud Reitmeier (Anzenkirchen) als Kassierin und Ingrid Kaufmann (Neukirchen) als Schriftführerin. Sie übernahmen diese Aufgaben von Josef Pichlmeier, Elfriede Adler bzw. Stefan Sintke, die sich nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung gestellt hatten.

Drei weitere "Neue", nämlich Ulrike Flüß (Triftern), Adele Gruber (Asenham) und Hans Schantz (Reut) wurden in den Vereinsbeirat gewählt. Diesem gehören wie bisher an Margret Klinger und Hermine Schiffner (Voglarn), Elfriede Stapfer (Neukirchen) sowie Günther Broda und Siegfried Hochecker (Triftern). Als weitere Beiräte fungieren nunmehr der bisherige 2. Vorsitzende Josef Pichlmeier (Furth) und Schriftführer Stefan Sintke (Triftern).

Beiden war vorausgehend von 1. Vorsitzender Elisabeth Reiter für ihre bisherige Tätigkeit - verbunden mit einem Präsent - Dank und Anerkennung ausgesprochen worden. Gleichermaßen verabschiedet wurden Beiratsmitglied Walter Höfellner sowie Elfriede Adler. Diese hatte die Kassengeschäfte des GBV zwanzig Jahre lang geführt und konnte auch bei ihrem letzten Finanzbericht wieder mit positiven Zahlen aufwarten. Dass trotz erhöhter Ausgaben durch die Feier des 25-jährigen Vereinsbestehens im Oktober 2010, wieder bestmöglich gewirtschaftet wurde, bestätigten uneingeschränkt die Kassenprüfer Rosi Bauer und Ursula Hiller. Diese wurden bei den Neuwahlen auch für weitere vier Jahr wieder mit dieser Funktion betraut.

Rückschau auf das vergangene Jahr wurde von Schriftführer Stefan Sintke gehalten. Er ließ dabei das Dutzend GBV-Veranstaltungen kurz Revue passieren. Näher ging dazu 1. Vorsitzende Elisabeth Reiter nochmals auf das 25-jährige Vereinsjubiläum ein. Der Festakt in Verbindung mit der Beteiligung am Erntedankfest der Pfarrei Triftern sei ein Markstein in der Vereinsgeschichte gewesen. Es gelte hier nochmals allen Dank zu sagen, die sich hier aktiv eingebracht hätten oder als Gäste dabei gewesen seien.

Ihre Dankesworte weitete Elisabeth Reiter auf das gesamte breitgefächerte GBV-Programmangebot aus. Sie gingen zum einen an die Verantwortlichen für das beständige Engagement und zum anderen an die Mitglieder für die beständig erfreulich große Akzeptanz. Bester Beweis sei die überwältigend hohe Besucherzahl bei dieser Versammlung mit 75 Anwesenden.

Auch mit dem Jahresprogramm 2011 werde das Vereinsleben wieder mit Veranstaltungen bereichert, die für jedes Mitglied etwas bieten würden, so die Vorsitzende. Etwas detaillierter machte sie dabei Ausführungen zum Gartenrundgang mit anschließendem gemütlichen Beisammensein im Laufe des Monats Juni bei der Familie Weitl in Anzenkirchen, sowie zum Vortrag "Beerenstark" am 14. Juli. Die Veranstaltung mit dem Referenten Thomas Janschek beginne schon am Nachmittag im Kindergarten St. Stephan und setze sich am Abend im Zusammenwirken mit der Ganztagsklasse der Lenberger-Volksschule Triftern fort. Keine Werbung müsse Elisabeth Reiter zufolge mehr gemacht werden für den viertägigen Vereinsausflug vom 25. - 28. August an den Bodensee, da der Bus bereits voll sei.

Im Anschluss an ihre Ausführungen stellte sie dann noch den neuen GBV-Baumwart Valentin Lichtenauer aus Anzenkirchen vor. Diese Funktion hatte bisher Siegfried Hochecker inne.

1. Bürgermeister Walter Czech, der mit Altbürgermeister Karl Weggartner und Uwe Zaumseil die Neuwahlen der Vorstandschaft leitete, dankte in seinem Grußwort den GBV-Verantwortlichen für ihr bisheriges engagiertes Wirken, was auch mit der neuen Führungsmannschaft der Fall sein möge.

Nach dem offiziellen Teil konnten die Versammlungsbesucher noch eine beeindruckende Bilderreise durch die "Natur im Wandel der Jahreszeiten" unternehmen. Hobbyfotograf Georg Stahlbauer aus Bad Birnbach zeigte in profimäßiger Manier exzellente und auch spektakuläre Aufnahmen von besonderer Schönheit, für die er langanhaltenden Applaus erhielt.
 

Die Vorstandschaft des Gartenbauvereins Triftern in den nächsten vier Jahren mit (von links) 1. Vorsitzender Elisabeth Reiter, Ingrid Kaufmann (Schriftführerin), Ute Pilstl (2. Vorsitzende) und Gertraud Reitmeier (Kassierin), den Beiratsmitgliedern Hermine Schiffner, Margret Klinger, Siegfried Hochecker, Elfriede Stapfer, Josef Pichlmeier, Ulrike Flüß, Günther Broda und Stefan Sintke sowie den Kassenprüferinnen Rosi Bauer und Ursula Hiller (3. und 4. v. rechts). Auf dem Bild fehlen Adele Gruber und Hans Schantz. Links 1. Bürgermeister Walter Czech, der die Neuwahlen leitete.


"...Kühler Wein, so soll es sein!" - Baumschneidekurs des OGV Taufkirchen, Eintrag vom 11.03.11, 07:22 Uhr

Taufkirchen. Am Samstag, den 26.2., trafen sich bei Hans Huber in Taufkirchen Karin Aigner, Stefanie Aigner, Anna Mayerhofer, Wolfgang Buchinger, Anton Eppeneder, Xaver Gobmeier und Hans Wiesmeier zum Baumschneidekurs des OGV Taufkirchen. Nach der Begrüßung begutachtete Huber erst einmal das mitgebrachte Werkzeug wie Gartenscheren, Ast- und Baumscheren und -sägen, erläuterte Mängel und Vorzüge und empfahl, die Beschaffung von gutem Werkzeug für saubere, glatte Schnitte. Linkshänder sollten sich eine Linkshänderschere beschaffen und für ermüdungsfreie Arbeit gebe es Scheren mit Kraftverstärker. Im Garten seines Nachbars Anton Eppeneder erläuterte Huber die Grundlagen des Erziehungsschnitts, der dem Baum die Richtung vorgibt, in die er sich entwickeln soll - also der Aufbau einer Krone. Nach einigen Jahren erfolgt dann nur noch der Rückschnitt, der bei älteren Bäumen meist aus dem Entfernen einzelner Äste und Zweige besteht und aus dem gelegentlichen Entfernen von Wassertrieben. Ein Kirschbaum im eigenen Garten ermöglichte Hans Huber die Vorführung der neuesten Errungenschaft des OGV Taufkirchen, einer STIHL-Baumsäge. Die Entfernung einiger größerer Äste sorgte dafür, dass die Früchte wieder ausreichend Licht erhalten. Hans Hubers Geheimtip für wurmfreie Kirschen: Eine frühe Sorte wählen, die Kirschen reifen schon, ehe die Kirschfruchtfliege ihre Entwicklung abgeschlossen hat. Die Eiablage erfolgt dann zwar noch, kommt aber zu spät. Und generell gelte, wenn ein Apfel oder eine Birne den persönlichen Geschmack nicht trifft, dann sollte man den Baum entfernen. „Das Leben ist zu kurz, um Obst zu essen, das einem nicht schmeckt“, erläuterte Hans Huber augenzwinkernd.
Am Wohnhaus trafen die Kursteilnehmer auf eine von Hans Hubers Lieblingspflanzen. Ein Weinstock, als Spalier mit drei Hauptästen auf der Südseite des Hauses gezogen, trägt seit Jahren reiche Früchte. Wenn man Hans Hubers Ausführungen hört und sich an eigene fruchtlose Versuche erinnert, die zwar zu zahlreichen Trauben geführt haben, die aber meist von Mehltau und Pilz befallen wurden, wird einem klar, dass da viel falsch gemacht werden kann. Ein paar grundsätzliche Dinge muss man schon wissen, wenn es mit dem Wein etwas werden soll. Das Rezept ist aber dennoch ganz einfach, wenn man es nur konsequent befolgt. Hans Huber wählt für den jährlichen Schnitt den Zapfenschnitt, bei dem vom einjährigen Trieb jeweils zwei Augen verbleiben. Wein blüht immer am einjährigen Holz und jedes der so genannten Gescheine entwickelt sich zu einer Traube. Einige Wochen nach dem Austreiben ist der Weinstock auszugeizen. So wie auch bei der Tomatenpflanze bilden sich sogenannte Geiztriebe oder Geizer, die keine Blüten tragen und der Pflanze viel Kraft entziehen. Soll ein vorhandener Weinstock eine Pergola mit Laub und Trauben schmücken, muss ein Trieb verlängert werden. Zum Verlängern in die gewollte Richtung werden die einjährigen Triebe nicht auf zwei, sondern auf ca. 5-7 Augen gekürzt. Beim späteren Sommerschnitt werden alle Triebe mit Ausnahme eventuell notwendiger Verlängerungstriebe gekürzt, wobei nach der letzten Traube nur zwei bis drei Blätter verbleiben. Diese Laubreduzierung erfolgt, um eine übermäßige Beschattung zu vermeiden und um zu verhindern, dass die Pflanze ihre Kraft in die Laubentwicklung statt in die Trauben steckt.
Was empfiehlt Hans Huber für eine Sorte für den Weinstock am Haus? „Mit unserem Klima muss sie zurechtkommen, robust soll sie sein, nicht anfällig für Mehltau und Pilzerkrankungen und früh reif, damit noch nicht zu viele Wespen da sind, die dem Gärtner bei der Ernte zuvorkommen könnten“ meint er.
Auf eine bestimmte Sorte will er sich nicht festlegen, „das ist Geschmacksache.“
Da gibt es aber im Freilichtmuseum in Massing an der Marxensölde einen Weinstock, der alle diese Voraussetzungen zu erfüllen scheint. Die Trauben sind zuckersüß und wohlschmeckend, haben kaum oder nur kleine Kerne, kennen anscheinend keinen Mehltau und mit unserem Klima kommt die Pflanze offensichtlich auch gut zurecht. Rudolf Haas in Sallach besitzt diese Sorte ebenfalls und auch am Ederhof in Unterreitzing bei Triftern rankt sich ein uralter Weinstock die Südwand hinauf. Ob das Freilichtmuseum oder der Kreisfachbearbeiter über die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim wohl feststellen können, um welche Sorte es sich handelt? Für manchen wäre eine alte Sorte mit solchen Eigenschaften, die bei unserem rauen Klima auch noch gut gedeiht, vielleicht der Grund, es einmal mit einem eigenen Weinstock zu probieren. Hans Huber jedenfalls kann jedem nur zuraten. 
 

Die Teilnehmer des Kurses von links: Anton Eppeneder, Hans Wiesmeier, Wolfgang Buchinger, Stefanie Aigner, Anna Mayerhofer, Karin Aigner, Hans Huber

So sieht der vorschriftsmäßige Zapfenschnitt aus!


OGV Tann - Jahreshauptversammlung, Eintrag vom 10.03.11, 14:41 Uhr

Jahreshauptversammlung Obst- und Gartenbauverein Tann

Der Obst- und Gartenbauverein hielt am 25. 02. 2010 im GH Fenzl seine Jahreshauptversammlung ab. Hr. Heinrich Frei begrüßte alle anwesenden Gäste und Mitglieder, besonders die Bürgermeister Adolf Fürstberger und Otto Haslinger, Pfarrer Reincke, Gemeinderäte, Vertreter der Banken und Kreisvorsitzende Margarethe Schacherbauer. Danach gedachte 2. Vorstand Fr. Späth der verstorbenen Mitglieder Hr. Heinrich Burgstaller, Hr. Alois Schmideder, Hr. Willi Prähofer, Hr. Dr. Oskar Kratzer, Hr. Heinrich Bauer, Fr. Adele Lange und Hr. Franz Kinces. Im Anschluss erfolgte der Bericht der Schriftführerin Fr. Joachimbauer über die Veranstaltung des Vereins im abgelaufenen Jahr. Die Kassiererin Fr. Elfriede Frei trug den Kassenbericht vor. Er weist eine positive Bilanz auf. Die Kassenprüfer Hr. Koschmieder und Hr. Nachtigall bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung. Die Entlastung von Kassier und Vorstandschaft erfolgte einstimmig.
Bürgermeister Fürstberger zeigte auf wie wichtig der Verein für den Ort und die Umgebung sei z. B: Streuostwiese, Krokuswiese, Blumenschmuck, Baumpflege,… Im Anschluss nahm Kreisvorsitzende Fr. Schacherbauer die Ehrungen für 25 Jahre in der Vorstandschaft vor. Die Ehrennadel in Gold des Landesverbandes erhielten Alois Hölzl, Adolf Fürstberger und Heinrich Frei.
1. Vorstand Heinrich Frei informierte über die nächsten Veranstaltungen: 12. 03. Baumschneidekurs in der Streuobstwiese, 29. 04. Vortrag: „Gärtnern mit dem Mond“, 23. 6. -26. 6. 4-Tagesfahrt nach Ungarn und 7. 8. Tagesfahrt nach Neuschönau (Baumei). Anmeldung Bei Hr. Frei Tel: 08572 /8379.
Einen sehr interessanten Film über die Bienen „ Bienen – Wir brauchen sie –sie brauchen uns“ führte Hr. Zellhuber aus Simbach vor. Er zeigte sowohl den Mikrokosmos als auch den Makrokosmos der Bienen. Dieser Film erntete sehr viel Lob und Applaus.

Von links nach rechts: Alois Hölzl, Kreisvorsitzende Margarethe Schacherbauer, Adolf Fürstberger, Heinrich Frei und Anita Späth.
 


OGV Roßbach - Jahreshauptversammlung, Eintrag vom 28.02.11, 08:46 Uhr

Sag’s weiter über den Gartenzaun: der Obst- und Gartenbauverein hat nun zwei Ehrenvorsitzende
Ernennung von Walter Riedel und Adi Hundsrucker bei der Jahresversammlung
Roßbach. Seit der frühere Gartenbauverein für Münchsdorf und Thanndorf am 8. Mai 1998 als Obst- und Gartenbauverein für die gesamte Gemeinde Roßbach wieder belebt wurde, haben sich Walter Riedel und Adi Hundsrucker große Verdienste um die Gartlerfamilie erworben. Für ihren Einsatz „für blühende Gärten in einer wunderschönen Landschaft“ wurden beide Männer im Rahmen der Jahresversammlung nun zu Ehrenvorsitzenden ernannt. „Er brachte sich als Vorstand von 1998 bis 2002 mit großer Umsicht und Liebe zur Natur ein, er war ein begehrter Fachmann in allen Gartenfragen und hat sein Wissen um den richtigen Obstbaumschnitt in zahlreichen Kursen weitergegeben“, strich Vorsitzende Rosa Stallhofer bei der Laudatio für Walter Riedel heraus und erinnerte auch an eine unvergessene Wanderung in den Dellendorfer Wald samt Raubrittergeschichten. „Von 1998 bis 2002 zweiter Vorstand, dann acht Jahre lang an der Spitze unermüdlich für den Verein tätig, ist im Herbst oberster Obstpresser, die Pflege und fachgerechte Reparaturen unserer zahlreichen Geräte ist bei ihm in besten Händen“, hatte Rosa Stallhofer zur Überreichung der Ernennungskurde an Adi Hundsrucker aufgeschrieben. Als äußeres Zeichen des Dankes der aktuell 150 Mitglieder an die verdienten Männer überreichte Josefine Münsterer zwei prächtige Gartenkugeln aus Ton. „Hoit’s enga Zaun a in da Seele niedrig und tauschts net blos Bleame, sondern auch Worte und gegenseitige Hilfe“, legte Walter Riedel den Gartlern die philosophische Auslegung seines Mottos „Sag’s weiter über den Gartenzaun“ ans Herz. Adi Hundsrucker verband seinen Dank für die Ehrung mit der Bitte um weiteren guten Zusammenhalt. Für die Unterstützung ihrer Männer im Dienst des Vereins durften sich die beiden Ehefrauen über blühende Frühlingsgrüße freuen. Zu Beginn der sehr gut besuchten Versammlung in der Pienzenauer Waldgaststätte hatte Rosa Stallhofer ihr erstes Jahr als Vorsitzende Revue passieren lassen. Sie blickte dabei auf Bastelabende, Pflanzentauschaktion, Vorträge und Adventsfeier zurück, erinnerte an den Besuch der Landesgartenschau und der Insel Mainau sowie die Anregungen vom Tag der offenen Gartentür, streifte die gelungene Familienwanderung bei herrlichem Sommerwetter, das Herbstfest mit Preisverleihung für den Kartoffelwettbewerb der Kinder. Zudem habe der Verein das Ferienprogramm mitgestaltet, mit Spaß und Freude bei Gaudi-Wettbewerben anderer Vereine mitgemacht und zwei Kindsbäume gepflanzt. Die neu eingeführten Geburtstagsgratulationen seien gut angekommen; der Aufnahme von elf neuen Mitgliedern stünden zwei Austritte gegenüber. Dass die Gartler auch finanziell einen guten Boden unter ihren Füßen haben, legte Kassenwartin Josefine Münsterer bei ihrem Bericht offen. Bürgermeister Josef Grübl sprach bei seinem Grußwort mit dem Wunsch für ein baldiges Frühjahr allen aus der Seele. Ihn überraschte die Vorsitzende mit zwei Schildern „ehemaliges Schulhaus“, damit die Bedeutung dieser Gebäude in Münchsdorf und Thanndorf nicht verloren geht. Interessante Tipps und Tricks für Blumenschmuck am Haus mit Schwerpunkt Balkonpflanzen und Fassadenbegrünung nahmen die Versammlungsteilnehmer aus dem Bildvortrag von Kreisfachberater Bernd Hofbauer mit in das neue Gartenjahr. Ehe der Abend mit einer bunten Bildermischung über den Blumenschmuck und die Veranstaltungen des letzten Jahres eine gelungene Abrundung fand, bat Rosa Stallhofer um rege Teilnahme an den zahlreichen Angeboten in den nächsten Monaten. 
 

Damit die Bedeutung der Gebäude nicht verloren geht, übergab Vorsitzende Rosa Stallhofer an Bürgermeister Josef Grübl zwei Schilder für die ehemaligen Schulhäuser in Münchsdorf und Thanndorf.

 

Für ihre Verdienste um den Obst- und Gartenbauverein wurden Walter Riedel und Adi Hundsrucker (2. und 3. von links) zu Ehrenvorsitzenden ernannt. Bürgermeister Josef Grübl (links) und 1. Vorsitzende Rosa Stallhofer gratulierten herzlich.


Treffen der Pomologen des KV Rottal-Inn, Eintrag vom 24.02.11, 10:23 Uhr

Pfarrkirchen. Der Erhaltung sowie auch Erweiterung der Vielfalt der Obstarten und Obstsorten, ob auf Streuobstwiesen oder an Spalieren, widmet sich der „Arbeitskreis Pomologie“ des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Rottal-Inn – um diesen Zielen wieder größeren Rückhalt zu verschaffen, ermuntern die AK-Sprecher Waldemar Wimmer und Franz Reitberger die Obstliebhaber und –experten, zur nächsten Pomologen-Versammlung mit Edelreisertausch am 18. Februar zum Lehrbienenstand in Nöham zu kommen und sich dem Arbeitskreis anzuschließen.

Trotz hunderter Apfelsorten in den Arbeitskreislisten und der und der alle zwei Jahre stattfindenden großen Obstausstellung mit rund 240 Sorten – „die Vielfalt ist früher noch größer gewesen und seit jeher sind die Obstzüchter auf der Suche nach neuen, anderen, besseren Sorten“, sagt Waldemar Wimmer (Rockern, Pfarrkirchen). Neue Ideen und neue Sorten seien immer gefragt und nötig. Die Kunst dabei: „Der Geschmack soll ja bleiben und die neuen Eigenschaften sollen greifen“ – wie etwa geschehen bei schorfresistenten Granny Smith, beim weit verbreiteten Elstar-Apfel oder bei anderen Sorten mit eingekreuzten Golden Delicious, um hier bekanntere Beispiele zu nehmen. „Die vorhandene Vielfalt gilt es zu erhalten und auch neue Linien hereinzubringen – durch neue und vor allem junge Mitglieder“, erklärt Wimmer.

„Wir haben also die alten Sorten im Blick wie beim landschaftsgestaltenden Streuobstanbau, der im Landkreis eine lange Tradition hat, und wir berücksichtigen genauso die neuen Spaliere, an den die Arbeit zudem leichter fällt – denn wir wollen einerseits nichts verkommen lassen und sind andererseits für die kreative Weiterentwicklung des privaten Obstanbaus offen, der immer ein Stück regionales Kulturgut darstellt“, fügt Franz Reitberger (Steinbülchl, Postmünster) hinzu.

Das Betätigungsfeld des Arbeitskreises Pomologie stecken die beiden Sprecher unter dem Hauptgesichtspunkt des gemeinsamen Interesses im Sinne der Erhaltung des Wissens um den Obstanbau und der Erweiterung der Erfahrungen mit neueren Züchtungen folgendermaßen ab:
- Erfahrungsaustausch zu Anbau und Pflege von Obstarten und –sorten sowohl im Arbeitskreis als auch mit Pomologen außerhalb des Landkreises;
- Sammeln und bestimmen von alten Obstsorten;
- Sammeln von historischer Obstbau- und Sortenliteratur;
- Beteiligung an der vom Arbeitskreis alle zwei Jahre veranstalteten Obstausstellung;
- Sortenbestimmungen;
- regionale Sortenempfehlungen, besonders für Streuobst und den Selbstversorgeanbau;
- Erprobung neuer Sorten auf verschiedenen Standorten im Landkreis;
- Obstverkostungen;
- Aktualisierung der Bestandsliste für den Landkreis;
- Edelreisertausch.

Für die Versammlung des Arbeitskreises Pomologie am Freitag, 18. Februar, ab 14:00 am Lehrbienenstand in Nöham wünschen sich Waldemar Wimmer und Franz Reitberger eine rege Beteiligung der Mitglieder sowie möglichst viele neue Obstliebhaber und –experten, die sie im Kreis der zurzeit 25 Pomologen herzlich willkommen heißen können. Obst-thematische Inhalte der Versammlung sind das Jahresprogramm 2011, die Vorstellung neuer Sorten sowie der Edereisertausch.

Weitere Informationen über den Arbeitskreis Pomologie und sein Tätigkeitsfeld gibt’s bei Waldemar Wimmer unter Tel. 08561/8111 und E-Mail Waldemar-Wimmer@t-online.de sowie Franz Reitberger unter Tel. 08561/8921 und E-Mail REITBERGER86@gmx.de .
 

Der Arbeitskreis Pomologie hat sowohl die Erhaltung des landschaftsprägenden traditionellen Streuobstanbaus als auch die Weiterentwicklung des Spalierobstanbaus im Blick, wie die beiden AK-Sprecher Waldemar Wimmer (li.) und Franz Reitberger erklären –für die Vielfalt des heimischen Obstes wünschen sie sich noch mehr Obstliebhaber und –experten als Mitstreiter. Text und Foto: Kolb


OGV Triftern - Abwechslungsreiches Jahresprogramm 2011, Eintrag vom 09.02.11, 15:48 Uhr

Vielseitiges Jahresprogramm des Gartenbauvereins
Vom 25. - 28. August Viertagesfahrt an den Bodensee


Triftern. Abwechslungsreich wie gewohnt präsentiert sich auch wieder das Jahresprogramm 2011 des Gartenbauvereins (GBV). Es enthält eine breitgefächerte Mischung aus bewährten und neuorientierten Veranstaltungsthemen.

Ausführlich darüber informiert werden die Mitglieder bei der Generalversammlung am Sonntag, 13. März, um 14.00 Uhr im Gasthaus Irber, Triftern. Neben dem Rückblick auf das Jubiläumsjahr 2010, in dem das 25-jähjrige Bestehen gefeiert werden konnte, steht im Mittelpunkt der Tagesordnung die Neuwahl der Vorstandschaft. Zur Abrundung der Versammlung gibt es eine Bilder-Präsentation über Blumenschmuck.

Das Veranstaltungsprogramm nimmt seinen Anfang mit einem Fachvortrag über "Feines mit Essig und Öl". Daniela Wagner referiert hierüber am Donnerstag, 20. Januar um 19.30 Uhr im Gasthaus Irber. Ein Bastelabend ist für Freitag, 1. April um 19.30 Uhr im Pfarrzentrum Anzenkirchen angesetzt. Unter Leitung von Gretl Schacherbauer wird Dekoratives für Ostern hergestellt.

Dieses Mal nicht wie üblich am Sonntag, sondern an einem Samstag, nämlich am 30. April, findet die beliebte Pflanzenversteigerung in der Freizeitanlage Triftern statt. Beginn ist um 14.00 Uhr.

Im Laufe des Monats Juni kommt man wieder zu einem Rundgang in einem Mitgliedergarten zusammen. Treffpunkt ist dieses Mal bei der Familie Weitl in Anzenkirchen. Der Termin wird witterungsbedingt kurzfristig bekanntgegeben. "Beerenstark" lautet ein Vortrag, der dann am Donnerstag, 14. Juli um 19.30 Uhr im Mehrzweckraum der Lenberger-Volksschule stattfindet. GBV-Vorsitzende Elisabeth Reiter hat hierfür mit Thomas Janschek aus Wolnzach einen ausgewiesenen Fachmann gewinnen können, der über Symbolik, Verwendung und Pflege von Beerensträuchern viel wissenswertes vermitteln wird.

Wie in den Vorjahren beteiligt sich der Gartenbauverein auch 2011 wieder am Ferienprogramm des Marktes Triftern. Thema und Termin werden von der Vorstandschaft noch festgelegt.

Nach der Dreitagesfahrt ins Steirische Vulkanland 2010 geht es vom 25. bis 28. August vier Tage an den Bodensee. Dabei werden u.a. die Inseln Mainau und Reichenau angesteuert und auch eine Stippvisite in das nahe Fürstentum Liechtenstein unternommen. Das Programm dieser Reise wird bei der Generalversammlung am 06. Februar vorgestellt.

Für Montag, 03. Oktober (Tag der deutschen Einheit) ist eine Familienwanderung in der näheren Umgebung von Triftern eingeplant. Start ist um 13.30 Uhr beim Rathaus, die Leitung hat der frühere GBV-Vorsitzende Wolfgang Spierling. Die letzte Vortragsveranstaltung 2011 wird am Donnerstag, 20. Oktober um 19.30 Uhr im Gasthaus Irber gehalten. Unter dem Titel "Wilde Kerle" referiert Willi Harreiter über heimische Wildkräuter. Zum Jahresausklang wird am Samstag, 03. Dezember eine Tagesfahrt zum Weihnachtsmarkt nach Rosenheim unternommen.
 


OGV Tann - Bunter Abend 2011, Eintrag vom 09.02.11, 15:46 Uhr

Traditioneller „Bunter Abend“ des Obst-und Gartenbauvereins Tann

Tann: Am 06. Januar 2011 fand im Gasthaus Fenzl der traditionelle „Bunte Abend“ des Obst-und Gartenbauvereins Tann statt. Unter den zahlreichen Besuchern waren auch Hr. Pfarrer Reincke, erster und zweiter Bürgermeister Hr. Fürstberger und Hr. Damböck, Gemeinderäte, sowie viele Vertreter aus anderen Vereinen anwesend. Nach der Eröffnung durch einige Stücke von „Räuber Kneissl“ (Gaudyn Bruno) und Begrüßung durch 1. Vorstand Hr. Frei wurden die Gäste mit Musikstücken der „ Loaddawange-Musik“ (Thomas, Florian und Anna-Lena Parzhuber) sowie Tänzen und Plattlern der Wittibreuter Jugendtrachtengruppe unterhalten. Die Trachtengruppe wurde vom Musiker Wagner begleitet und betreut von Verena Willeitner und Veronika Wimmer. Danach führte Räuber Kneissl weiter durch den Abend mit lustigen Musikstücken und Witzen. Er kreierte eine Kapelle Obst- und Gartenbauverein mit Pfarrer Reincke an der Teufelsgeige, Adi Fürstberger mit den Löffeln, Hr. Damböck mit der Rassel, Hartl Fritz an der Waschbrettgitarre, Fr. Rott mit dem Bass und der Räuber Kneissl mit der Ziehharmonika.
Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Verlosung zahlreicher Preise, jeweils verziert mit einer Primel. Als Glücksfee fungierte Anna-Lena Parzhuber. Die Eintrittskarten, welche zugleich als Lose galten, wurden folgende Hauptgewinne gezogen: je 25€ Reisegutschein ging an Hr. Rappmannsberger und Fr. Kapfinger. Den Hauptpreis, eine Tagesfahrt, ging an Melchior Öller.
Nach der Verlosung spielt Räuber Kneissl noch zum Tanz auf. Die letzten Gäste traten erst weit nach Mitternacht den Nachhauseweg an.
 

Auf dem Foto: Die Kapelle Obst- und Gartenbauverein mit v. li. n. re.:
Räuber Kneissl, Hartl Fritz, Pfarrer Reincke, Marianne Rott, erster Bürgermeister Adi Fürstberger, zweiter Bürgermeister Helmut Damböck.
 


OGV Tann - Weihnachtsfeier, Eintrag vom 09.02.11, 15:45 Uhr

Besinnliche Vorweihnachtsfeier des Obst- und Gartenbauvereins und Ehrung langjähriger Mitglieder


Tann: Am 03. 12. 2010 fand in GH Fenzl die Vorweihnachtsfeier des Obst- Und Gartenbauvereins statt.
Die musikalische Umrahmung bildeten Veronika und Thomas Moser aus Gumpersdorf mit Ziehharmonika, Okarino bzw. Klarinette, welche viel Beifall ernteten. Sie unterhielten die Leute mit unbekannten und bekannten Liedern und Weisen, bei denen die zahlreich erschienenen Gäste kräftig mitsangen.
Nach der Begrüßung durch 1. Vorstand Hr. Frei wurden besinnliche Texte von Fr. Späth, Fr. Frei, Hr. Alois Hölzl und Fr. Joachimbauer vorgetragen. Anschließend spielten Hr. und Fr. Nachtigall und Fr. Joachimbauer noch einen lustig-nachdenklichen Einakter vom „biologischen Christbaum“.
Nach den Dankesworten von Hr. Frei an alle Mitwirkenden und Plätzchenspender ging es zum gemütlichen Teil mit Plätzchen und Glühwein über. Danach nahm Hr. Frei und Fr. Späth die Ehrung für langjährige Mitglieder vor.
Für 25 Jahre im Verein wurden geehrt:
Fr. Margot Fleischer
Hr. Siegfried Hochecker
Hr. Johann Niederhammer
Fr. Therese Bauer
Hr. Adolf Fürstberger 1. Bürgermeister
Für 15 Jahre im Verein wurden geehrt:
Fr. Paula Reithmaier
Hr. Albert Lechthaler
Hr. Erwin Kristl
Hr. Franz Joachimbauer
Zum Abschluss wies Hr. Frei noch auf die Vier-Tages-Fahrt nach Ungarn vom 23. 06. – 26. 06. 2011 hin.
Anmeldung ab sofort bei Hr. Frei. Er stellt kurz das Ausflugsprogramm vor und verwies auf die nächste Veranstaltung am 06. 01. 2011 den „Bunten Abend“.
Ebenso wünschte er allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.
 

Auf dem Foto sind folgende Personen von links nach rechts:
1. BGM. Hr. Fürstberger, Hr. Kristl, Hr. Lechthaler, Fr. Reithmaier, Hr. Joachimbauer,
Fr. Fleischer, Hr. Niederhammer, Fr. Joachimbauer, Hr. Hoochecker, Fr. Bauer, Fr. Frei, Hr. Frei und
Fr. Späth.
 


OGV Diepoltskirchen - Strohsternübergabe, Eintrag vom 09.12.10, 15:18 Uhr

Diepoltskirchen

Der Obst- und Gartenbauverein sowie der Frauenbund hatten zu einem Bastelnachmittag ins Pfarrheim eingeladen. In mühevoller Kleinarbeit wurden unter der Leitung von Anton Hilgart Strohsterne in verschiedenen Formen und Größen gebastelt. Diese wurden am vergangenen Sonntag nach dem Gottesdienst als Spende für den Christbaumschmuck in der Expositurkirche St. Valentin überreicht. Pfarrer Klaus Birnthaler, Kirchenpfleger Ludwig Felixberger und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Monika Frischhut nahmen die Sternenspende erfreut entgegen.


 

Im Bild von links Anton Hilgart, Frauenbund-Vorsitzende Petra Hopfenwieser, Pfarrer Klaus Birnthaler, stellvertr. Frauenbundvorsitzende Andrea Reinberger, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Monika Frischhut, Gerti Dietmannsberger, Obst- und Gartenbauvereinsvorsitzende Resi Schuder und Kirchenpfleger Ludwig Felixberger


OGV Malgersdorf - Gründung einer Kindergruppe, Eintrag vom 07.12.10, 13:58 Uhr

Die Malgersdorfer Gartenzwerge in Aktion

 

Die Vorstandschaft des Obst- und Gartenbauvereins Malgersdorf freut sich sehr über die
gelungene Gründung der Kindergruppe „Die Malgersdorfer Gartenzwerge“.

Den Kindern im Alter ab 6 Jahren werden monatliche Treffen angeboten. Das gemeinsame Erleben in der Gruppe weckt schnell die Begeisterung für die heimische Natur. So werden sich wertvolle Informationen durch das Ansprechen von den verschiedenen Sinnen leicht einprägen. Ein Ziel der Verantwortlichen ist es, dass die Kinder ihr Wissen über die Natur durch Beobachten und Tun erweitern können und so ökologischen Zusammenhänge noch besser kennenlernen. So erkennen sie bald ihre Verantwortung gegenüber der Umwelt und können sich aktiv im Alltag für die Belange unserer Natur einsetzen.
Die Aktionen finden in spielerischer Atmosphäre statt und so macht Lernen Spaß.
In die Planungen der Aktivitäten werden die Kinder mit eingebunden und somit auch ihre aktuellen Interessen wahrgenommen.

Seit dem Sommer diesen Jahres finden die regelmäßigen Treffen immer am 4. Mittwoch im Monat statt. Die Aktionen erfolgen je nach Thema und Witterung an verschiedenen Orten. Es wurden bereits aus herbstlichem Material Tischgestecke gebastelt und„Zaundackel“ gefertigt.
Mit der großen Eiche und alten Buchen konnten die Kinder bei einem Ausflug in den Wald Bekanntschaft machen. Hier wurden unter anderem auch eindrucksvolle Waldbilder von den Kindern kreiert. Den Alltag eines Baumes konnten die Kinder bei einer Baummeditation erfahren. Nach der letzten Zusammenkunft konnten die Teilnehmer Adventskränze oder Mooskugeln mit nach Hause nehmen und stolz ihren Eltern präsentieren.

In den Monaten Dezember und Januar wird eine Pause eingelegt.
Aber ab Februar 2011 werden einmal im Monat wieder verschiedenste Aktivitäten angeboten, auf die sich die „Malgersdorfer Gartenzwerge“ und ihre Betreuer jetzt schon freuen.
 


OGV Postmünster, Eintrag vom 30.11.10, 08:44 Uhr

Herbstversammlung sehr gut besucht

Über den ausgezeichneten Besuch der Herbstversammlung des Gartenbauvereins Postmünster, die im Gasthaus „Brunnenhof“ in Postmünster über die Bühne ging, war der 1.Vorstand Hansl Altmannsberger hoch erfreut. Nahezu 100 Gartlerinnen und Gartler fanden den Weg zu dieser interessanten Veranstaltung. Als Referenten des Abends hieß Altmannsberger Christian Kreß, einen Gärtnereibetriebsinhaber aus Ort im Innviertel, willkommen.

Mit großem Interesse wurde der Fachvortrag des Referenten durch das Publikum aufgenommen, dessen Thema „Taglilien, Pfingstrosen und Schwertlilien“ zum Inhalt hatte.
In seiner anschaulichen und verständlichen Darstellungsweise ging Kreß auf die Charakteristika, Besonderheiten, Standorte, Pflanzmöglichkeiten und -Zeitpunkte ein.
Auch Möglichkeiten zur Abwehr von Schnecken und Wühlmäusen wurden angesprochen.
Lang anhaltender Beifall dankte ihm für seine informativen Ausführungen.

Freudige Erinnerungen und manchen Schmunzler über lustige Begebenheiten verursachte der Vorsitzende mit seinem Diavortrag über den Jahresausflug, der die von Theodor Storm beschriebenen „graue Stadt am Meer“ Husum das Hauptziel hatte.

Abschließend gab Altmannsberger noch Termine für das Jahr 2011 bekannt: Jeweils bei Stefan Weindl findet ein Obstbaum- bzw. Ziersträucher-Schnittkurs statt (26.02. und 05.03.10 mit Beginn 14.00 h). Der nächste Mehrtagesausflug an die romantische Mosel wird im September 2011 durchgeführt. Anmeldungen dafür nimmt Hans Altmannsberger unter Tel. 08561/3442 entgegen.


 


Lass dich verzaubern..., Eintrag vom 26.11.10, 07:30 Uhr

Nicht nur ein Garten kann zauberhaft sein und so bot der Gartenbauverein Taufkirchen passend zum Weltkindertag kostenlos einen speziellen zauberhaften Nachmittag an. Vorstand Willi Harreiter begrüßte große und kleine Zauberlehrlinge aus Rattenbach, Taufkirchen und Umgebung. Im vollbesetzten Saal des Bürgerhauses von Rattenbach wurden alle Besucher für eine gute Stunde vom Zauberer Christian Erbersdobler aus Brunndobl bei Bad Birnbach in die Kunst des Zauberns entführt. Hinter einem großen schwarzen Vorhang trat Zauberer Christian mit Kostüm, Zylinder und Zauberstab hervor und war über die große Besucherzahl sehr erfreut, denn ungefähr 100 große und kleine Kinder waren anwesend. Vor den Augen der Zuschauer ließ er Bälle, Würfel und Tücher verschwinden. Er holte einen weißen Hasen aus dem Zylinder und Bälle hinter den Ohren von Lena Laubenbacher hervor. Mit witzigen Sprüchen und Tricks begeisterte Zauberer Christian die Kinder und die Erwachsenen gleichermaßen. Mit Hilfe von Zaubersalz, Zaubersprüchen und seiner Magie (eine Flasche Maggi) zog er alle in den Bann. Einige Kinder halfen dem Zauberer durch ihre Assistenz oder auch nur durch starkes Pusten die Zauberei umzusetzen. Zauberer Christian verschluckte Luftballons, er schlang und knotete Tiere und Blumen aus ihnen. Den größten Beifall bekam er allerdings dafür, als er einen ¼ Liter Apfelsaftschorle in einem Rottaler Anzeiger verschwinden ließ und ihn später wieder aus der Zeitung goss. So hatte er im Nu mit Simsalabim, Hokuspokus-Fidibus und Co alle verzaubert. Der Gartenbauverein Taufkirchen bedankt sich besonders bei Gerhard Laubenbacher für die Organisation, beim Frauenbund von Rattenbach und der Gemeinde Rimbach für die Unterstützung.


Pflanzentausch und Kaffeplausch – Pflanzenbörse des OGV im Pfarrgarten, Eintrag vom 25.11.10, 08:26 Uhr

Willi Harreiter, Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Taufkirchen hatte wieder einmal den richtigen Riecher bei der Festlegung des Termins für die bisher zweite Pflanzentauschbörse des Vereins unter dem Motto „Pflanzentausch und Kaffeeplausch“. Strahlendes Frühlingswetter und Temperaturen von 15°C lockten ca. 50 Mitglieder des Vereins am letzten Samstagnachmittag in den Pfarrgarten von Taufkirchen. Willi Harreiter selbst trug mit einem Anhänger voll ausgegrabener Pflanzen zum Gesamtangebot von ungefähr 250 bis 300 verschiedener Bäume, Sträucher und Stauden - vor allem Blumen – von etwa 60 Arten bei. Die übrigen Pflanzen kamen von Klaus Denk, Linde Denk, Irmi Ganghofer, Gerhard Laubenbacher, Marianne Maierhofer, Susanna Ochsenbauer, Erika Wiesmeier und Sabine Schmalhofer. Darunter waren u.a. die Orientalische Christrose, Amerikanischer Arnika, Echter Eibisch, Winterjasmin, Gelber Lerchensporn, Frühlingsplatterbse, Rosa Glauca, Bauernrosen, Stachelbeere und die Winterlinde. Zusätzlich gab es einen Stand mit Gartenliteratur zum Anschauen und Blättern.
Im Aufenthaltsraum des Pfarrhofs wartete das Kuchenbuffett, bestückt mit 12 Kuchen und Torten, gebacken von den Frauen des Vorstands und anderen Mitgliedern, auf die Besucher und der Preis von 1 Euro für 1 Tasse Kaffee und 1 Stück Kuchen sorgte für reißenden Absatz. In der Sonne ließ es sich gut aushalten und dort wurde natürlich beim Kaffetrinken auch gefachsimpelt, für die eine oder andere Pflanze mussten Willi Harreiter oder die anderen „Vorbesitzer“ die Eigenschaften wie Blütezeit, Größe, Vermehrung, Ansprüche an den Standort, usw. erläutern. Bei den Pflanzennamen tauchten teils verschiedene Versionen auf – Kräuterpadagoge Willi Harreiter führte neben der deutschen Bezeichnung auch einige Male den lateinischen an, zusätzlich wurden von Vereinsmitgliedern auch Volksnamen genannt. So wurden allein für den Löwenzahn – den aber natürlich niemand mitgebracht hatte – vier verschiedene Übernamen genannt: Millibleger, Millgras, Saubleami und Soachbleami. (Über 500 soll es geben!).
Mit 120 Euro Einnahmen für die Vereinskasse endete eine gelungene Veranstaltung, die allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat und die noch zu erhöhter Aktivität in einigen Gärten führen wird.
 


OGV Taufkirchen unterstützt das Sankt Paulus Stift in Neuötting , Eintrag vom 25.11.10, 08:24 Uhr

Am letzten Freitag trafen sich die Vorstandsmitglieder des OGV Taufkirchen mit ihren Familien, der Leiter des Sankt Paulus Stifts in Neuötting Georg Schiller, die Vorsitzende des Heimbeirats Roswitha Pukowitz, sowie einige Bewohner im Park des Stifts zur „Begutachtung“ eines Förderprojekts. Die Bewohner des Sankt Paulus Stifts der Jacob Friedrich Bussereau-Stiftung in Neuötting hatten sich für ihren großen Park eine Hollywoodschaukel gewünscht. Stift und Heimbeirat bemühten sich, diesen Wusch zu erfüllen. Klaus Denk, verantwortlich für Freizeit und Erwachsenenbildung im Stift und Vorstandsmitglied beim OGV Taufkirchen, konnte die restliche Vorstandschaft für eine Förderung des Vorhabens durch eine Spende von 400 Euro gewinnen. Die finanzielle Unterstützung stammte aus dem Reinerlös des Garten Events „Taufkirchen blüht auf“ anlässlich des 75jährigen Vereinsjubiläums. Herr Schiller informierte die OGV-Vorstandschaft in der Aula über Entstehung, Aufgaben und Organisation der Stiftung und des 1897 gegründeten Stifts mit ca. 200 Bewohnern und etwa 300 Beschäftigten und bedankte sich für die Unterstützung. Trotz des regnerischen Wetters wurde die Schaukel sofort ausprobiert und für gut befunden. Ein gemeinsames Abendessen in einem Neuöttinger Restaurant rundete den Besuch ab.


OGV Taufkirchen - Der Natur auf der Spur, Eintrag vom 24.11.10, 13:11 Uhr

Junge Naturforscher mit dem OGV Taufkirchen beim Ferienprogramm der Gemeinde Falkenberg


Der OGV Taufkirchen hatte im Rahmen des gemeindlichen Ferienprogramms zu seinem Beitrag „Der Natur auf der Spur“ eingeladen. Bei Sonne und mit Abenteuerlust zogen 30 Kinder und die Betreuer des Gartenbauvereins los. Treffpunkt war dieses Mal die Schreinerei Brandl in Taufkirchen und das Ziel der Lexnhof in Vogging.
Mit Rucksäcken, die Naturforscherausrüstungen wie Lupen, Ferngläser und Bestimmungsbücher enthielten, wanderten die Teilnehmer durch heimische Wälder, Wiesen und Felder. Es gab vieles zu entdecken, zu bestaunen und zu probieren. Allerhand Wissenswertes über die heimische Pilzwelt, die Flora und die Fauna konnten die Kinder bei der dreistündigen Wanderung erfahren. Der Wald zwischen Taufkirchen und Vogging hielt viele Überraschungen bereit, so konnten sie Tollkirsche, Einbeere, Faulbeere und Heckenkirsche kennen lernen. Doch auch bekannte Pflanzen wie Vogelbeere, Brennnessel, Spitzwegerich und Springkraut wurden unter die Lupe genommen. Spiele wie Tropfenkönig, Zehenstaffel, Baumpantomime, Teebeutelwerfen, Edelsteinfischen und Sackhüpfen sorgten für gute Laune. Im Hamberger-Holz fanden die Kinder den sagenhaften Schatz der Hamberger, der aus verschiedenen Süßigkeiten bestand. Seinen Abschluss fand der Trip in die Natur am Hof von Willi und Margit Harreiter. Bei Lagerfeuer, Bratwürsteln, Marmelade und Bauernbrot neigte sich der erlebnisreiche Nachmittag und Abend seinem Ende zu.


 


OGV Taufkirchen - Jahresausflug, Eintrag vom 24.11.10, 11:54 Uhr

Jahresausflug des OGV Taufkirchen führt ins fränkische Rom


Der diesjährige Jahresausflug führte die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Taufkirchen für zwei Tage ins Fränkische. Der erste Tag stand im Zeichen des fränkischen Roms mit seinen sieben Hügeln, der Diözesanstadt Bamberg. Zwei Führungen erwarteten die 54 großen und kleinen Gartenfreunde, eine Stadtführung am Vormittag und eine Führung durch die Gärtnerstadt am Nachmittag. Die Stadtführung zeigte den Reiselustigen die historische Altstadt an der Regnitz mit dem Dom als Höhepunkt. In zahlreichen Geschichten und Legenden erfuhren die Teilnehmer vieles über die einstige Reichsstadt und ihre Stadtheilige, die Hl. Kunigunde. Der Nachmittag mit der Führung „Gärtnerstadt und Kräuterwissen“ gehörte den dort kultivierten Nutzpflanzen, der Süßwurzel „Lakritz“ und dem „Mussärol“, dem Echten Majoran. Zur Übernachtung ging es nach Hirschaid und am nächsten Morgen gab es einen Abstecher in den kleinen Ort Buttenheim zum Geburtshaus von Levi Strauss, dem Erfinder der Blue Jeans, das heute das Levi Strauss-Museum beherbergt. Der Nachmittag entführte die Ausflügler in die Barockzeit, nach Pommersfelden ins Schloss Weißenstein. Eine sogenannte Genussführung zeigte das barocke Kunstverständnis, die absolutistische Lebenseinstellung und den Lebensstil der damaligen Feudalgesellschaft auf. Im Landgasthof Winkler in Lengenfeld stärkten sich die Gartler ein letztes Mal, dann hieß es Rückfahrt nach Taufkirchen. Vorstand Willi Harreiter bedankte sich bei Ute Hahn für Vorbereitung des gelungenen Wochenendes und die Reiseleitung.


 


OGV Taufkirchen - Kinderwettbewerb 2010, Eintrag vom 24.11.10, 11:48 Uhr

Der Startschuss zur diesjährigen Kinderaktion vom Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen ist gefallen. Diesmal heißt das Motto: „….vom größten Sonnenschein“. Alle Kinder aus Taufkirchen, Rattenbach, Rohrbach und der Umgebung sind eingeladen mitzumachen. In der Grundschule und im Kindergarten Taufkirchen wurden die Sonnenblumensamen verteilt. Die Kinder können nun bis zum „Taufkirchner Bauernmarkt“ am 26.September die höchste Pflanze oder die größte Blüte heranziehen. Die Samentütchen mit Pflanzanleitung dienen als Startsets für die Junggärtner. Im Herbst winken den Siegern und allen, die mitmachen, viele tolle Preise.


OGV Taufkirchen - Flechtkurs "Augenweide", Eintrag vom 24.11.10, 11:46 Uhr

Wieder einmal hieß es in Taufkirchen beim Obst- und Gartenbauverein „Kunst aus Weide für jeden Garten“. Mit 13 Teilnehmerinnen verbrachte die Korbgestalterin Petra Franke einen kreativen Frühlingstag in Vogging bei Familie Harreiter. Unter der Anleitung der Flechtmeisterin entstanden herrliche Rankhilfen, Staudenhalterungen und anderes Flechtwerk für Haus und Garten. Sie zeigte den Kursteilnehmerinnen verschiedene Flechtarten, Knoten und Knöpfe mit Weidenzweigen und -ästen. Unterstützung bekam Frau Franke von den Vorstandsmitgliedern des Gartenbauvereins Erika Wiesmeier und Ute Hahn. Alle Teilnehmerinnen waren mit ihren entstandenen Werken höchst zufrieden und so manch eine hat sich von der Begeisterung für das Flechten anstecken lassen. Mit dem diesjährigen Kurs hat der Gartenbauverein Taufkirchen bereits seinen zehnten Weidenflechtkurs durchgeführt und die Mitglieder freuen sich schon auf das nächste Mal.


OGV Taufkirchen - Kalligraphiekurs beim Gartenbauverein, Eintrag vom 24.11.10, 11:44 Uhr

Wer schreibt, der bleibt – Kalligraphiekurs des OGV Taufkirchen


Was auffiel, wenn man das Pfarrheim in Taufkirchen am letzten Samstag betrat, war die absolute Ruhe. Zehn Frauen des OGV Taufkirchen hatten sich zum ersten Kalligraphiekurs im Programm des OGV angemeldet und begannen unter der Leitung von Hildegard Peterlik aus Massing ihre ersten Versuche in der Kunst des „Schönen Schreibens“ - der eigentlichen Bedeutung des aus dem Griechischen stammenden Wortes Kalligraphie. Die erste Berührung hatte der OGV mit Hildegard Peterlik, als sie das Plakat für die 75-Jahrfeier des OGV entwarf und beim eigentlichen Event mit einer kleinen Ausstellung im Schulhaus von Taufkirchen auf ihre „kalligraphischen Aktivitäten“ aufmerksam machte.
Information über die verwendeten Materialien wie Federn, Tinten, Tuschen und Papier und erste Anweisungen über das Führen und die Haltung von (Bandzug-) Feder und Federhalter waren Gegenstand der ersten theoretischen halben Stunde - denn bis auf Sabine Tändler aus Unterrohrbach waren alle Teilnehmerinnen „blutige Anfänger“ - dann begann das Üben der ersten Buchstaben nach den verteilten Vorlagen. Hier schon merkten die Kursteilnehmerinnen sehr rasch, dass volle Konzentration und penible Genauigkeit Voraussetzung für einen erfolgreichen Anfang waren. Immerwährende Korrekturen durch die Lehrgangsleiterin am Arbeitsplatz jeder einzelnen folgten und nach der ersten Stunde des Übens versammelte Hildegard Peterlik ihre Schülerinnen um sich und zeigte und erklärte, was an Schwierigkeiten und Problemen aufgetreten war und welche Taktik beim Erlernen und zum Vermeiden von Fehlern anzuwenden sei.
Die Schrift, die als erste und einzige bei diesem Kurzlehrgang geübt wurde, war „Unzialis“, die von den Römern entwickelt wurde und etwa im 4. Jahrhundert nach Christus ihre Blütezeit erlebte. Die Schrift wird heute wegen ihrer Schlichtheit gern für religiöse Texte verwendet und kennt keine Großbuchstaben. Sie wirkt auch sehr gut bei Sinnsprüchen oder Glückwünschen. Hildegard Peterlik vermittelte den Teilnehmerinnen, dass Kalligraphie auch ein Mittel zur Entspannung sei, dass man beim Schreiben zur Ruhe kommen und dabei sogar meditieren könne.
Nach wenigen Stunden begannen die Teilnehmerinnen kleine Texte eigener Wahl zu schreiben, es entstanden aber auch Klappkarten, Passepartouts und Leporellos.
Zum Ende des Lehrgangs zeigte Hildegard Peterlik, welche Effekte möglich sind, wenn zum Schreiben z. B. statt einer Bandzugfeder ein Pappstreifen oder drei zusammengeklebte Strohhalme mit ausgefransten Enden verwendet werden.
Außerdem ermahnte sie ihre Schülerinnen, nie etwas Geschriebenes wegzuwerfen, man könne alles wieder verwenden oder auch gemachte Fehler noch einmal nachvollziehen.
Als der Lehrgang endete, waren sich alle Teilnehmerinnen einig, dass sich die Mühe gelohnt hat und sicher werden die erworbenen Kenntnisse bald für die Gestaltung eigener Kreationen eingesetzt.


 


OGV Taufkirchen - Kinder des OGV beschenken Kindergarten, Eintrag vom 24.11.10, 11:09 Uhr

Die Kinder des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Taufkirchen sind sehr aktive Mitglieder. Jedes Jahr, wenn der Bauernmarkt näher rückt und die Erwachsenen etwa 200 Kränze, Herzen und Gestecke aus Blüten, Zweigen und Früchten zaubern, werden auch die OGV-Kinder aktiv. Ungefähr zwanzig Kinder basteln dann ebenfalls fleißig und an einem eigenen Stand werden die entstandenen Kunstwerke an Frau und Mann gebracht. Die Einnahmen werden geteilt und dienen dazu, das Taschengeld aufzubessern. Heuer verlief das ganze ein wenig anders: Die beteiligten Kinder äußerten den Wunsch, dem Taufkirchener Kindergarten einen Teil der Einnahmen zu spenden, damit dafür ein Laufrad gekauft werden kann. Die Kinder erinnern sich sehr gerne an die Zeit, die sie im Kindergarten verbracht haben, bei der jüngsten (Miriam Maierhofer) ist es ja gerade erst 4 Monate her. Am letzten Freitag war es soweit, eine zwölfköpfige Abordnung (Marie Brandl, Johanna und Miriam Denk, Anna Ganghofer, Judith und Magdalena Harreiter, Jana und Sophie Hoffmann, Lena und Luisa Laubenbacher und Magdalena und Miriam Maierhofer) versammelte sich um 16.45 Uhr am Kindergarten, wo wegen der Vorbereitung des St. Martin-Umzugs ein riesiges Gedränge herrschte und übergab im Turnraum ihre Geldspende an die hocherfreute kommissarische Leiterin Lisa Lehner.
Das beschaffte Laufrad konnten die Spenderinnen bei der Gelegenheit gleich besichtigen. Der Kindergarten Taufkirchen hat zuvor noch nie eine Spende von Kindern erhalten.
 


OGV Taufkirchen - Sonnenblumenwettbewerb, Eintrag vom 24.11.10, 11:07 Uhr

Endlich war es soweit - 45 Schul- und Kindergartenkinder aus Taufkirchen lieferten am Sonntag beim Bauernmarkt in Taufkirchen zwischen 10 und 13.30 Uhr ihre Sonnenblumen für die Endwertung des Sonnenblumenwettbewerbs ab. Dann warteten die jüngsten Aktiven des OGV gespannt auf die Ergebnisse des diesjährigen Wettbewerbs unter dem Motto „…vom größten Sonnenschein“. Einige Kinder beschwerten sich - ärgerlich oder auch traurig - bei der Jury des Obst- und Gartenbauvereins: „Die meine ham d’Schnecken gfressn, jetzt kann i am Wettbewerb ned teilnehmen“.
Zehn Bücher über Tier- und Pflanzenthemen warteten auf die Gewinner, fünf für die höchste Sonnenblume und fünf für den Blütenkorb mit dem größten Durchmesser. Eine halbe Stunde nach Annahmeschluss konnte die Jury, bestehend aus den Vorstandsmitgliedern Erika Wiesmeier und Klaus Denk, die Ergebnisse bekannt geben, den Gewinnern gratulieren und die Preise aushändigen. Die höchste Sonnenblume mit 2,86 m brachte Bettina Ganghofer mit, es folgten Ines Eichinger mit 2,74m und Katharina Brandl mit 2,53m. Die Plätze 4 und 5 belegten Judith Harreiter mit 2,46m und Barbara Aigner mit 2,34m.
Bei den Sonnenblumen mit dem größten Korbdurchmesser wurde um die Platzierungen hart gekämpft: Den 1. Platz belegten gemeinsam Magdalena Harreiter und Simon Zindl mit Blüten von je 36 cm Durchmesser. Auf dem 3. Platz landete nur knapp geschlagen die Schwester von Simon Zindl, Annalena, mit einer Blütengröße von 35 cm. Auf Platz 4 landeten gemeinsam die Blüten von Miriam Maierhofer und Alexander Gobmaier mit je 33cm Durchmesser.
Dass zwei Geschwisterpaare auf den vorderen Plätzen landeten und dass die Kinder von zwei Vorstandsmitgliedern unter den Preisträgern sind, deutet darauf hin, dass der „grüne Daumen“ von den Eltern weitervererbt wurde.
Alle Kinder auf den nachfolgenden Plätzen erhielten als Trostpreis einen Gutschein für eine Kräuterlimonade („Bauern-Sprite“ und „Wiesendudler“), der im Zelt der OGV Kinder, die wieder „Gefilztes“ und Geflochtenes verkauften, eingelöst werden konnte. Einig waren sich Preisträger und Platzierte, dass sie am nächsten Wettbewerb wieder teilnehmen werden.
Die Erwachsenen des OGV hatten die Likör- und Saftbar aufgebaut, 20 verschiedene Liköre und Gespritztes wurden von den „Bardamen“ Irmgard Lautenbacher, Marianne Maierhofer, Elke Hoffmann und Brigitte Gillmaier ausgeschenkt. 36 Frauen und Männer des OGV hatten am Freitag etwa 200 Kränze, Herzen und Gebinde gesteckt und geflochten, die alle an die Frau und den Mann gebracht werden konnten. Den „Vertrieb“ besorgten Irmi Ganghofer, Ute Hahn und Marie-Luise Denk. Den Erlös aus dem Verkauf der Getränke und Gestecke spendet der OGV den Landfrauen für einen caritativen Zweck.


 


OGV Taufkirchen - Filzkurs beim Gartenbauverein, Eintrag vom 24.11.10, 11:04 Uhr

„Verfilzt und zugenäht“, so hieß es am vergangen Samstag im Pfarrhof von Taufkirchen. Der Obst- und Gartenbauverein Taufkirchen hatte in diesem Jahr schon zum zweiten Mal zu einem Filzkurs eingeladen, immer unter der Leitung von Frau Petra Faust-Hoyler aus Oberhamberg. Im Juli waren 12 Kinder und dieses Mal 9 Jugendliche und Erwachsene der Einladung gefolgt. Die Kursleiterin zeigte und lehrte die Teilnehmerinnen die Kunst des Nassfilzens. Mit Wolle, Seife, Schüsseln und Wasser machten sich die Teilnehmerinnen daran, aus Naturwolle allerhand Schönes zu fertigen. Frau Faust-Hoyler hatte einige Anschauungsmaterialien und Literatur mitgebracht. Es gab Weihnachtliches, aber auch viel Praktisches zum Nachmachen. So entstanden im Laufe des Tages kleine und große Kunststücke, vom Elch bis zur Handtasche und zum Tischläufer war alles dabei. Nach einem kreativen Tag mit Filz und einer großartigen Referentin war den Kursteilnehmerinnen klar, das Filzen einen Riesenspaß machen kann.


OGV Amsham-Egglham, Eintrag vom 02.11.10, 13:19 Uhr

Kinder schnitzten Kürbisse für Halloween
Amsham. Der Obst- und Gartenbauverein Egglham-Amsham organisierte für Kinder einen kurzweiligen Samstag-Nachmittag: Auf dem Schmiedhof wurden Kürbisse zur bevorstehenden Halloween Nacht geschnitzt. Die Mädchen und Buben waren dabei ganz eifrig bei der Sache. Vorsicht war geboten beim Umgang mit den schneidigen Messern. Vorsitzende Johanna Maier und Helferin Helga Dadlhuber boten den Kleineren ihre Hilfe an, Sigi Schick zeigte in seiner warm eingeheizten Werkstatt Bilder als Vorlage für die Aktion. Zwischendurch stärkten sich die begeisterten Kinder mit Getränken und Pizzabrötchen, welche von Anita Hölzlwimmer gespendet wurden. Am Ende entstanden richtige Kunstwerke, die von den Kindern mit nach Hause genommen werden durften.
 


Herbstversammlung OGV Arnstorf, Eintrag vom 25.10.10, 13:36 Uhr

Ein Pasteur „veredelt“ das Obst – neuer Vertikutierer ab Frühjahr 2011 im Einsatz
Obst- und Gartenbauverein erweitert seine Geräteausstattung
Arnstorf. Seit langem hatte man in der Vorstandschaft des Obst- und Gartenbauvereins die Anschaffung eines Pasteurisiergerätes ins Auge gefasst. Nun steht die Anlage mit einer Kapazität von 200 Litern pro Stunde bereit und kann mit der vorhandenen Obstpresse von den Mitgliedern zu einem günstigen Verleihpreis genutzt werden. Vorstand Xaver Pongratz stellte das Gerät zur Haltbarmachung von Obstsäften einschließlich Filterung und Abfüllung „Bag in Box“ im Rahmen der Herbstversammlung im Gasthaus Kirchenwirt vor. Nachdem der alte Vertikutierer bereits lange Jahre im Dienst stand, sei auch ein neues Gerät dieser Art gekauft worden und stehe ab Frühjahr 2011 zum Einsatz bereit, informierte Pongratz weiter. Interessenten an einem Lehrgang für Gartenpfleger, der Ende Februar bis Anfang März 2011 in Deutenkofen stattfindet, können sich beim Vorstand melden. Als nächsten Termin nannte der Vorstand die Pflanzentauschaktion im Rahmen des Allerseelenmarktes am Sonntag, 7. November. Das neue Jahr beginnt mit einer Diashow über Vereinsaktivitäten am Freitag, 14. Januar im Gasthaus Soukup. Ein Rebenschnittkurs mit Richard Bloos steht für den 26. Februar im Kalender. Am 11. März stimmt ein Bildervortrag über das Schneiden und Erziehen von Obstbäumen auf den Baumschneidekurs am folgenden Tag im Obstlehrgarten ein. Zur Frühjahrsversammlung trifft man sich am 10. April im Pfarrzentrum St. Georg und am 23. April führt Vorstand Pongratz in die Kunst des Baumveredelns ein. Edelreiser können bereits jetzt bei Anton Mitterbauer bestellt werden. Aus dem Hauptteil des Abends, einen Diavortrag zum Thema „Beerenobst im Hausgarten“ nahmen auch „alte Hasen“ unter den Gartlern interessante Tipps und Anregungen mit nach Hause. Insbesondere gab der mit herrlichen Bildern unterlegte Vortrag wichtige Informationen zur Sorten- und Standortwahl, zur Bodenbeschaffenheit und Düngung, über Pflege und Rückschnitt, zu Schädlingen und Krankheiten sowie deren Bekämpfung bei Erdbeeren, Johannisbeeren, Stachel- Him- und Brombeeren, zu Mini-Kiwi und sonstiges Beerenobst wie Heidelbeeren, Felsenbirne oder Apfelbeere. Und so weckte der Abend schon wieder Lust auf ein neues Gartenjahr, auch wenn das alte noch nicht ganz abgeschlossen ist.

Vorstand Xaver Pongratz (links) und Schriftführer Bernhard Bednara stellten bei der Herbstversammlung den Pasteur, das neue Glanzstück im Gerätepark des Obst- und Gartenbauvereins Arnstorf, vor.


OGV Simbach - Jahreshauptversammlung 2010, Eintrag vom 07.10.10, 07:38 Uhr

Den Verein für “Gartenbau und Landespflege Simbach am Inn e.V.” gibt es seit 30 Jahren
Gutbesuchte Jahreshauptversammlung – Richard Grundwürmer zeigte über 170 Dias von heimischen Wiesenblumen


Simbach (cs). Sehr gut besucht war die Jahreshauptversammlung des Gartenbauvereins im Gasthaus Plank, zu der Vorsitzende Frieda Brummer eine Reihe von Ehrengästen begrüßte, darunter unter anderem Seniorvorstand Adolf Guggenberger, Martin Zellhuber vom Bienenzuchtverein, Eva Petschl, 2. Vorsitzende der Ortsgruppe des Bund Naturschutzes, sowie Ehren- und Gründungsmitglieder. „Im Frühjahr 1980 ist der Gartenbauverein, dem heute 370 Mitglieder angehören, gegründet worden. Bald war dem Verein viel Vertrauen und Interesse entgegengebracht worden“, so Brummer, die an zahlreiche Fachvorträge, Ausstellungen, Fortbildungen und Ausflüge im Laufe von drei Jahrzehnten erinnerte. Nach der Gründung leitete Ludwig Blüml vier Jahre den Verein, 16 Jahre stand Adolf Guggenberger an der Spitze und seit zehn Jahren ist Frieda Brummer 1. Vorsitzende. Sie bedankte sich für die stete Unterstützung und würdigte die Kreativen, die den Saal für diese Versammlung mit liebevollen Arrangements aus Blumen und Früchten äußerst ansprechend gestaltet hatten. Nach dem stillen Gedenken an die Verstorbenen folgte der Bericht der Schriftführerin. Beatrix Primas ließ darin die Höhepunkte des abgelaufenen Vereinsjahres Revue passieren, nannte vor allem den erfolgreichen Obstbaumwinterschnitt bei der Familie Fenz mit 130 Teilnehmern und die Mitgestaltung des Ferienprogramms der Stadt Simbach seitens des Gartenbauvereins bei der Familie Brem als herausragende Ereignisse. Kassier Willi Primas zeigte die Finanzbewegungen auf, wobei der Kauf einer Lautsprechanlage als größter Ausgabenposten ins Gewicht fiel. Kassenprüfer Manfred Volke bescheinigte eine korrekte Kassenführung. Einstimmig wurde dem Kassier die Entlastung ausgesprochen. 3. Bürgermeister Thomas Klumbies war zum ersten Mal als offizieller Vertreter der Stadt Simbach beim Gartenbauverein. Allein an der großen Anzahl der Anwesenden bei der Jahreshauptversammlung und den im Rückblick aufgezeigten Vereinsaktivitäten zeigte er sich sehr beeindruckt. Er bedankte sich auch für die Teilnahme am Stadtfest und überreichte eine finanzielle Anerkennung. „Die Natur ist ein Geschenk Gottes an uns Menschen. Wir sind aufgerufen, dieses Geschenk zu bewahren“, sagte Dr. Father Albert, der das Engagement der Gartler für die Natur lobend bemerkte. Nun folgte der Diavortrag von Richard Grundwürmer. Der Hobbyfotograf zeigte heimische Wiesenblumen, nannte den Namen jeder Pflanze und auch den Standort, zum Beispiel Inndamm, am „Lago“, am Waldrand oder bestimmte Wiesen. Die Zuschauer staunten über die Vielfalt hier gedeihender Wiesenblumen. 172 Aufnahmen hatte Richard Grundwürmer mitgebracht, darunter Schlüsselblume, Veilchen, zweiblättriger Blaustern, Lungenkraut, Pestwurz, Leberblümchen, Glockenblume, Mädesüß, Johanniskraut bis hin zur Königskerze.
 

Foto: v. links: 1. Vorsitzende des Simbacher Gartenbauvereins, Frieda Brummer, 3. Bürgermeister Thomas Klumbies, Referent Richard Grundwürmer und Dr. Father Albert.


25 Jahre OGV Triftern - Festabend, Eintrag vom 06.10.10, 14:04 Uhr

Leitmotiv seit der Gründung: „Der Garten als Lebensraum“
Gartenbauverein feierte sein 25-jähriges Bestehen - Festabend und Beteiligung am Erntedankfest

Triftern. Mit einem ansprechenden Festabend im Gasthaus Irber und der Beteiligung am Erntedankfest der Pfarrei Triftern feierte der Gartenbauverein (GBV) sein 25-jähriges Bestehen.

Sowohl mit dem herrlich dekorierten Irbersaal als auch mit dem stilvoll gestalteten Erntedankaltar in der Pfarrkirche machte der Verein für Gartenbau und Landespflege, wie er offiziell heißt, seinem Namen alle Ehre. Ein starkes Team von ambitionierten und kreativen, vor allen Dingen weiblichen Mitgliedern, um 1. Vorsitzende Elisabeth Reiter hatte die Festivität so vorbereitet, dass diese mit großen Lettern in der Vereinschronik stehen wird.

Das beständig große Engagement des GBV honorierten die Mitglieder mit einer respektabel hohen Beteiligung an den beiden Veranstaltungen des Jubiläumswochenendes. Beim Festabend waren die über 150 Besucher mehr als beeindruckt, in welch traumhafte Kulisse der Irber-Saal verwandelt worden war. Nach einem gemeinsamen Essen nahm das Programm seinen Lauf, das von den Hirschegg-Buam musikalisch umrahmt wurde.

Mit wohlgesetzten Worten führte Dr. Rudolf Schwetlik die Festgemeinde in gekonnter Form durch den Abend. Dabei stellte er gleich eingangs heraus, dass die Bilanz des ersten Vierteljahrhunderts GBV untrennbar mit hervorragenden Vorstandschaften und 1. Vorsitzenden zusammenhänge. Hierzu könne sich der Verein, so der Moderator, selbst gratulieren und auch selbst applaudieren.

Beifall gab es in der Folge reichlich für besondere Leistungen und Verdienste in den vergangenen 25 Jahren, auf die 1. Vorsitzende Elisabeth Reiter nach ihren Begrüßungsworten in komprimierter Form Rückschau hielt. Den mittlerweile 225 Mitgliedern sei zurückliegend eine variable Palette geboten worden. Die bislang 240 Veranstaltungen hätten von Fachvorträgen über praktische Unterweisungen bis zu Informationsfahrten gereicht. „Der Garten als Lebensraum“ sei gewissermaßen von Anbeginn das Leitmotiv gewesen, wobei sich der GBV und seine Verantwortlichen als aktive Helfer von Mensch und Natur in den Dienst dieser Sache gestellt hätten. Unterstützt werde der Verein dabei bestens von seiner Dachorganisation, dem Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege.

Elisabeth Reiter stellte hier eine sehr persönliche Dankesadresse an alle jene ab, die für den GBV etwas gewagt, angepackt und sich voll eingebracht hätten. „Dabei wollen wir aber diejenigen nicht vergessen, die nicht mehr unter uns sind“ leitete die Vorsitzende zum Totengedenken über, wobei sie hier stellvertretend an den 2005 verstorbenen Gründungsvorsitzenden Alfred Litzki erinnerte.

Den hohen Stellenwert, den der sich über das gesamte Gebiet des Marktes Triftern erstreckende Gartenbauverein erlangt hat, wurde speziell im Grußwort von 1. Bürgermeister Walter Czech zum Ausdruck gebracht. Dieser lobte vor allem das gemeindeübergreifende Wirken des GBV, das in verschiedenen Pflanzaktionen im öffentlichen Bereich seinen Niederschlag gefunden habe. Auch die Beteiligung am gemeindlichen Ferienprogramm und zahlreiche Veranstaltungen und Unternehmungen, die der Information und Kommunikation unter den Mitgliedern dienen würden, seien hervorzuheben. Seinen persönlichen Dank und den des Marktes Triftern brachte der Bürgermeister mit einem Geldgeschenk für den GBV und Blumen für die 1. Vorsitzende zum Ausdruck.

Auch Pfarrer Dr. Waldemar Hadulla wandte sich an die Anwesenden und äußerte sich dabei anerkennend über den Jubelverein, der das Wort „Garten“ in seinem Namen trage. Der Garten habe eine tiefe, symbolische Bedeutung, der schon seine Anfänge im Paradies mit dem Garten Eden genommen habe.

Wegen der 100-Jahr-Feier des GBV Eggenfelden war der Gartenbau-Kreisverband nicht vertreten. Kreisvorsitzende Margarete Schacherbauer hat eine Grußadresse übermittelt, die von Moderator Dr. Rudolf Schwetlik verlesen wurde. In diesem wurde der fast 100 %-ige Mitgliederzuwachs in den vergangenen acht Jahren herausgestellt. Elisabeth Reiter und ihr Team sei hier besonderer Dank zu sagen, weil es diesen gelungen sei, durch entsprechende Wissens- und Erlebnisvermittlung das Ansehen des GBV zu stärken.

Die Ehrung von Gründungsmitglieder sowie von Mitglieder, die dem Verein 25 Jahre angehören, wurde dann von Bürgermeister Czech zusammen mit 1. und 2. Vorsitzenden vorgenommen. [Kasten: Ehrungen].

Die vorangegangene Rückschau der 1. Vorsitzenden erhielt dann noch mit einer Power-Point-Präsentation eine sehenswerte Abrundung. Die Bilder zu der perfekten Präsentation hatten Günther Broda und Elmar Feldl zusammengestellt, der diese auch kommentierte.

Die Schlussworte waren in erster Linie Dankesadressen von Elisabeth Reiter, die an die große Helferschar sowie an Andrea Wimmer und Michaela Surner für die dekorative Ausgestaltung des Irber-Saals gingen. Ihr selbst wurde von ihrem Stellvertreter, Josef Pichlmeier, für die umfassenden Vorbereitungsarbeiten, die einen überaus gelungenen Festabend ermöglicht hätten, gedankt. Ein Blumenpräsent und starken Beifall der Anwesenden gab es obendrein für die seit 2002 tätige 1. Vorsitzende.

Am Sonntag beteiligte sich der Gartenbauverein mit einer stattlichen Abordnung am Erntedankfest der Pfarrei Triftern. In der von GBV-Mitgliedern geschmückten Pfarrkirche fand Pfarrer Dr. Waldemar Hadulla lobende Worte, vor allem auch für den wunderschön arrangierten Erntedankaltar.

Große Anerkennung wurde dem GBV auch nochmals von 1. Bürgermeister Walter Czech gezollt. Er wolle vor der versammelten Kirchengemeinde seinen Dank dafür aussprechen, dass der Verein in den vergangenen 25 Jahren sehr viel für die Ortsverschönerung im gesamten Markt Triftern unternommen habe.
 

Die Gründungsmitglieder und die Mitglieder, die dem Gartenbauverein seit 25 Jahren angehören, wurden beim Festabend mit Urkunde und Präsenten geehrt. Auf dem Bild vorne von rechts 1. Bürgermeister Walter Czech, 1. Vorsitzende Elisabeth Reiter, Direktor Alois Zisler, Gerda Kubicek, Gunther Wimmer, Maria Hölzlwimmer, Elfriede Adler, Hans Wimmer, Hermine Weggartner, Wolfgang Beck sowie hinten von links Rudolf Sporer, Erika Kleiner, Anna Wimmer und Lotte Schuhbauer. (Fotos Broda)

1. Vorsitzende Elisabeth Reiter bei ihrem Rückblick auf 25 Jahre Gartenbauverein Triftern.

Zur überaus dekorativen Ausgestaltung des Irbersaals trugen auch die ausgestellten Werke von Andrea Wimmer und die Bilder von Michaela Surner bei.


100 Jahre OGV Eggenfelden - 1. Eggenfeldner Apfeltag, Eintrag vom 05.10.10, 11:43 Uhr

„Dieser Verein macht unsere Stadt schöner“

Obst- und Gartenbauverein Eggenfelden feiert 100. Geburtstag mit einem „Apfeltag“

Eggenfelden - 100 Jahre Obst- und Gartenbauverein Eggenfelden: dieses Jubiläum wollte der rührige Verbund von garten- und Naturfreunden nicht alleine feiern, sondern es wurde die gesamte Bevölkerung eingeladen zum 1. Eggenfeldener Apfeltag. Und, wie sollte es bei einem Obst- und Gartenbauverein auch anders sein – die Einladung fiel auf fruchtbaren Boden, die Saat ging auf und zwar in Form eines großen Besucherandrangs, über den sich Vereinsvorsitzende Petra Gfirtner sichtlich freute und sie dazu veranlasste, Eggenfeldens Bürgermeister Werner Schießl zuzustimmen, der angeregt hatte, diesem 1. Apfeltag noch viele weitere folgen zu lassen. „Was Ihr hier auf die Beine gestellt habt, das verdient allerhöchste Anerkennung“, lobte der Bürgermeister angesichts der vielen Standl, an denen es nicht nur Obst und andere Leckereien, sondern auch viele Informationen gab.
Begonnen hatten die Jubiläumsfeierlichkeiten bereits am Samstagabend mit einer Feierstunde. Im vollbesetzten Saal des Gotischen Kastens der Gerner Schlossökonomie waren Vereinmitglieder und viele Ehrengäste wie Bürgermeister Werner Schießl, stellvertr. Landrat Karl Riedler und Kreisfachberater Bernd Hofbauer versammelt, um Rückschau zu halten auf die Geschichte eines Vereines, der, wie Bürgermeister Werner Schießl unterstrich, bis heute auch das Gesicht der Stadt prägt. „Unsere Stadt wird schöner durch die kleinen Gartenparadiese, die von den Vereinsmitgliedern geschaffen wurden“, so Schießl, der sich auch dafür bedankte, dass der Obst- und Gartenbauverein die Betreuung des sehenswerten Kräutergartens im ehemaligen Schlosspark übernommen hat.
Einen interessanten Rückblick auf 100 Jahre Vereinsgeschichte bot Petra Gfirtner im Rahmen des Festabends. Gegründet wurde der Verein im Jahr 2010 vom Seifenfabrikanten Johann Straniak mit der Intention, den Obstanbau in Eggenfelden zu fördern. Dieses Ziel wurde in späteren Jahren wichtiger, als sich die Gründer des Vereins vielleicht gedacht hatten. Denn in den Kriegsjahren und den schweren Zeiten danach wurde die Ernte aus dem eigenen Obst- und Gemüsegarten für nicht wenige Menschen fast schon überlebensnotwendig. Heute haben sich die Aufgaben der Obst- und Gartenbauvereine gewandelt, wie auch die Vorsitzende des Kreisverbandes, Margarete Schacherbauer, unterstrich: der Erhalt seltener Obst- und Gemüsesorten, die sonst längst in Vergessenheit geraten wären, ist eines der Ziele der Obst- und Gartenbauvereine. Die Information der Mitglieder in Kursen und Veranstaltungen, das Fachsimpeln und der Austausch untereinander, auch das gehört zu den wichtigen Säulen der Arbeit eines Vereins, dessen Anziehungskraft immer noch sehr große ist: mit seinen rund 1000 Mitgliedern ist er der größte Obst- und Gartenbauverein im Landkreis Rottal-Inn und der zweitgrößte in Niederbayern.
Landrätin Bruni Mayer war Ehrengast beim 1. Eggenfeldener Apfeltag. In ihrem Grußwort erinnerte sie schmunzelnd daran, dass der Apfel schon bei Adam und Eva eine wichtige Rolle gespielt habe als erste Ernte im Paradies. Sie wünschte allen Vereinsmitgliedern, dass ihre kleinen und großen Paradiese auch künftig blühen und gedeihen. Als Anerkennung für die Arbeit des Vereins hatte sie neben einer finanziellen Zuwendung auch ein ganz praktisches Geschenk des Landkreises dabei: ein Gartenbankerl, dass künftig zur Rast im Kräutergarten im ehenaligen Schlosspark einlädt.
 

Ein Gartenbankerl als Geschenk: Landrätin Bruni Mayer und Vereinsvorsitzende Petra Gfirtner nahmen gleich Platz auf dem Geschenk des Landkreises und stießen mit einem Apfel-Sekt auf die nächsten hundert Jahre des Vereins an. Zu den Festgästen gehörten auch (v.l.) Bürgermeister Werner Schießl, Kräuterpädagoge Willi Harreiter, Kreisfachberater Bernd Hofbauer und die Kreisvorsitzende der Obst- und Gartenbauvereine, Margarete Schacherbauer

100 Jahre Obst- und Gartenbauverein Eggenfelden: die ganz Vielfalt, die ihre Gärten zu bieten haben, zeigten die Gartler in der Gerner Schlossökonomie.

Apfelsaft, frisch aus der Presse: vor allem die jüngsten Besucher des Apfeltages waren begeistert von diesem Angebot.

Er ist zwar große Zahlen gewohnt, doch hier geriet auch der passionierte Hobbygärtner und Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Rottal-Inn, Johann Fischer (2.v.r., mit Gattin Veronika) ins Staunen: rund 250 verschiedene Apfelsorten sind in Gärten und auf Wiesen im Landkreis Rottal-Inn noch zu finden, erklärte Rudolf Gindl, Schriftführer des Eggenfeldener Obst- und Gartenbauvereins. Die Sparkasse Rottal-Inn hatte mit einer großzügigen Spende die Jubiläumsfeierlichkeiten des Vereins unterstützt

Charmantes Angebot: bei Claudia Strobl gab es „Äpfel mit Herz“ – wie das Herz auf den Apfel kommt, das erklärte sie den Besuchern gerne.


25 Jahre OGV Triftern, Eintrag vom 05.10.10, 11:32 Uhr

25 Jahre engagierter Helfer von Mensch und Natur
Jubiläumsfeier des Gartenbauvereins am 2./3. Oktober 2010

 Triftern. Nur noch wenige Tage sind es bis zur Feier des 25-jährigen Bestehens des Gartenbauvereins (GBV). Das Gründungsjubiläum wird mit einem Festabend am Samstag, 2. Oktober, im Gasthaus Irber und mit der Beteiligung der Mitglieder am Erntedankfest der Pfarrei Triftern am Sonntag, 3. Oktober, begangen.

Eigentlich könnte der Verein für Gartenbau und Landespflege, wie er offiziell heißt, schon seinen 100. Geburtstag feiern, wenn nach seiner Gründung als Obstbauverein Triftern im April 1910 nicht im Jahre 1961 das „Aus“ gekommen wäre. Die Auflösung war damals unumgänglich, weil sich niemand mehr für ein Vorstandsamt zur Verfügung gestellt hatte.

Ein Vierteljahrhundert später waren dann aber wieder Gartenfreunde aus dem Markt bereit zu einer Vereins-Neugründung. Mit 34 Mitgliedern wurde am 17. Juli 1985 der Verein für Gartenbau und Landespflege im Gasthaus Weißbräu Triftern aus der Taufe gehoben. Der damalige Kreisfachberater beim Landratsamt, Klaus Mathey und Altbürgermeister Hanns Dobler waren die Initiatoren für den neuen Gartenbauverein. Schon damals hat er sich ins Stammbuch, bzw. in seine Satzung geschrieben, dass im Rahmen der Gartenkultur und der Landespflege die Förderung des Umweltschutzes zur Erhaltung einer schönen Kulturlandschaft und der menschlichen Gesundheit bezweckt werden soll. Darüber hinaus hat sich der Verein die Ortsverschönerung zum Ziel gesetzt, womit er der Verschönerung der Heimat, der Heimatpflege und somit der gesamten Landeskultur dient.

Diese Absichtserklärungen hat der GBV, der das gesamte Gemeindegebiet Triftern abdeckt, in dem zurückliegenden Vierteljahrhundert seines Bestehens in vielfältiger Weise umgesetzt. Engagierte Führungskräfte waren dafür die Triebfedern, wobei die Strukturen für ein aktives, gärtnerisch ausgerichtetes Vereinsleben bereits 1985 von der Gründungsvorstandschaft vorgegeben wurde.

Dieser gehörten an Alfred Litzki (+ 2005) als 1. Vorsitzender, Alois Geier (+ 1988) als 2. Vorsitzender, weiters Gerhard Schmidbauer (Schriftführer), Gerda Kubicek (Kassier) sowie Elfriede Adler und Gudrun Bauer (Beisitzer). Wolfgang Spierling wurde 1990 zum Nachfolger von Alfred Litzki gewählt. Er stand 12 Jahre an der Spitze des GBV. Seit 2002 leitet Elisabeth Reiter den Verein, der mittlerweile 226 Mitglieder zählt. Bei ihrer Amtsübernahme waren es 116. Die variable Veranstaltungspalette und ein reges Vereinsgeschehen haben neben einer intensiven Mitgliederwerbung, in die sich besonders auch Vorstandsmitglied Hermine Schiffner eingebracht hat, diesen anschaulichen Interessentenzugang bewirkt.

Für einen verhältnismäßig geringen Jahresbeitrag (6,50 Euro) erhalten die GBV-Mitglieder wertvolle Gegenleistungen auf den verschiedensten Gebieten. Das reichhaltige Programm an Fachvorträgen und praktischen Unterweisungen in Sachen „Garten als Lebensraum“ steht dabei ganz oben an. Eine - erstmals 1992 durchgeführte - Pflanzenversteigerung gehört jeweils Ende April zum fixen Veranstaltungspunkt im GBV-Jahreskalender. Fahrten beispielsweise zu Landesgartenschauen dienen der Information und der Kommunikation unter den Mitgliedern, die seit 2007 auch bei mehrtägigen Vereinsausflügen „on tour“ gehen können (zuletzt ins Steirische Vulkanland).

Seit 2004 beteiligt sich der GBV auch beim Ferienprogramm des Marktes Triftern, bietet die Besichtigung von Mitgliedergärten an und hat sich auch mit mehreren Bepflanzungsaktionen im öffentlichen Bereich eingebracht. Erwähnenswert sind hier die Pflanzaktionen entlang der Magistratsstraße Triftern im Jahre 1988 sowie die Kiesbeetbepflanzung am Kirchenvorplatz in Anzenkirchen (2009).

In diesen Aktivitäten des GBV kommt auch die gute Verbindung zum Rathaus zum Ausdruck. Dies wurde von den Bürgermeistern des Marktes bei den Jahreshauptversammlungen des Vereins immer wieder bekundet und zuletzt auch von 1. Bürgermeister Walter Czech auf den Nenner gebracht: „Der Gartenbauverein hat sich in der kurzen Zeit seines Bestehens im öffentlichen Leben der Großgemeinde voll etabliert.“

Dass dem tatsächlich so ist, wird den Gästen der Jubiläumsfeier am 2. Oktober bei einer Rückschau auf 25 Jahre Gartenbauverein Triftern in Worten und Bildern präsentiert. Ein starkes Team von ambitionierten Mitgliedern um 1. Vorsitzende Elisabeth Reiter hat die Festivität so vorbereitet, dass diese mit großen Lettern in der Chronik des Gartenbauvereins stehen dürfte.
 

In den 25 Jahren seines Bestehens hat sich der Gartenbauverein Triftern in vielfältiger Weise im öffentlichen Leben engagiert, so wie hier bei einer Baumpflanzaktion beim Rathaus im Jahre 1988. Auf dem Bild zu sehen sind die bisherigen GBV-Vorsitzenden Alfred Litzki, 1985 - 1990 (links), Wolfgang Spierling, 1990 - 2002 (rechts) und Elisabeth Reiter, seit 2002 (4. von rechts).

Zu der vielfältigen Veranstaltungspalette des Gartenbauvereins gehört seit einigen Jahren auch die Besichtigung von Mitgliedergärten. Die Aufnahme stammt aus dem Rosengarten der Familie Pilstl, Triftern, aus dem Jahre 2009.


OGV Simbach - Hobbywinzer Paul Vöth, Eintrag vom 05.10.10, 08:59 Uhr

Weine vom “Thalhamer Sonnenberg”
Simbacher Hobbywinzer Paul Vöth referierte beim Gartenbauverein

Simbach (cs). „Weinberg“ in Erlach oder „Weinleiten“ zeugen noch heute davon, dass in frührer Zeit in der Simbacher Gegend Wein angebaut wurde. Hobbymäßig betreiben Doris und Paul Vöth in Thalham einen Weinberg, die Rebsorten „Kerner“, „Perle von Zala“, „Lakemont“ für Weißwein und die roten Trauben „Regent“ haben sie angebaut. „Grundsätzlich kann man Wein überall anbauen. Eine Hanglage ist von Vorteil, denn warmer Wind steigt nach oben und trocknet zum Beispiel nach Regen die Blätter schneller“, erklärt Paul Vöth, der sich seit etwa acht Jahren näher mit Weinbau beschäftigt, vollmundige Rebensäfte herstellt, die er gerne in geselliger Runde mit Familie und Freunden trinkt. Er ist ein Weingenießer, gönnt sich nur zu gewissen Anlässen ein Glas und bevorzugt dann einen guten, fruchtigen Wein, den er nicht verwässert. Wohl trinkt er Wasser dazu, macht sich jedoch keinen „Spritzer“. Zum Auftakt der „Offenen Gartentüren“ in Simbach ließ er im vergangenen Jahr seinen selbst hergestellten Wein probieren. Das mundige Getränk schmeckte und die Genießer waren von der Fruchtigkeit überrascht. Die Vorsitzende des Simbacher Gartenbauvereins, Frieda Brummer, wollte mehr wissen und bat Paul Vöth, einen Vortrag über „Wein im Hausgarten“ zu halten. Im Gasthaus Diegruber gab der Hobbywinzer, der 40 Jahre Polizist war, dem Kreistag und dem Simbacher Stadtrat angehörte, nun einen Einblick in seine Arbeit. „Mit dem „Wein-Virus“ habe ich mich wohl als Ministrant in Erlach angesteckt, als ich am Messwein nippte“, meint er. Erst nach Jahrzehnten kam der „Erreger“ bei einer Reise in die Pfalz wieder hervor. Hier lernte er einen Winzer kennen. Dieser gab ihm Tipps, wie die „Traube in die Flasche“ kommt. Der Weinbauer stellte seine alkoholischen Erzeugnisse noch wie sein Vater und Urgroßvater her und dies interessierte Vöth. Im Detail bekam er Auskunft, fuhr sogar zu manchen Arbeiten in die Pfalz und blickte dem Winzer bei den verschiedenen Arbeitsschritten über die Schulter. „Die Trauben wachsen auf mehrjährigem Holz an einjährigen Fruchtruten. Im Januar oder Februar wird der Wein bis auf die „Zapfen“ geschnitten, das heißt zwei bis drei Zentimeter über dem „Auge“, erklärt Paul Vöth. Er zeigt in seinem Weinberg auf die Trauben, die dunkelblau oder hellgelb unter den sich herbstlich verfärbenden Blättern hervor spitzen. „Jetzt beginnt die Zeit der Ernte. Die Trauben kommen runter, werden von Hand verlesen. Angefaulte Früchte werden entfernt, damit der Wein ohne Fehlgeschmackstoffe gut wird“, sagt er. Etwa 80 Liter Wein macht er, aber auch Traubensaft für die Enkelkinder und Weingelee. „Momentan weisen die Trauben schon 70 bis 75 Öchsle auf. Nachdem die Trauben „entrappt“ sind, werden sie in einer Mühle zerquetscht. Früher hat man sie in Bottichen zertreten. Nach einem Tag kommt ein bestimmtes Enzym dazu, damit es nicht zu einer „wilden Gärung“ kommt. Später kann man dann mit Hefe den Geschmack beeinflussen“, informiert Vöth und nennt die nächsten Arbeitsschritte nach der Pressung, wobei die Maische für Rotwein fünf bis sieben Tage stehen gelassen wird, damit die Farbpigmente optimal aus der Schale kommen. Im Keller, der um die 18 Grad Celsius haben soll, bewahrt er dann den Wein in verschiedenen Glasballons auf. Der Gärungsprozess beginnt. Der Satz (Trub) muss dann „abgezogen“ werden, die Glasballons werden gereinigt und der Wein kommt wieder hinein. Mit einem bestimmten Mineral wird das Getränk dann geklärt. Nach einem halben Jahr wäre der Wein fertig, doch nun wird noch abgeschmeckt. „Aus 20 Prozent jeder Rebsorte stellen wir süßen Traubensaft her. Ist der Wein zu herb, so kann er mit diesem Saft etwas süßer gemacht werden, damit ein schöner, runder Geschmack entsteht“, so Vöth, der den interessierten Gartlern im Rahmen seines Vortrages weitere Tipps gab, zum Beispiel, was bei Schädlingsbefall zu tun ist. Der Simbacher Hobbywinzer weiß viel über den Weinanbau, hat in Literatur und vor allem durch Gespräche mit Weinbauern immer mehr erfahren. Auch die Geschichte des Weinbaus interessiert ihn und so erklärt er, dass in Deutschland der erste Rebanbau 800 nach Christus nachgewiesen und die „Orleansrebe“ die Grundrebe vor allem in der Moselgegend war. „In Bayern trat das Bier die „Vorherrschaft“ an, doch Mönche haben sich auch weiterhin mit Weinbau beschäftigt“, sagt der Simbacher, der auch die neuesten EU-Richtlinien kennt. Demzufolge darf ein Hobbywinzer nicht mehr als 100 Quadratmeter Anbaufläche aufweisen, den Wein nicht einmal verschenken, geschweige denn verkaufen. „Die Erwerbswinzer sind stark unter Druck, denn immer mehr drängen Weine aus Chile, Neuseeland oder Australien auf den europäischen Markt“, gibt er zu bedenken. Er genießt seinen Wein ohnehin nur in Gesellschaft mit Freunden, holt dann mit einem Krug den Rebensaft aus dem Keller. Mit seiner Gattin Doris freut er sich, wenn die die Trauben im „Thalhamer Sonnenberg“ gut gedeihen und ein gutes Tröpfchen ergeben. Frieda Brummer bedankte sich herzlich für den Vortrag und probierte im Weinberg der Vöth’s die süßen Trauben, die in diesen Tagen geerntet werden können.

Paul Vöth (links) und seine Gattin Doris (Mitte) zeigen der Vorsitzenden des Simbacher Gartenbauvereins, Frieda Brummer (rechts) die reifen Trauben in ihrem „Thalhamer Sonnenberg“.
 


OGV Mariakirchen - Kinderferienprogramm, Eintrag vom 10.09.10, 07:26 Uhr

Mit dem Kräuterpadagogen durch Wiese, Wald und Flur
Mariakirchen. Schmeckt denn eine Limonade aus Giersch, Pfefferminze und Gundermann und kann man eine Blütenbutter essen? Ein eindeutiges Ja auf beide Fragen können in Zukunft 34 wissbegierige Kinder geben, die gemeinsam mit dem Kräuterpädagogen Willi Hareiter die einheimische Flora erkundeten. 2. Vorstand Andy Wasmeier vom Obst und Gartenbauverein freute sich auch über eine Reihe Erwachsener, die sich dieses interessante Exkursion nicht entgehen ließen. Alle waren ganz gespannt, was ihr Führer so alles über „die wilden Kerle am Waldesrand um Thalhausen“ erzählen würde. Los ging es mit der Suche nach den Zutaten für die Kräuterlimonade. Dabei erfuhr die muntere Schar, dass Giersch, Pfefferminze und Gundermann auch in der Heilkunde Verwendung finden und hörten aufmerksam den alten Sagen zu. Weiter ging es mit den Pflanzen aus der „Apotheke der Wiese“: mit den grünen Wundertropfen des Spitzwegerich und dem dazugehörigen Wiesenverband und dem heilenden Holunder. Vorbei am heimischen Schneeball, Schlehdorn, Weißdorn, Waldwachtelweizen und Rainfarn erreichte man eine stillgelegte Fläche mit Malven und Sonnenblumen. Hier fand man die dringend benötigten Blüten für die Blütenbutter. Am Ausgangspunkt wartete bereits eine neue Aufgabe auf die Mädchen und Buben. Jede Gruppe setzte alle Kräfte daran, um ihre Gläser zu schütteln, damit die Sahne darin zu Butterklumpen wird. Zur Belohnung gabs dann nicht nur die begehrten Murmeln, sondern natürlich auch die selbstgemachte Wiesenbrotzeit, die allen bestens schmeckte.

Nach der ausgiebigen Wanderung ließen sich die kleinen und großen Teilnehmer die selbstgemachte Wiesenbrotzeit mit Blütenbutter und Kräuterlimonade schmecken.
 


OGV Arnstorf - Kinderferienprogramm, Eintrag vom 10.09.10, 07:24 Uhr

Noble Appartementhäuser für allerlei Waldgetier
Ferienkinder“ hämmern, nageln und schrauben für Nistbäume- und Kästen
Arnstorf. Dem Nachwuchs die Natur näher zu bringen, ist ein großes Anliegen beim Obst- und Gartenbauverein. Eine gute Möglichkeit dafür bot wie immer das Angebot im Ferienprogramm. Diesmal hatten Vorstand Xaver Pongratz und seine Helfer den Bau von Nistbäumen vorbereitet. Die 12 Mädchen und Buben stürzten sich voll Eifer in die Arbeit, hämmerten, schraubten und bohrten und ließen sich ihr Werk erklären. Und so entstanden an diesem Vormittag unter dem schützenden Dach der Garage in Geiselsdorf drei prächtige Nistbäume, die in fünf übereinanderliegenden „Appartements“ noble Nist- und Brutplätze für Vögel und sonst noch allerlei Getier wie Siebenschläfer oder Haselmaus bieten. bieten. Zudem wurden aus hohlen Baumstämmen acht runde Nistkästen mit Boden und Deckel versehen. Die künftigen Bewohner präparierter Form durfte die fleißige Handwerkerschar im Haus von Jäger Georg Hager kennen lernen. Als nach einem kräftigen Mittagsmahl der Regen aufhörte, konnte auch der zweite Programmpunkt in Angriff genommen werden, nämlich die Aufstellung im Wald. Zwei Nistbäume stehen nun im Geiselsdorfer Brand, ein „Vogelhotel“ wartet im sogenannten „Edgarten“ auf Nist-Gäste. „Das war ja alles bewohnt“ staunten die Kinder, als Georg Hager einen früher im Wald aufgestellten Nistbaum öffnete. Weil es gerade so schön passte, durften die jungen Naturliebhaber auch gleich das alte Nistmaterial untersuchen und entfernen, damit gefiederte Freunde im nächsten Frühjahr wieder eine saubere Unterkunft vorfinden.

Unter Anleitung von Vorstand Xaver Pongratz (links) und seinen Helfern fertigten die Mädchen und Buben voll Eifer Nistbäume und –Kästen an.
 


50 Jahre OGV Kollbach - Ausstellung, Eintrag vom 06.09.10, 11:19 Uhr

Glanzvolle Ausstellung zum 50-jährigen Gründungsjubiläum

Kollbach. Ein herrlicher Körnerteppich mit dem Abbild des „Gickerls“ auf dem Dorfbrunnen, der 1986 aus dem Gewinn des Wettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden" errichtet wurde, begrüßte die Gäste am Eingang der geschmackvoll geschmückten Stockschützenhalle zum 50-jährigen Gründungsfest des „Verein für Gartenbau und Landespflege" am vergangenen Wochenende. Direkt dahinter war die beeindruckende Ernte-Pyramide mit dem Schriftzug zum Jubiläum und vielen Produkten unserer Natur.
Zur Eröffnung konnte Vorsitzende Inge Obermeier am Samstagnachmittag bereits zahlreiche Gäste willkommen heißen. Sie blickte in ihrer Rede auf die Geschichte des Vereins zurück. Sie dankte allen freiwilligen Helfern die „zeitweise bis tief in die Nacht" gearbeitet haben, um der Ausstellung den besonderen Glanz zu verleihen.
Stellvertretende Landrätin Edeltraud Plattner, Bürgermeister Matthäus Mandl, Bezirksvorsitzender Alois Schrögmeier, stellvertretender Kreisvorsitzender Johann Altmannsberger und Kreisfachberater Bernd Hofbauer zeigten sich in ihren Grußworten begeistert von der gelungenen Präsentation. Sie dankten für den guten Zusammenhalt und die erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit. Musikalisch gestaltet wurde die Eröffnung durch die Gruppe "Dorfklänge" unter der Leitung von Elisabeth Porzelt. Unter den Gästen waren Pfarrer Joseph Chen, Marktrat Dr. Josef Beisl, die Ehrenmitglieder Elfriede Plank, Anna Limmer und Leonhard Thanner, Ehrenvorsitzender Michael Plank und die Vertreter der Nachbarvereine.
Beim anschließenden Rundgang konnten die Gäste Schönes und Selbstgemachtes für drinnen und draußen, vom Blumentopf bis zum Vogelhäuschen, bewundern. Ein Tisch zeigte Produkte rund um den Holunder. Ehrenmitglied Leonhard Thanner führte alte Radios aus seiner Sammlung vor, die Imkerfamilie Bittner informierte über das Leben der Bienen und zeigte in einem Schaukasten ein Bienenvolk. Die Tiere unserer Wälder zeigten die Jäger, verschiedene Kunsthandwerker präsentieren ihre Erzeugnisse und Produkte wie Liköre, Marmeladen und Kränze aus eigener Herstellung. Mit Maltischen war bei den Kindern für Kurzweil gesorgt. Während der Ausstellungszeit war die Dahlienschau des Ehrenvorsitzenden Michael Plank in Wimmersdorf geöffnet.
Im Verlauf der Veranstaltung wurden die Sieger des Pflanzenwettbewerbes für Kinder ausgezeichnet. Sieger wurde, wer die Sonnenblume mit den meisten Blüten vorweisen konnte. Platz 1 erreichten jeweils mit 33 Blüten Julius Stöger und Lukas Wotzinger, auf Platz 3 war Lisa-Marie Brummer. Die Gewinner erhielten aus der Hand von stellvertretender Landrätin Edeltraud Plattner eine Urkunde und ein Geschenk.
Für das leibliche Wohl der Gäste war mit Brotzeiten, Kaffee, Kuchen, Grillfleisch, Steckerlfisch, Würstl mit Kraut, Chili con Carne, Kaffee, Kuchen und Kücheln an beiden Ausstellungstagen bestens gesorgt.
 

Körnerteppich mit dem Dorfbrunnen und dem „Gickerl“ sowie die Erntepyramide begrüßten die Gäste zur Jubiläumsausstellung.

Die Ehrengäste: von links Elfriede Plank, Anna Limmer, Michael Plank, Leonhard Thanner, stellvertretende Landrätin Edeltraud Plattner, Vorsitzende Inge Obermeier, Bürgermeister Matthäus Mandl, Bezirksvorsitzender Alois Schrögmeier, stellvertretender Kreisvorsitzender Johann Altmannsberger, Kreisfachberater Bernd Hofbauer, Pfarrer Joseph Chen und Dr. Josef Beisl.

Die Sieger des Pflanzenwettbewerbs: von links stellvertretende Landrätin Edeltraud Plattner, Julius Stöger, Lisa-Marie Brummer, Lukas Wotzinger, Marlene Schmidt und Vorsitzende Inge Obermeier.


Tag der offenen Gartentür 2010 Reicheneibach, Rimbach, Sallach, Eintrag vom 21.06.10, 09:52 Uhr

 


OGV Simbach am Inn, Eintrag vom 07.06.10, 07:46 Uhr

Blühende Blumenpracht im Garten von Heide Müller


Simbach (cs). 75 Interessierte sind der Einladung des Gartenbauvereins Simbach gefolgt, sich die blühenden Rhododendrons im 1.500 Quadratmeter großen Garten von Heide Müller in der Blumenstraße in Erlach anzusehen. Frieda Brummer, Vorsitzende des Gartenbauvereins, bedankte sich herzlich bei der begeisterten Hobbygärtnerin, die jeden Tag drei bis vier Stunden in ihrem Garten werkelt. 20 Rhododendronstöcke in verschiedenen Farben recken darin zurzeit ihre rosa, lila oder weißen Blütenköpfe empor. „Mein ältester Stock ist schon 40 Jahre alt“, erzählt die Blumenfreundin und erklärt, dass sie die Rhododendron in reichlich Torfmull gesetzt hat. Zweimal im Jahr werden sie gedüngt. Die Besucher schritten bedingt der Blütenpracht fasziniert durch das großzügige Gelände, entdeckten viele weitere verschiedenene Blumen und Stauden im bunten Gefüge. Die Einfassungen der Beete hat Heide Müller mit Granitsteinen selbst gelegt und diese fügen sich sehr passend in das gesamte Gartenbild, in dem man immer wieder auch bunte Kugeln entdeckt. Bereits im Eingangsbereich erhielt jeder Gast ein erfrischendes Getränk und die Mitglieder der Vorstandschaft des Gartenbauvereins boten Kaffee und Kuchen an. Die Besucher genossen die Sonne, das bezaubernde Umfeld und freuten sich über die gute Unterhaltung an den Tischen. Wissenswertes über Rhododendron findet man zum Beispiel auf der Internetseite der Deutschen Rhododendron-Gesellschaft e.V: „Der wissenschaftliche Name Rhododendron, der auch im Deutschen gebräuchlich ist, leitet sich aus den griechischen Wörtern für Rose (rhodos) und Baum (dendron) ab und beschreibt damit das hervorstechende Merkmal der Pflanze: den Überreichtum an Blüten. Rhododendron sind seit mehr als 300 Jahren in Europa bekannt und zählen zweifellos zu den schönsten Blütengehölzen. Die Gattung gehört zur Familie der Heidekrautgewächse.
 

Heide Müller zeigte den vielen Besuchern ihre blühenden Rhododendrons. Auch Gartenbauvereinsvorsitzende Frieda Brummer war von der Blütenpracht begeistert.


Fachhochschule Weihenstephan, Eintrag vom 29.04.10, 13:34 Uhr

Tag der offenen Tür 2010

am Samstag 26. Juni von 9.00 - 16.00 Uhr

mehr Infos auf dem Flyer unter Dokumente / Aktuelles!


OGV Mariakirchen - Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, Eintrag vom 28.04.10, 12:56 Uhr

Führungswechsel beim Obst- und Gartenbauverein
Ära Frank nach 16 Jahren zu Ende – Anita Lobmaier ist neue Vorsitzende
Goldene Rose der Gartler für Karl Stöttner


Mariakirchen. Nach 16 Jahren unermüdlichen Engagement hat Erwin Frank die Führung des Obst- und Gartenbauvereins abgegeben. „Weil nach so langer Zeit jemand anderes hingehört und ein Generationswechsel neue Ideen und neuen Schwung bringt“, hatte Frank seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur begründet. Unter Leitung von Bürgermeister Alfons Sittinger wählten die zahlreich anwesenden Mitglieder bei der Jahresversammlung im Gasthaus Hofwirt Anita Lobmaier an die Spitze des Vereins, dessen Mitgliederzahl durch vier Neuaufnahmen auf 137 Personen angestiegen ist. Einen Wechsel gibt es auch auf dem Posten des stellvertretenden Vorstandes. Nach vier Jahren in diesem Amt und 12 Jahren Mitwirkung in der Vorstandschaft stelle auch Malwine Sicheneder ihren Posten zur Verfügung, den nun Andreas Wasmeier ausfüllt. Die Verwaltung der Finanzen bleibt in den Händen von Renate Albrecht, Irmgard Stöttner übernahm die Aufgaben des Schriftführers. Margit Bauer, Bettina Nusser und Brigitte Rossmüller arbeiten im Führungsteam als Beisitzer mit. „Mir ist sehr wohl ums Herz und ich bin sicher, dass es gut weitergeht“, gratulierte Erwin Frank der neuen Vorstandschaft. Er hatte zu Beginn auf ein Jahr voller Aktivitäten zurück geblickt. Neben dem „Gießerfest“, einem Wellnessabend für Frauen und einen Waldtag für Kinder habe dabei die Feier des 60-jährigen Bestehen des OGV mit Gartler-Kaffee und Abschluss der Hofschilderaktion im Mittelpunkt gestanden. Außerdem habe man Pflanzungen für den Kingarten durchgeführt und die Einrichtung mit einer Spende bedacht und einen Kurs zur Gestaltung von Grabgestecken angeboten. Als weiteren Höhepunkt nannte Frank den Einsatz der Gartler für den großartigen Erfolg beim Dorfwettbewerb. Für diese Arbeit bedankte sich auch Bürgermeister Alfons Sittinger, der bei seinem Grußwort besonders auf den großen Anteil der Gartler an der Dorfplatzgestaltung und ein reges gesellschaftliches Leben in der Hofmark einging. Der Kassenbericht von Renate Albrecht wurde mit Genugtuung zur Kenntnis genommen. Eine von Theresia Sturm zusammengestellte Fotoschau ließ die Blühpracht des letzten Jahres erneut aufleben. Mit einer Blumenampel als äußeres Zeichen des Dankes für ihr Engagement im Arbeitskreis „Unser Dorf“ wurde Renate Albrecht von Erwin Frank überrascht. Er lüftete auch das Geheimnis um den neuen Träger der „Goldenen Rose“, eine im Jahr 2007 erstmals vergebene Auszeichnung der Mariakirchner Gartler, die heuer an Karl Stöttner ging. „Er erledigt viele grüne Dienste ohne dass man lange darum betteln muss, bringt sich in die Riege der Gießer und Kerzenlöscher ein, sein eigener Garten ist eine wahre Pracht, vor allem seine Rosenzucht“, würdigte Frank die Verdienste des Preisträgers. Den Dank des Vereins an die ausgeschiedenen Mitstreiterinnen Malwine Sicheneder und Resi Zauner drückte Frank natürlich mit Blumen aus, ebenso durfte sich die neue Vorsitzende Anita Lobmaier über ein prächtiges Gebinde zum Einstand freuen. Schließlich waren es Malwine Sicheneder und Irmgard Stöttner, die den scheidenden Vorstand mit einem Geschenk für sein grünes Refugium für 16 Jahre sehr guter Führungsarbeit dankten, alles Gute für den Unruhestand wünschten und sich seine Unterstützung auch in der Zukunft versicherten. Als Höhepunkte und Meilensteine im Reigen der zahlreichen Aktivitäten der Jahre unter der Regie von Erwin Frank erinnerte Malwine Sicheneder an die Feier des 50- und 60-jährigen Gründungsfestes und an die bestens gelungene Teilnahme am Tag der offenen Gartentür 2005 und die Aktion „A Hof braucht an Nam“. Der diesjährige Vereinsausflug führt zur Landesgartenschau nach Rosenheim, den Termin wird die neue Vorstandschaft festsetzen. Am 26. Juni sind die Mitglieder im Rahmen des Tages der offenen Gartentür zum Besuch der Gärten in Reicheneibach aufgerufen. Für den Herbst ist ein Vortrag zum Thema „Die Kunst des Gedenkens – richtige Grabgestaltung“ geplant.

Im Kreis des neue Führungsteams gratulierte Erwin Frank seiner Nachfolgerin an der Spitze des Obst- und Gartenbauvereins Mariakirchen (von links) Renate Albrecht, Brigitte Roßmüller, Erwin Frank, Bürgermeister Alfons Sittinger, die neue 1. Vorsitzende Anita Lobmaier, der 2. Vorsitzende Andreas Wasmeier, Margit Bauer und Irmgard Stöttner.

Malwine Sicheneder (links) und Irmgard Stöttner (rechts) bedankten sich bei Erwin Frank für 16 Jahre Vorstandsarbeit beim Obst- und Gartenbauverein Mariakirchen.

Malwine Sicheneder und Erwin Frank überraschten Karl Stöttner (Mitte) mit der Verleihung der Goldenen Rose der Mariakirchner Gartler.
 


OGV Neukirchen - Jahreshauptversammlung, Eintrag vom 28.04.10, 12:52 Uhr

Johann Golginger neues Ehrenmitglied beim Obst- und Gartenbauverein Neukirchen Ehrungen im Rahmen der Jahresversammlung –Ausflug am 26. Juni in die fränkische Schweiz


Neukirchen b. Arnstorf. Die Jahresversammlung im Gasthaus Maier nahm Vorstand Rudolf Gratz zum Anlass, um Johann Golginger aus Hödl zum Ehrenmitglied des Obst- und Gartenbauvereins Neukirchen zu ernennen. Aus gutem Grund, denn Golginger war schon dabei, als 28 Männer am 29. Februar 1952 den Verein aus der Taufe hoben. Nur zwei Jahre später ließen sich Kurt Kempa, Marianne Birchinger und Maria Müller in die Mitgliederliste eintragen. Sie wurden mit prächtigen Urkunden für 50 Jahre Treue ausgezeichnet. Ludwig Stömmer und Alois Weber wurde die Ehrung für 40 Jahre zuteil und seit einem viertel Jahrhundert gehören Max Hofbauer, Konrad Dirwimmer und Anneliese Gerstl dazu. Zu Beginn des gut besuchten Abends galt eine Gedenkminute Heinrich Lang und Eduard Sporrer, die man im letzten Jahr zu Grabe getragen hatte. Nach vier Neuzugängen zählt der Verein nun 75 Mitglieder. Beim Rechenschaftsbericht erinnerte der Vorstand an ein Vorständeseminar und die Teilnahme an der Kreisverbandsversammlung, an den gelungenen Ausflug an den Pillersee, an Gratulationen zu runden Geburtstagen sowie an die Herbstversammlung mit Referat zum Thema Bodenverbesserung und Düngung im Hausgarten. Beim Dank für die Mitarbeit hob er besonders die Teilnahme von Anton Aigner an einem Gartenpflegerkurs in Deuterkofen hervor. Wie es um die Finanzen steht, darüber informierte Kassenwartin Hilde Asbeck. Bei der Aussprache über den Jahresausflug kristallisierte sich der Wunsch nach einer Fahrt in die fränkische Schweiz heraus. Als Termin wurde Samstag, 26. Juni, festgelegt. Anmeldung ist ab sofort bei Rudolf Gratz, Telefon 08723/1818 möglich. Weil der Vorstand wie schon seit über 20 Jahren auch im letzten Jahr unermüdlich auf „Fotosafari“ unterwegs war, um den Blumenschmuck an den Häuser und in den Gärten der Mitglieder auf Dias festzuhalten, durften sich die Besucher zum Abschluss des Abends über eine gelungene Bilderschau freuen, die Lust auf das neue Gartenjahr machte.

Ehrungen beim Obst- und Gartenbauverein Neukirchen: sitzend von links: das neue Ehrenmitglied Johann Golginger, Marianne Birchinger, Maria Müller, Ludwig Stömmer sowie (stehend von links) Vorstand Rudolf Gratz, Max Hofbauer und Anneliese Gerstl.


OGV Arnstorf - Jahreshauptversammlung mit Ehrungen, Eintrag vom 28.04.10, 12:48 Uhr

Anneliese Gerstl und Franz Bachhuber sind neue Ehrenmitglieder der Gartler
Reise ins Rosenland bei der Jahresversammlung des Obst- und Gartenbauvereins

 Arnstorf. Der Obst- und Gartenbauverein hat zwei neue Ehrenmitglieder. Im Rahmen der Jahresversammlung wurden Anneliese Gerstl und Franz Bachhuber mit dieser Auszeichnung überrascht. „Du bist seit August 1984 Mitglied, seit April 1993 Beisitzerin in der Vorstandschaft, immer zuverlässig und zur Hilfe bereit, auch als Fotografin im Einsatz, herzlichen Dank für die geleistete Arbeit“, würdigte Vorstand Xaver Pongratz die Verdienste von Anneliese Gerstl. Ein „Urgestein“, der seit Januar 1960 fast zur Grundausstattung der Gartler gehört, ist Franz Bachhuber. Ab 1989 wirkte er in der Vorstandschaft mit, seit April 1993 übt der das Amt des 2. Vorsitzenden in vorbildlicher Weise aus. „Ob es um die Pflege des Schulgartens geht, um die Organisation von Ausflügen, du bist stets voll dabei“, stellte Pongratz unter dem herzlichen Beifall der zahlreichen Versammlungsteilnehmer im Pfarrzentrum St. Georg fest. Die beiden Geehrten freuten sich sichtlich über Urkunden, Blumen und Bier für eine zünftige Brotzeit. Zuvor hatte Schriftführer Bernhard Bednara das Gartler-Jahr Revue passieren lassen. Er spannte dabei den Bogen von der Pflanzung eines Kindlbaumes und den Baum des Jahres, der Teilnahme an Festen, dem Volksfestauszug und der Nachprimiz über Kurse für Weinreben- und Obstbaumschnitt bis hin zum Äpfelpressen mit Kindern. „Beides gelungene Veranstaltungen“, blickte der Chronist auf den Beitrag zum Arnstorfer Ferienprogramm und den Ausflug nach Linz mit Besichtigung des Botanischen Gartens zurück. Zudem habe man im Kindergarten einen Baum gepflanzt, den Grundschulgarten einschließlich Erdaustausch und Zaunreparatur neu gestaltet, sich um ein Wegkreuz gekümmert und natürlich den Obstlehrgarten gepflegt. Wie es um das Vermögen des Vereins mit 456 Mitgliedern steht, legte Kassenwartin Patrizia Stadler offen. „Ihr stellt viel auf die Beine, der Markt kann sich über euch freuen“, lobte 2. Bürgermeister Johann Brunner den Einsatz der Gartler für ein schönes Marktbild und wünschte weiterhin viel Freude an Pflanzen und Natur. Was in den nächsten Monaten an Aktivitäten geplant ist, stellte Vorstand Pongratz vor. So findet am 24. April ab 13.30 Uhr im Obstlehrgarten ein Veredelungskurs mit Ausgabe der Edelreiser statt. Am 29. Mai führt Richard Bloos im Garten des Parkwohnstifts in die Grünarbeit an Weinreben ein. Nicht wie im Programm ausgedruckt am 18. Juli, sondern bereits am 11. Juli, besuchen die Gartler die Landesgartenschau in Rosenheim. Im August leistet der Verein wieder einen Beitrag zum Ferienprogramm des Marktes. Die Herbstversammlung steht für den 16. Oktober im Kalender und beim Allerseelenmarkt am 7. November wird wieder eine Pflanzentauschaktion durchgeführt. Wer Interesse am Weidenflechten hat, kann am 29. und 30. April einen Kurs des Kreisverbandes besuchen. Der Tag der offenen Gartentür findet am 27. Juni statt. Am 7. August bietet der Kreisverband in der Baumschule Baumgartner in Nöham einen Veredelungskurs an. Am 25. und 26. September haben die Mitglieder Gelegenheit, in der Aula des Landwirtschaftsamtes Pfarrkirchen eine Veranstaltung zum Thema „Streuobst 2000 Plus“ mit Obstausstellung zu besuchen. Zudem verwies der Vorstand auf Gartenpflegekurse des Bezirks- und Landesverbandes. Interessenten dafür sollen sich bei ihm melden. Ehe die Vielfalt an Pflanzen, Gartenartikel und Zubehör zu Gunsten der Vereinskasse per Versteigerung an den Mann und die Frau gebracht wurden, fand Carmen Böhm große Aufmerksamkeit für ihr Referat. Sie nahm ihre Zuhörer mit auf eine Reise ins Rosenland, weckte mit herrlichen Bildern die Vorfreude auf die Blütezeit im eigenen Garten und gab einen Blick in die Historie der Königin der Blumen. Und natürlich öffnete die Expertin ihren eigenen Wissensschatz und gab eine Reihe interessanter Tipps zur Standortwahl, Düngung, Pflege und Schädlingsbekämpfung mit auf den Weg.

Vorstand Xaver Pongratz (links) und 2. Bürgermeister Johann Brunner (3. von links) zeichneten Anneliese Gerstl und Franz Bachhuber für ihre Verdienste um den Obst- und Gartenbauverein Arnstorf mit der Ernennung zu Ehrenmitgliedern aus.
 


OGV Diepoltskirchen - Jahreshauptversammlung, Eintrag vom 22.04.10, 08:11 Uhr

Diepoltskirchen. Im Mittelpunkt der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins stand der Vortrag von Xaver Pongratz zu dem Thema: „Das Erziehen und Schneiden von Obstbäumen“ Anhand zahlreicher Bilder und Filmbeiträge zeigte er unter anderem .wie wichtig es ist, schon beim Kauf eines Obstbaumes darauf zu achten, auf welcher Unterlage der Baum veredelt wurde. Denn der Wurzelteil ist entscheidend für die spätere Größe eines Baumes. Auch der sog. Sommerschnitt wird immer wichtiger, um die Kraft in die Früchte zu leiten und nicht in die Blätter. So scheint die Sonne besser auf die Früchte und nach einem Regen kann alles schnell trocknen, um Schädlingsbefall zu vermeiden.

Bürgermeister Franz Pichlmeier dankte in seinem Grußwort den Mitgliedern für ihre Arbeit in den Gärten und ihrem Beitrag zu einem positiven Erscheinungsbild der Gemeinde. Er regte an, das Obst aus dem eigenen Garten wieder mehr zu schätzen und wünschte ein erfolgreiches Gartenjahr.

Über die Finanzen informierte Christina Sedlmeier. Die Kassenprüfer Angelika Aigner und Monika Reinberger bescheinigten der Kassenverwalterin einwandfreie Arbeit.
Die verschiedenen Aktivitäten der zurückliegenden zwölf Monate trug Schriftführerin Hedi Schimpfhauser vor.

Auszeichnungen für herausragenden Blumenschmuck und Begrünung wurden vergeben an:
Christa Fraunhofer, Marianne Geigenberger, Christa Geiselhöringer, Mariele Henghuber, Frieda Huber, Anna Käsmeier, Hilde Ostwald, Renate Rackerseder und Claudia Rembeck.
Die kommissarische Vorsitzende Resi Schuder und Bürgermeister Franz Pichlmeier übergaben die Urkunden und blühende Zimmerpflanzen.

Mit einem Geschenk bedankte sich Resi Schuder bei Anton Hilgart für die tatkräftige Unterstützung bei den Bastelkursen und bei Theo Kohnen, der seit Jahren als Fotograf für den Verein tätig ist.

Für das kommende Jahr hat sich der Obst- und Gartenbauverein viel vorgenommen: Am 24. April sind alle Gartenfreunde zum Pflanzentausch mit Kaffeeplausch eingeladen, am 05. Juni wird die Landesgartenschau in Rosenheim besucht und am 27. Juni zum „Tag der offenen Gartentür“ nach Reicheneibach gefahren. Im August folgen das Kräuterbüschelbinden und die Teilnahme am Ferienprogramm der Gemeinde Falkenberg. Im Oktober ist der Kurs „Grabbepflanzung für Allerheiligen“ geplant, am 18. November werden Strohsterne gebastelt. Außerdem werden am 20. November zusammen mit dem Frauenbund nochmals Strohsterne angefertigt, die dann für den weihnachtlichen Kirchenschmuck gespendet werden. Eine reichhaltige Tombola rundete die Versammlung ab.

Hintere Reihe von links: Christa Fraunhofer, Marianne Geigenberger, Resi Schuder (komm. Vorsitzende), Bürgermeister Franz Pichlmeier
Vordere Reihe von links: Renate Rackerseder, Hilde Oswald, Anna Käsmeier, Frieda Huber, Mariele Henghuber

 


OGV Tann - Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, Eintrag vom 19.04.10, 14:09 Uhr

Gartler feiern 60-jähriges Bestehen

Jubiläum im Rahmen der Jahreshauptversammlung gefeiert – Heinrich Frei neuer Vorsitzender

Tann. Der Obst- und Gartenbauverein wurde 1950 gegründet und ist demnach 60 Jahre alt geworden. Grund für eine Feierstunde im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Dabei wurde auch gleich ein neuer Vorsitzender bestimmt. Lob gab es von Bürgermeister Adi Fürstberger, den die Gartler hätten sich „durch Pflanzaktionen und die Anlage der Streuobstwiese um den Markt verdient gemacht“.
Vorsitzender Franz Ludwig begrüßte im Saal des Gasthofes Fenzl 84 Mitglieder und Freunde und lud sie zum Anlass des Jubiläums gleich zu einem Festessen ein. In seiner anschließenden Rückschau erinnerte er an 60 Jahre Obst- und Gartenbauverein, der aus kleinen Anfängen zur heutigen Größe mit 315 Mitgliedern angewachsen sei.
Im Jahre 1950 waren die Hauptanliegen der Gründer die Verwertung von Obst und ein Beitrag zur Ortsbildverschönerung. Erster Vorsitzender wurde Ludwig Hölzl, der bis 1982 im Amt blieb. 2. Vorstand war damals Pfarrer Jakob Wagner, Schriftführer Johann Ilg. Auch deren Nachfolger hätten wichtige Arbeit geleistet.
Ludwig erläuterte die Ziele des Vereins, der selbstlos tätig sei, sich für Umweltschutz, den Erhalt der Kulturlandschaft und die Gestaltung der Ortsbilder einsetze. Er organisiere jährliche Schnitt- und Veredelungskurse, Fachvorträge, praktische Hilfe und stelle Gartengeräte zur Verfügung.
Schriftführerin Helene Nachtigall informierte über die Aktivitäten 2009, angefangen vom Obstbaumschnitt durch Baumwart Hans Hirler, über die Maiandacht, die Viertagesfahrt in den Harz, das Sommerfest und den Tagesausflug, bis hin zur Familienwanderung, dem alljährlichen Gedenkgottesdienst für verstorbene Mitglieder, dem Jahresrückblick und der Weihnachtsfeier.
Für seine erfreulich positive Bilanz erhielt Kassier Heinrich Frei viel Beifall und Lob der beiden Kassenprüfer Kurt Resch und Hans Koschmieder. Blumen erhielt Inge Klaffenböck für ihre langjährige Treue zum verein und ihre Tätigkeit im Ausschuss. Bürgermeister Adi Fürstberger überbrachte die Glückwünsche und den Dank der Marktgemeinde und hob insbesondere die Pflanzung der Streuobstwiese 2004 östlich von Denharten heraus.
Einstimmig genehmigt wurde die Satzungsänderung. Demnach gibt es in Zukunft statt dreier nur mehr zwei Vorstände. Den wichtigsten Tagesordnungspunkt bildeten dann die Neuwahlen, die unter Leitung von Bürgermeister Fürstberger schnell über die Bühne gingen. Nachdem die bisherige Vorstandschaft mit Franz Ludwig, Franz Klaffenböck, Ursula Reinsch und Schriftführerin Helene Nachtigall bis auf Kassenchef Heinrich Frei nicht mehr kandidierte, mussten viele Posten neu besetzt werden. Das Ergebnis: Vorsitzender Heinrich Frei, 2. Vorsitzende Anita Späth, Schriftführerin Gabriele Joachimbauer, Kassiererin Elfriede Frei. Der Ausschuss wurde auf sieben Personen verkleinert. Ihm gehören an: Alois Albersberger, Adi Fürstberger, Hans Hirler, Otto Nachtigall, Hildegard Seel und Stefan Weigl.
Die neuen Vorstände ehrten die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder mit Buchgeschenken und Grünpflanzen. Das gleiche gab es für die ausgeschiedenen Ausschussmitglieder Ludwig Dallinger, Norbert Jonas, Helmut Kirschner, Heinz Altmannshofer, Franz Schmidbauer, Kurt Resch und Hans Koschmieder.
 


OGV Egglham-Amsham - Pflanzentauschbörse, Eintrag vom 19.04.10, 08:50 Uhr

Sonnenschein lockte viele Besucher zur Pflanztauschbörse

Egglham. Bei herrlichem Sonnenschein trafen sich die Gartenliebhaber zum Tauschen am Pflanzgarten des Obst– und Gartenbauverein Egglham – Amsham. Die backfreudigen Frauen des Vereins verwöhnten die Besucher mit Kaffee und Kuchen, Erdäpfelkasbroten und Erfrischungsgetränken. An den Biertischen genossen die Gartler die langersehnte Sonne und den Plausch mit Gleichgesinnten. So mancher Gartenbesitzer freute sich über eine Rarität, die er mit nach Hause nehmen konnte. Nicht nur allerhand Pflanzen, auch Gartenzwerge oder Pflanzstäbe wechselten den Besitzer. Hortensien, Korkenzieherweide, Agaven oder Hauswurzen, einmal mehr gab es viel zu tauschen. Die mehrjährige Schmuckstaude „Fammendes Herz“ stand heuer im Mittelpunkt der Begierde. Mittlerweile zieht die Pflanztauschbörse immer mehr „Gartensüchtige“ aus den umliegenden Gemeinden an. Vorsitzende Johanna Maier informierte die Besucher über einen nächsten Termin: Am 8. Mai gibt es einen Kurs zum Thema „Wir bauen eine Kräuterspirale“.


 


OGV Arnstorf - Baumpflanzaktion 2010, Eintrag vom 12.04.10, 08:35 Uhr

Eine Wildvogelkirsche für die Kirche in Ruppertskirchen
Gartler und Schnupferclub spenden den Baum des Jahres 2010


Arnstorf. Seit der alte Kirschbaum bei der Kapelle in Ruppertskirchen nicht mehr steht, war der Platz vor dem altehrwürdigen Gotteshaus ein wenig leer. Nun darf hier eine Wildvogelkirsche, der Baum des Jahres 2010, wachsen. Finanziert wurde die neue grüne Zierde des Platzes je zur Hälfte vom Schnupferclub Simbach und vom Obst- und Gartenbauverein Arnstorf; die Schnupfer, weil sie im letzten Jahr in Ruppertskirchen ein schönes Gründungsfest gefeiert haben, die Gartler, weil sie jedes Jahr im Gebiet der Marktgemeinde einen Baum pflanzen. Die Gartler waren es auch, die unter den Augen zahlreicher Zuschauer mit ihrem Vorstand Xaver Pongratz an der Spitze die fachgerechte Pflanzung übernahmen. „Wenn er groß genug ist, zieren ihn im Frühjahr bis zu einer Million schneeweiße Blüten, im Sommer trägt der Baum, der ein Alter von 150 Jahren erreichen kann, reichlich einheitlich rote Früchte, im Herbst ist die leuchtend orange bis feuerrote Färbung ein ästhetisches Highlight“, versprach Xaver Pongratz Augenfreude das ganze Jahr über. „Eine wunderbare Geste, Vergelt’s Gott für die Idee und fürs Mitmachen“, drückte Pfarrer Gerhard Auer Dank und Freude aus. Für die Kirchengemeinde Ruppertskirchen hatte Hans Karg Arbeiter und Gäste willkommen geheißen, sich für die edle Spende bedankt und im Gegenzug zur kräftigen Brotzeit ins Gasthaus Stegmüller eingeladen. Der Schnupferclub habe die Idee von Martha Karg für einen Baum gerne aufgegriffen und mit den Gartlern umgesetzt, ging Vorstand Sepp Fink auf den Grundgedanken der Aktion ein. Seine Ankündigung, das Bier zur Brotzeit zu stiften, wurde mit spontanem Beifall aufgenommen.

Im Kreis der „Pflanzgäste“ freuten sich Pfarrer Gerhard Auer (2. von links) und Hans Karg (4. von rechts) die Wildvogelkirsche als Zierde für den Platz vor dem alten Gotteshaus in Ruppertskirchen. Gespendet wurde der Baum des Jahres 2010 vom Obst- und Gartenbauverein Arnstorf mit Vorstand Xaver Pongratz (kniend links) an der Spitze und dem Schnupferclub Simbach, der von Vorstand Josef Fink (kniend rechts) vertreten wurde.
 


OGV Roßbach - Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, Eintrag vom 09.04.10, 10:19 Uhr

 Der Gartenbauverein Roßbach unter neuer Führung von Rosa Stallhofer.

Rosa Stallhofer ist in der Jahresversammlung des Obst-und Gartenbauvereins zur neuen
Vorsitzenden gewählt worden. Der langjährige Vorstand Adi Hundsrucker hat das Amt auf eigenen Wunsch nicht mehr angetreten. Stellvertreterin wurde Gabriele Freundorfer , die Kassenführung bleibt bei Josefine Münsterer und Sieglinde Grubauer übernimmt die Schriftführung. Nach der Begrüßung durch Adi Hundsrucker wurde  Rückschau auf die Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr gehalten, der wieder ein abwechslungsreiches Programm bot :der Planzentausch im Frühjahr, einer Tagesfahrt ins Pflanzenland Praskac in Tulln a.d.Donau, Ansetzen von heimischen Kräutern mit Kräuterpädagogen Willi Harreiter, der Kinder- Zuchini- Pflanzaktion und Prämierung beim traditionellen Herbstfest, der Ausflug in den Feng-Shui-Park nach Lalling und einer
Besichtigung der Zuckerfabrik in Plattling. Es folgte der Kassenbericht von Kassenführerin Josefine Münsterer und die Entlastung der Kassenführung und der Vorstandschaft durch die Kassenprüfer Alois Mutzl und Johann Osterholzer . Im Anschluß leitete Bürgermeister Josef Grübl die Wahl der neuern Vorstandschaft. Es folgte eine Bilderschau über das Vereinsleben und schönen Blumenschmuck von Mitgliedern.
Josefine Münsterer bedankte sich beim ausgeschiedenen Vorstand Adi Hundsrucker, der 12 Jahre lang als 1. bzw. 2. Vorstand mit großem Einsatz an der Spitze des  Vereins stand und sich für das Mosten des eigenen Obstes und seiner Haltbarmachung
einsetzte mit einer herrlichen Glaskunstkugel für seinen Garten. Weitere Mitglieder der Vorstandschaft wurden mit einem Geschenk verabschiedet: Elfriede Göth, Marlene Korscheny und Karl Drittenthaler.

Die neue Vorstandschaft.:von links: Bürgermeister Josef Grübl, Silke Maier-Wochinger,
Rosa Stallhofer, Hans Rauch, Sieglinde Grubauer, Gabriele Freundorfer, Maria Osterholzer,
Josefine Münsterer, Karl Hanglberger, Adi Hundsrucker, nicht auf dem Bild: Andrea Gutmüller

 


Prämierung der schönsten Kleingartenanlage Pfarrkirchens, Eintrag vom 09.04.10, 07:51 Uhr

Manfred Käsbauer hat im „Rottauengarten“ ein kleines Paradies geschaffen


Pfarrkirchen. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Kleingartenverein Pfarrkirchen e. V. wurden in der Stadthalle die schönsten Kleingärten der Stadt ausgezeichnet. Unter dem Motto „Wer hat den schönsten Kleingarten“ war eine fachkundige Jury in den vergangenen Sommern unterwegs. Im Jahr 2007 fand die Auszeichnung, die von Kreisfachberater Bernd Hofbauer ins Leben gerufen wurde, erstmals in der Kleingartenanlage „Mahlgassing“ statt. 2008 war die Jury im „Westgarten“ und „Auwiesengarten“ unterwegs. Peter Köhler, stellvertretender Landesvorsitzender der Kleingärtner, Bernd Hofbauer, Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege, Rudi Tändler von der Unteren Naturschutzbehörde, Kreisvorsitzende vom Verein für Gartenbau und Landespflege Gretl Schacherbauer, sowie die Vorsitzende des Obst-und Gartenbauverein Egglham-Amsham Johanna Maier waren als Jurymitglieder unterwegs durch die vielen Gärten mit dem Vorsitzenden des Kleingärtnerverein Pfarrkirchen e. V. Helmut Ries. Im letzten Sommer stand als letzte Kleingartenanlage der „Rottauengarten“ im Visier der Gartenexperten. In den Jahren 1991/92 ist diese wunderschöne Gartenanlage in der Nähe des Schwimmbades entstanden. Peter Köhler, Rudi Tändler, Bernd Hofbauer und Johanna Maier (es fehlte Jurymitglied Gretl Schacherbauer) hatten wieder viele, teils schwierige Bewertungskriterien, die es zu beachten gab. Eine Vorauswahl von 21 Kleingärten des „Rottauengartens“ traf Vorsitzender Ries. Schwerpunktthemen waren die kleingärtnerische Nutzung, bauliche Elemente, sowie der Natur- und Artenschutz. Bewertet wurden der erste Eindruck, die gärtnerische Gestaltung, die Verwendungsvielfalt im Obstbau, beim Gemüseanbau, bei Gewürzen und Heilkräutern, Solitärpflanzen. Wie wurde die Gartenlaube gestaltet, Pergolen und Sichtschutz, Wege und Plätze, wurden Versiegelungsgrad von Flächen eingehalten, wie ist die Wasserversorgung geregelt, vieles gab es in Einzelpunkten zu inspizieren. Ein Hauptaugenmerk wurde dabei auch auf eine Durchlässigkeit von Kleintieren gelegt, gibt es Biotope und Feuchtflächen, Wurden Bienen- und Vogelnährgehölze gepflanzt, gibt es Nist- und Brutmöglichkeiten. Das schien genau das „richtige Revier“ für Rudi Tändler zu sein. Mit seiner Kamera war er unentwegt auf der „Jagd“ nach weiteren Highlights für seine Bilddokumentationen. Und er war es auch, der für eine Superpräsentation der Bildschau in der Stadthalle sorgte. Bernd Hofbauer meinte: Bei dieser Aktion gibt es keine Verlierer. So erhielten alle 21 Gartenbesitzer ein Gartenbuch. Ganz viel Dank erntete Gretl Schacherbauer, die mit der Kindergruppe eine Anlage vorbildlich betreibe. Toll kamen die Bilder vom Insektenhotel der Kinder an und als Teilnehmer strahlten Susi und Anja um die Wette. Die Kindergruppe bekam in Form eines Gutscheins einen Sonderpreis und einige Gläser Nutella, die bei einer späteren Brotzeit im Garten gemeinschaftlich verputzt werden. Mit Spannung wurde das Ergebnis erwartet, die schönsten gärten sollten ausgezeichnet werden:
Die schönste Gartenanlage hatte im vergangenen Sommer Manfred Käsbauer. Ernst und Gudrun Otteneder belegten den zweiten Platz. Familie Busic freute sich über den dritten Platz. Als Preise gab es Gartenbücher, Gartenratgeber für alle Teilnehmer von Bernd Hofbauer, Gutscheine und Preise vom Kleingartenverein. Vorsitzender Ries überreichte an Gretl Schacherbauer für die Kindergruppe Vogelnistkästen und seinen selbst aufgenommenen Film zum Thema Kinder gestalten und erleben ihren Kleingarten.
"Die Gartler sind eine Familie" so Bürgermeister Georg Riedl, der als Ehrengast begrüßt wurde. Besonderen Dank sprach er dem scheidenden Vorsitzenden Helmut Ries aus, sowie Gretl Schacherbauer, die den Kindern in der Gartenanlage wichtige Werte vermittle. Er nannte die Riesenfreude, die es beim gärtnern gäbe, Erfolgserlebnisse und gesammelter Erfahrungen. Einige wenige freie Schrebergärten gäbe es derzeit noch in Pfarrkirchen,
vielleicht müsse der eine oder andere Gartenliebhaber nur noch von einem „Virus“ angesteckt werden. Nicht ganz ohne stolz verwies er auf die über 80.000 Blumenpflanzen, die alljährlich
Pfarrkirchen zum erblühen bringen, von den Mitarbeitern des städtischen Bauhofes gezogen.
Für die fleißigen Jurymitglieder gab es als Dankeschön von Helmut Ries kleine Geschenke.
Ritvar Schuster wurde als Nachfolgerin von Helmut Ries gewählt. „Ich will seine Arbeit fortsetzen und hoffe, dass weiterhin die Gärten gut gepflegt werden und viele Menschen Freude am Garten haben.“


Manfred Käsbauer war gerade bei der Zwiebelernte und hatte ein Nest mit Eidechseneiern entdeckt, als die begeisterten Jurymitglieder vorbeikamen.
 

Nach der Siegerehrung freuten sich alle gemeinsam: Gudrun und Ernst Otteneder (2. Platz), Stefan und Iva Busic (3.Platz), Bürgermeister Georg Riedl (vord. Reihe v. links), Waltraud Schützenberger, Martina Busic, Sieger Manfred Käsbauer, Gretl Schacherbauer und Helmut Ries (mittl. Reihe v. links), sowie Rudi Tändler, Bernd Hofbauer und Peter Köhler (obere Reihe v.links).


Jahreshauptversammlung OGV Mitterskirchen, Eintrag vom 08.04.10, 12:39 Uhr

Mitterskirchen. Über eine Fülle von Aktivitäten berichtete Vorstand Dr. Michael Zauner auf der Jahresversammlung des Obst- und Gartenbauvereins im Rothneichner Saal. Dank vieler unermüdlicher Helfer stehe das Vereinsleben während des gesamten Jahres in voller Blüte. Eine Mulitmedia-Show führte den Mitglieder das Vereinsjahr nochmals vor Augen.
Im Rechenschaftsbericht betonte Vorstand Dr. Zauner den „vorbildlichen Zusammenhalt“ der immer größer werdenden Gartlerfamilie. Arbeitsschwerpunkte sollten neben der Beratung der Hobbygartler auch Heimatverschöne- rung sowie Pflege von kulturellen Werten und Brauchtum sein.
Auch gelte es, Natur und Umwelt in Einklang zu bringen, sagte Dr. Zauner. Der „völlig überzogene“ Ausbau der Umgehungsstraße von Mitterskirchen sei für ihn daher eine ökologische Katastrophe und eine Zumutung für eine Reihe von Anliegern.
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Benefizaktion für
kroatische Familie
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Im Jahresrückblick nannte Erika Hummelsperger als besondere Ereignisse den Ausflug nach Prag und Marienbad, das Binden und die Weihe von Kräuterbuschen sowie den Verkauf von Likören und Säften zu Gunsten der notleidenden kroatischen Familie Stiblo, die Bergmesse am Hochkönig und den volksmusikalischen Frühschoppen. Weiter erwähnte sie die Beteiligung am Ferienprogramm (Fahrt zum Massinger Freilichtmuseum), am Erntedank- und am Pfarrfest, das Binden eines Adventskranzes für den Friedhofseingang, den Baumschneidekurs bei der Familie Weitzhofer, die Pflanzaktion im Schulgarten in Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat und die Weihnachtsfeier. Teilgenommen hatten die Gartler an den Jubiläumsfesten der KSK und des Skiclubs. Dank sagte Erika Hummelsperger den Helfern beim Pfarrfest und bei der Anfertigung des Weihnachtsbogens vor und des Adventskranzes in der Pfarrkirche.
Über die Finanzen des derzeit 242 Mitglieder starken Vereins gab Kassierin Brigitte Ortler Auskunft. Die Kassenprüferinnen Elfriede Dietrichsbruckner und Inge Keiß bescheinigten ihr tadellose Arbeit.
Beim Blick nach vorne zeigte sich, dass die Kinder- und Jugendarbeit weiterhin groß geschrieben wird. Höhepunkt ist der Jahresausflug in den Schwarzwald vom 4. bis 6. Juni. Zur Landesgartenschau nach Rosenheim am 11. Juli wird ein Bus eingesetzt. Anmeldung zu beiden Fahrten ist ab sofort in der Raiffeisenbank möglich. Am 24. April findet ein Muttertagsbasteln für Kinder statt. Im Juni soll das Mähen und Dengeln wieder belebt werden. Dem Binden von Kräuterbuschen folgt am 15. August die Kräuterweihe. Am Ferienprogramm wollen sich die Gartler mit einem Open-Air für Kinder am alten Sportplatz beteiligen. Die alljährliche Bergmesse wird am 19. September auf der Postalm im Salzkammergut gefeiert. Aktiv beteiligen sich die Gartler am Pfarr- und am Erntedankfest. Bei entsprechendem Interesse ist ein Weidenflechtkurs geplant. Alle Termine stehen im Jahreskalender, weitere Infos sind im Internet unter www.gbv-mk.de zu finden.
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Ratschläge für
Blumenliebhaber
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2. Bürgermeister Georg Hahn würdigte in seinem Grußwort die vorbildliche Mitarbeit der Gartlerfamilie am Dorfgeschehen. Lobend erwähnte er das reichhaltige Angebot für alle Altersgruppen.
In einer Multimedia-Show gab Kreisfachberater Bernd Hofbauer Einblicke in die farbenprächtige Welt der Blumen. Ausführlich informierte er über bekannte Sorten wie Geranien, aber auch über weniger bekannte Züchtungen. Detailreich gab Hofbauer Auskunft über Herkunft, Heimat, Historie, Blüte, Reife und Wuchs der Pflanzen, über die richtigen Standorte, Bodenansprüche und die Pflege einschließlich der Düngung. Die Beachtung all dieser Faktoren sei Voraussetzung für ertragreichen Wuchs, so der Fachberater. Als „Blume des Jahres“ sorge die Lena Amarena für einen regelrechten Boom. Aufmerksam machte Hofbauer auf die „Tage der offenen Gärtnereien“ am 17. und 18. April.
Unter den Versammlungsbesuchern war auch die Ehrenmitglieder Sigrid Heilmeier und Otto Hummelsperger. An die Vorstandschaftsdamen und weitere Helferinnen wurden Blumen als Dankeschön für die unermüdliche Mitarbeit überreicht. Für alle Anwesenden gab es ein aus der Vereinskasse finanziertes Essen.
 


Jahreshauptversammlung OGV Johanniskirchen 2010, Eintrag vom 08.04.10, 11:59 Uhr

Ein umfangreiches Jahresprogramm der IG Gartenbau

 

Johanniskirchen: Etwa 70 Mitglieder und Freunde hatten sich zur Jahreshauptversammlung im Saal des Gasthofs Post eingefunden. Nach der Rückschau des Vorstandes Peter Frank lobten die Kassenprüfer die von Elisabeth Diranko sauber, tadellos und sparsam geführte Kasse, die zum Jahresende einen Bestand von gut 5000 Euro aufwies.

In seinem Grusswort dankte Bürgermeister Kurt Orthuber für die Beteiligung der IG Gartenbau am kulturellen Leben der Gemeinde, ganz besonders auch allen Mitgliedern für den Blumenschmuck an ihren Häusern und Gärten, die das Ansehen der Gemeinde prägten. Ein grosses Lob erhielt die IG Gartenbau für ihre Unterstützung des Kinderferienprogramms der Gemeinde. Die Kids, die dabei waren, seien begeistert gewesen, so Kurt Orthuber. Als er allen Anwesenden am Schluss seiner Rede „Waidmannsheil“ wünschte, wähnten sich Einige bei der Jagdgenossenschaft, aber Kurt Orthuber hatte das natürlich auf die Schneckenjagd bezogen, die er damit für eröffnet erklärte.

Zehn Mitglieder wurden dann von Peter Frank und Kurt Orthuber für 25-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Sie erhielten eine Anstecknadel, eine Urkunde und einen Blumenstock überreicht.

Das Jahresprogramm für das laufende Jahr beginnt Ende Mai mit einer Führung durch einen Rosenpark bei Bad Birnbach. Der genaue Termin hängt von der Blütezeit der Rosen ab und wird noch rechtzeitig bekanntgegeben. Ein Tagesausflug wird zur Landesgartenschau nach Rosenheim führen. Im August wird die IG Gartenbau wieder ein Kinderferienprogramm anbieten, angedacht ist der Bau eines sogenannten Insektenhotels. Die Herbstwanderung wird vermutlich in die Baumwipfel führen, als Termin ist der 19. September vorgesehen. Wie man Schwammerl findet und bestimmt, erfahren die Teilnehmer im Oktober. Auch die Herbstversammlung am 22. Oktober wird sich mit diesem Themenkreis beschäftigen.


 


OGV Höllsbrunn - Jahreshauptversammlung 2010, Eintrag vom 30.03.10, 07:29 Uhr

Paula Hochholzer führt nun den Obst- und Gartenbauverein

Hölsbrunn. 12 Jahre lang war Marianne Reif Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereines. Nun hat sie ihr Amt zur Verfügung gestellt. Ihre Nachfolgerin ist Paula Hochholzer. Stellvertretende Vorsitzende ist Ulrike Reiseck. Die Kasse führt Mathilde Erdner, das Protokollbuch Rosemarie Buchner. Als Beisitzer ergänzen Diana Huber, Elisabeth Kubitza, Marianne Reif, Christine Saxstetter und Marlene Saxstetter die Vorstandschaft des 150 Mitglieder zählenden Vereins.
Aus der Vorstandschaft sind Petra Mittermeier nach acht Jahren sowie Christina Hochholzer und Susanne Zeiler jeweils nach vier Jahren ausgeschieden.
In ihrem Tätigkeitsbericht bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Mittwochabend im Gasthaus Urlhardt erinnerte Vorsitzende Marianne Reif an die Pflanzaktion vor dem Feuerwehrhaus, die Kartoffel-Kinderaktion bei Rosmarie Buchner, die Friedhofsäuberung und die Herbstversammlung. Für die Kirche wurde ein Adventskranz gebunden, ein von Siegfried Thurmeier gespendeter Christbaum wurde im Gotteshaus aufgestellt und geschmückt. Für das Landjugendjubiläum, an dem der Verein auch beteiligt war, wurden Girlanden gebunden. Beim Adventsmarkt übernahm der Gartenbauverein die Bewirtung im Pfarrheim. Beteiligt war der Verein an der Kreisversammlung in Münchsdorf und am Volksfestauszug in Gangkofen. Mit einem umfangreichen Dank für die Unterstützung während ihrer Amtszeit als Vorsitzende schloss Marianne Reif ihren Rückblick.
Ulrike Reiseck erläuterte in Vertretung von Petra Mittermeier die Kassenbuchungen. Die Kassenprüfer Anton Maller und Johann Denk bescheinigten ordnungsgemäße Buchführung. Ein kurzweiliger Lichtbildervortrag von Ehrenvorsitzendem Karl Eckmeier zeigte Blumenschmuck an Häusern in und um Hölsbrunn.
Bürgermeister Matthäus Mandl lobte die bisherige Vorstandschaft für ihren unermüdlichen Einsatz für den Verein und das Dorf. Der neuen Vereinsführung wünschte er eine ebenso gute Zusammenarbeit wie in der Vergangenheit.
Für besonders schönen Blumenschmuck wurden Franz Denk, Theresia Prams, Josef Schemmer, Cornelia Wagenhofer und Waltraud Machabert mit einer Urkunde ausgezeichnet. Großen Anklang fand die Blumenstockverlosung, bei der jeder Gast einen Blumenstock gewinnen konnte. Die übrig gebliebenen Blumen wurden durch Karl Eckmeier gekonnt versteigert. Für die bevorstehende Kinderaktion wurden zahlreiche Steckzwiebeln verteilt.

 

 


OGV Unterdietfurt - Jahreshauptversammlung 2010, Eintrag vom 22.03.10, 13:15 Uhr

Vorsitzender macht weiter, spart aber nicht mit Kritik
Franz Schellerer bedauert mangelnde Bereitschaft der Gartler, sich im Verein zu engagieren


Unterdietfurt.
Zur Jahreshauptversammlung begrüßte Vorstand Franz Schellerer die Mitglieder. Besonders begrüßte er Bürgermeister Richard Schneider und den Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege, Bernd Hofbauer .Danken möchte er den Mitgliedern der Vereinsleitung für die Unterstützung bei den Aktivitäten des Jahres 2009. Sein Dank gelte ebenso allen Mitgliedern und Förderen die durch ihre Mitarbeit und Unterstützung dem Verein geholfen hätten. Hingewiesen wurde vom Vorstand auf das Palmbuschenbinden am 27.März 2010. Dafür würden Palm- bzw. Weidenkätzchen, Verziermaterial wie Bux und Eiben benötigt. Geplant sei ein Ausflug zur Landesgartenschau nach Rosenheim. Nach dem ehrenden Gedenken für das verstorbene Mitglied Adolf Grünhager erstattete Elfriede Schneider einen ausführlichen Kassenbericht. Die Kassenprüfer Franz Brinninger und Robert Zöbisch bescheinigten ihr eine tadellose Kassenführung. Die Versammlung erteilte dem Kassier und der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung. Einen kurzen Abriss über Veranstaltungen und Ereignisse des vergangenen Vereinsjahres gab dann Schriftführer Martin Pillris. Er erwähnte dabei die Übernahme der Bewirtung beim Mitsubishifest, den Palrnbuschenverkauf, die Maiandacht in Neukirchen, drei Ausflugsfahrten und den Herbstvortrag. Die Adventfeier habe das Vereinsjahr beschlossen. Die Vorstandschaft sei zu zwei Sitzungen zusammengetreten, zu Jubiläen habe man 31 Mitgliedern gratuliert. Dem Verein gehören zur Zeit 191 Mitglieder an. Ein Sterbefall und vier Austritte seien zu verzeichnen. Fünf neue Mitglieder konnten aufgenommen werden.
Kritische Worte fand dann Vorstand Schellerer vor den Neuwahlen zur Vorstandschaft in seinem Bericht zur Lage des Vereins. Er habe bereits wiederholt darauf hingewiesen, nicht mehr zu kandidieren. Nach 16 Jahren Vorstand sei die Luft raus. Er wollte sich zurück ziehen, wenn es aber gewünscht wird, weiter für den Verein tätig sein. Ein Ehrenamt sollte eigentlich nicht zu Lebensaufgabe werden. Die Verjüngung der Vorstandschaft sei immer wünschenswert bzw. der Vereins brauche trotz laut Liste von 191 Mitgliedern, neue junge aber auch aktive Mitglieder. Der sogenannte harte Kern werde immer kleiner (altersbedingt oder verstorben). Liegt es am angebotenen Programm fragte Schellerer? So stellten sich bei den verschiedenen Angeboten Misserfolge ein, wie z. B. Rückgang der Teilnahme an Ausflugsfahrten, Vortragsabenden und Kursen. Ein Verein sollte nicht auf dem gleichen Stand stehen bleiben, eine Erneuerung, Verjüngung der Vorstandschaft sei wichtig. Er habe bei seinen Gesprächen im Vorfeld der Jahreshauptversammlung festgestellt, dass leider kein Interesse zur Mitarbeit in der Vereinsleitung bestehe. Der Verein habe eigentlich vor dem Aus gestanden. In weiteren Gesprächen mit den restlichen Mitgliedern der Vorstandschaft habe er die Bereitschaft zum Weitermachen abgeklärt und dann den Entschluss zum Weitermachen gefasst. Als einziger Ersatz für zwei ausgeschiedene Vorstandschaftsmitglieder konnte Traudl Baumgartner als Beisitzerkanditatin gewonnen werden, das sei lobenswert. Positiv, so merkte Schellerer zur Neuwahl an, das ein Neuzugang, Sonja Sextl, die Courage gehabt habe, für das Amt des Schriftführers zu kandidieren und das am Tag der Jahreshauptversammlung. Von den 190 Mitgliedern habe sich niemand bereit erklärt diese Aufgabe zu übernehmen. Zum Schluss möchte er jetzt rückblickend nicht nur das negative betrachten, es sei vieles erfolgreich miteinander geschafft worden. Dazu hätten zwei langjährige tüchtige und fleißige Mitarbeiter erheblich beigetragen. Leider verabschieden sich nun Elfriede Münch und Gabi Steingasser aus der Vorstandschaft. Er würdigte deren Verdienste um den Verein und sprach ihnen den Dank für die Mitarbeit aus. Als kleine Anerkennung gab es kleine Geschenke.
In seinem Grußwort sprach dann Bürgermeister Richard Schneider dem Obst - und Gartenbauverein seine Anerkennung für die vielfältigen Aktivitäten aus. Wie ein Garten so könne auch ein Verein nur überleben, wenn es Menschen gebe die sich für ihn engagieren, die Zeit und Energie für ihn aufbringen. Seit seiner Gründung vor 16 Jahren habe der Obst - und Gartenbauverein viel geleistet. Das was er leiste, sei für die Gemeinde von großer Bedeutung. Er diene damit zum Wohle der Allgemeinheit und trage zur Landschaftspflege bei. Deshalb spiele der Obst - und Gartenbauverein in der Gemeinde eine große gesellschaftliche Rolle und sei heute nicht mehr wegzudenken.
Die dann von Bürgermeister Richard Schneider geleiteten Neuwahlen gingen dann reibungslos über die Bühne. Zum 1. Vorstand wurde wieder Franz Schellerer gewählt, neu zum 2. Vorstand Martin Pillris, die bisherige Amtsinhaberin Gabi Steingasser hatte nicht mehr kandidiert. Neue Schriftführerin ist Sonja Sextl. Kassier wie bisher Elfriede Schneider. Zu Beisitzern wurde gewählt: Franz Leipold zugleich zum Baumwart, Johann Friedlmeier zugleich Gerätewart, Anita Fuchs, Petra Grötzinger und Traudl Baumgartner. Kassenprüfer bleiben Franz Brinninger und Robert Zöbisch.
Kreisfachberater Bernd Hofbauer nannte eingangs seines Vortrages die vier wichtigsten Grundlagen der Gartengestaltung. Das seien die Vorüberlegungen, die Gestaltungsgrundsätze, die baulichen Elemente und die Ausführung. Bevor man an die Gestaltung seines Gartens gehe, sei eine Bestandsaufnahme notwendig. Dann sei es wichtig Sonneneinstrahlung und Schattenwurf zu beachten. Ein Grundrissplan und Bestandsplan sei notwendig. Man müsse die Funktion des Gartens festlegen und sich die persönlichen Wünsche überlegen. Sich fragen, wozu soll der Garten dienen. Man müsse Prioritäten setzen und ein Gesamtkonzept erstellen. Verwirklichung der Gestaltung solle schrittweise erfolgen. Vorgestellt wurden vom Referenten dann im Bild Beispiele für Raumbildung und Gartenstile. Haus und Garten müssten harmonieren meinte er. Weiter erläuterte er die Wirkung von Farben und brachte Beispiele dafür, ebenso zeigte er die Gestaltungsmöglichkeiten von Terrassen, der Wege, Treppen, Mauern, Zäune, Wasseranlagen, Nutzgarten, Gehölzen und Stauden. Sein Vortrag zeigte den Ablauf der Anlage eines Gartens von der Planung bis zur Fertigstellung, mit zahlreichen Dias unterlegt. 

Die ausscheidenden Vorstandschaftsmitglieder von links: Kreisfachberater Bernd Hofbauer, Elfriede Münch (langjährige Beisitzerin) Vorstand Franz Schellerer, Gabi Steingasser (16 Jahre 2.Vorsitzende), Bürgermeister Richard Schneider


 

Die neue Vorstandschaft von links: Vorstand Franz Schellerer, Kreisfachberater Bernd Hofbauer, Franz Leipold (Beisitzer u. Baumwart), Martin Pillris (2.Vorstand), Johann Friedlmeier (Beisitzer u. Gerätewart), Petra Grötzinger (Beisitzerin), Anita Fuchs (Beisitzerin), Elfriede Schneider (Kassier), Traudl Baumgartner (Beisitzerin), Sonja Sextl (Schriftführerin) u. Bürgermeister Richard Schneider. 


OGV Gangkofen - Jahreshauptversammlung 2010, Eintrag vom 16.03.10, 07:41 Uhr

Zahlreiche Ehrungen beim Obst- und Gartenbauverein

 

Gangkofen. Die goldene Ehrennadel und die dazugehörige Urkunde für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten bei der Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Barbara Gruber, Xaver Gruber, Michael Hell, Magdalena Lang, Anneliese Steingasser, Berta Walter und Johann Winkler. Vorsitzender Konrad Männer wurde von 2. Kreisvorsitzenden Johann Altmannsberger für 25-jährige aktive Tätigkeit in der Vorstandschaft mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Über eine Urkunde und die Ehrennadel in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft durften sich Sieglinde Aichner, Anneliese Blenninger, Marlene Böck, Karl Dobler, Berta Eberl, Jakob Ebnet, Michael Enggruber, Alois Gaishauser, Sebastian Gangkofner, Günther Gauter, Sieglinde Grosser, Therese Gruber, Elisabeth Häglsperger, Fritz Huber, Maria Lippl, Karl Lohmer, Elmar Mückenhausen, Edith Stegmüller, Josef Strobel, Barbara Strohschneider, Johann Stuckenberger, Elisabeth Vogl, Matthäus Wagenhofer, Hermann Wagner, Pauline Wagner, Heinrich Weingast, Georg Wildenberger und Inge Zollitsch freuen.
Zunächst gedachte die Versammlung, zu der am vergangenen Donnerstagabend mehr als 130 Gäste ins Gasthaus „Bayerischer Hof“ kamen, den verstorbenen Mitgliedern Alfons Schmid, Hermann Schönberger, Kreszenz Loher, Barbara Boxhammer und Johann Donharl.
Kassier Karlheiz Pollak trug den Kassenbericht vor. Die Kassenprüferinnen Roswitha Geiger und Gundi Zeiler bescheinigten ihm einwandfreie Buchführung.
Im Tätigkeitsbericht über das abgelaufene Vereinsjahr informierte Schriftführerin Christine Dechansreiter darüber, dass die Vereinsarbeit in vier Vorstandssitzungen besprochen und organisiert wurde. Sie blickte auf den Baumschneidekurs bei Familie Italia, den Osterbrunnen, die Halbtages- und Dreitagesfahrt, die Neugestaltung des Blumenbeetes bei der Pfarrkirche, den Blumenteppich für Fronleichnam, das Kräuterbüscherl-Binden, das Bemalen von Zaunlatten im Rahmen des Ferienprogramms bei Familie Dechansreiter, das Obstpressen, die Obstschulwoche, die Eröffnung „Streuobst 2000“ bei Konrad Männer, den Erntealtar, die Herbstversammlung mit Blumenstockverlosung und das Adventkranzbinden für die Volksschule zurück. Der Verein beteiligte sich am Marktplatzfest und am Christkindlmarkt.
Vorsitzender Konrad Männer gab über das Jahresprogramm 2010 Auskunft. So wird der Osterbrunnen 27. März vor dem Rathaus aufgebaut. Eine Fahrt zur Landesgartenschau nach Rosenheim ist für 13. Mai vorgesehen. Am Fronleichnamstag, 3. Juni, wird wieder ein Blumenteppich gelegt. Die Blumenfreunde beteiligen sich auch im nächsten Jahr am 31. Juli und 1. August am Marktplatzfest. Für Maria-Himmelfahrt werden am 14. August Kräuterbüscherl gebunden, die am 15. August während dem Heiligen Amt für die verstorbenen Mitglieder geweiht werden. Eine Fahrt ins Berchtesgadener Land ist für 21. August geplant. Ein Sommerschnittkurs wird im September durchgeführt. Im Oktober werden im Rahmen der Obstschulwoche wieder Schulklassen vom Gartenbauverein über den Weg vom Apfelkern bis zum Apfelsaft informiert. Die nächste Herbstversammlung ist am 18. November.
In einem kurzweiligen Vortrag zeigte Jürgen Widl zahlreiche Möglichkeiten, sich den eigenen „Garten zum Wohlfühlen“ anzulegen.


Die für 25-jährige Treue geehrten Mitglieder mit Vorsitzendem Konrad Männer (links) und Bürgermeister Matthäus Mandl (4. von links).

Die Auszeichnung mit der Ehrennadel in Gold: von links Vorsitzender Konrad Männer, Bürgermeister Matthäus Mandl, stellvertretende Vorsitzende Gabi Hinter, Anneliese Steingasser, Xaver Gruber, Michael Hell und 2. Kreisvorsitzender Johann Altmannsberger.


OGV Reicheneibach - Jahreshauptversammlung 2010, Eintrag vom 11.03.10, 16:10 Uhr

Alexander Hafner führt nun den Obst- und Gartenbauverein
Walter Kerscher zum Ehrenvorsitzenden ernannt

 

Reicheneibach. Alexander Hafner wurde bei der Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins am vergangenen Donnerstagabend im Gasthaus Gruber zum neuen Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Thomas Kerscher, die Kasse bleibt bei Anita Sextl, das Protokollbuch führt Hans Hamann. Als Beisitzer gehören Josef Aigner, Rosemarie Haderer, Maria Rotheneichner, Christine Eisenreich, Martina Plötz, Christa Zindl, Tanja Zisler und Agnes Holzner der Vorstandschaft an. Die Kassenprüfer sind Rosemarie Haderer und Martina Plötz.
Nach den Grußworten der Bürgermeister Matthäus Mandl aus Gangkofen und Josef Maierhofer aus Rimbach erhob sich die Versammlung zum Gedenken an das verstorbene Mitglied Albert Aigner von den Plätzen.
Vorsitzender Walter Kerscher berichtete über die Aktivitäten des 210 Mitglieder zählenden Vereines. Besonders ging er dabei auf die Bayerische Maiandacht am Brandstetter Kreuz mit mehr als 300 Gläubigen, den Jahresausflug in die Hallertau, den Gottesdienst mit Kräuterweihe, die Obstschulwoche, den Volksmusikabend zu Gunsten der Aktion „Kind in Not“ und die Herbstversammlung mit Tombola ein. Die Gründungsfeste in Julbach und Taufkirchen sowie der „Tag der offenen Gartentür“ in Simbach am Inn wurden besucht. Beteiligt war der Verein an der Dorfmeisterschaft der Stockschützen und bei den Landjugendspielen. In seiner Vorschau legte er den Schwerpunkt auf den bevorstehenden „Tag der offenen Gartentür“, der im Juni in Reicheneibach stattfinden wird.
Schriftführerin Paula Lachner verlas das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. Den Kassenbericht trug Kassiererin Anita Sextl vor. Die Kassenprüferinnen Maria Rotheneichner und Hermann Holzner bescheinigten ihr einwandfreie Buchführung.
Kreisfachberater Bernd Hofbauer informierte in seinem kurzweiligen Vortrag über Wild- und Beerenobst.
Eine Ehrenurkunde für besonders schönen Blumenschmuck erhielten Maria Hamann, Ottilie Hofmann, Monika Lang, Christine Eisenreich, Anna Kagerer und Barbara Engel.
Im Anschluss an die Neuwahlen wurde Walter Kerscher für seine 28-jährige, rege Tätigkeit als Vorsitzender des Vereins von seinem Nachfolger Alexander Hafner zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Aus der bisherigen Vorstandschaft wurden Katharina Köppl, Hilde Zisler, Hermann Holzner, Hildegard Huber und Paula Lachner mit einem Geschenk verabschiedet.
Nach einer zünftigen Versteigerung von Blumenstöcken durch Karlheinz Eckmeier schloss der neue Vorsitzende die Versammlung.

 

Die neue Vorstandschaft: von links Josef Aigner, Agnes Hozner, Anita Sextl, Rosemarie Haderer, Bürgermeister Josef Maierhofer, Tanja Zisler, Maria Rotheneichner, Thomas Kerscher, Vorsitzender Alexander Hafner, Bürgermeister Matthäus Mandl, Hans Hamann, Kreisfachberater Bernd Hofbauer, Christa Zindl und Martina Plötz.

 

Die Auszeichnung für besonders schönen Blumenschmuck: hinten von links Ottilie Hofmann, Barbara Engel und Kreisfachberater Bernd Hofbauer;
2. Reihe von links Maria Hamann und Anna Kagerer;
vorne von links Bürgermeister Josef Maierhofer, Vorsitzender Walter Kerscher und Bürgermeister Matthäus Mandl.
 

 

Die Verabschiedung der bisherigen Vorstandschaft: von links Ehrenvorsitzender Walter Kerscher, Bürgermeister Josef Maierhofer, Paula Lachner, Katharina Köppl, Bürgermeister Matthäus Mandl, Hildegard Huber, Kreisfachberater Bernd Hofbauer und Hilde Zisler.
 


Herbstversammlung OGV Gangkofen, Eintrag vom 17.11.09, 07:48 Uhr

Gartenbauverein stellt umfangreiches Jahresprogramm vor

 

Gangkofen. Die Beteiligung am Christkindlmarkt am Samstag, 5. Dezember, und Sonntag, 6. Dezember, ist die nächste Aktivität des Obst- und Gartenbauvereins. Im Gasthaus „Bayerischer Hof“ findet am 11. März 2010 die Frühjahrsversammlung mit Ehrung langjähriger Mitglieder statt. Der Osterbrunnen wird am 27. März wieder vor dem Rathaus aufgebaut. Eine Fahrt zur Landesgartenschau nach Rosenheim ist für Mai vorgesehen. Am Fronleichnamstag, 3. Juni, wird wieder ein Blumenteppich gelegt. Eine Fahrt ins Berchtesgadener Land ist für Juni geplant. Die Blumenfreunde beteiligen sich auch im nächsten Jahr am 31. Juli und 1. August am Marktplatzfest. Für Maria-Himmelfahrt werden am 14. August Kräuterbüscherl gebunden, die am 15. August während dem Heiligen Amt für die verstorbenen Mitglieder geweiht werden. Ein Sommerschnittkurs wird im September durchgeführt. Im Oktober werden im Rahmen der Obstschulwoche wieder Schulklassen vom Gartenbauverein über den Weg vom Apfelkern bis zum Apfelsaft informiert. Die nächste Herbstversammlung ist am 18. November. Weiter informierte Vorsitzender Konrad Männer bei der Herbstversammlung am vergangenen Donnerstagabend im Gasthaus „Trennbacher Hof“ in Obertrennbach vor mehr als 200 Besuchern über die Aktivitäten des vergangenen Jahres und die Gerätschaften, die zur Ausleihe zur Verfügung stehen. Bürgermeister Matthäus Mandl lobte in seinem Grußwort den Einsatz des Vereins. Als besonders wertvoll bezeichnete er das Angebot von Konrad Männer, den vierten Grundschulklassen jedes Jahr unter dem Thema „Von der Pflanze bis zum Apfel“ die Entstehung des Apfels und deren Verarbeitungsmöglichkeiten in seinem Garten zu erklären. Zahlreiche Tipps zur Pflege von Kübelpflanzen gab Bezirksvorsitzender Alois Schrögmeier in seinem kurzweiligen Vortrag. Kindsbäume erhielten die Eltern von Niklas Dechansreiter und Lukas Leonhart. Über einen Hochzeitsbaum durften sich Christiane und Jürgen Goerdt freuen
Die Blumenstockverlosung nahm Bürgermeister Matthäus Mandl vor. Anschließend ging es daran, die auf der Bühne noch verbliebenen Blumenstöcke zu versteigern. Als Versteigerer fungierte witzig und gekonnt Karlheinz Pollak, der jede Pflanze zum Höchstpreis an den Mann oder die Frau brachte.
 

Die Übergabe der Urkunden: von links Bürgermeister Matthäus Mandl, Vorsitzender Konrad Männer, Renate Dechansreiter und Bezirksvorsitzender Alois Schrögmeier

 

 


Irlandreise des Bezirksverbandes für Gartenbau & Landespflege, Eintrag vom 10.11.09, 08:32 Uhr

Unter Dokumente / Aktuelles:

Informationen und Anmeldeformular für die Irlandreise des Bezirksverbandes für Gartenbau im Jahr 2010


Neuartiger Blumenzwiebelpflanzer, Eintrag vom 15.10.09, 08:56 Uhr

 

Zwiebeln pflanzen, Unkraut jäten ohne Bücken!!

 

Mehr Infos unter

www.alois-guertler.de


Auftakt Streuobst 2000 Plus, Eintrag vom 21.09.09, 11:44 Uhr

Aktion "Streuobst 2000 Plus" für 2009 in Langenkatzbach eröffnet

 

Gangkofen. „Die Aktion ‚Streuobst 2000 Plus’ wurde im Jahr 2000 von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft zusammen mit der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau, den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit einem Sachgebiet Agrarökologie und Boden und Kreisfachberatern für Gartenkultur und Landschaftspflege im Rahmen einer Aktionsgruppe ins Leben gerufen“, informierte Kreisfachberater Bernd Hofbauer am vergangenen Samstagnachmittag beim Vorsitzenden des Gangkofener Obst- und Gartenbauvereins Konrad Männer zur Eröffnung der diesjährigen Aktion. Zur diesjährigen turnusgemäßen „kleinen Eröffnung ohne Obstausstellung“ konnte Hofbauer die Vorsitzenden verschiedener Gartenbauvereine des Landkreises begrüßen.
Bürgermeister Matthäus Mandl bedankte sich bei Konrad Männer dafür, dass die Eröffnung auf seinem Grundstück stattfinden konnte. Weiter lobte er seine ehrenamtliche Arbeit als langjähriger Vereinsvorstand. Als besonders wertvoll bezeichnete er das Angebot von Konrad Männer, den vierten Grundschulklassen jedes Jahr unter dem Thema „Von der Pflanze bis zum Apfel“ die Entstehung des Apfels und deren Verarbeitungsmöglichkeiten in seinem Garten zu erklären.
Kreisverbandsvorsitzende Gretl Schacherbauer erläuterte, dass der Apfel die weltweit am meisten gegessene Frucht sei. Sie blickte auf die Geschichte des Apfels zurück. So bestand beispielsweise früher für heiratswillige Paare die Pflicht, sechst Obstbäume zu pflanzen. Weiter informierte die Kreisvorsitzende darüber, dass mit der bayernweit veranstalteten Aktion „Streuobst 2000 plus" die Tatsache wieder ins Bewusstsein der Verbraucher gerückt werden soll, dass der ernährungswissenschaftlich als absoluter Gesundheitsbringer eingestufte Apfel in jeder Region zur natürlichen Vegetation gehört und dass er möglichst auch in der jeweiligen Region zu Produkten verarbeitet und als veredeltes Produkt ortsnah vermarktet werden sollte. Das Streuobst habe als vielseitiger Lieferant für Frischobst und Rohstoff für Saft, Most, Spirituosen eine große Bedeutung für unsere Kulturlandschaft und die Natur. Damit gewinne der Slogan „Aus der Region für die Region“ immer mehr an Wert.
Nach der offiziellen Eröffnung bestand bei einem Rundgang durch den Garten von Konrad Männer die Möglichkeit, zahlreiche Apfelsorten zu begutachten und den Weinberg des Hausherrn zu bewundern. Zudem zeigte Männer die Vorgänge beim Obstpressen.

Die Eröffnung der Aktion „Streuobst 2000 plus“ mit Vorsitzendem Konrad Männer, Kreisverbandsvorsitzender Gretl Schacherbauer, Kreisfachberater Bernd Hofbauer und Bürgermeister Matthäus Mandl (vorne von rechts).

 

 


Kleingartenwettbewerb Rottauengarten Pfarrkirchen, Eintrag vom 18.08.09, 09:25 Uhr

Wer hat Pfarrkirchens schönsten Kleingarten?

 

Jury heuer auf der Suche nach dem schönsten Schrebergarten im „Rottauengarten“

Von Johanna Maier

Pfarrkirchen. Wer hat den schönsten Kleingarten Pfarrkirchens? Heuer fand dieser Wettbewerb ein letztes Mal in den Kleingartenanlagen statt, denn nun sind alle vier Anlagen bewertet worden. Die Aktion „Wer hat den schönsten Kleingarten“ wurde von Kreisfachberater Bernd Hofbauer und Rudi Tändler von der Unteren Naturschutzbehörde vor drei Jahren ins Leben gerufen und ist seitens der Gartenbesitzer auf ein breites Echo gestoßen. „Am Mahlgassinger Weg“, der „Westgarten“, sowie der „Auwiesengarten“ wurden bereits prämiert, nun stand der letzte Wettbewerb in der Kleingartenanlage „Rottauengarten“ an. Dieser entstand in den Jahren 1991/1992 und ist allgemein eine sehr gepflegte Anlage mit einem sehr großen Erholungswert in unmittelbarer Nähe des Schwimmbads. Rund 130 Mitglieder sind im Kleingärtnerverein Pfarrkirchen und pflegen ihre geliebten Kleingärten, die jeweils 150 bis 400 Quadratmeter groß sind und haben heuer zu ihrem Leidwesen mit Hagelschäden und übermäßigen Regenschauern zu kämpfen haben. Als Vorsitzender hat Helmut Ries unter anderem die Aufgabe, die exakten Vorgaben der Gartenordnung zu überwachen. Die fachkundige Jury, bestehend aus Rudi Tändler, Bernd Hofbauer, Johanna Maier und Peter Köhler war rund vier Stunden mit den Fragebögen in der Anlage unterwegs. Viele Kriterien müssen die Gartenbesitzer erfüllen, um in die engere Wahl zu kommen, beziehungsweise den Siegertitel und damit verbundene Preise zu erlangen. Bei den zahlreichen Fragen geht es um die kleingärtnerische Nutzung, um die Einteilung der Parzellen, um ihre Funktion. Wie sind gärtnerische Gestaltung und Pflegezustand? Gibt es Obstsorten, Beerensträucher, Raritäten? Wurden Gewürz – und Heilpflanzen angebaut, wie steht es um die Verwendungsvielfalt des Gemüses? Wurde auf Koniferen verzichtet, gibt es Nistplätze und Brutmöglichkeiten für Vögel, finden Bienen Nahrung? Wie wurden die Wege gestaltet, gibt es Kompostierplätze, wird Regenwasser aufgefangen, wurden Lauben mit natürlichem Material angebaut? Wie sieht es mit dem Natur – und Artenschutz aus, gibt es Biotope? Die Jurybeauftragten hatten viele Fragen zu beantworten und nun werden die Punkte von Kreisfachberater Bernd Hofbauer ausgewertet. Bei der anstehenden Jahreshauptversammlung werden dann die Gewinner ausgezeichnet, aber es steht schon jetzt fest: Es gibt auf alle Fälle keine Verlierer. Und soviel darf man wohl verraten: Einen Sonderpreis bekommt das Team der aktiven Kinder, die unter der Leitung von Kreis – und Ortsvorsitzender Gretl Schacherbauer eine eigene Kleingartenanlage vorbildlich pflegen und hier sinnvoll viele Stunden ihrer Freizeit verbringen.

Sie hatten sich als Jurymitglieder mit den vielen Bewertungskriterien auseinanderzusetzen: Rudi Tändler von der Unteren Naturschutzbehörde, Kreisfachberater für Gartenbau und Landespflege Rottal-Inn Bernd Hofbauer, Johanna Maier vom Obst - und Gartenbauverein Egglham – Amsham, Vorsitzender des Kleingärtnerverein Pfarrkirchen e. V. Helmut Ries und Peter Köhler vom Landesverband für Kleingärtner.
 


Frühjahrsversammlung OGV Höllsbrunn, Eintrag vom 03.04.09, 07:49 Uhr

Gartenbauverein besteht aus 153 Mitgliedern

 

Hölsbrunn. Dank der erfolgreichen Mitgliederwerbung der Vorsitzenden Marianne Reif und der stellvertretenden Vorsitzenden Elisabeth Kubitza konnte die Zahl der Vereinsangehörigen auf 153 erhöht werden. Das gab die Vorsitzende bei der Generalversammlung des Obst- und Gartenbauvereins am vergangenen Dienstagabend im Gasthaus Urlhardt bekannt.
In ihrem Tätigkeitsbericht erinnerte die Vorsitzende an die Aktivitäten des Vereins im abgelaufenen Jahr. So fand die Herbstversammlung in Radlkofen statt. Für die Kirche wurde der Adventskranz gebunden, ebenso wurde ein von Familie Wagenhofer gespendeter Christbaum im Friedhof aufgestellt. Die Beleuchtung für den Christbaum spendete Josef Freundorfer. Der Verein beteiligte sich beim Volksfestauszug und am Adventsmarkt. Je eine Abordnung besuchte die Generalversammlung des Förderervereins und die Versammlungen der Nachbarvereine Dirnaich, Gangkofen und Reicheneibach. Die von Edeltraud Bauer gespendeten Blumen wurden beim Feuerwehrhaus gepflanzt. Der Friedhofhang wurde in mühevoller Kleinarbeit gesäubert. Den Herkuleskeulenwettbewerb für Kinder gewann Lukas Bauer. Für die Kinder ist in diesem Jahr ein Kartoffelwettbewerb vorgesehen. Der Dank der Vorsitzenden ging an die Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit sowie an Elisabeth Kubitza, die jährlich die Dekoration für die Herbstversammlung und die Adventfeier im Pfarrheim spendet.
Bürgermeister Matthäus Mandl lobte in seinen Worten den guten Zusammenhalt und den Fleiß im Verein.
Ulrike Reiseck erläuterte in Vertretung von Petra Mittermeier die Kassenbuchungen. Die Kassenprüfer Anton Maller und Johann Denk bescheinigten ordnungsgemäße Buchführung.
Kreisfachberater Bernd Hofbauer informierte in seinem Vortrag über Giftpflanzen. Dabei ging er besonders auf die giftigen Pflanzen und deren Giftstoffe mit den Auswirkungen sowie auf Hilfen bei Vergiftungen ein.
Für besonders schönen Blumenschmuck wurden Annemarie Entsfellner, Mathilde Erdner, Johann Huber, Rita Häglsperger und Annemarie Liebl mit einer Urkunde ausgezeichnet. Großen anklang fand die Blumenstockverlosung, bei der jeder Gast einen Blumenstock gewinnen konnte. Die übrig gebliebenen Blumen wurden durch Ehrenvorsitzenden Karl Eckmeier gekonnt versteigert.

Die ausgezeichneten Vereinsmitglieder: von links Kreisfachberater Bernd Hofbauer, Bürgermeister Matthäus Mandl, Rita Häglsperger, Mathilde Erdner, Rudolf Liebl, Annemarie Entsfellner, Johann Huber und Vorsitzende Marianne Reif.
 


Frühjahrsversammlung OGV Gangkofen 2009, Eintrag vom 17.03.09, 08:52 Uhr

Konrad Männer bleibt Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins

 

Gangkofen. Konrad Männer bleibt für weitere vier Jahre Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins. Seine Stellvertreter sind Matthäus Pavenzinger und Gabi Hinter. Das Protokollbuch führt Christine Dechansreiter. Kassier bleibt Karlheinz Pollak. Als Beisitzer gehören Josef Eckmeier, Wolfgang Seemüller, Marlies Wöcherl, Maria Haslbeck, Renate Rackerseder-Nossow und Anita Hahn der Vorstandschaft an. Das ergaben die Neuwahlen während der Jahreshauptversammlung am vergangenen Donnerstagabend im Gasthaus „Bayerischer Hof".
Mit einem Geschenk wurden die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Marianne Hirl (19 Jahre in der Vorstandschaft), Elisabeth Häglsperger (19 Jahre), Josef Hirl (16 Jahre), Erna Püschel (8 Jahre), Gottfrieda Kindermann (8 Jahre), Manfred Gellinger (8 Jahre) und Rita Eckmeier (4 Jahre) verabschiedet.
In einer Schweigeminute gedachte man der verstorbenen Mitglieder Alfons Leonhart, Xaver Eglseder, Leni Bachhuber, Sebastian Stoiber, Cilli Binder, Anna Egglhuber und Maria Boxhammer.
Kassier Karlheiz Pollak trug den Kassenbericht vor. Die Kassenprüferinnen Roswitha Geiger und Gundi Zeiler bescheinigten ihm einwandfreie Buchführung.
In seinem Tätigkeitsbericht über das abgelaufene Vereinsjahr informierte Männer darüber, dass die Vereinsarbeit in vier Vorstandssitzungen besprochen und organisiert wurde. Er blickte auf den Korbflechtkurs, den Osterbrunnen, den Baumschneidekurs mit Rudolf Harpf, die Fahrt nach Wels zur Ausstellung „Blühendes Österreich", den Tag der offenen Gärtnerei, den Blumenteppich für Fronleichnam, den Jahresausflug zum Wolfgangsee und zum Hallstädter See, das Kräuterbüscherl-Binden, das Obstpressen, die Viertagefahrt nach Trier, Luxemburg und an die Mosel, die Obstschulwoche, die Herbstversammlung mit Blumenstockverlosung, das Adventkranzbinden und den Ausflug zur Fraueninsel im Chiemsee zurück. Der Verein beteiligte sich am Marktplatzfest und am Christkindlmarkt.
In seiner Vorschau gab er bekannt, dass der Osterbrunnen am 4. April wieder vor dem Rathaus aufgebaut wird. Am Fronleichnamstag, 11. Juni, wird wieder ein Blumenteppich gelegt. Eine Fahrt nach Weihenstephan ist für Juni oder Juli vorgesehen. Die Blumenfreunde beteiligen sich am 1. und 2. August am Marktplatzfest. Für Maria-Himmelfahrt werden am 14. August Kräuterbüscherl gebunden, die am 15. August während dem Heiligen Amt für die verstorbenen Mitglieder geweiht werden. Im Oktober werden im Rahmen der Obstschulwoche wieder Schulklassen vom Gartenbauverein über den Weg vom Apfelkern bis zum Apfelsaft informiert. Die nächste Herbstversammlung ist am 12. November. Am 5. und 6. Dezember beteiligt sich der Verein am Christkindlmarkt.
Bürgermeister Matthäus Mandl lobte den ehrenamtlichen Einsatz während des gesamten Jahres und dankte allen, die sich für die Neuwahl zur Verfügung gestellt haben sowie allen ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihr Mitwirken in den vergangenen Jahren.
Kreisfachberater Bernd Hofbauer informierte in seinem kurzweiligen Vortrag über Herkunft, Geschichte, Standort, Wuchs, Blüte, Reife, Früchte und Schnittmaßnahmen sowie Ernte- und Verarbeitungsmöglichkeiten von zahlreichen Beerensorten.
Unter den Gästen waren Altbürgermeister Johann Wamprechtshammer sowie die Vertreter der Nachbarvereine.

Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder: von links Vorsitzender Konrad Männer, Manfred Gellinger, Elisabeth Häglsperger, Josef Hirl, Marianne Hirl, Gottfrieda Kindermann und Rita Eckmeier.

Die neue Vorstandschaft: von links Vorsitzender Konrad Männer, Maria Haslbeck, Wolfgang Seemüller, Matthäus Pavenzinger, Gabi Hinter, Karlheinz Pollak, Christine Dechansreiter, Anita Hahn, Renate Rackerseder-Nussow, Josef Eckmeier, Bürgermeister Matthäus Mandl und Kreisfachberater Bernd Hofbauer.
 


Roter Schorsch - Pflanze des Jahres 2009, Eintrag vom 05.03.09, 14:32 Uhr

 

Die Pflanze des Jahres 2009,

präsentiert von den teilnehmenden Gärtnereien am

Tag der offenen Gärtnereien am 18. und 19. April

Nähere Informationen entnehmen Sie unter:

www.bgv-muenchen.de

www.roter-schorsch.de

 

Unter Dokumente "Aktuelles" finden Sie eine Pflegeanleitung zum Downloaden!

In der Galerie finden Sie Bilder vom "Roten Schorsch"


Haas Frühlingsfest 2009, Eintrag vom 02.03.09, 16:20 Uhr

Haas Frühlingsfest 2009:

Der Kreisverband für Gartenbau, die Kräuterpädagogen, Pomologen und Imker des Landreises Rottal-Inn machen eine Ausstellung im Rahmen des Frühlingsfestes der Firma Haas in Falkenberg.

Es wurde auch ein Programm speziell für die Gartler mit vielen verschiedenen Themenbereichen erstellt.

Näheres entnehmen Sie bitte auf der Seite "Dokumente" unter Aktuelles!


Gartenreisen in Nieder- und Oberbayern, Eintrag vom 17.02.09, 11:58 Uhr

Das Team Gartenreisen Halwax bietet Tagesausflüge in Gärten in Nieder- und Oberbayern an!

Genauere Informationen finden Sie unter www.gartenreisen-halwax.de

Unter anderem findet am Samstag den 13. Juni 2009 eine Fahrt  zu ausgewählten Gartenparadiesen in Rottal-Inn statt!


Jahresprogramm 2009 Infohaus Isarmündung, Eintrag vom 06.02.09, 09:42 Uhr

Unter Dokumente finden Sie das neue Programm 2009 des Infohauses Isarmündung im Landkreis Deggendorf!


Jahreshauptversammlung OGV Egglham-Amsham, Eintrag vom 03.02.09, 12:01 Uhr

 

 


Harmonisches Miteinander im Gartenbauverein

Grillfest zum 10-Jährigen Jubiläum

Egglham. Zur Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauverein Egglham-Amsham konnte Vorsitzende Johanna Maier zahlreiche Mitglieder im Bistro „Latini“ in Egglham begrüßen, als Ehrengäste Bürgermeister Michael Fahmüller mit Stellvertreter Hermann Etzel.
Highlight des Abends war ein Vortrag von Elisabeth Reiter zum Thema „Ideen für den Garten“.
Eingangs der Versammlung gedachte man dem verstorbenen Mitglied Rudolf Wiesmaier.
Schriftführerin Lore Müller lies im Anschluss das vergangene Jahr Revue passieren. So seien die traditionellen Pflanztauschbörsen wieder gut besucht worden, schöne Ausflüge wurden unternommen. Erstmals sei auch ein Saft- und Mostpressen veranstaltet worden, hierbei wäre allerdings die erwünschte Resonanz seitens der Bevölkerung ausgeblieben.
Helga Dadlhuber trug den Kassenbericht vor. Die Revisoren Monika Stickel-Vater und Roland Schwibach hatten die Kasse geprüft und Schwibach sprach von einer „hervorragenden Kassenführung“.
Vorsitzende Johanna Maier berichtete über das neue Jahresprogramm, das einmal mehr von den anwesenden Mitgliedern freudig angenommen wurde. Zwei Pflanztauschbörsen finden wieder statt: 18. April und 10. Oktober, jeweils ab 14.00 Uhr am Bauhof in Egglham.
Zwei Vorschläge hinsichtlich des Jahresausflugs standen den Mitgliedern zur Auswahl: Einmal eine Besichtigung der Gartenanlage im Freizeitpark in Loifling und zum anderen ein Besuch des Palmenhauses in Schärding mit anschließender Schifffahrt und Einkehr beim „Weinbeißer Wirt“ in Freinberg, wobei sich die Gartenfreunde einstimmig für letzteres Ziel entschieden.
120 Mitglieder feiern mit Freunden und Gönnern das 10-Jährige Bestehen des Obst- und Gartenbauverein am Sonntag, den 26. Juli. Dazu findet auf dem historischen Anwesen von Martin Resch ein familiäres Fest statt, das mittags mit Grillspezialitäten lockt und nachmittags mit Kaffee und Kuchen.
Den Jahresabschluss bildet am 31. Oktober ein Ausflug zum botanischen Garten nach Linz, wo die Gartenfreunde die Ausstellung „Bunter Herbst und Kürbisschau“ erleben, sowie „Flatterhaftes und Krabbeliges - tropische Schmetterlinge und Vogelspinnen“.
Jugendwart Markus Dadlhuber berichtete über Aktivitäten beim Kinderferienprogramm. Hier sei ein unfallrealistisches Schminken in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen roten Kreuz geplant.
Heidi Schmoll aus Bad Birnbach scheint das Programm vollends überzeugt zu haben, denn sie hat sich spontan zum neuen Mitglied erklärt.
Beirat Josef Riepl berichtete über seine vom Patentamt geschützte Erfindung, den Brombeer-Rechen. Heiß begehrt sei dieses spezielle Gerät bei Waldbesitzern, mit dem man wilde Brombeerstauden bekämpfen könne, ohne dabei die Umwelt zu schädigen.
„Ideen für den Garten“ - stellvertretende Kreisvorsitzende und Vorsitzende des Gartenbauverein Triftern Elisabeth Reiter hatte dazu einen beeindruckenden Vortrag für die Gartenfreunde: Faszinierende Bilder aus ihrem Garten vom ganzen Jahr zeigte die Gartengestalterin und Staudenexpertin. Sie gab tolle Tipps zur Gartengestaltung, beispielsweise auch über das Anlegen eines reizvollen und pflegeleichten Kiesbeets und beantwortete so manche Fragen.
Vorsitzende Maier hob das harmonische Miteinander im Vereinsleben hervor, bedankte sich bei allen Beteiligten für die vielen erbrachten Leistungen und wünschte mit dem Gedicht von Friedrich Rückert „Den Gärtnern“ allen eine erfolgreiche Gartensaison.

 

Referent Josef Riepl, Bürgermeister Michael Fahmüller, Gartengestalterin und Staudenexpertin Elisabeth Reiter (v. links) und stellvertretender Bürgermeister Hermann Etzel (rechts) wurden von Vorsitzender Johanna Maier als Ehrengäste bei der Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauverein begrüßt. (Foto: red.)
 


Neuer Dünger für den Garten...., Eintrag vom 19.01.09, 14:46 Uhr

Maltaflor

Pflanzlicher Dünger aus Malzkeimen

 

Frei von tierischen Bestandteilen
Der Gesundheit zuliebe

 Preise :

Maltaflor - Universal 20 kg Sack inc. ges.MwSt. € 21,82

bei Abnahme ab 25 Sack pro Verein ist die Lieferung kostenlos

Abnahme von 15- 24 Sack pro Verein werden € 50,00 Versankosten berechnet

Vereine die diese Mengen nicht erreichen sollen sich mit einen anderen Verein auf eine Sammelbestellung einigen.

Vereine die den Maltaflor Gartenratgeber möchten, sollen sich per eMail bei mir melden, der Ratgeber wird dann per eMail versendet.

Für Rückfragen und Bestellungen:

Gerhard Stürzer
Kruckenberg 70
93109 Wiesent Tel. 09482 9080364 Fax: 09482 9080365 eMail: stuerzer@maltaflor.de
 

Mehr unter DOKUMENTE und unter www.maltaflor.de


Bezirksverbandsreise Frankreich, Eintrag vom 11.11.08, 15:59 Uhr

Frankreich „Im Tal der Könige zwischen Seine, Loire, Indre und Cher“ – Garten- und Kulturreise vom 05. 06. bis 11. 06. 2009 (Pfingstferien)
Das Tal der Loire wird auch der Garten Frankreichs genannt. Mehr als 120 Schlösser lohnen einen Besuch. Unglaubliche Reichtümer, Bauten und Gartenanlagen präsentieren hier Glanzlichter der französischen Kultur. Wo einst die Masse des Volkes ausgeschlossen blieb, damit wenige ihren Reichtum genießen konnten, sind Sie als Besucher eingeladen.
Bitte beachten Sie auch hier die im Reisepreis eingeschlossenen umfangreichen Leistungen, insbesondere die Eintrittsgelder. Die Reisegruppe ist auf 40 Personen beschränkt, letzter Anmeldetermin ist der 15. Februar.
 


Bezirksverbandsreise nach Madeira, Eintrag vom 11.11.08, 15:58 Uhr

Madeira „Schwimmender Garten im Atlantik“ – Garten und Besichtigungsreise
vom 28. März bis 4. April 2009

Madeira, auch die Blumeninsel genannt, eine Insel mitten im Atlantik verheißt zu allen Jahreszeiten ein mildes Klima. Bei Tagestemperaturen um 20° C erkunden sie die schönsten Gärten der Insel mit ihren tropischen und subtropischen Pflanzen. Die speziell für die Interessen von Gartenfreunden ausgewählten Ausflüge führen rund um die bergige Insel mit ihrer vielfältigen Natur.
Bitte beachten sie die im Reisepreis umfangreich eingeschlossenen Leistungen.
Die Reisegruppe ist auf 35 Personen beschränkt, letzter Anmeldetermin ist der
15. Dezember.
 

Näheres auf der Bezirksverbandshomepage!!


Gartenpflegerausbildung 2009, Eintrag vom 06.11.08, 14:25 Uhr

Anmeldung zur Gartenpflegerausbildung 2009 auf Bezirksebene:

Grundkurs vom 18.-20. Februar in Deutenkofen

Spezialkurs vom 04.-06. März in Deutenkofen

(jeweils Mittwoch bis Freitag von 8.30 - 17.00 Uhr)

Anmeldung und nähere Informationen bei der Kreisfachberatung, Herr Hofbauer


Gartensalat zu Weihnachten, Eintrag vom 28.10.08, 09:29 Uhr


Kürbiswettbewerb beim OGV Hebertsfelden, Eintrag vom 21.10.08, 14:08 Uhr

Riesenkürbis wiegt 105 Kilogramm

 

Schwerstarbeit mußte die Vorstandschaft des OGV bei der Prämierung der grössten Kürbisse leisten. Die Frucht von Jasmin Pöltl (Bild), der Siegerin aus Hebertsfelden wog sage und schreibe 105 kg. Platz 2 und 3 gingen an Kellnberger Christine (54 kg) und Hopfenwieser Lukas ( 49 kg). In Linden erreichte Anna Ruppmannsperger mit einem 75,3 Kilo schweren Kürbis den ersten Platz; knapp dahinter Jessica Zitzelsberger , deren Kürbis 75 kg wog. Dritter wurde Jakob Hausleitner (59 Kilo) . Dank zahlreicher Spenden konnten sich alle teilnehmenden Kinder über einen Preis freuen. Bürgermeister Hendlmeier zollte den Buben und Mädchen seinen Respekt für ihre Erfolge.
 


Schattengärten, Eintrag vom 16.10.08, 08:46 Uhr


10 Jahre OGV Wittibreut-Ulbering, Eintrag vom 16.10.08, 08:24 Uhr

Im Einklang mit der Natur: die Obst- und Gartenbauer
10-jähriges Vereinsbestehen des Gartenbauvereins Wittibreut-Ulbering - viele umweltnahe Aktivitäten

 

Wittibreut-Ulbering. Der Obst- und Gartenbauverein kann auf sein 10-jähriges Bestehen zurückblicken. Wie anlässlich der Jubiläumsfeier zu sehen war, zeigte sich die zurückliegende erste Dekade seit Vereinsgründung als sehr erfolgreich und mit vielen wertvollen Aktivitäten ausgestattet.
Eine sehr schönen Festabend, dem ein Gottesdienst mit Totengedenken in der Pfarrkirche Ulbering vorausgegangen war, hatte der 1. Vorsitzende Andreas Held im Gasthaus Irber vorbereitet. Sehr herzlich begrüßte er den Ortsgeistlichen Pfarrer Joachim Steinfeld sowie Bürgermeister Alois Maier und die Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Rottal-Inn, Gretl Schacherbauer. Die musikalische Umrahmung des Festabends hatte Roland Erdreich aus Pfarrkirchen übernommen.
Kreisvorsitzende Schacherbauer nannte beispielhaft für die gesamte Arbeit in Bezug auf den Obstbau das Bevorzugen von heimischen Arten: "Wer einen guten Apfel aus heimischen Streuobstgärten kennt, der weiß auch, welche ungeheuren Vorzüge er gegenüber dem Europa-Transport-Obst hat, das zudem wahrscheinlich auch noch gespritzt ist. Ein echter Gartler hat Geduld, er lässt die heimische Natur unbeeinflusst arbeiten, er ist auch ansonsten sehr sensibel für die Belange der Umwelt, die es unbedingt zu schützen gilt. Wir dürfen nicht vergessen, dass in unseren Böden auf jedem Quadratmeter viele Tausende und Abertausende von Kleinstlebewesen ihre gute und kostenlose Arbeit für uns tun", mahnte Frau Schacherbauer, "diesen Natur-Schatz müssen wir durch naturschonende Arbeit erhalten. Das ist eine Verpflichtung für uns, die wir auch im Sinne der nachfolgenden Generationen beachten müssen." Sie rief zudem auf, die Jugend intensiv an die Natur heranzuführen und den jungen Menschen Ehrfurcht vor ihr zu vermitteln.
Bürgermeister Alois Maier zeigte sich stolz, den Obst- und Gartenbauverein in der Gemeinde zu haben: "Bei Euch ist immer ein Stück heile Natur zu finden, das tut gut", so der Rathaus-Chef, "und besonders zu würdigen ist, dass bei Euch großer Wert auf Umweltschonung und die Jugend gelegt wird, denn sie hat ja die Umwelt einmal von uns zu übernehmen."
Der Vorsitzende Andreas Held griff dann in seinem 10-Jahres-Rückblick, der eine Vielzahl von Kursen, Vorträgen, Exkursionen und anderen Fachveranstaltungen bilanzieren konnte, das Wort des Geistlichen in dessen Predigt auf: "Wir müssen unseren Lebensraum im Einklang mit der Natur halten" so Andreas Held, "wir dürfen ihn gestalten, müssen aber stets auf schonenden Umgang damit achten, so wie es unsere früheren Generationen getan haben. Deren altbewährter Umgang mit der Natur muss uns Vorbild sein. Altbewährtes ist auch ein guter Ratgeber für den Weg in die Zukunft."
Andreas Held dankte abschließend ganz herzlich allen Aktiven, Mitgliedern und den Vorstandskollegen, die stets zuverlässige Mitarbeit gezeigt hätten - vor allem auch bei den vielen praktischen Unterweisungen und Kursen, die sich mit der Behandlung von Obstbäumen, Hecken, Stauden, Ziersträuchern, Beerenobst und Gemüse sowie auch mit der Blumenpflege befasst hätten. Held abschließend: "Es ist ein großes Glück, sich gemeinsam an Erfolgen freuen zu können, die man im Einklang mit der Natur erzielt hat."
Den Abschluss des Festabends bildete ein Einakter der beiden verkleideten "Gartenzwerge" Resi Brummer und Maria Schildmann, die mit viel Humor manches Ereignis aus dem Leben der Obst- und Gartenbauer glossierten und damit das Publikum im Irber-Saal oft zu herzhaftem Lachen brachten.

Freuten sich anlässlich des 10-jährigen Vereinsjubiläums des Obst- und Gartenbauvereins Wittibreut-Ulbering (vorne von links): 1. Vorsitzender Andreas Held, Kreisverbands-Vorsitzende Gretl Schacherbauer, Beisitzerin Marianne Burner, 2. Vorsitzende Brigitte Irber, Beisitzerin Michaela Höchstetter. Hinten, von links: Bürgermeister Alois Maier, Schriftführer Fritz Held, Beisitzer Alois Blüml, Pfarrer Joachim Steinfeld. -Foto: Hascher

Hatten einige lustige Anekdoten aus dem Leben der Gartler parat: die beiden "aus dem Keller hervorgeholten Gartenzwerge" Resi Brummer (links) und Maria Schildmann. -Foto: Hascher
 


Dahlien, Eintrag vom 30.09.08, 15:32 Uhr


Tomaten, Eintrag vom 23.09.08, 10:00 Uhr


3. Veitshöchheimer Gehölztag, Eintrag vom 17.09.08, 13:04 Uhr

3. Veitshöchheimer Gehölztag: Allgemeine Info
Meine sehr geehrten Damen und Herren
Das Sachgebiet Obstbau/Baumschule führt am 26. September 2008 den
3. Veitshöchheimer Gehölztag - am Vormittag in der Theorie und am
Nachmittag in der Praxis – zum Schwerpunkt Obstgehölze im Hobby-
/Privatbereich durch. Nach den beiden erfolgreichen Veranstaltungen im
Jahre 2004 über Clematis und 2006 über die Rose, wo jeweils über 200
Baumschuler bzw. Gärtner anwesend waren, wollen wir beim Obstthema
sogar noch einen Schritt weiter gehen und auch interessierte Privatleute
nach Veitshöchheim einladen. Uns ist wichtig, dass sowohl die Anbieter
von Obstgehölzen als auch die Abnehmer die gleichen Informationen
erhalten und darüber hinaus auch noch ein Dialog zwischen den
Baumschulisten und Hobbygärtnern entsteht. Deswegen sind wir mit
dem klassischen Vortragsteil am Vormittag in den Mainfrankensälen.
Der fachliche Aufhänger ist die aktuelle Top Ten Liste der Obstgehölze
aus dem Jahre 2005, die anlässlich dieser Veranstaltung aktualisiert
wird, wobei natürlich auch ein paar interessante Neuheiten und
wissenswertes zum Pflanzenschutz im Hausgartenbereich vorgestellt
werden wird. Diese Top Ten Liste auf der Homepage der LWG
( www.lwg.bayern.de, Gartenbau und dann Baumschule anklicken) hat
sich in den letzten Jahren sehr gut bewährt und ist sowohl eine
Orientierungshilfe für den Gärtner als auch für den Privatmann. Die
Anzahl der monatlichen Aufrufe bestätigen dies ganz eindeutig.
Am Nachmittag geht es dann in den Versuchsbetrieb Stutel. Dort können
natürlich die laufenden Versuche besichtigt werden, aber der
Schwerpunkt ist an diesem Tag das Probieren, das Begutachten und das
Diskutieren. Es gibt eine Sortenschau quer durch das Obstsortiment, von
Apfel bis Tafeltraube. Obstbaumschuler aber auch Erwerbsobstanbauer
haben am Gärtnermarkt die Möglichkeit, sich und ihre Produkte
vorzustellen und in Einzelgesprächen das Gehörte zu vertiefen. Dass es
parallel dazu Kaffee und Kuchen gibt ist eine Selbstverständlichkeit und
soll nur der Vollständigkeit halber mit erwähnt werden.
Wir Veitshöchheimer würden uns freuen, wenn Sie im Rahmen Ihrer
Möglichkeiten auf diese Veranstaltung hinweisen und am besten
vorbeischauen und dazu beitragen, dass dieser Tag für alle Teilnehmer
zu einem erfolgreichen Tag wird. Vielen Dank im Voraus!


Klaus Körber

3. Veitshöchheimer Gehölztag, am Freitag, 26. September 200

 

8

Die Top Ten Liste der Obstgehölze

...Profilierung durch die besten Obstsorten, die den Menschen Freude

machen

9.00 Uhr: Eröffnung (Mainfrankensäle Veitshöchheim)

Anton Magerl, Präsident der Bayerischen Landesanstalt für

Weinbau und Gartenbau

Ludwig Wörlein, BdB Landesverbandes Bayern e.V.

9.30 Uhr: Die Top Ten der Obstgehölze für den Hausgarten

....eine Überarbeitung und Aktualisierung der vorhandenen

Empfehlungsliste aus dem Jahre 2005 (www.lwg.bayern.de)

Klaus Körber und Roman Döppler, LWG Veitshöchheim

10.45 Uhr: Kaffeepause

11.15 Uhr: Aktuelle Pflanzenschutzinformationen zum Obstgehölz

...mit dem Schwerpunkt Hausgartenbereich

Hubert Siegler, LWG Veitshöchheim

12.30 Uhr: Mittagessen

14.00 Uhr: Obstsorten zum Anschauen, Probieren, Diskutieren...

(Versuchsbetrieb Stutel)

Ausstellung verschiedener Baumschuler und Obstbauern auf dem

kleinen Obstmarkt

Informationsgespräche mit den Ausstellern

15.00 Uhr: Führung durch die Versuchsflächen mit Schwerpunkt

Obstgehölze

...(die Rosen im 2. Blütenflor können gerne mit angeschaut werden)

Dazwischen Kaffeepause mit Kuchen und Getränken

Tagungsgebühr:

Nachmittagskaffee mit Getränken/Gebäck im Versuchsbetrieb

20 Euro (incl. Tagungsunterlagen und dem

Info:

www.lwg.bayern.de

Anmeldung für die Tagung

Bayerische Landesanstalt für Wein und Gartenbau

Sachgebiet Obstbau/Baumschule

LD Klaus Körber

Tel: 0931-9801-312

sind zwingend notwendig:

Fax: 0931-9801-300

klaus.koerber@lwg.bayern.de


Ausflug des Kreisverbandes nach Ingolstadt, Eintrag vom 17.09.08, 11:33 Uhr

Lehrfahrt des Kreisverbandes für Gartenbau

 

Mit zwei Bussen waren die Gartler des Kreisverbandes Rottal – Inn auf einer Informations-fahrt nach Au / Hallertau und Ingolstadt. Zunächst wurde die größte Kübelpflanzengärtnerei Mitteleuropas, die „Flora mediterranea“ in Au besucht. Dipl. Ing. Maria Sansoni – Köchel, die zusammen mit ihrem Mann die Gärtnerei betreibt erläuterte zunächst die Geschichte und die Philosophie des Betriebes, der vor allem auf Kübelpflanzen, Oleander, Innenraum- und Wintergartenbepflanzung spezialisiert und in ganz Deutschland tätig ist. Nach dem Rundgang stellte sie sich den Fragen der Teilnehmer. Dabei vermittelte sie auch, dass der Betrieb allmählich ganz auf den chemischen Pflanzenschutz verzichten will. Der Einsatz von Nützlingen zeigt große Erfolge, die die Chemie umweltfreundlich ersetzen. Die Gartler zeigten sich begeistert von der Größe und der Qualität der in den 8 Hallen zu sehenden Pflanzen.
Den Nachmittag verbrachten die Mitglieder des Kreisverbandes im Heilpflanzengarten des medizinhistorischen Museums Ingolstadt. Apotheker Dr. Christian Pacher führte durch die Anlage und wies dabei darauf hin, dass der Arzneipflanzengarten bereits 1723 angelegt wurde und sich heute noch an seinem Stammplatz befindet. Er machte deutlich, dass viele Arzneien wie z. B Herzmittel heute noch nicht synthetisch hergestellt werden können. So betreiben deutsche Pharmakonzerne große Digitalisplantagen, um die entsprechenden Arzneien produzieren zu können. Leider würden durch das Abholzen der Regenwälder viele Pflanzen vernichtet, die durch die medizinische Forschung noch nicht auf ihre Wirkung hin überprüft sind. Im Apothekergarten sind auf ornamentalen, von Buchsbaumhecken eingefassten Flächen einzelne Beete abgeteilt, in denen die Pflanzen nach Wirkstoffgruppen zusammengefasst und nach Familien gegliedert angeordnet sind. Die Gruppen umfassen im Einzelnen ätherische Öle, Alkaloide, Saponine, Schleime, Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe und Glykoside. In einer Extraabteilung ist speziell für Blinde und Behinderte ein Duft- und Tastgarten gestaltet worden. Die Teilnehmer waren von den Ausführungen des Referenten so angetan, dass sich eine lange Diskussion anschloss. Abschließend wurde noch das medizinhistorische Museum besucht.
Voll von neuen Eindrücken wurde die Heimreise angetreten, die noch für eine Brotzeit im Spirklhof unterbrochen wurde.
 


Kakteen, Eintrag vom 10.09.08, 08:01 Uhr


Insektenhotel, Eintrag vom 10.09.08, 07:59 Uhr


Kräuterwelten, Eintrag vom 10.09.08, 07:57 Uhr


Prospekt Veredelungsunterlagen, Eintrag vom 28.08.08, 11:24 Uhr

Veredelungsunterlagen

 

Wagner, Adelshausenerstr. 10 86558 Hohenwart Tel + Fax 08446-360

Das Veredeln

Das veredeln von Obstbäumen stellt für den Gartenfreund einen Höhepunkt seines gärtnerischen Geschickes dar, es bietet so viele Möglichkeiten sich voll zu entfalten und eben den Obstbaum zu ziehen, den man sich wünscht.
Es besteht meist die Gelegenheit einen Apfel oder andere Früchte vom Gartennachbar zu kosten um anschließend den gleichen Baum zu veredeln um vielleicht eine Sorte zuerhalten.
Die Baumschule Wagner liefert Ihnen die nötigen Unterlagen und Zubehör dazu ( auch in Kleinmengen )
Bitte geben Sie die Beschreibung und den Bestellschein ( am besten eine Kopie ) an Ihre Mitglieder
und Gartenfreunde weiter. diese werden sicher erfreut sein über diese Jnformation.
Die einzelnen Typen habe ich etwas beschrieben um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, wir können
natürlich auch Sonderwünsche erfüllen, fragen Sie doch einfach bei uns an.
Unsere Unterlagen sind virusfrei getestet.
Beschreibung der Obstunterlagen

Apfel

Sämling: Ideal für Hoch – u. Halbstamm, robust, gutes kräftiges Wachstum unanfällig

A2: Ähnlich Sämling gute Fruchtausfärbung, keine Staunässe

M4: Mittelstark wachsend für Viertelstämme, hohe Erträge, große Früchte, robust

M7: Mittelstark wachsend, schwächer als M4 für nasse und trockene Böden

M9: Schwach wachsend für Spalier, Spindelbusch nur auf humosen Boden

M26: Schwach wachsend, etwas stärker als M9 für Busch und Spalier

Supporter 4: Wuchs ähnlich M26, sehr gut zu veredeln , Ideal

MM 106: Mittelstark wachsend für Büsche, keine leichten Böden

M27: Sehr schwach wachsend ca. 40 % schwächer als M9 Ideal für Kübel, Hecke

Birne

Sämling: Ideal für Hoch- u. Halbstämme

Pyrodwarf: Mittelstark wachsend, mit allen Sorten verträglich

Quitte A: Schwach wachsend, keine Staunässe, kein Kalk, für Busch, f. manche Sorten Zwischenveredelung

Kirsche

Vogelkirsche: Stark wachsend für Süß- u. Sauerkirsche

Colt: Schwächerwachsend als Vogelkirsche, Süß – u. Sauerkirsche

GiSeLA 5 Besonders Schwach wachsend ,ähnlich Weiroot

Zwetschge

St. Julien A: Mittelstark wachsend für Halbstamm, gute Verträglichkeit ( auch Pfirsich und Aprikose )

Pixy: Schwach wachsend für Büsche und Spalier, keine Staunässe

Dies soll nur ein Auszug aus den Eigenschaften der einzelnen Sorten sein. Ohne Gewähr

 


Bestellschein 4– Veredelungsunterlagen 2008

M. Wagner
Adelshausenerstr. 10 Tel. + Fax 08446/360
D- 86558Hohenwart – OT. Freinhausen info@veredelungsunterlagen.de
 

Veredelungsunterlagen Stück 1 - 14 15 - 29 Ab 30 Stück Preis
Apfel
Sämling ( Bittenfelder Sämling ) 2,40 2,35 2,30
A 2 2,40 2,35 2,30
M 4 2,40 2,35 2,30
M 7 2,40 2,35 2,30
M 9 2,70 2,65 2,60
M 26 2,70 2,65 2,60
M 27 2,90 2,85 2,80
MM 106 2,40 2,35 2,30
Supporter 4 = PI 80 Neu 3,10 3,05 3,00
Birnen
Sämling ( Kirchensaller Mostbirne ) 2,40 2,35 2,30
Quitte “ A “ 2,40 2,35 2,30
Pyrodwarf Neu 3,50 3,45 3,40
Kirsche
Vogelkirsche 2,40 2,35 2,30
GiSelA 5 - für Busch 3,80 3,75 3,70

Zwetschge
St. Julien A ( auch f. Pfirsich u.Aprikose) 2,70 2,65 2,60
Pixy - für Busch Neu 2,90 2,85 2,80
Rosenstamm – Pfänder 80-100cm 3 St. 15,00
Buschrosen -- Laxa 10 St Neu 12,00
Veredelungszubehör
Kopuliermesser, Schweizerm. Rostfrei 16,00 Re. o. Li
Okuliermesser, Schweizerm. Rostfrei 19,00
Anhänger z. Beschriften 10 St. 1,80
Veredelungsband 160 x 4,5 mm 10St. 1,10
Raffia – Bast ( Bund ) 1,90
Baumwachs, Kaltstreichbar 125 gr 7,50
Okulations – Schnellverschluß 10 St. 1,90
Astklammer 10 St. Neu 3,30


Lieferbedingungen:
Mindestbestellwert € 20,00. Porto u. Verpackung zum Selbstkostenpreis
Haftung nur bis zur Höhe des Kaufpreises. Wir verkaufen nur wurzelnackte Ware
Bestellungen bis zum 1.11. werden ca. ab 01. Dezember. Bestellungen bis zum 1.3. ca .ab 20. März versendet.
Zubehör versenden wir jederzeit. Sollten bestimmte Sorten vergriffen sein, erlauben wir uns Ihnen gleichartige zu- ,
senden Falls dies nicht ausdrücklich untersagt wird. Unsere Pflanzen sind virusfrei.
Falls Sie Unterlagen wünschen die nicht aufgeführt sind, können wir diese gerne besorgen, Mindestabnahme 25 St.

Adresse .....................................................................................................................................................................................................


............................................................................................Tel...................................................................................................................


Datum……………………………………………………………Unterschrift…………………………………………………………………………

Veranstalten Sie in Ihrem Verein doch einen Veredlungskurs

Wir geben Ihnen einige Tipps dazu.

Ihr erster Veredlungskurs sollte nicht zu umfangreich sein.( Ich spreche aus Erfahrung da ich selbst bei den
Gartenbauvereinen und an der VHS auch Kurse veranstalte )
Im ersten Kurs sollte man nur das Kopulieren und das Veredeln hinter die Rinde üben.
Bitte besorgen sie sich Weidenruten zum Üben des richtigen Schnittes.( Schrägschnitt = Kopulatiosschnitt )

Durchführung des Kurses

Der Kursleiter führt den Kop-Schnitt vor und die Teilnehmer üben an Weidenruten den Schnitt, dabei auf
die richtige Führung des Messers achten der Schnitt sollte ca. 4 cm lang sein. Sie erläutern nun die Gegenzunge
und lassen dazu ein Gegenstück schneiden und anschließend zusammen stecken. Der Teilnehmer wird sicher
fasziniert sein .Sie erläutern das Verbinden mit unseren Veredlungsgummis oder wie früher mit Bast.
Als nächstes bekommt der Teilnehmer eine Veredlungsunterlage am besten eine schwachwachsende.
Sie legen die Edelreiser ( im Anfang Januar geschnitten ) angenommen Sie haben 4 verschiedene Sorten an 4
Plätzen aus und legen ein Schild mit der Sortenbezeichnung dazu um Verwechselungen zu vermeiden dazu.
Nun kann Kopuliert werden. Kopulieren –Verbinden –Verstreichen -Kennzeichnen( Anhänger können sie bei uns
Beziehen)Auf das Schild schreibt man den Namen, Sorte und Unterlage. Nun werden die Veredelungen abgelegt
Sie teilen die Infoblätter aus und besprechen diese.
Falls Sie Veredeln Hinter die Rinde vorführen möchten und der Zeitpunkt nicht passt, können Sie ca 4 Wochen vor
dem Kurstermin dickere Äste ca. 2cm Durchmesser abschneiden und ins Wasser und warm stellen so löst zu
Ihrem Kurs die Rinde.
WICHTIG. Verwenden Sie im Kurs Apfelunterlagen da diese am sichersten anwachsen und Ihre Teilnehmer haben
ein Erfolgserlebnis. Ich veranstalte die Kurse am liebsten im Gasthaus, Vereinsheim da die Teilnehmer besser unter
Kontrolle sind.
Diesen beschriebenen Kurs können Sie am besten von Januar bis April durchführen.

Die Veredlungsunterlagen und Zubehör können Sie kurzfristig von uns beziehen und falls Sie noch fragen haben
Helfe Ich Ihnen gerne weiter.

Nun wünsche Ich Ihnen ein Gutes Gelingen Ihrer Veranstaltung.

Infoblätter können Sie beziehen vom Landesverband für Obst und Gartenbau München
Gartenakademie Veitshöchheim.

Und zum Schluß eine praktische Hilfe unsere neu e Astklammer tausendfach erprobt und
sehr vorteilhaft.


Bitte geben Sie diese Info auch Ihren Gartenfreunden durch einen Anschlag auf Ihrer

Info- Tafel weiter. Oder machen Sie eine Sammelbestellung.

 

 



 


Neue Broschüre LKR Straubing Bogen, Eintrag vom 28.08.08, 11:20 Uhr

Der Landkreis Straubing-Bogen hat in Zusammenarbeit mit der

Direktion für Ländliche Entwicklung eine Broschüre über den

Apfelanbau im nörlichen Landkreis Straubing-Bogen

herausgebracht.

Interessenten können sich bei der Kreisfachberatung im LRA Straubing-Bogen melden!


OGV-Kids Pfarrkirchen, Eintrag vom 18.08.08, 16:13 Uhr


Exotische Früchte, Eintrag vom 15.07.08, 08:22 Uhr


Gartengestaltung, Eintrag vom 15.07.08, 08:19 Uhr


Wildpflanzen, Eintrag vom 15.07.08, 08:18 Uhr


Gartenzwerge, Eintrag vom 28.05.08, 13:13 Uhr


Kräuterspirale, Eintrag vom 28.05.08, 13:12 Uhr


Kübelpflanzen, Eintrag vom 28.05.08, 12:06 Uhr


Rasenpflege, Eintrag vom 28.05.08, 12:05 Uhr


Ziersträucherschnitt, Eintrag vom 28.05.08, 12:04 Uhr


Baumpflanzungen, Eintrag vom 28.05.08, 12:03 Uhr


Auftaktbericht, Eintrag vom 28.05.08, 12:01 Uhr


Tag der offenen Tür in Weihenstephan, Eintrag vom 16.04.08, 10:51 Uhr

Sonntag 06. Juli 2008

9.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Umfangreiches Programm, Führungen, Vorträge

Programm unter  http://www.fh-weihenstephan.de/fgw


Eröffnung "Tag der offenen Gartentür", Eintrag vom 10.04.08, 11:56 Uhr

Eröffnungsveranstaltung "Tag der offenen Gartentür"

mit Schirmherrin u. Landrätin Bruni Mayer

Eingeladen sind die jeweiligen Gastfamilien, die Ortsvorsitzenden der teilnehmenden Gartenbauvereine Mitterskirchen u. Wurmannsquick sowie die Bürgermeister der jeweiligen Gemeinden und die Kreisvorstandschaft!

Beginn:  14.00 Uhr bei Franziska Lohr, Wurmannsquick


Jahreshauptversammlung OGV Mitterskirchen, Eintrag vom 08.04.08, 07:28 Uhr

Unterwegs im Garten und in der Gemeinschaft

Jahresversammlung beim Obst und Gartenbauverein – Im Mai geht es an den Gardasee

Mitterskirchen. Über eine Fülle von Aktivitäten berichtete Vorstand Dr. Michael Zauner auf der Jahresversammlung im Rothneichner Saal. Dank vieler unermüdlicher Helfer steht das Vereinsleben während des gesamten Jahres in voller Blüte. Im Rahmen einer Mulitmedia Show konnten die Mitglieder das umfangreiche Vereinsjahr in ihren Gärten und in der Dorfgemeinschaft nochmals bewundern. In seinem umfangreichen Rechenschaftsbericht betonte Vorstand Dr. Michael Zauner den vorbildlichen Zusammenhalt der immer größer werdenden Gartlerfamilie. Als regelrechtes Paradies bezeichnete er die Gärten, die sich auch in allen Weltreligionen ihren Platz behaupten. Schwerpunkte des Vereines soll nicht nur die Beratung für den Hobbygartler sein, sondern auch Heimatverschönerung, Pflege von kulturellen Werten sowie der Einklang zwischen Natur und Umwelt. Der Humor bei der Gartenarbeit soll nie verloren werden und ein Liegestuhl im Garten ist ein wichtiges Utensil, so der Vorstand. Ein vielleicht noch nicht bekanntes Geheimnis verriet er über den Apfel: das Kernhaus ist dreimal so wertvoll wie das Fruchtfleisch.
Einen ausführlichen Jahresrückblick gab 2. Vorsitzende Ingrid Beyer-Zauner. Herausragende Ereignisse waren unter anderem der Ausflug nach Wien, das Binden und die Weihe von Kräuterbuschen sowie der Verkauf von Likören und Säften für die Familie Stiblo. Ihre Hände im Spiel hatten die Gartler beim Ferienprogramm mit der Fahrt zum Freilichtmuseum nach Massing, beim Erntedankfest und beim Kürbiswettbewerb. Bleibende Eindrücke hinterließ eine Bergmesse und der volksmusikalische Frühschoppen. Sehr informativ waren auch die Herbstversammlung mit dem Vortrag über Erdstrahlen. Zur Förderung der Geselligkeit trugen die Teilnahme am 100jährigen Gründungsfest des Gartenbauvereines Arnstorf und die Weihnachtsfeier bei. Dank sagte sie den Helfern und Kuchenbäckern beim Pfarrfest, sowie bei den Arbeiten für den Weihnachtsbogen vor und dem Adventskranz in der Pfarrkirche.
Über die Finanzen gab Kassiererin Hildegard Kellhuber Auskunft. Die Kassenprüfer Elfriede Dietrichsbruckner und Inge Keiß bescheinigten ihr eine einwandfreie Verwaltung der Finanzen.
Nach der Entlastung der Vorstandschaft gab Vorstand Dr. Michael Zauner anschließend eine kurze Vorschau für das neue Jahr. Groß geschrieben wird wie bisher die Kinder- und Jugendarbeit. Ferner soll die Pflege der bayerischen Sprache und des Brauchtums aufrecht erhalten werden. Der Jahresausflug führt zum Gardasee. Die Bergmesse führt heuer voraussichtlich ins Salzkammergut. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen gibt es auf der Homepage der Gartler (www.GbV-MK.de). Wissenwertes über den Kreisverband gibt es unter www.gartenbau-rottal-inn.de. Gesucht werden Interessenten zur unentgeltlichen privaten Nutzung der Blumenbeete bei der Schule. Interessenten sollen sich beim Vorstand melden. Am Tag der offenen Gärten am 29. Juni werden auch drei Mitterskirchner Gärten ihre Tore öffnen. Ferner teilte Dr. Zauner mit, dass der Jahresbeitrag um zwei Euro, nämlich von zehn auf zwölf, erhöht wird.
In einer ausführlichen Multimedia-Show gab Kreisfachberater Bernd Hofbauer ausführlich und informativ Einblicke über Beeren- und Wildobst. Genau unter die Lupe nahm er dabei die bekannten Sorten Himbeeren, Johannis-, Brom-, Stachel-, Heidel- und Erbeeren, aber auch weniger bekannte Sorten oder Kreuzungen wie Josta/Jochelbeere, Kranichbeere, Tay-/Boysen-/Loganbeeren, eine Kreuzung aus Himbeere und Brombeere. Bei den Wildobstsorten stellte er die Apfel-, Maul-, Vogel und Maibeeren vor, ebenso Holunder, Kornelkirsche, Mispel, Sanddorf, Schlehe, Scheinquitte, Hasel- und Pimpernuss. Ausführlich nahm er zu den Themenschwerpunkten Herkunft, Heimat, Historie, Blüte, Frucht, Reife und Wuchs der Pflanzen statt. Aber auch wichtige Informationen zum Standort, zu den Bodenansprüchen und zum richtigen Schneiden und Pflanzen sind entscheidende Faktoren für einen ertragreichen Wuchs. Sehr wichtige gab er zur richtigen Verwendung oder Zubereitung der Beerenfrüchte und des Wildobstes.
Unter den Versammlungsbesuchern waren auch die Ehrenbürger Max Wimmer und Robert Janker, Pfarrer Bernd Kasper und Kirchenpfleger Georg Kletzl. Ehrend gedacht wurde der verstorbenen Mitglieder Rudolf Reitberger, Amalie Maier und Maria Seidl. Als neue Mitglieder konnte Maria Mitterer, Otto und Hermine Maierhofer sowie Erich Reichenberger begrüßt werden. An die Vorstandschaftsdamen wurde je eine Urkunde und ein Margaritenbäumchen für die unermüdliche Arbeit während des ganzen Jahres überreicht. Für alle anwesenden Mitglieder gab es ein Essen aus der Vereinskasse. (gh) 

Seit vielen Jahren kann sich Vorstand Dr. Michael Zauner auf seine zuverlässigen Mitarbeiterinnen in der Vorstandschaft verlassen. Anlässlich der Versammlung gab es Blumen und Urkunden des Kreisverbandes. Von links: Kreisfachberater Bernd Hofbauer, Martina Bauer, Erika Hummelsperger, Lieselotte Schuster, Karin Vilsmeier, Ingrid Beyer-Zauner, Anita Piechulla, Hildegard Kellhuber und Vorstand Dr. Michael Zauner. 
 


Jahreshauptversammlung der Kleingartler, Eintrag vom 07.04.08, 09:04 Uhr

Aus der Jahreshauptversammlung des Kleingärtnerverein Pfarrkirchen e. V.:

 


Mitgliederehrung und Gartenprämierung bei Kleingärtnern

Pfarrkirchen. Nicht nur die schönsten Kleingartenanlagen von Mahlgassing wurden ausgezeichnet, auch die treuesten Mitglieder des Kleingärtnerverein Pfarrkirchen e. V. erhielten Urkunden und Dankesworte von Vorsitzenden Helmut Ries.
Neben zahlreichen Mitgliedern begrüßte der Vorsitzende im Restaurant der Stadthalle Bürgermeister Georg Riedl, Peter Köhler vom Landesverband der Kleingärtner, Kreifachberater für Gartenbau und Landespflege Rottal – Inn Bernd Hofbauer, Kreisvorsitzende Gretl Schacherbauer, sowie Stadträte.
Peter Köhler berichtete in seinem Grußwort vom Landesverband, dem knapp 50 000 Mitglieder angeschlossen seien. Er sprach von einer problematischen Mitgliederwerbung gerade im ländlichen Raum und mit damit verbundenen Nachwuchssorgen. Der Bundesverband der Kleingärtner habe mit sinkenden Mitgliederzahlen in den neuen Bundesländern zu kämpfen. Hier würden viele Kleingärtner ihre Anlagen aufgeben, die auf Arbeitssuche nun in anderen Regionen wohnten, die Schrebergärten verwahrlosten.
In seinem Rechenschaftsbericht lies Helmut Ries das vergangene Jahr Revue passieren. Gemeinsam mit dem Gartenbauverein hätten die Kleingärtner einmal mehr viel Erfolg mit dem Gartlerball gehabt. Auch der Gartlerstammtisch übernehme viele Veranstaltungen. Ob Fort- oder Weiterbildung, Diavorträge, Schneidekurse, das Jahresprogramm biete eine enorme Vielfalt. Die Kleingartenprämierung Mahlgassing galt als eines der Highlights des vergangenen Jahres (separater Artikel), in dieser Saison werden Prämierungen im Auwiesengarten und Westgarten stattfinden. Sehr positiv bewertete Ries, dass Kreisvorsitzende vom Landesverband für Gartenbau- und Landespflege Rottal – Inn Gretl Schacherbauer einen Schrebergarten in Mahlgassing übernommen habe. Gretl Schacherbauer ist hier mit Kindern im Einsatz, führt sie spielerisch zu Gartenarbeiten heran. So wäre beispielsweise bereits eine Kräuterschnecke entstanden, derzeit beschäftigten sich die Kids mit der Anlage eines kleinen Gartenteichs.
Kleingeräte für Gemeinschaftsarbeiten seien angeschafft worden, so der Vorsitzende. Er forderte die Mitglieder auf, sich an Verordnungen zu halten.
Walter Seidinger übte seine Funktion als Kassenwart aus. Revisor Helmut Ries bescheinigte ihm beste Arbeit, somit wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Aktualitäten aus dem Versicherungswesen, Kassier Seidinger berichtete darüber.
Einzigartig in Bayern: Gretl Schacherbauer betonte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Kleingärtnerverein und dem Kreisverband für Gartenbau- und Landespflege. Dies sei einzigartig in Bayern und habe Vorbildfunktion.
Bürgermeister Georg Riedl, selbst ein leidenschaftlicher Gärtner, dankte für die Wertevermittlung, die der Verein gerade auch für Kinder ausübe. Hier könnten Kinder die Natur erleben, sehen, wie etwas wächst und geerntet wird. Die Identifikation der Kleingärtner mit Pfarrkirchen sei eine wunderbare Sache.
Für die Gartenobmänner meldete sich Karl –Heinz Leissner zu Wort. Er berichtete auch über seine Teilnahme bei der Tagung des Landesverbands.

Bei der Jahreshauptversammlung des Kleingärtnerverein Pfarrkirchen e. V. wurden langjährige Mitglieder ausgezeichnet und erhielten Urkunden überreicht, es freuten sich Karl-Heinz Leissner (25 Jahre Mitglied), Vorstand Helmut Ries (erhielt ebenfalls eine Urkunde für sein Engagament), Manfred Berndt ( 40 Jahre Mitglied), Peter Köhler vom Landesverband für Kleingärtner, Kreisvorsitzende vom Verein für Gartenbau und Landespflege Gretl Schacherbauer, Bürgermeister Georg Riedl, Helmut Ries (25 Jahre Mitglied), Kassier vom Kleingärtnerverein Walter Seidinger und Kreisfachberater Bernd Hofbauer. (Foto: Maier)
 


Kleingartenverein - Hauptversammlung mit Siegerehrung , Eintrag vom 04.04.08, 11:03 Uhr

Pfarrkirchens schönste Kleingartenanlage prämiert:

 

Anneliese Leitner hat einen Garten zum Verlieben

Von Johanna Maier

Pfarrkirchen . Wer hat wohl die schönste Kleingartenanlage in Pfarrkirchen? Mit dieser Frage setzte sich eine fachkundige Jury, bestehend aus Peter Köhler vom Landesverband für Kleingärtner, Vorsitzender vom Kleingärtnerverein Pfarrkirchen e. V. Helmut Ries, Kreisfachberater Bernd Hofbauer, Rudi Tändler von der Unteren Naturschutzbehörde, Kreisvorsitzende vom Verein für Gartenbau und Landespflege Gretl Schacherbauer und Vorsitzende des Obst – und Gartenbauverein Egglham – Amsham Johanna Maier in der letzten Gartensaison auseinander. Nun wurden bei der Jahreshauptversammlung des Kleingärtnerverein Pfarrkirchen e. V. in der Stadthalle von Vorstand Helmut Ries die Kleingärtner ausgezeichnet.
Dieser Wettbewerb fand erstmals statt. Da es sich um eine äußerst umfangreiche Bewertung handelte, wurde von den insgesamt vier Kleingartenanlagen der Kreisstadt für den ersten Wettbewerb die Anlage „Am Mahlgassinger Weg“ ausgewählt. Sie gilt als älteste Kleingartenanlage und ist 1947 entstanden. Neben der Anlage am „Westgarten“ (1950), am „Auwiesengarten“ (1975) und dem „Rottauengarten“ (1991 / 1992) gab es früher sogar noch eine fünfte Anlage am Schwimmbad, die zwischenzeitlich geschlossen wurde.
35000 Quadratmeter Grund wurden für die Anlage „Am Mahlgassinger Weg“ von der Stadt Pfarrkirchen, von der Stiftung Pfarrpfründe Gartlberg und von privaten Grundstücksbesitzern gepachtet. Helmut Ries ist Vorsitzender von 130 Mitgliedern und somit auch der Chef von 118 Kleingartenbesitzern in der Anlage.
150 bis 400 Quadratmeter sind die einzelnen Gärten groß und alle Gartenbesitzer müssen exakt die Vorgaben der Kleingartenanlage erfüllen.
Helmut Ries hat bereits im Vorfeld 19 der insgesamt 118 Kleingärten in die engere Auswahl gezogen, dennoch war die Jury sieben Stunden mit Fragebögen in der Anlage im letzten Sommer beschäftigt. Aber nette Gartenbesitzer reichten zwischendurch bei hochsommerlichen Temperaturen immer wieder kühle Erfrischungen, Beeren und Obst.
Wie schaut der schönste Kleingarten aus? Verschiedene Kriterien müssen erfüllt werden:
Im ersten Teil des Fragebogens, erstellt von Rudi Tändler und Bernd Hofbauer, ging es um die kleingärtnerische Nutzung, Einteilung der Parzelle und Funktion. Wie wirkt die Parzelle bei der ersten Betrachtung? Wie ist die Aufteilung zwischen Erholung und Gartenbauerwerb? Wie sind gärtnerische Gestaltung und Pflegezustand? Welche Obstsorten und Beerensträucher gibt es, wie sind sie geschnitten, gibt es Raritäten? Wie sieht die Verwendungsvielfalt des Gemüses aus, welche Gewürz und Heilpflanzen gibt es? Werden heimische Gehölze bevorzugt, gibt es schöne Solitärpflanzen und wurde auf Koniferen verzichtet? Die einzelnen Punkte galt es mit maximal fünf Punkten für sehr gut zu bewerten, die Jury konnte aber auch durchaus auch einen Strich in den Fragebogen eintragen.
Im zweiten Teil ging es um bauliche Elemente. Wie sieht der erste Eindruck beim Betreten der Anlage? Wurden Laube und Anbauten mit natürlichem Material gebaut? Wie ist die Dacheindeckung und wurden die Anbauten eingegrünt? Wie attraktiv ist der Sichtschutz zum Nachbarn? Wie wurden Wege und Plätze gestaltet? Kann das Oberflächenwasser in den Boden versickern? Findet eine Wasserversorgung auch mit Regenwasser aus der Auffangtonne statt?
Die Düngung, der Umgang mit dem Boden und der Pflanzenschutz wurden im dritten Teil bewertet. Gibt es Mischkulturen und wie wird gedüngt? Werden Spritzmittel eingesetzt? Wie sieht der Kompostierplatz aus, gibt es Hügel – und Hochbeete?
Im letzten Teil des Fragebogens galt den Natur – und Artenschutz zu ermitteln. Wie ist der erste Eindruck im Kleingarten? Wurden Betonsockel und zu dichte Zäune vermieden, um Kleintiere passieren zu lassen? Wurden Biotope und Feuchtflächen angelegt? Gibt es Stauden, Sträucher und Blumen für Bienen und Vögel? Sind Nist - und Brutmöglichkeiten in Hecken, Trockenmauern und Vogelhäuschen gegeben?
Fragen über Fragen und die Jury hatte teilweise nicht immer leichte Aufgaben zu erfüllen. Unterschiede zeigten sich bei den Bewertungen auch bei den sechs Jurybeauftragten. Die beiden Frauen gingen „sentimentaler“ mit dem Fragebögen um, ließen sich auch mal zu „Bauchentscheidungen“ hinreisen, im Gegensatz zu den männlichen Kollegen.
Die endgültige Auswertung zog sich entsprechend in die Länge und die Gewinner der Aktion wurden nun bei der Jahreshauptversammlung des Kleingärtnerverein Pfarrkirchen e. V. geehrt. Die schönste Gartenanlage hat Anneliese Leitner geschaffen, den zweiten Platz erreichte Siegfried Garbe, auf Platz drei kam Elisabeth Gosner, gefolgt von Elsa Holz und Stefanie Sigl. Alle Teilnehmer erhielten Gartenbücher, die Sieger bekamen Margeritenstämmchen und Sachbücher.
Eines aber ist trotz Siegertabelle ganz sicher: Es gibt keine Verlierer. Und in diesem Jahr dürfen dann die Kleingärtner aus den Anlagen Auwiesen und Westgarten mitfiebern, wenn es heißt “Wer hat den schönsten Kleingarten in Pfarrkirchen“.

Sie haben die schönsten Kleingärten von der Anlage Mahlgassing: Anneliese Leitner, Siegfried Garbe, Elisabeth Gosner, Elsa Holz und Stefanie Sigl (sitzend v. links), dazu gratulierten Helmut Ries, Peter Köhler, Walter Seidinger, Gretl Schacherbauer, Bürgermeister Georg Riedl und Bernd Hofbauer (stehend v. links). 

Die Jury, bestehend aus Bernd Hofbauer, Peter Köhler, Helmut Ries, Johanna Maier, Rudi Tändler und Gretl Schacherbauer (von links) hatte mit den Fragebögen alle Hände voll zu tun.
 


Jahreshauptversammlung OGV Gangkofen, Eintrag vom 04.04.08, 08:56 Uhr

Gartenbauverein zählt 454 Mitglieder

 

Gangkofen, 13.03.2008. Der Verein für Gartenbau und Landespflege besteht aus 454 Mitgliedern, darüber informierte Vorsitzender Konrad Männer in der sehr gut besuchten Generalversammlung am vergangenen Donnerstagabend im Gasthaus „Bayerischer Hof“.
In einer Schweigeminute gedachte man der verstorbenen Mitglieder Alfred Eisenschink, Ehrenvorstand Konrad Asam, Gennaro Verziera und Georg Bauer. Kassier Karlheiz Pollak trug den Kassenbericht vor. Die Kassenprüferinnen Roswitha Geiger und Gundi Zeiler bescheinigten ihm einwandfreie Buchführung. In seinem Tätigkeitsbericht über das abgelaufene Vereinsjahr informierte Männer darüber, dass die Vereinsarbeit in 3 Vorstandssitzungen besprochen und organisiert wurde. Weiter erinnerte er an die Korbflechtkurse, den Sträucherschneidekurs, den Baumschneidekurs, den Aufbau des Osterbrunnens, die Fahrt nach Wels, an den Tag der offenen Gartentür, das Moosherzen-Basteln zum Muttertag, den Blumenteppich für Fronleichnam, die Besichtigung einer Orchideengärtnerei, die Beteiligung am Marktplatzfest, das Binden der Kräuterbüscherl, die Dreitagesfahrt nach Steiermark, den Besuch mehrerer Schulklassen im Garten des Vorstandes, die Herbstversammlung mit Blumenstockverlosung sowie an die Beteiligung am Christkindlmarkt. 18 mal gratulierte die Vorstandschaft Mitgliedern zum runden Geburtstag.
Nach dem Grußwort des scheidenden Bürgermeisters Johann Wamprechtshammer bedankte sich Vorsitzender Konrad Männer für die langjährige, gute Zusammenarbeit und überreichte ihm zum Dank und zur Erinnerung eine Gartenkugel.
Zum Thema "Rosen von historisch bis modern und deren Begleitpflanzen" referierte Carmen Böhm. Die Hobbygärtnerin gab dabei auch zahlreiche Tipps zur richtigen Pflege der Rosen.
In der Programmvorschau informierte Vorsitzender Konrad Männer darüber, dass am 29. März bei ihm ein Baumschneidekurs gehalten wird. Das „blühende Österreich“ in Wels besuchen die Gartler am 5. April. Für diese Fahrt sind noch Plätze frei, Anmeldung ist unter Telefon 08722/8347 möglich. Am Fronleichnamstag, 21. Mai, wird wieder ein Blumenteppich gelegt. Im Juni ist eine Fahrt ins Salzkammergut geplant. Die Blumenfreunde beteiligen sich auch im diesem Jahr am 2. und 3. August am Marktplatzfest. Für Maria-Himmelfahrt werden am 14. August Kräuterbüscherl gebunden, die am 15. August während dem Heiligen Amt für die verstorbenen Mitglieder geweiht werden. Der Viertagesausflug führt vom 21. bis 24. August nach Trier, Luxemburg und an die Mosel. Die nächste Herbstversammlung wird am 13. November gehalten.
Die abschließende Vorführung von Dias aus dem abgelaufenen Vereinsjahr ließ die Erinnerungen wieder aufleben.
Unter den Gästen waren 2. Bürgermeister Matthäus Mandl sowie die Vorstände der Nachbarvereine.
 

Vorsitzender Konrad Männer (rechts) überreicht dem scheidenden Bürgermeister Johann Wamprechtshammer die Gartenkugel


Jahreshauptversammlung Hölsbrunn, Eintrag vom 04.04.08, 08:53 Uhr

Gründungsjubiläum prägte das Vereinsjahr des Gartenbauvereins

 

Hölsbrunn, 02.04.2008. Das 25-jährige Gründungsjubiläum prägte das abgelaufene Vereinsjahr des Obst- und Gartenbauvereins. „Auch wenn es etwas verregnet war, hat sich die Mühe dennoch gelohnt, so dass der 9. September zu einem unvergesslichen Festtag wurde“, so Vorsitzende Marianne Reif, die an dieser Stelle allen Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben, sowie allen Spendern dankte. Mit einem von der Gemeinde gespendeten Erinnerungsbaum, der im Oktober gemeinsam am Feuerwehrhaus eingepflanzt wurde, fand das Fest seinen Abschluss.
Etwa 85 Mitglieder kamen zur Generalversammlung am vergangenen Mittwochabend ins Gasthaus Urlhardt. Die Versammlung gedachte zunächst dem verstorbenen Gründungsmitglied Altbürgermeister Georg Bauer.
In ihrem Tätigkeitsbericht erinnerte die Vorsitzende an die Vorstandssitzungen zur Vorbereitung des Gründungsfestes. Der Verein hat im Mai am Feuerwehrhaus Blumen eingesetzt. Im September wurde die Sonnenblumenaktion für Kinder in den Räumen der Familie Hochholzer durchgeführt. Die Herbstversammlung fand im November in Radlkofen statt. Für die Kirche wurde der Adventskranz gebunden, ebenso wurde ein von Familie Zeiler gespendeter Christbaum im Friedhof aufgestellt. Die Beleuchtung für den Christbaum spendete Josef Freundorfer. Der Verein beteiligte sich beim Volksfestauszug und am Adventsmarkt. Je eine Abordnung besuchte die Generalversammlung des Förderervereins, die Herbstversammlungen der Gartenbauvereine in Gangkofen und Reicheneibach, die Generalversammlung des Nachbarvereins Gangkofen sowie die Jahreshauptversammlung in Hainberg.
Ulrike Reiseck erläuterte in Vertretung von Petra Mittermeier die Kassenbuchungen. Die Kassenprüfer Anton Maller und Johann Denk bescheinigten ordnungsgemäße Buchführung.
Der scheidende Bürgermeister Johann Wamprechtshammer erhielt nach seinem Grußwort ein Fotoalbum und einen prächtigen Blumenstrauß als Dank für die jahrelange, gute Zusammenarbeit. Kreisfachberater Bernd Hofbauer informierte in seinem Vortrag über Herkunft, Geschichte, Standort, Wuchs, Blüte, Reife, Früchte und Schnittmaßnahmen sowie Ernte- und Verarbeitungsmöglichkeiten von zahlreichen Beeren- und Wildobstsorten.
Für besonders schönen Blumenschmuck wurden Silvia Abel, Anna Eichner, Maria Einwang, Roswitha Freimuth und Josefine Sanktjohanser mit einer Urkunde ausgezeichnet. Großen anklang fand die Blumenstockverlosung, bei der jeder Gast einen Blumenstock gewinnen konnte. Die übrig gebliebenen Blumen wurden durch Ehrenvorsitzenden Karl Eckmeier gekonnt versteigert. Für die diesjährige Kinderaktion wurden Herkuleskeulensamen ausgeteilt.

Bilder:
Links: Mit einem Fotoalbum und einem prächtigen Blumenstrauß wurde Bürgermeister Johann Wamprechtshammer von Vorsitzender Marianne Reif (links) und 2. Vorsitzender Elisabeth Kubitza.
Rechts: Die für besonders schönen Blumenschmuck geehrten: von links Vorsitzende Marianne Reif, Josefine Sanktjohanser, Silvia Abel, Roswitha Freimuth, Maria Einwang und 2. Vorsitzende Elisabeth Kubitza.

 


 


Mostfest des Kreisverbandes 2008, Eintrag vom 13.03.08, 11:55 Uhr

Pfarrkirchen. Zum Mostfest mit Prämierung hat der Gartenbau-Kreisverband ins Schützenheim der Grubentauber eingeladen. Die Obstkundler (Pomologen) der Gartler organisierten heuer diese Veranstaltung zum dritten Mal. Zu Gast war Deutschlands Mostkönigin Karola Weber aus dem Lallinger Winkel. Sie nahm am Ende, zusammen mit der Kreisvorsitzenden Gretl Schacherbauer und ihrem Stellvertreter Franz Reitberger die Auszeichnung der Wettbewerbsteilnehmer vor.

Die Preisrichter, unter ihnen Pfarrkirchens dritter Bürgermeister Kurt Vallée, hatten an diesem Abend kein leichtes Amt zu bestreiten.. Sie durften die Proben von insgesamt 21 Teilnehmern verkosten. Darunter waren nicht nur süffige, spritzige Apfelweine. Schließlich standen am späten Abend Sieger und Reihung des Wettbewerbs fest: Souverän den ersten Platz sicherte sich Josef Knot aus Massing und erhielt dafür eine Auszeichnung in Gold. Ebenfalls Gold gab es für Roland Wimmer und Franz Reitberger. Außer Konkurrenz mit Silber ausgezeichnet wurde Hermann Thanner mit seinem Birnenmost. Weitere Auszeichnungen in Silber erhielten Alois Fürstberger und Helga Reitberger. Mit Bronze ausgezeichnet wurden Alfons Pfister, Manfred Höfler und der Gartenbau-Fachberater des Landkreises Bernd Hofbauer. Verlierer gab es keine an diesem Abend. Jeder Teilnehmer durfte einen Hand geschliffenen Krug mit Widmung in Empfang nehmen.

Matthias Wimmer, Juniorchef des Biohofs, informierte die Gartler über das richtige Mosten. Erstes Gebot sei Sauberkeit: „Früchte gehören gewaschen und Fauliges hat in der Apfelweinzubereitung nichts verloren.“ Wichtig seien nicht nur Einsatz von Edelhefen, sondern auch der rechtzeitige Abzug nach der Vergärung. Gerade bei Abfüllung in Flaschen sollte man zur Haltbarmachung auf eine Schwefelung nicht verzichten.

Aber nicht nur um Mostwettbewerb und Obstkunde ging es an diesem Abend. Schmankerl zum Apfelwein boten die Grubentauber Schützen. Für Stimmung sorgte Roland Erdreich auf seinem Akkordeon.

 

Sieger des Mostwettbewerbs Josef Knot mit Pomologe Franz Reitberger, Mostkönigin Karola Weber, Pomologe Waldemar Wimmer und seinem Sohn Roland
 


Pflanze des Jahres , Eintrag vom 12.03.08, 09:12 Uhr

Die feine Spinnenblume "Fesche Fanny"


Die "Fesche Fanny" ist eine äußerst robuste Pflanze, die ab Mitte Mai ins Freie gepflanzt werden kann, wo sie bis zu den ersten strengen Frösten immer neue Blüten bildet.
Sie macht sowohl als Solitär als auch in einer Pflanzkombination eine gute Figur.
Selbst Einsteiger, die das erste Mal eine Beet- oder Balkonbepflanzung planen, kommen mit dieser pflegeleichten Pflanze gut zurecht.
In Pflanzgefäßen wird sie bis zu 60 cm groß. Auf dem Beet kann sie noch etwas höher werden - so ist sie in jedem Fall ein attraktiver Blickfang.
Auch Bienen freuen sich über die stets zahlreich vorhandenen Blüten an der buschigen Pflanze.

Standort:


Bevorzugt wird ein Standort in voller Sonne.
Pflanzgefäße:
Terracotta, Tröge, Kübel, große Pflanzgefäße. Wichtig sind Abzugslöcher für Gieß- und Regenwasser. Die "Fesche Fanny" ist auch als Beetpflanze sehr gut geeignet.


Pflanzerde:


Balkonpflanzenerde von Ihrem Gärtner verwenden.


Düngung:


Drei bis vier Wochen nach der Pflanzung sind die meisten Nährstoffe der Pflanzerde erschöpft.
Die "Fesche Fanny" sollte dann für ein üppiges Wachstum regelmäßig gedüngt werden. Dabei wird wöchentlich mit 2g bzw. ml Universaldünger je Liter Gießwasser nachgedüngt. Eine andere Form der Nährstoffversorgung bieten Depot- oder Langzeitdünger (z.B. Osmocote).
Lassen Sie sich von Ihrem Gärtner beraten!


Pflege:


Die "Fesche Fanny" mag keine nassen Füße und bevorzugt eine milde Feuchte.
Selten treten Schädlinge auf. Bei Bedarf können Insektizid-Stäbchen (z.B. Lizetan-Combi-Stäbchen) verwendet werden.

Links:

www.fesche-fanny.de

www.tag-der-offenen-gaertnerei.de

 

 


Jahreshauptversammlung OGV Reicheneibach 2008, Eintrag vom 29.02.08, 07:25 Uhr

Gartenbauverein zählt jetzt mehr als 200 Mitglieder

 

Reicheneibach. Der Obst- und Gartenbauverein besteht zurzeit aus 205 Mitgliedern und einem Ehrenmitglied, verkündete Vorsitzender Walter Kerscher bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Donnerstagabend im Gasthaus Gruber nicht ohne Stolz. Neun neue Mitglieder konnten in den Verein aufgenommen werden. Als 200. Mitglied erhielt Silvia Einwanger ein Geschenk.
Nach den Grußworten der Bürgermeister Johann Wamprechtshammer aus Gangkofen und Josef Maierhofer aus Rimbach erhob sich die Versammlung zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Richard Gruber und Matthäus Peterhans von den Plätzen.
Vorsitzender Walter Kerscher berichtete über die Aktivitäten des abgelaufenen Vereinsjahres. Besonders ging er dabei auf den Ausflug zum Bayerischen Rundfunk, die Bayerische Maiandacht am Brandstetter Kreuz mit 300 Gläubigen, die Fahrt zu den Tölzer Rosentagen, den Besuch des 100-jährigen Gründungsfestes des Obst- und Gartenbauvereins Arnstorf, den Besuch des 25-jährigen Gründungsfestes in Hölsbrunn und den Zwiebelwettbewerb ein. Anna Sedlmaier sorgte für den Blumenschmuck in der Kirche zu Allerheiligen.
Schriftführerin Paula Lachner verlas das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. Den Kassenbericht trug Kassiererin Anita Sextl vor. Die Kassenprüferinnen Maria Rotheneichner und Tanja Zisler bescheinigten ihr einwandfreie Kassenführung.
Kreisfachberater Bernd Hofbauer referierte zum Thema "Grundlagen der Gartengestaltung" von der Planung bis zur Fertigstellung des Gartens in verschiedensten Formen.
Vorsitzender Walter Kerscher gab die Termine des Jahresprogramms 2008 bekannt. So ist die traditionelle Maiandacht am Brandstetter Kreuz am Freitag, 16. Mai, um 19.30 Uhr mit dem Haarbacher Männerdreigesang, dem Gesangduo "Drent und Herent" sowie dem Kinder- und Kirchenchor Reicheneibach. Der Jahresausflug führt am Montag, 26. Mai, zur Zahnradfabrik bei Passau. Nach der Besichtigung steht eine Schifffahrt auf der Donau sowie der Besuch des Forellenzirkusses auf dem Programm. Vorgesehen ist für das Jahr 2008 der Besuch der Rosenschau in Vögelsberg sowie eine Kräuterwanderung mit Hilde Heuwieser aus Tann. Die genauen Termine dazu stehen noch nicht fest. Der „Tag der offenen Gartentür“ ist am 29. Juni. Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder mit Kräuterweihe feiern die Gartler am 15. August. Ein Sommer-Baumschnittkurs ist ebenfalls im August geplant. Die Herbstversammlung mit Tombola ist am 19. November im Gasthaus Gruber.
Eine Ehrenurkunde für besonders schönen Blumenschmuck erhielten Franz Fußeder, Ingrid Huber, Rita Huber, Therese Schmid, Hilde Schnaitl und Marianne Srobl.
Nach einer zünftigen Versteigerung von Blumenstöcken durch Karlheinz Eckmeier schloss Vorsitzender Kerscher die Versammlung.
 

 

Die für schönen Blumenschmuck Geehrten: von links Kreisfachberater Bernd Hofbauer, Hilde Schnaitl, Marianne Srobl, Franz Fußeder, Therese Schmid, Rita Huber und Vorsitzender Walter Kerscher.


Mostfest am 08. März 2008, Eintrag vom 26.02.08, 10:03 Uhr

Einladung zum Mostfest des Kreisverbandes

Anlieferung des Mostes für die Prämierung ab 18.00 Uhr

Beginn um 19.00 Uhr

Ort: Schützenhaus der Grubentauberer


Vorständeseminar am 09. Februar 2008, Eintrag vom 13.02.08, 08:52 Uhr

Gesellschaft profitiert von Gartenbauvereinen

Seminar für Vorsitzende der 37 Gartenbauvereine Rottal-Inn fand in Pfarrkirchen statt

Pfarrkirchen. Mit rund 8500 Mitgliedern, die in 37 Vereinen dem Kreisverband Rottal-Inn angehören bilden die Obst- und Gartenbauvereine ein starkes Team - und das mit steigender Tendenz. Der Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege lud in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Rottal-Inn die Vorsitzenden zu einem Seminar ein.
Vorsitzende des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege Margarete Schacherbauer organisierte die Referenten für dieses ganztägige Fortbildungsseminar, das im Gasthof „Schachtel“ stattfand.
Die Gartenbauvereine helfen Mensch und Natur. Dr. Hans Bauer, Verlagsleiter von „Der praktische Gartenratgeber“ referierte zu aktuellen Themen und sprach über die Aufgaben des Landesverbands. Die einzelnen Gartenbauvereine leisten einen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 2,81 Euro an den Landesverband und erhalten dafür Dienstleistungen. Neben Vereinsausweisen, die in vielen Geschäften Rabatte ermöglichen, gibt es wertvolle Informationsblätter, Veranstaltungs- und Referentennachweise, Fachblätter und viele Tipps zur Vereinsführung. Ob Kinder- und Jugendarbeit, Gärtnern im Alter, Ortsverschönerungen, der Versicherungsschutz für Mitglieder, vielerlei Themen wurden von Dr. Bauer angesprochen.
Kreisvorsitzende Margarete Schacherbauer sprach zum Thema „Ein Garten für Kinder“. Dabei zeigte sie Bilder, welche die Vereinsvorsitzenden zur Kinder- und Jugendarbeit motivieren. Das kreative Kinderprogramm des Pfarrkirchner Vereins kann sich sehen lassen und die begeisterten Kinderaugen sprechen für sich. Und einmal wöchentlich zur Gartensaison treffen sich Kinder im eigenen Schrebergarten, wo sie erste gärtnerische Erfahrungen sammeln können.
Pomologe Franz Reitberger vom Arbeitskreis für Obst- und Sortenkunde wusste viel über Obstsorten zu berichten. Gemeinsam mit seinen drei Rottaler Kollegen hat er eine Liste mit empfehlenswerten Sorten für unseren Landkreis erarbeitet. „Für unser tertiäres Hügelland eignen sich spezielle Sorten“, so der Obstexperte.
Margarete Schacherbauer verkündete freudestrahlend, dass Kreisfachberater Bernd Hofbauer nun vom Landratsamt Rottal-Inn eine Vollzeitstelle erhalten habe. Dafür gab es von den Anwesenden dankenden Applaus.
Helmut Ries, Vorsitzender der Kleingartenanlage „Am Mahlgassinger Weg“ ging in seinem Vortrag auf sein liebstes Hobby ein: Garteln im Kleingarten. In Pfarrkirchen gäbe es auf 35.000 Quadratmeter Fläche vier Kleingartenanlagen. Die Schrebergartenanlage am Rottauensee habe sich bereits einmal sehr erfolgreich am „Tag der offenen Gartentür“ beteiligt. Er lobte die gute Zusammenarbeit der Kleingärtner mit dem Kreisverband.
„Der Vorgarten – die Visitenkarte des Hauses“, zu diesem Thema referierte die Kreisfachberaterin aus Deggendorf Petra Holzapfel. Der erste Eindruck lasse auf seinen Besitzer schließen, auf seine Verbindung mit der Natur. „Bleib mir vom Leib“, dieses Signal würden manche Hausbesitzer mit ihrem negativ gestalteten Vorgarten senden. Hinter dichten Hecken lasse sich kein soziales Miteinander pflegen. Im Gegensatz dazu zeigte die Gartenexpertin auch viele Bilder, wo man gerne vor Gärten stehen bleibt, die zum verweilen einladen. Es sei auch eine Frage des Zeitgeistes. Geschwungene Siedlungsstrassen mit entsprechenden Vorgärten wirkten wohltuend für Fußgänger und hielten Raser ab. Passend zum Sprichwort “Die Blumen machen einen Garten, nicht der Zaun“, zeigte sie reizvolle Gartengestaltung mit zurückversetzten Zäunen oder Abgrenzungen mit Sträuchern und Pflanzen. Auch die Tradition des Hausbaumes sollte weitergeführt werden, denn für jedes Haus gäbe es den richtigen Baum. Petra Holzapfel appellierte an die Vereinsvorsitzenden, sie sollten in der Bevölkerung das Bewusstsein für attraktive Vorgärten fördern und die Natur nicht aussperren. Für ihren beeindruckenden Vortrag mit vielen Vorschlägen zur Gestaltung eines Vorgartens erhielt sie großen Applaus.
Margarete Schacherbauer und Kreisfachberater Bernd Hofbauer erläuterten das Programm des Kreisverbandes.
 

Vorsitzende des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege Margarete Schacherbauer (2. v. links) freute sich über die namhaften Referenten beim Seminar für Vereinsvorsitzende, das der Bayerische Landesverband in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Rottal-Inn veranstaltete, mit dabei waren Dr. Hans Bauer vom Gartenratgeber, Pomologe Franz Reitberger, Kreisfachberaterin Petra Holzapfel, Vorsitzender der Kleingartenanlage am „Mahlgassinger Weg“ Helmut Ries und Kreisfachberater Bernd Hofbauer (v. links).
(Foto: Maier)